Kabel Deutschland: Klausel zur Drosselung von File-Sharing-Downloads in AGB eingefügt

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Mich würde da mal die Definition von "filesharing" seitens KD interessieren.

MfG
 
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An den Knotenpunkten des Breitbandkabelnetzes werden automatisch
Gesamtverkehrsvolumenmessungen durchgeführt. Grundsätzlich wird jede Art von Verkehr gleichmäßig
durchgeleitet. Nur wenn die Gefahr einer Überlastung des Netzes besteht, wird in den betroffenen
Netzsegmenten der Verkehr zur Sicherung derServicequalität folgendermaßen priorisiert: 1.)
Zeitkritische Anwendungen (z.B. Video-Streaming, Internet- /Videotelefonie, Online-Gaming) erhalten
Vorrang vor allen anderen Verkehren 2.) darüber hinaus haben alle andere Anwendungen, Dienste und
Protokolle (z..B. Internet surfen, Social Network) immer Vorrang vor File- Sharing-Anwendungen (z.B.
Peer-to-Peer, One-Click-Hoster und Net-News). Dadurch kann sich in den betroffenen Netzsegmenten
die Übertragungsgeschwindigkeit zunächst für diese letztgenannten Anwendungen reduzieren.

Aus den AGBs.
OneClick Hoster gehören also auch dazu ^^
ne genaue Definition gibts aber nicht - warum auch, so würden sie sich ja ihren Spielraum einschränken.

http://www.kabeldeutschland.de/static/media/AGB_Internet_Telefon.pdf
 
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Cloud Server sind doch auch one click Hoster, wie will man denn das differenzieren?

MfG
 
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Verstehe und wass ist mit den DIrect Hostern? Gerade in Zeiten wo die cloud server wie Pilze aus den Boden sprießen? Wie will man denn da die "Filesharer" herausfiltern?
Naja, wenn das wirklich wie angegeben nur 0,1% der KD Kunden betrifft, ist das aber wohl kaum eine relevante Größe welche die Kapazitäten des gesamten Netzes negativ beeinflusst und wenn doch verweise ich auf den Post von INU.ID, denn dann wird definitiv mehr verkauft als man eigentlich über einen konstanten Zeitraum, 24/7, anbieten kann.

MfG
DAS hast du aber NIRGENDS. Hat dein Supermarkt um die Ecke genug Milch, Butter, what ever um jedem Kunden an einem Tag dies zu verkaufen, wenn plötzlich jeder Käufer das am Tag kauft? Oder Autoverkäufer, oder oder oder oder.

Das ist völlig normal, weil es eben ein normales Nutzungsverhalten gibt. Das gleicht sich dann über die Masse der Leute einfach aus. Nur bei Netzten, wo du eben ein Gleichverhalten der Leute erwartest, wie eben Stromnetzte, wo Mittags halt der Herd eingeschaltet wird zum kochen und daher vorhersehbar viel Bedarf ist, bildest du eben entsprechende Überkapazitäten, die die restliche Zeit einfach nur Geld kosten. Zumal hier eben auch für die Ausfallsicherheit gezahlt wird.

Wenn du wirklich für jeden Kunden garantieren können willst, das er 24/7 die volle Leistung hast, dann müsstest du sicherlich locker den 10 fachen Preis verlangen....


Legal P2P:

Blizzard - WoW, D3 (SC2 vermute ich auch, hab ich aber nicht, daher keine feste Aussage) kommen locker über 210 GB bei der Installation
Linux Distributionen zieh ich aus meistens über P2P, geht einfach schneller

archive.org hat, wenn ich mich Recht erinnere auch ein paar P2P Sachen im Angebot.
etree.org bietet Livemitschnitte von Musikern, die dem zugestimmt haben, auch per P2P an.

Also legal P2P hält sich in Grenzen, klar.


Was aber das geile ist - es geht um das Gesamtdatenvolumen an einem Tag - überschreitet das 10 GB wird der Filesharing-Traffic gedrosselt.
d.h. lad ich mir 15 GB an was auch immer runter und will mir danach irgendwas über P2P ziehen ..tja, dann guck ich in die Röhre ^^
Ich muss also gar nicht 10 GB filesharen, damits gedrosselt wird.
Ja das mit der Cliud ist durchaus so eine Sache. Das könnte sich als Problem herausstellen, ich denke aber, dass die über einen anderen Port laufen, und sich daher nicht in die Quere kommen sollten. Ich lasse mich da aber gern vom Gegenteil überzeugen.

Ansonsten hast du den Text aber nicht verstanden. Du kannst durch YT Videos 100GB an Datenvolumen schon als Download generiert haben. Wenn du p2p anfängst, steht der Zähler immer noch auf 0. Es zählt an einem Tag wirklich nur der p2p Traffic. Ganz abgesehen davon, das du die YT Videos weitere 100GB mit vollem Speed laden kannst, wenn du die 10GB an p2p Traffic voll hast.
 
