Kabel Deutschland: Klausel zur Drosselung von File-Sharing-Downloads in AGB eingefügt

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Leider ist bei uns Kabel Deutschland der einzige Anbieter mit schnellem Internet (32.000). Über T-Com und co. bekommt man bei uns maximal DSL 3000 und muss sogar 16000 bezahlen.
 
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die Frage ist doch werden solche Sachen wie Xbox Live oder PSN ebenfalls gedrosselt, denn 1 Spiel hat da auch schon mal gern 15 GB (Infamous 2).
 
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Kabel Deutschland wolle damit einer "Gefahr einer Überlastung des Netzes" entgegentreten.
...

0,1 Prozent der Kunden seien von einer Drosselung betroffen.


Wow, also wenn 0,1% das ganze Netz überlasten könnten, sollte sich KD mal wirklich über einen Ausbau gedanken machen :lol:
Vor allem da ja die Cloud total im kommen scheint und Spiele-Publisher ebenfalls immer mehr auf´s Internet setzen (DLCs, Onlinekauf etc).
Der Laden drosselt sowieso schon an allen Ecken wo es nur möglich ist.

Leider auch bei mir im Ort der einzige Anbieter der akzeptables Internet liefert :(
 
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10GB/Tag... Finde den Fehler. Es ist zwar nicht sonderlich viel für starke Leitungen, aber für mich sehr viel. Für Leute die es für legale Zwecke nutzen, ist das natürlich *******, aber na ja, gibt schlimmeres.
 
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Tja ja. KD hat füher schon mal gerne gedrosselt. zumindist in HH zur "Prime Time" wenn alle on sind.
Dann gab es statt der versprochenden 32 Mbit nur 6....

Im Übrigen sind sie nicht die einzigen die das machen. T-Com drosselt ihre VDSL anschlüsse auch.
ich glaube nach 100 oder 200GB im monat.

Im Grunde hab ich nix gegen solche Vorkehrungen. nur sollten die Anbieter diese vor vertrag abschluss bekannt machen. und Von eine Flatrate kann man dann auch nicht mehr sprechen. D.h. KD kann den allgeinen verständnis nach nur mit einen Datenvolumentarifvertrag werden. dieser Verkauft sich aber schlecht. Also wird das ding weiter als Flatrate beworden, und die AGB's verschwiegen.

Aber ich Frage mich was die Hersteler machen, die Peer to Perr als verteiler system nutzen.

COH, D 3 und WOW fallen mir da so ein. Und dann noch MW2/3 nutzen die nicht auch Peer to Peer. Hoffe das bei der von KD gewählten methode nicht der Ping betroffen ist.
 
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Leute es geht doch um den Traffic und nicht um die Inhalte. Ob ihr jetzt legal oder illegal saugt ist KD sowas von Schnuppe...
 
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Ich frag mich wie die den filesharing identifizieren wollen?
Über die UDP TCP ports ist das sehr fraglich (weil die Klassischen Ports 8080 6880 kaum bis gar nicht genutzt werden)
Viele verwenden µtorrent ältere versionen wo der port ständig per Upnp gewechselt wird Azureus (vuze) nutzt nur einen frei wählbaren port
Viele Programme nutzen Upnp besonders Spiele und Steam Origin blizzard downloader andere game Downloader und das sind alles P2P Downloader
Anders kann man quasi nicht eine garantierte download Geschwindigkeit (kostengünstig)anbieten ansonsten würde der Download dienst zusammenbrechen.
Steam bricht ja bei Steam sommerdeals und holiday deals Jedes Jahr ein.Und ioch glaub nicht das Steam tausende Server haben sondern wenige Torrenttracker aufgesetzt haben
Ein torrent tracker kann auch zusammen brechen (bruteforce angriff) oder bei zu vielen anfragen die Server Kapazität zusammen brechen lassen.
Ein durchschnittlicher torrent tracker (alt) im halblegalen Umfeld generiert maximal eine last von 20000 Klienten
Steam hat aber mindestens 5 Millionen Klienten, natürlich hat steam min 100 tracker damit das System funktioniert, aber irgendwann ist die maximale Download Freigabe erreicht.
Auf konventionelle Downloads müsste Steam ja min 1000 Server pflegen das wäre zu teuer.

