Kolumne: Filmremakes in weiblich? Nein, Danke!

Der Film ist meiner bescheidenen Meinung nach besser als sein Ruf. Wenn man etwas ohne oder mit extern "verdunkelten" Erwartungen reingeht, wird man mitunter positiv überrascht - das Lebensmotto eines jeden Pessimisten. ;)

MfG
Raff
Er ist auch besser als sein Ruf. Ich konnte ihn schon anschauen, bin halt kein Harcore GB Fan. Manche Witze sind halt nicht gut, aber Ok. Das Problem ist nur das die Original Ghostbusters Filme weit besser sind. Er hat meiner Meinung nach ein Problem das viele Franchise Filme haben. Je weiter die von den Originalen weg sind, umso "lustiger" werden die. Also Gag haltiger. Das Problem gab es schon bei Terminator. Der erste Teil ein Sci Fi Horror der Excellence. Der zweite ein richtig cooler Action Film. Aber auch teilweise witzig, ohne das es zu viel wurde. Teil 3, 5 und 6 hatten dann den T-800 schließlich zu nem Hampelmann und ner Witzfigur abgestempelt. Kaum noch ne Spur vom Horror. Auch der erste Ghostbusters nimmt sich viel ernster als man meint. Es gibt nur einen Charakter der dauernd (lustige) Sprüche reißt. Und nicht die ganze Crew wie im 2016er Weiber Reboot.

Ich frag mich aber auch was die ganzen Reboots mit Frauen bringen sollen. Gibt es denn soviele Frauen auch die sich das wünschen würden? Ich glaube nicht. Das macht nur irgendwelche Feministinen in Hollywood glücklich, aber Fans und allgemeines Publikum hat da keinen Benefit davon. Was soll das bringen?
 
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Mit Sigourney Weaver und Linda Hamilton hat das damals gut funktioniert. Die waren in den 80´er und 90´ern die weibliche Actionheldinnen. In Tomb Raider finde ich die weiblichen Besetzungen auch gut.
In anderen Filmen eher weniger - Ghostbusters (2016) mit weiblicher Besetzung soll ja auch ein Reinfall gewesen sein. Ich habe den Film aber noch nicht gesehen.
Auf einen weiblichen James Bond kann ich auch verzichten.
Der Ghostbusters war ein kompletter Reinfall. Jeder Mann war ein komplett verblödetes Abziehbild und der Humor war komplett unterirdisch. Die Cameo Auftritte der Altstars aus dem Original waren auch komplett verhunzt. Jetzt weiß ich auch, warum da nicht alle mitgemacht haben.
Der Film ist meiner bescheidenen Meinung nach besser als sein Ruf. Wenn man etwas ohne oder mit extern "verdunkelten" Erwartungen reingeht, wird man mitunter positiv überrascht - das Lebensmotto eines jeden Pessimisten. ;)

MfG
Raff
Kann ich absolut nicht zustimmen. Der Film ist extrem mies. Wie schon geschrieben, ist der Humor mehr als unterirdisch und zum Fremdschämen. Auf der Blu Ray gibts Szenen die rausgeschnitten waren, weil sie scheinbar sogar dem Regisseur zu blöd waren. Die Cameo Auftritte waren ja auch das aller letzte und gingen mit dem Franchise extrem respektlos um. Einzig die Effekte warn herausragend. Es war ein wichtiges Zeichen, dass der Film so gefloppt it.
 
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Er ist auch besser als sein Ruf. Ich konnte ihn schon anschauen, bin halt kein Harcore GB Fan. Manche Witze sind halt nicht gut, aber Ok. Das Problem ist nur das die Original Ghostbusters Filme weit besser sind. Er hat meiner Meinung nach ein Problem das viele Franchise Filme haben. Je weiter die von den Originalen weg sind, umso "lustiger" werden die. Also Gag haltiger. Das Problem gab es schon bei Terminator. Der erste Teil ein Sci Fi Horror der Excellence. Der zweite ein richtig cooler Action Film. Aber auch teilweise witzig, ohne das es zu viel wurde. Teil 3, 5 und 6 hatten dann den T-800 schließlich zu nem Hampelmann und ner Witzfigur abgestempelt. Kaum noch ne Spur vom Horror. Auch der erste Ghostbusters nimmt sich viel ernster als man meint. Es gibt nur einen Charakter der dauernd (lustige) Sprüche reißt. Und nicht die ganze Crew wie im 2016er Weiber Reboot.