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Ansonsten hast du den Text aber nicht verstanden. Du kannst durch YT Videos 100GB an Datenvolumen schon als Download generiert haben. Wenn du p2p anfängst, steht der Zähler immer noch auf 0. Es zählt an einem Tag wirklich nur der p2p Traffic. Ganz abgesehen davon, das du die YT Videos weitere 100GB mit vollem Speed laden kannst, wenn du die 10GB an p2p Traffic voll hast.

Tja, dachte ich zuerst auch .. die AGBs geben das aber eben nicht so wieder ...

Lädt ein Kunde an einem Kalendertag ein Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GB herunter, kann
Kabel Deutschland die ihm zur Verfügung stehende Übertragungsgeschwindigkeit ausschließlich für
File-Sharing-Anwendungen bis zum Ablauf desselben Tages auf 100 kbit/s für den Downstream
begrenzen. Alle anderen Anwendungen (Internet surfen, Social Networks, E-Mails, Video-Streaming,
Video on Demand, Chat etc.) sind davon zu keiner Zeit betroffen und bleiben unverändert nutzbar.

Da ist nur die Rede von 10 GB Gesamtdatenvolumen ...

Also entweder ist das schlecht formuliert ..oder es ist Absicht.
 
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hm...

Wie lautet denn der gesamte Passus mit dem TEil davor?
 
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http://www.kabeldeutschland.de/static/media/AGB_Internet_Telefon.pdf


ÜBERTRAGUNGSGESCHWINDIGKEIT
Um allen Kunden jederzeit die schnellstmögliche Übertragungsgeschwindigkeit im Breitbandkabelnetz zu
bieten, nutzt Kabel Deutschland folgende Qualitätssicherungsmaßnahmen:

a.) An den Knotenpunkten des Breitbandkabelnetzes werden automatisch
Gesamtverkehrsvolumenmessungen durchgeführt. Grundsätzlich wird jede Art von Verkehr gleichmäßig
durchgeleitet. Nur wenn die Gefahr einer Überlastung des Netzes besteht, wird in den betroffenen
Netzsegmenten der Verkehr zur Sicherung derServicequalität folgendermaßen priorisiert: 1.)
Zeitkritische Anwendungen (z.B. Video-Streaming, Internet- /Videotelefonie, Online-Gaming) erhalten
Vorrang vor allen anderen Verkehren 2.) darüber hinaus haben alle andere Anwendungen, Dienste und
Protokolle (z..B. Internet surfen, Social Network) immer Vorrang vor File- Sharing-Anwendungen (z.B.
Peer-to-Peer, One-Click-Hoster und Net-News). Dadurch kann sich in den betroffenen Netzsegmenten
die Übertragungsgeschwindigkeit zunächst für diese letztgenannten Anwendungen reduzieren.

b.) Lädt ein Kunde an einem Kalendertag ein Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GB herunter, kann
Kabel Deutschland die ihm zur Verfügung stehende Übertragungsgeschwindigkeit ausschließlich für
File-Sharing-Anwendungen bis zum Ablauf desselben Tages auf 100 kbit/s für den Downstream
begrenzen. Alle anderen Anwendungen (Internet surfen, Social Networks, E-Mails, Video-Streaming,
Video on Demand, Chat etc.) sind davon zu keiner Zeit betroffen und bleiben unverändert nutzbar.

c.) Kabel Deutschland behält sich vor, die Maßnahmen nach a.) und b.) anzupassen, wenn und soweit dies
aus technischen Gründen oder auf Grund neuer Dienste und/oder derzeit noch nicht absehbarem
Nutzungsverhalten erforderlich ist, um das durch die beschriebenen Qualitätssicherungsmaßnahmen
verfolgte Ziel weiterhin erreichen zu können.
 
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Es lebe die Freiheit in Ketten:daumen2:.
Gerade in Zeiten wo Onlinekauf usw mittlerweile Usus sind wird man stumpf eingebremst. Entweder ich habe ein all inclusive Flat oder nicht, die ewige Trickserei und Augenwischerei von denen geht einem langsam auf den Senkel.
 
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DANKE!

Ok ich widerspreche und behaupte das Gegenteil von dem was ich vorher gesagt habe :ugly:

Du hast vollkommen Recht. Das steht da wirklich so drin :daumen2: Die News gibt das in der Form überhaupt nicht wieder, und sollte daher dringend überarbeitet werden!

Darüber hinaus sit die Aufzählung mit dem z.B. ziemlich scheise. Darunter fallen dann nämlich so ziemlich alle Cloud Dienste, wenns dumm läuft...

Das ist doch echt Käse. Und da will nVidia von GeForce-Grid träumen... Ja ne is klar, man brauch ja keine Infrastruktur um die BIlder zu den Nutzern zu bringen :klatsch:
 
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DANKE!