Und nu KD wie wollt ihr legale steam origin usw downloads von µtorrent vuze unterscheiden???
 
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Groß überall 100Mbit Leitungen promoten und verkaufen und auf der anderen Seite dann aber ab 10GB/Tag drosseln... Passt einfach nicht zusammen.
 
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Leute es geht doch um den Traffic und nicht um die Inhalte. Ob ihr jetzt legal oder illegal saugt ist KD sowas von Schnuppe...
Nein das stimmt nicht, die Drosselung bezieht sich auf Filesharing und die Frage die immer noch unbeantwortet bleibt ist,m wie man das zweifelsfrei nachweisen kann, so das "legale Nutzer" davon nicht betroffen sind?!

Davon mal ab hatte ich gelesen, dass KD das noch nicht umsetzten will und es so bei der 60GB Drosselung bleibt. Denen ist nur wichtig das sie es umsetzen können, deshalb die AGB Anpassung.

MfG
 
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Es sind 60GB pro Tag:
Gegenüber Teltarif.de erklärte ein Sprecher von Kabel Deutschland, dass die Grenze nicht bei 10 GiByte, sondern bei 60 GiByte pro Tag liege. 0,1 Prozent der Kunden seien von einer Drosselung betroffen.
 
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Da würd ich doch als Konkurrenz mit Werbung machen:

"Sie haben 100Mbit und brauchen trotzdem 3 Tage um ein 35 GB Spiel beim Anbieter runterzuladen. Wir haben "nur" 50MBit und bei uns können sie schon nach 1 1/2 Stunden spielen. Wir drehen ihnen den Saft nicht ab!":lol:
 
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Irgendwie schade, dass so wenige das kritisch betrachten können:
Auf der einen Seite hat es natürlich einen etwas faden Beigeschmack, wenn Leitungen mit 100mbit beworben werden und bei einem Volumen XY/Tag gedrosselt werden. Das ist eben eine erhebliche Beschneidung einer Flatrate.
Trotzdem:
Ich kann diesen Schritt nachvollziehen. Angenommen ich bin selbstständig, habe eine kleine Firma mit ein paar Mitarbeitern und auf einigermaßen fixes Internet angewiesen (Webdesign oder sonst was). Ich persönlich würde mich tierisch aufregen, wenn ich für viel nominelle Geschwindigkeit "viel" zahlen muss, aber nicht viel davon habe, weil mein Netz zusammenbricht, weil mein Firmensitz in einem Gebiet ist, wo auch Wohnungen sind und um mich rum 10 Kiddies sitzen, die meinen, sie müssten sich jeden Tag massig Serien in HD via Torrent ziehen... oft nur weil Serien und Filme heutzutage irgendwie so was ist, was gesammelt und getauscht wird wie früher Panini-Sticker.
Was bleibt denn legal über P2P über? Ab und zu ein Spieledownload... bei denen hab ich aber noch nie einen Downloader gesehen, bei dem man die P2P-Funktion nicht ausschalten kann; bei großen Patches verhält vermutlich genauso, wenn es über Downloader geht. Wenn ein Launcher ein Spiel patchen will, geschieht das doch über einen lokalen Server vom Publisher... oder nicht? Wenn nicht, hätte ich gern Beispiele.
Was bleibt noch... legal runterladbare Filme, Serien und Dokus. Ok, das kann zur Einschränkung führen. Aber auch hier hätte ich gerne mal ein paar Leute, die mir antworten und schreiben, wieviel (und am besten auch was) via Torrent und Co. gezogen wird. Weil ich als Nicht-Downloader kann mir grade gar nicht vorstellen, wie groß das Angebot an legalem P2P-Zeugs ist.

Unterm Strich bleibt dann eine Einschränkung für die, die Massen aus dem Netz beziehen. Aus welchen Gründen auch immer. Leute die das Internet als "Casual-User" nutzen, werden von solchen Drosselungen vermutlich in den allerwenigsten Fällen betroffen sein. Immerhin sind Ports für Spiele, Video-on-Demand und Browser-Downloads (Treiber, Youtube, etc.) nicht betroffen.

