Kongresswahlen in den USA - Republikaner besiegen Demokraten - Eure Meinung

Hat die ARD gestern nacht mal was wahres gezeigt ;)
Man höre mir mit dieser Obama Nacht auf. Nach 10 Minuten wieder abgestellt, weil die deutschen Kommentare etc. dazu, von den geistigen Enkeln von Sudelede zeugten, als von neutraler Berichterstattung. Aber was will man anderes vom zwangsfinanzierten Rotfunk erwarten? Leute wie Gerhard Löwenthal gibt es dort ja leider nicht mehr, die auch mal gegenteiliges bringen. :daumen2:

Deshalb kenn ich das "denken" dieser leute,
Ich kenne auch das denken dieser Leute. Denn gegen 1900 rum und dann nach dem 2. WK sind ein paar aus meiner Verwandtschaft rüber und der Hauptgrund war, die immer stärkere Gängelung und Bevormundung durch den Staat. Mein Verständnis haben Sie und ihre Nachkommen, die jetzt genau deswegen auf die Straße gehen und weniger Einmischung durch den Staat fordern("Less Government, more Freedom").
 
Ich kenne auch das denken dieser Leute. Denn gegen 1900 rum und dann nach dem 2. WK sind ein paar aus meiner Verwandtschaft rüber und der Hauptgrund war, die immer stärkere Gängelung und Bevormundung durch den Staat. Mein Verständnis haben Sie und ihre Nachkommen, die jetzt genau deswegen auf die Straße gehen und weniger Einmischung durch den Staat fordern("Less Government, more Freedom").
Ja mag sein. Allerdings ist diese Zeit (zum glück ) schon lange rum, und es hier wieder anders geworden. Und deinen Spruch "Less Government, more Freedom" solltest du dir besser nochmals überdenken. Im Prinzip mag er richtig sein, allerdings möcht ich mir die Amerikanische Bevölkerung nicht ohne feste regierung vorstellung. Innerhalb ein paar Jahren hätte die sich wohl selbst ausgerottet, mit ihrer "Freiheit". Ach ja, schonmal darüber nahgedacht, wie sie sich "ihre" Freiheit damals erschlichen haben?? ;)
 
Innerhalb ein paar Jahren hätte die sich wohl selbst ausgerottet, mit ihrer "Freiheit".

Ja, komisch. Vor ein paar Jahrhunderten haben sie sich damit zur ersten dauerhaften Demokratie entwickelt. Ich bezweifle, daß sie das im erneuten Fall wesentlich anders machen würden.

Ach ja, schonmal darüber nahgedacht, wie sie sich "ihre" Freiheit damals erschlichen haben?? ;)

Stimmt. Rebellion gegen die Krone ist niemals richtig. Aber man kann die Zeit schlecht zurückdrehen, oder?
 
Stimmt. Rebellion gegen die Krone ist niemals richtig. Aber man kann die Zeit schlecht zurückdrehen, oder?
JO, nur komisch dass heute immer noch alle auf Deutschland und Hitler rumhacken, aber an die braven Amis denkt wohl niemand, wie sie die Indianer und ihre Stämme damals verdrängt und ausgebeutet haben....
Das regt mich wirklich auf, immer die braven tollen Amis, die heute noch ne Politik und ein Leben wie vor 100 Jahren führen, vor allem jetzt wieder mit ihren Republikanerschwachmaten. Und daneben die bösen deutschen, die jedem ihr Geld hinterherwerfen, das vorbildlichste Sozialversicherungssytem haben und bis vor kurzem noch mit nur 82 Mio. Einwohnern exportweltmeister waren..... Aber daran denkt heute wohl niemand mehr, die amis sind anscheinend die "Kings of the world" und nur ihnen gehört diese :daumen2: Wird zeit dass jemand sie mal wieder von ihren einbildungen befreit ;)
 
Stimmt schon teilweise, allerdings behauptet kein seriöser Staat, dass Deutschland böse ist, bzw immer noch Juden/ausländer hasst und die Welt regieren will.
 
Stimmt schon teilweise, allerdings behauptet kein seriöser Staat, dass Deutschland böse ist, bzw immer noch Juden/ausländer hasst und die Welt regieren will.
der staat in form von seinen politikern nicht. Aber die VOrurteile und einbildungen sind immer noch bei sehr vielen menschen im Kopf.
nur als kleines beispiel: EIn paar kollegen von mir sind von der BUndeswehr aus nach USA geflogen. Als sie dort mit ihren UNiformen (NUR die jacke) auf die strasse geloffen sind, salutierten einige Amis vor ihnen mit dem Hitlergruß.
Aber selber wollen sie, dass wir IHREN krieg wieder auslöffeln und vermehrt in die "heißen" kriegszonen einmarschieren....
Also das bild, sie seien die alleinherrscher de welt, existiert noch immer in den meisten Amiköpfen, da kannst du sagen was du willst ;)
 
eben, weil se von ihren medien dermaßen indoktriniert werden. das fängt ja bei uns auch schon an, von wem haben die hiesigen medien das, von denne überm großen teich. aber es sind ja nicht nur die amis, die den deutschen das vorwerfen, aber klar ist, faktisch jedes land hat dreck am stecken, dass deutschland wohl mit das sozialste land der welt ist, kümmert scheints niemanden...