Ich frag mich aber auch was die ganzen Reboots mit Frauen bringen sollen. Gibt es denn soviele Frauen auch die sich das wünschen würden? Ich glaube nicht. Das macht nur irgendwelche Feministinen in Hollywood glücklich, aber Fans und allgemeines Publikum hat da keinen Benefit davon. Was soll das bringen?
Dieser Trend bekannte Franchises auf lustig zu trimmen, ist mir auch bei Terminator letztens aufgefallen. Gefällt mir auch nicht. Hier und da mal ein Gag zur Auflockerung ist ok, aber es darf halt nicht Überhand nehmen. Gerade wenn die Story eigentlich düster und ernst ist, verwässert zuviel Humor die Atmosphäre zu sehr.
 
Er ist auch besser als sein Ruf. Ich konnte ihn schon anschauen, bin halt kein Harcore GB Fan. Manche Witze sind halt nicht gut, aber Ok. Das Problem ist nur das die Original Ghostbusters Filme weit besser sind. Er hat meiner Meinung nach ein Problem das viele Franchise Filme haben. Je weiter die von den Originalen weg sind, umso "lustiger" werden die. Also Gag haltiger. Das Problem gab es schon bei Terminator. Der erste Teil ein Sci Fi Horror der Excellence. Der zweite ein richtig cooler Action Film. Aber auch teilweise witzig, ohne das es zu viel wurde. Teil 3, 5 und 6 hatten dann den T-800 schließlich zu nem Hampelmann und ner Witzfigur abgestempelt. Kaum noch ne Spur vom Horror. Auch der erste Ghostbusters nimmt sich viel ernster als man meint. Es gibt nur einen Charakter der dauernd (lustige) Sprüche reißt. Und nicht die ganze Crew wie im 2016er Weiber Reboot.

Ich frag mich aber auch was die ganzen Reboots mit Frauen bringen sollen. Gibt es denn soviele Frauen auch die sich das wünschen würden? Ich glaube nicht. Das macht nur irgendwelche Feministinen in Hollywood glücklich, aber Fans und allgemeines Publikum hat da keinen Benefit davon. Was soll das bringen?
Er ist noch deutlich schlechter als sein Ruf. Es zünden quasi gar keine Witze. Sie haben aus dem charmanten Humor der alten Filme, einen albernen Slapstick Film gemacht, wo ein schlechter sexistischer Witz den nächsten jagt.
 
Man sollte eben einen breit gefächerten, idealerweise sehr tief fliegenden Humor haben. ;) Bei sowas scheiden sich die Geister. Als Mensch, der über jeden Flachwitz lachen kann und auch nicht sklavisch auf eine gewisse "Serien-Etikette" wert legt, werde ich bestens bedient. Die ersten beiden Ghostbusters-Filme sind unbestreitbar Kult und großartig, aber man kann auch mit der völlig anderen Neuinterpretation Spaß haben. :-)

MfG
Raff
 
Er ist noch deutlich schlechter als sein Ruf. Es zünden quasi gar keine Witze. Sie haben aus dem charmanten Humor der alten Filme, einen albernen Slapstick Film gemacht, wo ein schlechter sexistischer Witz den nächsten jagt.
Ja ihr "Empfangsdamenmann" war wohl der schlechteste Männliche Charakter der mir einfällt. :-$Aber ein paar Momente hatte er, wenn auch nicht viele. Ich denke wenn man nix erwartet hat davon, wie ich, ist man auch weit weniger sauer drüber.
 
Des Genderns wegen braucht die Welt keine Remakes - aber wenn jemand eine gute Idee hat (oder besser gesagt ausreichend viele gute Ideen hat) um einen ganzen Film lang eine weibliche Actionheldin in den Mittelpunkt zu stellen, dann ist das natürlich voll gerechtferigt.

Mit Sigourney Weaver und Linda Hamilton hat das damals gut funktioniert.


Ripley und Sarah Connor und dann gibts nicht mehr allzu viele Actionheldinnen, die mit der selben Qualität erdacht sind.