Ok ich widerspreche und behaupte das Gegenteil von dem was ich vorher gesagt habe :ugly:

Du hast vollkommen Recht. Das steht da wirklich so drin :daumen2: Die News gibt das in der Form überhaupt nicht wieder, und sollte daher dringend überarbeitet werden!

Darüber hinaus sit die Aufzählung mit dem z.B. ziemlich scheise. Darunter fallen dann nämlich so ziemlich alle Cloud Dienste, wenns dumm läuft...

Das ist doch echt Käse. Und da will nVidia von GeForce-Grid träumen... Ja ne is klar, man brauch ja keine Infrastruktur um die BIlder zu den Nutzern zu bringen :klatsch:
Pass auf. Als nächstes bietet KD Prioritätenpakete an, wo man sich, evtl. instand also ondemand, für bestimmte Nutzungszwecke die gleiche Priorisierung wie bei Videos etc. einkaufen kann. :ugly:

MfG
 
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In meinem Internetvertrag kommt natürlich auch ein Klausel drinne vor welche eine Drosselung des Downlinks dem Provider, ab einer bestimmten Datenmenge, welche heruntergeladen wurde, ermöglicht. Allerdings sieht die Realität anders aus. Denn es ist de facto noch nie vorgekommen solange Ich den Vertrag habe.

Meine Vorstellung einer Internetflatrate ist folgendermaßen: Ich ordere eine bestimmte Bandbreite auf welche Ich 24 Stunden zugreifen kann und sie nutzen kann wie und für was ich das gerne hätte ohne Einschränkungen. Und genau so sieht die Realität bei meinem Internet Anschluss auch aus.

Im Grunde möchte mein Provider nur, dass einmal im Monat das Geld auf seinem Konto landet und das zahle Ich regelmäßig. Im Gegenzug möchte Ich auch eine Flatrate haben wie sie eigentlich einmal gedacht war.

Ich kann schon sehr gut verstehen, warum man die oben erwähnten Klauseln eingeführt hat. In der Zeit als es viele neue Provider für das Internet gab, haben diese sich absetzen wollen von dem Marktführer Telekom mit größeren angebotenen Bandbreiten und zu günstigeren Preisen. Hier entstand jetzt ein Wettstreit wer die schnellsten Internetanbindungen bereitstellt.

Jedoch ist der Netzausbau nicht im gleichen Maße voran geschritten und so entstand mit der Zeit eine Blase, denn echte Flatrates kann man sich in Zeiten von 100/50/32 MBit Download rate nicht mehr erlauben und man muss drosseln damit die anderen Nutzer überhaupt noch Internet bekommen. Jetzt rächt sich eben der langsame Netzausbau und das wird zukünftig nicht allzu schnell besser werden.

Denn sieht man sich die aktuelle Wirtschaftslage an in Europa, so wird die Bundesregierung andere Dinge im Kopf haben als den Netzausbau.
 
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Aber wozu dann immer mehr Bandbreite, wenn man die zulässige Datenhöchstmenge immer weiter runterschraubt?

MfG
 
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Das ist doch offensichtlich, wer die augenscheinlich schnellere Leitung hat, der wird eher gekauft, denn in der Werbung wird von Drosselung ja auch kein Wort gesagt. Vor allem da die neue Generation die mit dem Internet aufgewachsen ist immer mehr wächst und diese sich noch eher über eine größere und schnellere Internetanbindung interessieren.

Aber eben auch Firmen die ein schnelles Internet brauchen für ihre Geschäfte welche ja teilweise nur noch virtueller Natur sind.
Fakt ist einfach, dass der Fortschritt an eine schnelle Internetanbindung gekoppelt ist. Denn was man nicht noch alles für vielfältige
Möglichkeiten hat, wenn das Internet immer schneller wird, ist sagenhaft.

Aber mit diesen Mogelpackung welche hier manch ein Betreiber verkaufen will als 100 MBit Flatrate (aber nur bis 200 GB im Monate) wird das so nichts.
 
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Hat mal jemand eine mehr als 10gb große, legale Torrentdatei und FTP/HTTP Download?
Dann würde ich das mal testen, auf viele kleine hab ich kein Bock :D
 
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Zieh die WoW, das sollten so 15 GB sein.
aber wie schon auf der letzten Seite erklärt - die Drosselung für 'Filesharing' tritt nach 10 GB Gesamtdatenvolumen in Kraft, egal durch was die 10 GB zu Stande gekommen sind
 
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DAS hast du aber NIRGENDS. Hat dein Supermarkt um die Ecke genug Milch, Butter, what ever um jedem Kunden an einem Tag dies zu verkaufen, wenn plötzlich jeder Käufer das am Tag kauft? Oder Autoverkäufer, oder oder oder oder.
Mir ist kein Supermarkt, Autoverkäufer o.ä. bekannt, welcher mit diesem "Service" wirbt. Was ist das überhaupt für ein dämlicher Vergleich?