@byaliar:
Ist das mit Steam eine Vermutung oder gibts da Belege? Einfach aus Interesse...
 
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Nach 4-5 Tagen ist bei dem Anbieter dann aber komplett Sense, wenn nicht sogar früher. Bei VDSL wird bei 100/200GB für den kompletten restlichen Monat gedrosselt und das bezieht sich nicht nur auf Filesharing Dienste, sondern auf alles.

Wenn bei KD filesharing ab 10Gb gedrosselt wird, laufen youtube & co, also auch normale Downloads von Webseiten, nach wie vor mit 100mbit....


Ich finde es nicht gut was KD macht, aber wenn man schnellen Speed will, gibt es keine Alternative.,
 
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Ich kann diesen Schritt nachvollziehen. Angenommen ich bin selbstständig, habe eine kleine Firma mit ein paar Mitarbeitern und auf einigermaßen fixes Internet angewiesen (Webdesign oder sonst was). Ich persönlich würde mich tierisch aufregen, wenn ich für viel nominelle Geschwindigkeit "viel" zahlen muss, aber nicht viel davon habe, weil mein Netz zusammenbricht, weil mein Firmensitz in einem Gebiet ist, wo auch Wohnungen sind und um mich rum 10 Kiddies sitzen, die meinen, sie müssten sich jeden Tag massig Serien in HD via Torrent ziehen... oft nur weil Serien und Filme heutzutage irgendwie so was ist, was gesammelt und getauscht wird wie früher Panini-Sticker.

In dem Fall kann ein Provider, eine Leitung anbieten die keine Probleme hat mit starkem Traffic und Kabel Deutschland Marktanteile wegnehmen. Die kleine Firma bleibt dann erstmal bei Kabel Deutschland, bis der größere/bessere Mitbewerber auch ein besseres Angebot für sie hat, da dieser mehr Kunden hat und dadurch in Infrastruktur und Kapazität investieren kann.

Was bleibt denn legal über P2P über?
Das spielt keine Rolle. KD begrenzt den traffic nicht weil es illegal ist, sondern weil es zu hohen traffic für ihre schlechte Infrastruktur erzeugt. Dem Provider ist es erstmal egal ob du illegale Multimedia Daten runterlädst.
 
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Das spielt keine Rolle. KD begrenzt den traffic nicht weil es illegal ist, sondern weil es zu hohen traffic für ihre schlechte Infrastruktur erzeugt. Dem Provider ist es erstmal egal ob du illegale Multimedia Daten runterlädst.

Für die Drosselung spielt es keine Rolle... richtig. Für mich als Nutzer spielt es aber eine Rolle, sobald mein Knoten so stark ausgelastet wird, dass das ganze Netz für alle die den Knoten nutzen zusammenbricht. Und wenn ich den neusten Grafikkartentreiber nicht laden kann, weil sich in meinem Knoten ein Haufen Leute rumtreiben, die die Bandbreit nutzen, um sich was-weiß-ich-was aus dem Netz zu ziehen, dann ärgert mich das schon.
Deswegen habe ich ja gefragt, was es für legales Zeug im Netz gibt, das über P2P verfügbar gemacht wird und es zwingend über P2P gehen muss.
 
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Ist Usenet auch betroffen?
 
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Deswegen habe ich ja gefragt, was es für legales Zeug im Netz gibt, das über P2P verfügbar gemacht wird und es zwingend über P2P gehen muss.
Genau es spielt keine Rolle für KD ob es illegale downloads sind. Für illegale Daten braucht man zudem nicht zwingend P2P, aber Filehoster und ähnliches werden von KD auch gedrosselt.

Ob es für dich persönlich eine Rolle spielt, hat ja nichts mit dem Thema zu tun. Aber ein großer Teil des weltweiten traffics entsteht seit vielen Jahren auf Basis von Musik, Film und Spiele Downloads und ein Großteil davon ist illegal. P2P ist dabei nur eine der Bezugsquellen.
 
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