Ripley als Heldin ist ein unverzichtbares Element des Alienfrancise; Es ist sogar das Kernelement der Aliengschichte Das lautet nun mal: "Frau gegen Weltraummonster"; deshalb kann man auch über die später nachfolgenden Alien-Filme ohne Ripley keine gute Meinung haben, weil das Kernelement der Geschichte nicht mehr da ist.

Dagegen ist im Terminatorfranchise das Kernelement: "Monsterroboter aus der Zukunft bedroht die Menschheit" und nur zufällig spielt darin die Figur Sarah Connor eine wichtige Rolle, weil sie die Mutter des Maschinenbezwingers sein wird und sie wurde auch nur als starke Frau geschrieben, damit John Connor starke Wurzeln hat, die verdeutlichen sollen, warum er für den Kampf gegen die Maschinen so ganz besonders unverzichtbar ist. - Sarah ist sozusagen nur das Trittbrett für ihren Sohn im Franchise. Da aber die Filme in denen John Connor als Mann eine größere Rolle hat und Mutter Sarah kaum vorkommt nicht ganz so gut sind, zeigt, dass die Nebenrolle Sarah Connor besser ausgedacht ist als die langweilige Figur des John Connor. Als Kind funktioniert er noch, doch als Terminatorgegenspieler ist er uninteressant. Das Problem der späteren Terminatorfilme und mit John ist ganz einfach Mamas Konflikt mit den verdammten Robotern war stets spannender.

Eine Actionheldin braucht also einen Konflikt mit ihren Widersachern, der es unverzichtbar macht, dass die Heldin weiblich sein muss.


Ich frag mich aber auch was die ganzen Reboots mit Frauen bringen sollen. Gibt es denn soviele Frauen auch die sich das wünschen würden? Ich glaube nicht. Das macht nur irgendwelche Feministinen in Hollywood glücklich, aber Fans und allgemeines Publikum hat da keinen Benefit davon. Was soll das bringen?

Wenn man keine Idee hat, die es zwingend macht dass Hauptfiguren weiblich sind, kann man Reboots mit Frauenheldinnen auch sein lassen. Außer man ist überzeugt davon, es gibt einen Markt für unötige Heldinnen die zu hauf in uninteressanten Filmen vorkommen, die hauptsächlich angeschaut werden, weil darin kurvige Heldinnen in engen Kostümen vorkommen (so wie Seven of Nine und T'Pol in den Star Trek Serien) was nicht für die Feministinnen in Hollywood gedacht ist - auch nicht um in erster Linie einen Frauenwunsch nachzukommen. Weibliche Heldinnen (im Actionbereich) besonders in schlechten Filmem werden hauptsächlich für das männliche Publikum gemacht um deren Fantasien zu bedienen.
 
Hmm mit Avengers passiert das doch. Gender and Race swap alle Main Charas, jetzt mit Phase 4. Black Panther seine Schwester, Thor auch eine Frau, Hawkeye wird auch bald ersetzt. Er kriegt wohl noch einen Film. Zukünftiger Iron Man wird auch eine Frau

Chadwick Boseman ist leider gestorben und seine filmische Schwester ist bereits eingeführt, das ist nicht künstlich was da passiert. Das ist kein Genderswap um seiner selbst willen. Die bereuen vermutlich schon sehr Killmonger getötet zu haben.

Thor hat den guten Verstand, dass es trotzdem ein Film mit Chris Hemsworth ist und Natalie Portman auch schon seit 1994 (!) ihre Präsenz in Actionfilmen hat.

Zudem taucht am Marvel Horizont bereits der lange Schatten von Reed Richards auf, der neben Spiderman und Dr. Strange die dominante männliche Hauptrolle sein wird. Marvel hat imo einfach die richtige Charakter Balance und es wirkt weniger aufgesetzt gegenüber dem Publikum.


Der Trend zum Genderswap als PR Instrument gehört sich allerdings beerdigt. Am besten mit Crank 3 indem man Jason Stathams Kopf per CGI auf den Körper von Charleze Theron packt und umgekehrt. Die kann man dann beide in den Ring schicken als letzten Kampf der Geschlechter den das Universum jemals braucht.
 