Das ist völlig normal, weil es eben ein normales Nutzungsverhalten gibt. Das gleicht sich dann über die Masse der Leute einfach aus. Nur bei Netzten, wo du eben ein Gleichverhalten der Leute erwartest, wie eben Stromnetzte, wo Mittags halt der Herd eingeschaltet wird zum kochen und daher vorhersehbar viel Bedarf ist, bildest du eben entsprechende Überkapazitäten, die die restliche Zeit einfach nur Geld kosten. Zumal hier eben auch für die Ausfallsicherheit gezahlt wird.
Deswegen arbeiten zb. die "Stromkonzerne" zusammen, um "überraschend" auftretende Peaks trotzdem ohne Störung bewältigen zu können. Oder man fährt "Stromquellen" hoch die vorher im Idle waren usw. Mir ist kein Fall bekannt wo einem Privatkunden der Strom gedrosselt wurde, wenn er XX KWh/Tag verbraucht hat, dir vielleicht? Schon wieder, was für ein unsinniger Vergleich...

Wenn du wirklich für jeden Kunden garantieren können willst, das er 24/7 die volle Leistung hast, dann müsstest du sicherlich locker den 10 fachen Preis verlangen....
Das ist unsinn, und darum geht es auch überhaupt nicht - denn es wird niemals jeder Kunde 24/7 seine Lei(s)tung voll ausschöpfen. Das ist ja auch nicht das Problem, das Problem ist, das wenn die von ALLEN (wie auch immer!) erzeugte Last einen bestimmten Wert überschreitet, der Anbieter dann Probleme bekommt. Und dann wäre es sinnvoller/logischer/fairer/ehrlicher die Kapazitäten (geringfügig!) zu erhöhen, als die Leistung einzelner - entgegen des ursprünglichen Angebotes - zu reduzieren.

Wenn ich mich auf so einen Deal / ein Modell einlasse, und damit rechne/kalkuliere, das ich etwas anbiete in der Hoffnung/mit dem Wissen das es niemals von allen gleichzeitig eingefordert wird / eingefordert werden kann, dann sollte ich den zu erwartenden Bedarf auch abdecken können. Und das bedeutet, wie schon erwähnt, NICHT das man die Infrastruktur brauch um jeden einzelnen 24/7 mit vollem Speed beliefern zu können. Und ich rede jetzt noch nicht mal von kurzfristigen Engpässen aufgrund hoher Auslasung, sondern einzig von der absichtlichen Drosselung seitens des Anbieters.
 
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Das ist unsinn, und darum geht es auch überhaupt nicht - denn es wird niemals jeder Kunde 24/7 seine Lei(s)tung voll ausschöpfen. Das ist ja auch nicht das Problem, das Problem ist, das wenn die von ALLEN (wie auch immer!) erzeugte Last einen bestimmten Wert überschreitet, der Anbieter dann Probleme bekommt. Und dann wäre es sinnvoller/logischer/fairer/ehrlicher die Kapazitäten (geringfügig!) zu erhöhen, als die Leistung einzelner - entgegen des ursprünglichen Angebotes - zu reduzieren.

Wenn ich mich auf so einen Deal / ein Modell einlasse, und damit rechne/kalkuliere, das ich etwas anbiete in der Hoffnung/mit dem Wissen das es niemals von allen gleichzeitig eingefordert wird / eingefordert werden kann, dann sollte ich den zu erwartenden Bedarf auch abdecken können. Und das bedeutet, wie schon erwähnt, NICHT das man die Infrastruktur brauch um jeden einzelnen 24/7 mit vollem Speed beliefern zu können. Und ich rede jetzt noch nicht mal von kurzfristigen Engpässen aufgrund hoher Auslasung, sondern einzig von der absichtlichen Drosselung seitens des Anbieters.

Im Telekabelnetz sieht es technisch aber nun mal so aus:

-man hat ein Telekabel mit einer (Internet-) Bandbreite von z.B. 1GBit/s (was schon recht viel wäre)
-An diesem Kabel hängen z.B. 100 Kunden, die alle z.B. für einen 100MBit/s Anschluss zahlen, die sich aber technisch betrachtet eigentlich 1GBit/s teilen.
-Zehn dieser Kunden könnten die Leitung aber bereits ausreizen, man rechnet einfach damit, dass das nicht passiert. wenn doch muss man die Bandbreite irgendwie "fair" verteilen.

Die 100MBit/s der einzelnen Kunden sind willkürlich gewählte Grenzen, die vom jeweiligen Tarif abhängen. Die 1GBit/s Gesamtbandbreite ist aber technisch bedingt und lässt sich nur schwer (durch einen Netzausbau, etwa indem man die Kunden auf zwei Unabhängige Kabel verteilt) erhöhen. Man kann diese Grenze nicht einfach kurzfristig bei Bedarf hochschrauben.