und am freiheitswillen etc ist nichts auszusetzen, aber wenn man davon so geblendet ist, dass man die umwelt, die vor sich dahinvegitiert, übersieht, dann ist das eine wahrlich schwache leistung. konnte man gut sehen, wie sich die obdachlosen in san francisco drüber freuen, über die freiheit und dann dankend aus der mulltönne vorm mc donalds sich was zu essen holen dürfen. und das betrifft nicht nur die diese, sondern seit der wirtschaftskrise weitaus mehrere leute. aber trotzdem verharren sie wie kleine kinder auf ihrem standpunkt, bis die nächste krise kommt, die broker zocken ja wieder schön weiter dort, und se dann bis auf die großen alle auf der straße stehen...
 
Zum Thema Freiheit: In manchen Bereichen werden die Menschen in den USA am meisten weltweit eingeschänkt und Guantanamo besteht noch immer allen Versprechen zu trotz.

Zum Thema älteste Demokratie: Haiti ist deutlich länger demokratisch und das obwohl es ein Entwicklungsland ist.

Zu den Wahlen: Naja 2 Parteiensysteme sind nicht besonders gut, da sich in der einen Partei ziemlich extrem Rechte und in der anderen extrem Linke befinden, was eine Einigung stark erschwert und m.M.n. einer der Hauptgründe ist warum sich selten etwas in den USA ändert und es deshalb immer hin- und hergeht zwischen den Parteien.

Zu den Gerichten: Geschworenegerichte sind ziemlich anfällig für Korruption (vielleicht besteht ein Zusammenhang damit und der Tatsache, dass viele Reiche in den USA freigesprochen werden).

Zum Thema Deutschland: Ich will die Verbrechen aus der Vergagenheit nicht gut reden aber ich denk, dass Deutschland am besten aus der Vergangenheit gelernt hat, während die USA immernoch grundlos Kriege führen und Kriegsverbrechen begehen.
Das Deutschland einer der sozialsten Staaten ist stimmt definitiv. Welcher andere Staat gibt sonst 70% der Haushaltes für soziale Dinge aus? (Wobei das inzwischen ein ziemliches Problem geworden ist.)


Sorry für OT aber ich wollt auch die anderen Punkte mal genannt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, gestern waren wieder die Kongresswahlen in den USA. Wie ihr sicher wisst, haben die Republikaner diese gewonnen.
Die Republikaner haben die Kongresswahlen nicht gewonnen :schief: Sie haben zwar im Repräsentantenhaus die Mehrheit, aber im Senat haben immer noch die Demokraten mehr Sitze.
Btw.: Das Repräsentantenhaus wird alle 2 Jahre komplett neu gewählt, in den Senat werden alle 2 Jahre 1/3 der Politiker neu gewählt.
Das war vorherzusehen. Da Republikaner und Demokraten in den USA aber wesentlich näher beisammen liegen als bspw. CDU und SPD hierzulande, spielt es keine große Rolle.
Eher nicht, die Parteien (und damit auch die Gesellschaft) in den USA fangen an, sich jetzt richtig auseinander zu spreizen, genau das, was Obama eigentlich verhindern wollte.
 
Die Republikaner haben die Kongresswahlen nicht gewonnen :schief: Sie haben zwar im Repräsentantenhaus die Mehrheit, aber im Senat haben immer noch die Demokraten mehr Sitze.
Btw.: Das Repräsentantenhaus wird alle 2 Jahre komplett neu gewählt, in den Senat werden alle 2 Jahre 1/3 der Politiker neu gewählt.

D.h. die Republikaner haben die Mehrheit der zu Wahl stehenden Sitze für sich entschieden - somit die "Wahl gewonnen". Das ihnen das nicht die Mehrheit in beiden Kammern einbringt, liegt nicht am Erfolg der Demokraten in dieser Wahl, sondern an Altlasten.
 
... die jetzt genau deswegen auf die Straße gehen und weniger Einmischung durch den Staat fordern("Less Government, more Freedom").

Das Problem ist aber, dass diese "Freiheit" sehr beschnitten wurde, durch die Gesetze der Bush Administration und die "Freiheit" ist leider immer noch käuflich, das hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt.

Das Dilemma ist, dass die Amerikaner keine Geduld mit ihrer Regierung haben und auch nur das sehen, was sie sehen wollen, bzw. eingetrichtert bekommen, entweder durch Kirchen oder das Fernsehen.
Die Amerikaner haben nun mal keine Demonstrationsgesellschaft, wie z.b. Frankreich. Da gibts Veranstalltungen und das Ergebnis steht praktisch schon vorher fest.
Da ich derzeit in den USA arbeite, habe ich die Kongresswahlen und auch die Talkshows rund um das Thema live miterlebt und wenn ich da anschauen, mit welchen "Programmen" einige Rebuplikaner angetreten sind, dann kann man sich als politisch interessierter Mensch nur an den Kopf fassen, dass darauf tatsächlich Wähler drauf reinfallen. :nene:
 
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