Dagegen ist im Terminatorfranchise das Kernelement: "Monsterroboter aus der Zukunft bedroht die Menschheit" und nur zufällig spielt darin die Figur Sarah Connor eine wichtige Rolle, weil sie die Mutter des Maschinenbezwingers sein wird und sie wurde auch nur als starke Frau geschrieben, damit John Connor starke Wurzeln hat, die verdeutlichen sollen, warum er für den Kampf gegen die Maschinen so ganz besonders unverzichtbar ist. - Sarah ist sozusagen nur das Trittbrett für ihren Sohn im Franchise. Da aber die Filme in denen John Connor als Mann eine größere Rolle hat und Mutter Sarah kaum vorkommt nicht ganz so gut sind, zeigt, dass die Nebenrolle Sarah Connor besser ausgedacht ist als die langweilige Figur des John Connor. Als Kind funktioniert er noch, doch als Terminatorgegenspieler ist er uninteressant. Das Problem der späteren Terminatorfilme und mit John ist ganz einfach Mamas Konflikt mit den verdammten Robotern war stets spannender.
Nein das ist vor allem im ersten Teil nicht zufällig, sondern auch ein Elementarer Teil der Geschichte. Sarah Connor ist die eigentliche Hauptfigur. Auch sie, ähnlich wie Ripley, muss über sich hinauswachsen um den Terminator zu besiegen. Und der der ihr dabei hilft ist auch nicht zufällig John Connors Vater. Und er stirbt auch deshalb damit es Sarah ist die ihm alles beibringt was John später gegen die Maschinen ins Feld führt. Das John Connor in Teil Zwei noch funktioniert liegt dran dass James Cameron den zweiten Teil beim Schreiben vom ersten schon mitgedacht hat, wie er es immer macht wenn er ein Drehbuch schreibt zu einem Film der eventuell Fortsetzbar ist. Und weil Teil 3, 4 und 5 nicht mehr von ihm sind. In Teil 3 haben sie aus John Connor ein weinerliches Muttersöhnchen gemacht und eine Frauenrolle hinzugedichtet, von der nie vorher die Rede war, einfach weil Sarah Connor (bzw. Linda Hamilton) nicht für den Film zur Verfügung stand. Und natürlich musste sie darin die eigentlich Starke sein, weil es wahrscheinlich irgendwelchen Feministen nicht gefallen hätte wenn John Connor der gewesen wäre den Teil 1 und 2 als großen Leader angekündigt hatten. In Teil 2 war er nämlich als Kind schon ein Anführer, der den Terminator befehligt hat und auch teilweise seine Mutter. Er war ein richtig cooler Junge und man hatte sich gut denken können dass dieser Jugendliche später dann die Menschheit im Widertand anführt.

Und zum letzten Absatz von Dir: Bei Ghostbusters 2016 sind die Frauen aber nicht besonders attraktiv für diese Zielgruppe. Normalerweise würden die dann viel nackte Haut und Modelmaße präsentieren. Stattdessen gibts ganz normale Mädels, von der Optik her jedenfalls. Also das kann nicht der Grund gewesen sein.

PS: Grad fällt mir noch ein dass Cameron ja auch das Drehbuch zu Aliens (also Teil 2) geschrieben hat und auch Regie geführt hat. Da loben ja viele dass die beiden Kontrahentinnen, also Ripley und die Alien Königin, einen Mutter Krieg führen und dass der vielschichtig ist. Also der Mann weiß schon wie man gute Frauen Charaktere schreibt und auch wie man sie sinnvoll im nächsten Teil weiterentwickeln kann. Das starke Frauen Ding war ja schon in den 70er und 80ern ein Thema, nicht erst seit Heute. Nur damals konnte man das noch in Gut wie es ausschaut.
 
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Man sollte eben einen breit gefächerten, idealerweise sehr tief fliegenden Humor haben. ;) Bei sowas scheiden sich die Geister. Als Mensch, der über jeden Flachwitz lachen kann und auch nicht sklavisch auf eine gewisse "Serien-Etikette" wert legt, werde ich bestens bedient. Die ersten beiden Ghostbusters-Filme sind unbestreitbar Kult und großartig, aber man kann auch mit der völlig anderen Neuinterpretation Spaß haben. :-)

MfG
Raff
Ich kann diesem Humor halt einfach nichts anfangen. Ich kann auch über Flachwitze lachen, da hat jeder noch mehr Witz und Einfallsreichtum, als der ganze Film. Ich weiß einfach nicht, was an einem grenzdebilen Chris Hemsworth, oder an einer ständig auf den Arsch fallenden Melissa Mc Carthy so lustig sein soll. Die anderen Männerrollen sind so unglaubwürdig dämlich geschrieben, dass es wehtut. Außer der kurzhaarigen blonden, hat auch keine der Frauen ein Spur Ausstrahlung. Man nimmt ihnen auch nicht ab, dass sie irgendetwas mit Wissenschaft zu tun haben.
 