Dazu muss man noch betonen, dass die Netzbetreiber keine Poweruser, die die Bandbreite bis zum Anschlag ausreizen und oft mehr Kosten verursachen als sie zahlen, als Kunden mögen. Die Netzbetreiber mögen DAUs, die mehr kaufen als sie brauchen (und nutzen). Poweruser werden im Rahmen der üblichen Mischkalkulation zwar als notwendiges Übel hingenommen aber die Netzbetreiber würden sie am liebsten vergraulen; auch daher ist es aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar, wie Kabel Deutschland hier vorgeht.

Und um es nochmal zu betonen: dieses Vorgehen ist nicht neu, neu ist nur, dass sie es nun offen zugeben.

Siehe auch: http://extreme.pcgameshardware.de/u...itaet-einige-provider-bremsen-bittorrent.html
 
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Mir ist kein Supermarkt, Autoverkäufer o.ä. bekannt, welcher mit diesem "Service" wirbt. Was ist das überhaupt für ein dämlicher Vergleich?

Deswegen arbeiten zb. die "Stromkonzerne" zusammen, um "überraschend" auftretende Peaks trotzdem ohne Störung bewältigen zu können. Oder man fährt "Stromquellen" hoch die vorher im Idle waren usw. Mir ist kein Fall bekannt wo einem Privatkunden der Strom gedrosselt wurde, wenn er XX KWh/Tag verbraucht hat, dir vielleicht? Schon wieder, was für ein unsinniger Vergleich...
1. liest du auch was ich Schreibe? Ich habe doch ausdrücklich gesagt, dass das Stromnetz ein GEGENBeispiel ist, wo man absichtlich recht große Überkapazitäten hat, da man auch unerwartet hohe Lastspitzen zuverlässig abfedern können muss, und eben auch das unerwartete Abschalten ganzer Kraftwerke kompensieren können muss. Hier ist eben an die Fehlertoleranz ein hoher Anspruch gestellt.

Den hast du bei Internetverbindungen an sich nicht. So lange etwas überhaupt erreichbar ist, passt es meist schon. Nur längere komplette Offlinezeiten sind inakzeptabel. Ob ne Seite in 0.1 sec oder in 3 sec lädt ist apriori erst mal egal.

2. Ähm ja? Kaufland wirbt z.B. damit, das man nicht länger als 5 min warten muss. Muss man trotzdem manchmal und bekommt dann halt 2,50€ Nutzt halt nur kaum jemand.

Das ist unsinn, und darum geht es auch überhaupt nicht - denn es wird niemals jeder Kunde 24/7 seine Lei(s)tung voll ausschöpfen. Das ist ja auch nicht das Problem, das Problem ist, das wenn die von ALLEN (wie auch immer!) erzeugte Last einen bestimmten Wert überschreitet, der Anbieter dann Probleme bekommt. Und dann wäre es sinnvoller/logischer/fairer/ehrlicher die Kapazitäten (geringfügig!) zu erhöhen, als die Leistung einzelner - entgegen des ursprünglichen Angebotes - zu reduzieren.
Das muss er auch gar nicht. Wie Superwip dir schon versucht hat zu erklären, reicht da teilweise eine extrem kleine Anzahl an Usern aus. Du musst ja bedenken, dass diese "Power-User", wie Superwip sie so schön betitelt haben, ein zichfaches an Traffic von normalen Usern produzieren. Schauen wir doch mal mich an. Ich bekomme vielleicht 30-50GB im Monat zusammen. Nen "Power-User" schafft das in maximal 5 Tagen MIT Drosselung, also realistischer wohl in 1-2 Tagen. Das ist also knapp das 30 fache eines "normalen" Users, wobei ich schon viele Videos anschau, viel im Interntserve, mir viele PDFs anschaue, viel remote arbeite usw. usw. Das ist VIEL mehr als der 0815 User. Du kannst also davon ausgehen, das ein "Power-User" 100 mal so viel traffic erzeugt, wenn nicht sogar noch mehr.

Wenn ich mich auf so einen Deal / ein Modell einlasse, und damit rechne/kalkuliere, das ich etwas anbiete in der Hoffnung/mit dem Wissen das es niemals von allen gleichzeitig eingefordert wird / eingefordert werden kann, dann sollte ich den zu erwartenden Bedarf auch abdecken können. Und das bedeutet, wie schon erwähnt, NICHT das man die Infrastruktur brauch um jeden einzelnen 24/7 mit vollem Speed beliefern zu können. Und ich rede jetzt noch nicht mal von kurzfristigen Engpässen aufgrund hoher Auslasung, sondern einzig von der absichtlichen Drosselung seitens des Anbieters.
Sodele jetzt nochmals etwas zurück kommen auf Superwips Aussage. Das Problem ist ja auch, das sich nicht tausende von Kunden eine Leitung teilen, sondern wohl eher weniger. Wahrscheinlich nur 100 oder so. Keine Ahnung wie feingranular das Netz bei denen ist. Da können dir aber im Zweifel halt schon relativ wenige "Power-User" dann das Genick brechen, wenn die wirklich die Leitung richtig glühen lassen.