Es gab gerade in den 80ern und 90ern verschiedene starke weibliche Rollen in Film / Serien, wie auch Videospiel, so neben den genannten auch Kate Mulgrew als Kathryn Janeway in Star Trek: Voyager, oder Claudia Christian als Susan Ivanova (u.w.) in Babylon 5, oder in Videospielen z.B. Cate Archer in No One Lives Forever, was gut zeigt das auch ein weiblicher "James Bond" durchaus funktionieren könnte, täte man nicht einfach nur wie in Ghost Busters mit einem plumpen genderswap um die Ecke kommen.

Und das Beste daran, niemand hat sich in den 80er / 90er Jahren daran gestört das Frauen in diesen Rollen waren, weil es eben nicht erzwungen wirkte und nicht wie ein zwanghaft umgesetzter Trend dem ein paar Produzenten hinterher rannten um einem verqueren Zeitgeist gerecht zu werden.

Nur heute geht es gerade im Film scheinbar leider nicht mehr darum gute Filme mit starken Frauen in Hauptrollen zu machen, sondern mehr darum das einige verbohrte Idiolog*innen mit aller Gewalt beweisen möchten das Frauen die exakt selben männlichen Rollen in Filmen ja mindestens genauso gut, wenn nicht besser, können, was bis jetzt ehr krachend scheiterte (weil es keinen eigenen Charakter besitzt und nur schlecht kopiert wirkt).

Weil eben nicht ausreicht das Geschlecht in einer Rolle zu tauschen (den genderswap zu bringen) und den Rest gleich zu lassen (die Rolle von James Bond wird halt nie eine Frau sein können, was nicht heißt das es eben nicht wie in No One Lives Forever einen weiblichen Agent geben kann der in der Art wie James Bond ist), genauso wenig wie man halt auch in einem "Two and a Half Man" einfach einen Charlie Sheen durch einen Ashton Kutscher tauschen und erwarten konnte das die Serie dann noch genauso gut ankommt / funktioniert. ;)
 
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Nur geht es heute gerade im Film leider nicht mehr darum gute Filme mit starken Frauen in Hauptrollen zu machen, sondern gefühlt nur noch einigen Idiologen darum mit aller Gewalt zu beweisen das Frauen die exakt selben Rolle ja mindestens genauso gut können, bis besser, was bis jetzt nur krachend scheiterte.

Ja das ist das Wort was ich gesucht hab. Ideologie. Es ist tatsächlich eine Ideologie mit diesen Genderswaps, das glaub ich auch. Und es funktioniert einfach nicht weil wir als Zuschauer diese Charaktere und ihre Geschichten als Falsch und Artifiziell empfinden. Wie bei einem übertriebenen Propaganda Film. Die Charaktere sind nicht nachvollziehbar, solche Frauen und Männer kennen wir nicht aus dem normalem Leben.
 
Ich kann generell keine Remakes mehr ertragen. Wie waere es mal wieder mit was Neuem? Mir total egal ob es dann ein Mann oder Frau in Haupt und Nebenrollen sind. Einfach mal wieder gute Filme produzieren.
 
Ich kann generell keine Remakes mehr ertragen. Wie waere es mal wieder mit was Neuem? Mir total egal ob es dann ein Mann oder Frau in Haupt und Nebenrollen sind. Einfach mal wieder gute Filme produzieren.
Es werden so viele gute Filme mit starken Frauen produziert, jeden Tag. Nur leider ist die Zielgruppe nur Männer!
 
Eine Rolle muss gut geschrieben sein und passen, dann ist es egal ob Mann oder Frau. Nur aufgesetzte Sachen sind unnötig, das gilt dann aber auch in beide Richtungen.
Das stimmt und das ist ja auch das Problem. Das Video bezieht sich ja auch darauf, dass man sich auf der Neubesetzung ausruht und keine vernünftige Arbeit in die Rollen steckt.
Und dieses Video moderiert auch eine Frau weil...?... ein Mann der über Frauen in Hauptrollen Philosophiert, Viel schlechter da stehen würde als wenn wie hier, eine Frau die Weiblichen Remakerollen Kritisiert- Oder wie sehe ich das?
Weil ich es selbst geschrieben habe (also den Text) und mir das Thema selbst ausgesucht habe^^ Ich kann verstehen, wo dieser Gedankengang herkommt und finde dass das Geschlechterargument immer ein zweischneidiges Schwert ist. Ich habe manchmal den Drang im Internet zu schreiben "... und ich sage das Und bin trotzdem eine Frau!" Dabei sollte das Geschlecht ein Argument ja nicht bekräftigen. Vornehmlich weil es dann im Umkehrschluss das Argument eines Mannes "entkräftigen" würde und das wäre schlicht unfair. Andererseits steht auch eine gewisse Betroffenenfrage im Raum: Habe ich als Frau mehr recht, mich darüber aufzuregen, weil es mein Geschlecht betrifft?

Ich finde für mich keine abschließende Antwort, aber ja, ein Mann müsste evtl mehr aufpassen, was er zu dem Thema sagt. Ich selbst war aber auch sehr vorsichtig und am Ende ist es auch "nur" ein Meinungsbeitrag, der nicht für die Redaktion steht, sondern nur für meine Person ;)
Es gibt jedoch eine Ausnahme: Mad Max Fury Road? Warum? Weil es für den Regisseur nicht egal war, nicht nur ein Zahltag, weil es seine Welt, seine Fortsetzung war.
Du sprichst mir aus der Seele! Wenn Verstand hinter solchen Filmen / Rollen steht, dann kann das richtig gut werden!
No One Lives Forever einen weiblichen Agent geben kann der in der Art wie James Bond ist), genauso wenig wie man halt auch in einem "Two and a Half Man" einfach einen Charlie Sheen durch einen Ashton Kutscher tauschen und erwarten konnte das die Serie dann noch genauso gut ankommt / funktioniert. ;)
Ich liebe No One Lives Forever! Eine Verfilmung davon wäre suuuper cool und stimmt, eine Art weiblicher James Bond mit eigener IP :) Und mit Two and a Half Men ist auch ein guter Punkt, der zeigt, dass Genderswap nur ein einzelnes Symptom einer "Krankheit" ist, Rollen neu zu besetzen und zu erwarten, dass es danach wie gehabt weiter / besser läuft
 
Weil ich es selbst geschrieben habe (also den Text) und mir das Thema selbst ausgesucht habe^^ Ich kann verstehen, wo dieser Gedankengang herkommt und finde dass das Geschlechterargument immer ein zweischneidiges Schwert ist. Ich habe manchmal den Drang im Internet zu schreiben "... und ich sage das Und bin trotzdem eine Frau!" Dabei sollte das Geschlecht ein Argument ja nicht bekräftigen. Vornehmlich weil es dann im Umkehrschluss das Argument eines Mannes "entkräftigen" würde und das wäre schlicht unfair. Andererseits steht auch eine gewisse Betroffenenfrage im Raum: Habe ich als Frau mehr recht, mich darüber aufzuregen, weil es mein Geschlecht betrifft?

Ich finde für mich keine abschließende Antwort, aber ja, ein Mann müsste evtl mehr aufpassen, was er zu dem Thema sagt. Ich selbst war aber auch sehr vorsichtig und am Ende ist es auch "nur" ein Meinungsbeitrag, der nicht für die Redaktion steht, sondern nur für meine Person ;)

Ja ich hoffe du hast aber gemerkt das es keine Kritik (positiv o. Negativ an dir selbst war.
Es war nur darauf bezogen das es Gesellschaftlich sehr wohl einen Riesen unterschied macht, den es eigentlich gar nicht geben dürfte nach meiner Meinung.

Das war nicht so gemeint als behaupte ich man hätte dich dazu abgestellt WEIL Du einen Frau bist.