Und willst du jetzt verlangen, das man die Netze ausbaut, weil halt 2 Power-User in deinen Bereich gezogen sind, und damit die Last verdoppelt haben?

Ganz abgesehen davon ist es halt auch ein Problem des billigen Internets mit hohen Bandbreiten. Die Leute wollen unbegrenzt servern mit hohen Bandbreiten und nichts bezahlen... Ich weiß nicht wie alt du bist, aber vielleicht erinnerst du dich noch an die 56k Zeiten, in denen man noch pro Minute bezahlt hat, und so schnell mal einige hundert Mark auf der Rechnung hatte, oder wo es die 50Freistunden CDs von AOL gab, weil man ja Internet ZUSÄTZLICH! zum Minutentarif der Post zahlen musste... usw usw.

Ich bin aber trotzdem froh, das man die hohen Bandbreiten gewährt. Was wäre denn die Alternative?

Richtig, man teilt die Leitung durch die ANzahl an Nutzern und gut ist, dann bekommt man dein "ach-so-tolles" Versprechen, das man die Bandbreite auch bekommt. Dafür liegt die Leitung sau lange dumm in der Ecke rum und macht nichts, anstatt das man Sie Kapazitäten den Leuten gibt, wenn Sie frei sind, und wenn nicht, dann halt nicht. So hat man aber auf jeden Fall einen Vorteil. Das ist ja auch der Vorteil einer Paketvermittlung statt einer Leitungsvermittlung.....

Also wenn ich z.B. mich anschaue, freu ich mich bei meiner 16k Leitung, das ich nicht so lange warten muss bis PDFs geladen sind, oder auch mal ein Game. Dadurch lade ich aber nicht mehr, oder nur kaum.

Seien wir doch mal ehrlich. Ich würde sagen >90% der Leute, die es hier betreffen wird, haben dieses Problem wegen illegalen Aktivitäten, oder glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass die Mehrzahl der Betroffenen vollkommen legal diese Datenvolumen hinbekommen?
 
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Man kann diese Grenze nicht einfach kurzfristig bei Bedarf hochschrauben.
Von einfach im Sinne von "mal eben fix" war ja auch nicht die Rede. Waren bei mir am Kabel vor kurzem noch max. 64Mbit möglich, sind es nach 100MBit seit neustem sogar 150MBit. Da geht also noch einiges, bevor man "neue Strippen" ziehen muß.
Dazu muss man noch betonen, dass die Netzbetreiber keine Poweruser, die die Bandbreite bis zum Anschlag ausreizen und oft mehr Kosten verursachen als sie zahlen, als Kunden mögen.
Überraschung, das ist bei allen Anbietern so. Nur hat selbst 1&1 gelernt (die hatten afaik als erste quasi eine Kampagne gegen PUs) das es auf Dauer von Vorteil ist sich auch die PUs warmzuhalten.

Die Netzbetreiber mögen DAUs, die mehr kaufen als sie brauchen (und nutzen). Poweruser werden im Rahmen der üblichen Mischkalkulation zwar als notwendiges Übel hingenommen aber die Netzbetreiber würden sie am liebsten vergraulen; auch daher ist es aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar, wie Kabel Deutschland hier vorgeht.
Alles was Kosten senkt und den Gewinn erhöht ist aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar. Und natürlich ist es auch nicht neu, ändert aber nichts am Grundsätzlichen Problem.
1. liest du auch was ich Schreibe?
Ja, auch wenn es manchesmal mühselig ist. :P
Ich habe doch ausdrücklich gesagt, dass das Stromnetz ein GEGENBeispiel ist, wo man ...
Jau, hab grad nochmal geschaut, hier hab ich Dir Unrecht getant. Sry dafür.
Das muss er auch gar nicht. Wie Superwip dir schon versucht hat zu erklären, reicht da teilweise eine extrem kleine Anzahl an Usern aus. Du musst ja bedenken, dass diese "Power-User", wie Superwip sie so schön betitelt haben, ein zichfaches an Traffic von normalen Usern produzieren. *beispiel*
Nochmal, das ist nicht von Interesse. Ich weiß wie diese Systeme funktionieren. Das Risiko muß aber der "Verkäufer" tragen. Es wird ein Produkt beworben und verkauft, von dem man hofft das die meisten es niemals noch nichtmal komplett ausreizen, sondern es sogar nur zu einem Bruchteil nutzen. Ist ja auch OK soweit. Wenn dieses System es aber nicht verkraftet, das einzelne/ein Bruchteil des Ganzen, ihre Leistung NICHT MAL komplett, sondern einfach nur sehr überdurchschnittlich in Anspruch nehmen, ohne das alle anderen darunter leiden, dann gibt es mMn eben nur 2 Möglichkeiten: Entweder ich baue die Infrastruktur soweit aus um einen problemlosen Betrieb auch mit diesen X% an Kunden Störungsfrei gewährleisten zu können, oder ich ändere mein Angebot so um das diese Störungen gar nicht mehr möglich sind - zb. durch Volumentarife. Die Kosten bleiben zb. gleich, aber ich werbe nicht mehr mit einer Flatrate sondern mit XXGB pro Zeitraum XY. Damit habe ich, wie du ja sagst, genug für 99% der Kunden, die restlichen 1% müssen die Einschränkung dann entweder akzeptieren, für ein xtra Angebot tiefer in die Tasche greifen (sofern ich diese Liefern kann), oder sich einen anderen Anbieter suchen.

Wenn ich in einer Kneipe eine Happy-Hour bzw Sauf-Flat für XX€ anbiete, dann muß ich auch so kalkulieren das ich die paar Kunden, die über diesen Betrag saufen können, mit tragen kann. Wenn ich etwas verkaufe und der Kunde es zu dem Angebot akzeptiert, dann aber nicht so viel trinkt, dann ist das schön für mich. Ich verdiene, der Kunde hat auch nicht das Recht plötzlich zu sagen "ich hab nur 3 Bier geschafft, nun gib mir das Restgeld wieder. Andersrum sollte der Wirt dann aber gefälligst auch akzeptieren wenn die Jungs vom Fußballclub pro Person das 4 fache des Durchschnittstrinkers wegpumpen. Andernfalls muß er entweder die Preise für die Saufflat erhöhen, oder er darf sowas eben nicht anbieten.

Mit etwas werben um Kunden abzugreifen, und dann zu sagen "also so war das ja gar nicht gemeint, das geht mit unserer Technik auch überhaupt nicht" finde ich einfach nicht korrekt. Dieses System ist so, kurz gesagt, nicht korrekt. Spekulation hat immer auch was mit Risiko zu tun. Wenn ich mich der Risiken (auf unkorrekte Art) entledige, dann ist es keine Spekulation mehr, sondern geht eher Richtung kalkulierte Manipulation.
Und willst du jetzt verlangen, das man die Netze ausbaut, weil halt 2 Power-User in deinen Bereich gezogen sind, und damit die Last verdoppelt haben?
Siehe dieses Posting weiter oben.
Ich weiß nicht wie alt du bist, aber vielleicht erinnerst du dich noch an die 56k Zeiten, in denen man noch pro Minute bezahlt hat, und so schnell mal einige hundert Mark auf der Rechnung hatte
Ich erinnere mich sogar noch sehr gut an die Zeiten des Akustikkopplers... ^^

Nochmal: Ich verstehe wenn ein Anbieter diesen Schritt gehen muß, um einen störungsfreien Betrieb gewährleisten zu können. Das sollte aber keine Dauerlösung sein, sondern nur als "Übergangsmittel" bis zur Behebung des eigentlichen Problems - der Infrastruktur - eine Lösung sein. Alles andere ist einfach Augenwischerei.
Seien wir doch mal ehrlich. Ich würde sagen >90% der Leute, die es hier betreffen wird, haben dieses Problem wegen illegalen Aktivitäten, oder glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass die Mehrzahl der Betroffenen vollkommen legal diese Datenvolumen hinbekommen?
Wie schon mehrfach erwähnt, da es problemlos möglich ist legal dieses Limit in kürzester Zeit zu erreichen, spielt es im Einzelfall keine Rolle wie es erreicht wurde.

Und seien wir doch mal ehrlich: Was denkst Du wie sich der traffic in den nächsten 5-10 Jahren entwickelt? Meinen Fernseher aus Ende 2010 musste ich noch mit einer User-App dazu bewegen auch 1080p Videos von Youtube abzuspielen. Aktuelle TVs können das (die Funktion Internet@TV vorausgesetzt) schon ab Werk. TVs mit der Fähigkeit Video von den verschiedensten Plattformen abspielen zu können (bis hoch zu 1080p), Smartphones welche @Home auch im WLAN Traffic erzeugen, Games die immer Größer werden, Plattformen die alles mögliche als Download anbieten, all das wächst doch noch zusehends. Wenn jetzt schon über angeblich 0,1% oder von mir aus 1% am Usern aufgrund ihres Traffics gejammert wird, was soll dann als nächstes kommen? Über Techniken wie Cloud-Gaming usw haben wir dabei noch gar nicht gesprochen.

So oder so, die Netze müssen massiv ausgebaut werden, oder man muß sich bzgl. der Datenübertragung (Kompression) neue Techniken einfallen lassen. Das Drosseln einzelner Anschlüsse warum auch immer kann nur eine temporäre Lösung sein, andernfalls steigt die anzahl der Betroffenen nämlich relativ zügig an. Und spätestens dann sollte man NICHT mit einer Datenflatrate werben wenn man sie nur unter bestimmten Umständen auch liefern kann.
 