Ich denke da sogar extremer drüber:
Für mich gibt es in absolut keinerlei hinsicht, einen Unterschied zwischen dem was irgendein "Geschschlecht" ausmacht was es darf und was es muss. egal was es betrifft. Für mich existiert diese fiktive Grenze einfach nicht

(Außer natürlich Biologische bzw Körperliche grenzen:D:ugly:, das wird schwierig)
 
Cate Archer in No One Lives Forever, was gut zeigt das auch ein weiblicher "James Bond" durchaus funktionieren könnte
Charlize Theron in Atomic Blonde anyone? Die Frau war als Agentin in dem Film mehr Badass, als alle Bond-Streifen zusammengenommen.

Ich fasse für mich meine Meinung zu dem Thema nochmal zusammen: Es gibt viele gute Schauspielerinnen und tolle Bücher und Filme mit starken Frauen in den Hauptrollen, sodass es schlichtweg nicht nötig ist bekannte Franchises zu feminisieren. Und selbst wenn das tatsächlich eine feministische Agenda sein soll, dann finde ich sie recht schwach, da hier einfach nur zwanghaft das Geschlecht ausgewechselt oder reingepresst wird, um dann jedoch wieder nur im Schatten ihrer männlichen Vorgänger zu stehen. Das ist doch irgendwie ein Schuss ins eigene Knie oder nicht?

Edit: @Toni die Kolumne gefällt mir, weil sie an den richtigen Stellen kritisch ist. Ich denke, dass es auch sehr wichtig ist, dass Frauen vermehrt diese halbgare Genderswap Sache kritisch thematisieren, da man als Mann sonst schnell in eine Ecke gedrängt werden kann ;)
 
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Es gibt viele gute Schauspielerinnen und tolle Bücher und Filme mit starken Frauen in den Hauptrollen, sodass es schlichtweg nicht nötig ist bekannte Franchises zu feminisieren. Und selbst wenn das tatsächlich eine feministische Agenda sein soll, dann finde ich sie recht schwach, da hier einfach nur zwanghaft das Geschlecht ausgewechselt oder reingepresst wird, um dann jedoch wieder nur im Schatten ihrer männlichen Vorgänger zu stehen. Das ist doch irgendwie ein Schuss ins eigene Knie oder nicht?
Ich habe manchmal fast ein bisschen den Eindruck das da ein wenig an reiner Bosshaftigkeit hinter steckt, bekannte Filmfranchise zwanghaft zu feminisieren / diversifizieren...
Ein bisschen so wie in "Eine Schrecklich nette Familie", als Marci und ihre Feministinnen den Bowlingabend der Männer am Donnerstag zu einem reinen Bowlingabend für Frauen machen, nur um Al und seine no Ma'am Kumpel zu ärgern.

So ein bisschen dann auch in der neuen Dune Verfilmung, die jetzt rausgekommen ist / rauskommt.
In der Romanvorlage von Frank Herbert ist der Imperiale Planetologe Liet Kynes ein Mann, was machen sie in der Neuverfilmung *für mehr Diversität* draus, eine dunkelheutige Frau.

Ich hätte absolut kein Problem damit gehabt wenn Liet Keyens der Vorlage gerecht ein Mann, aber eben dunkelheutig, gewesen wäre (seine Hauptfarbe wird im Buch nicht thematisiert, von daher könnte er halt auch dunkelheutig, oder gelb, oder rotheutig sein, ohne den Canon zu verletzen).

Aber einfach weil zwangehaft divers zu sein ja woke ist musste man da halt noch irgenwo eine Frau mit in eine Rolle reinquetschen, die in der Vorlage nicht weiblich besetzt ist.

Na mal schauen wann Disney Star Wars Episode 4 bis 6 neu auflegt und ob Obi Wan, oder Han Solo, dann nicht auch einfach mal von einer Frau gespielt wird, einfach nur für mehr Diversität, oder wie wäre es mit Vier Fäuste für ein Halleluja und Terence Hill wird von einer Frau gespielt. :ugly:
 
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Die ewigen Remakes sind ohnehin ein Unding. Hollywood versucht mit einfachen Remakes ohne viel Risiko eine die Marketingwelle zu reiten und sich "Gleichbereichtigung" auf die Fahnen zu schreiben, weil man das gerade eben muss um schlechte Presse zu vermeiden. Ich sehe da keine Agena oder Ideologie. Das sind knallharte Business-Entscheidungen. Echte Gleichberechtigung fängt hinter den Kulissen. Ein Remake mit Genderswap ist bestenfalls eine nette Geste.
 
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