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Ja, auch wenn es manchesmal mühselig ist. :P
Jau, hab grad nochmal geschaut, hier hab ich Dir Unrecht getant. Sry dafür.
Kein Ding passt schon ;)

Also mit "bla1" und "bla2" hast du ja auch ABSOLUT Recht! Die Leute sind aber die Lemminge, die so was nicht hören wollen und den Firmen nachrennen, die Sie an der Nase herum führen. Keine Ahnung, wer da den ersten Sündenfall begangen hat, und die Leute "verarscht" hat, aber die Branche ist in einem Teufelskreis. Sie müssen mit den anderen Anbietern mitziehen um Kunden zu bekommen/halten, die anderen "verarschen" aber ihre Kunden, also muss ich es also auch machen, weil ich es aber muss, müssen es andere aus... usw usw.

Weiste was ich meine? Internet ist halt billig, es gibt riesen Bandbreiten und keine Limitationen dafür, das ist in den Köpfen der Leute drin, und dann lesen Sie meist auch noch nicht die AGBs. Ganz abgesehen davon, das eben 99% eben die Probleme auch nie bekommen, aber eben auch das eine Prozent oft die AGBs nicht liest... Dass das mit den AGBs teilweise bedenklich ist, haben ja auch die Klagen der Verbraucherzentralen gezeigt, aber das heizt die Sache halt an, also nicht die Klagen, aber das es schon solche Vorgehensweisen bei manchen gibt, das setzt die anderen unter Druck ähnliches zu tun, weil der DAU halt gar nicht merkt, wie er verschaukelt wird.

Das ist alles scheise, da geb ich dir Recht, aber wie willste da wieder raus kommen? Da ist die Politik eigentlich gefragt, aber die bekommt ja mal wieder nicht den ARSCH HOCH..... :kotz:

Ich muss allerdings auch sagen, dass das Poweruser Problem halt so ne Sache ist bei Kabelnetzen. Du kannst halt nicht damit rechnen, ob du jetzt Plötzlich paar Power-User bekommst oder nicht. Ich seh das schon als echtes Problem. Keine Ahnung wie viele es sind, die das Netz/die Leitung in Probleme bringen, aber viele werden es nicht sein. Unnötig die Leitungen für den Fall ausbauen, das man einige Power-User plötzlich bekommt ist halt nicht wirtschaftlich machbar. Wie soll man das auch vorher sagen? Das Problem ist doch einfach die Exorbitant großen Unterschiede bzgl. dem Datenvolumen von Power-Usern und dem Normaluser. Das sind einfach extreme Unterschiede, und leisten können sich die Netzbetreiber die Absicherung vor solchen Power-Usern eben nicht, ansonstne könnten Sie zu dem Preis nicht anbieten, sondern Dicht machen, einfach weil keiner mehr zu dem Preis bei Ihnen sein will...

Wie gesagt, irgendwer hat angefangne, und keiner hat die Reisleine gezogen und jetzt sind wir halt im Schlamassel drin, aus dem die Netzbetreiber nicht mehr alleine raus kommen...

Und seien wir doch mal ehrlich: Was denkst Du wie sich der traffic in den nächsten 5-10 Jahren entwickelt? Meinen Fernseher aus Ende 2010 musste ich noch mit einer User-App dazu bewegen auch 1080p Videos von Youtube abzuspielen. Aktuelle TVs können das (die Funktion Internet@TV vorausgesetzt) schon ab Werk. TVs mit der Fähigkeit Video von den verschiedensten Plattformen abspielen zu können (bis hoch zu 1080p), Smartphones welche @Home auch im WLAN Traffic erzeugen, Games die immer Größer werden, Plattformen die alles mögliche als Download anbieten, all das wächst doch noch zusehends. Wenn jetzt schon über angeblich 0,1% oder von mir aus 1% am Usern aufgrund ihres Traffics gejammert wird, was soll dann als nächstes kommen? Über Techniken wie Cloud-Gaming usw haben wir dabei noch gar nicht gesprochen.

So oder so, die Netze müssen massiv ausgebaut werden, oder man muß sich bzgl. der Datenübertragung (Kompression) neue Techniken einfallen lassen. Das Drosseln einzelner Anschlüsse warum auch immer kann nur eine temporäre Lösung sein, andernfalls steigt die anzahl der Betroffenen nämlich relativ zügig an. Und spätestens dann sollte man NICHT mit einer Datenflatrate werben wenn man sie nur unter bestimmten Umständen auch liefern kann.
Komm hör mir damit auf, wenn ich nur dran denke wird mir schon schlecht, und nVidia hat dann auch noch seine GeForce-Grid Spinnereien :klatsch::wall:

Wir rennen mit voller Wucht vor die Wand, aber in die Netze wird halt zu wenig Geld gesteckt.... Lieber Lizenzen für Milliarden kaufen, bis kein Geld mehr für den Ausbau übrig bleibt....

Alles total Banane... Da muss die Politik eingreifen, ansonsten knallts irgendwann, aber RICHTIG.
 
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