Ist unser System nur für Reiche ausgelegt ?

Naja , anscheinend ist das oberste Zeil der Menschen/Menschheit den Planeten plattzumachen , alles andere ist scheißegal . ...." Wir schaffen das " xD

Gestern wieder eine folge Über Avocados gesehn , hmmm lecker , grad bei den so genialen Vegetarieren .... wird übelst gehypt als Superfood ... Superfood Hier .i..

Ka ob die sich mal den Anbau von ihrem hochgelobten "Superfood" anschauen ?

Aber 2018 wurden 19.000 Tonnen Avocados nach Deutschland eingeführt und 2020 schon 96.000 Tonnen , das 5fache ...
Und wenn man die Länder anschaut schon vor 4 Jahren zB , selbst da waren dort schon Flüße versandet bzw ausgetrocknet . Möchte nicht wissen wie es dort heute aussieht .....

Aber immer schön hypen als " Superfood " und fleißig kaufen ...Arschoffen .

Alle jammern immer rum wieviel Wasser eine Jeans in der Produktion verbraucht ... schon das ist kaum tragbar ( im wahrsten Sinne des Wortes )
Aber Avocados ........... bedenkt man das 2 popelige " Superfood " Avocados ca 1000 Liter Wasser verbrauchen , und rechnet das dann auf jetzt ca 100.000 Tonnen ( ja ,Tonne sind 1000Kilo ) um ..... Ist ja kein wunder das dort fast nix mehr wächst und Wassermangel herrscht ....

Jeder Vollidiot der sich zum Frühstück eine Avocado auf Brot schmiert , schmiert sich ca 500Liter Wasser mal so aufs Brötchen , und unterstützt damit noch die Ausbeutung im Herkunfstland . Und Unsere Regierung macht da auch noch mit anstatt die Einfuhr von Avocados zu verbieten . Und die Medien tun dann ihren Rest und deklarieren es als " Superfood" .
Superfood ..für Wen ?

Augen zu und Planeten plattmachen , .... " Wir schaffen das ! "

aber das Positive ist ja , nach ca 500.000 - 1mio Jahren juckt das den nicht und hat sich wieder erholt ;)
 
Und wo ist überhaupt die .. Bearbeiten-Taste !?

Ich würde sogar soweit gehen, das explizit Vegetarierer die Ausbeutung und Zerstörung der Flora und Fauna in Peru und Chile extrem fördern .
 
Ja, dadurch hätten die Staaten Geld aufnehmen können, für geringe bis gar keine Zinsen und investieren können. Das war ja das Ziel.
Blöd ist halt, dass ausgerechnet Deutschland den Südländern Sparen aufgezwungen hat. Deutschland hat sich so gesund gestoßen, die Südländer baden das aus.
So ist das eben, wenn man eine gemeinsame Währung einführt, ohne eine gemeinsame Wirtschaftspolitik zu machen.
Der Länderfinanzausgleich wird europaweit kommen müssen. Anders geht es nicht.

Du erzählst hier ziemlich viel falsche Dinge!
Die EZB fährt eine Nullzinspolitik seit Jahren, um den "Südländer" aber auch anderen Länder (z.B. Irland) Strukturreformen zu ermöglichen, um wirtschaftlich wettbewerbsfähiger zu werden.
Das hat z.B. in Portugal, Irland, Griechenland und in Teilen auch Spanien ganz gut geklappt.
Dabei hat jedes Land einen individuellen Spielraum, der sich aus den Maastricht-Verträgen ergibt, es ist nämlich vertraglich nicht erlaubt, unbegrenzt Schulden zu machen, die vertragliche Grenze beträgt eigentlich 60% des BIP.

Deutschland hat darauf hingewiesen und war der einzige Staat in der Eurozone, der auf dieses Ziel hingearbeitet hat und es vor Corona fast erreicht hat. Geld zu investieren bringt höchst wenig, wenn es einfach nur versickert, wie man an Griecheland vor der Radikalkur gesehen hat. Italien ist das nächste Beispiel, das Unmengen an Geld, das es eigentlich nicht hat, seit 10 Jahren in das Land punpt, ohne irgendwelche Resultate, da keine Strukturreformen angegangen wurden. Die Schuldenquote steigt permanent, aber das Wirtschaftswachstum ist seit 10 Jahren mau, weil das Geld eben nicht investiert wird, sondern einfach versickert!
Um es in Erinnerung zu rufen, die Maastricht-Verträge haben alle unterschrieben, hier Deutschand zu beschuldigen, es hätte sich auf Kosten der Südländer gesund gestoßen, ist absoluter Blödsinn, weil auch Italien und Frankreich, können mit Strukturreformen, wettbewerbsfähiger werden.

Wie Blödsinnig das unendliche Schuldenmachen ist, kann man ja jetzt an Corona sehen, Deutschland hatte durch jahrelanges "Sparen" jedenfalls wesentlich mehr Geld zur Verfügung, um Corona abzustützen, als die Länder, die fleißig weiter Schulden gemacht haben. Jetzt ist man sogar schon soweit, das man ohne die Nordländer, wohl gar kein Geld mehr am Finanzmarkt bekommt oder zu so horrenden Zinsen, das man sich nun neue Lösungen mit gemeinsammen Schulden einfallen lassen musste!

Auch deine Ausführungen über die Banken sind falsch, das kannst sehr gut daran sehen, das sie genauso bei den verschiedenen und mehreren Schuldenschnitten von Griechenland, zahlen (ihr Geld abschreiben) mussten.

Allerdings wäre Italien eine völlig andere Hausnummer (Größe) als Griechenland, da würden zahlreiche Banken bei einem Staatsbankrott ins Wanken geraten.
Immer nur die Schuld bei denen zu suchen, die Missstände anmahnen und auf die Einhaltung der vertraglichen Regeln pochen oder sie zumindestens anmahnen ist m.A. nach falsch, wenn die andere Seite seit 10 Jahren weiter munterGeld ausgibt, dass sie eigentlich nicht hat, ohne die geringsten Strukturreformen für bessere Wettbewerbsfähigkeit in Angriff zu nehmen!
 
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Deutschand zu beschuldigen, es hätte sich auf Kosten der Südländer gesund gestoßen, ist absoluter Blödsinn, weil auch Italien und Frankreich, können mit Strukturreformen, wettbewerbsfähiger werden.

Und wie würden diese Strukturreformen aussehen?
Niedriglöhne? Steigende Armut? Kleine Renten?
Natürlich hat sich Deutschland an der Zinspolitik gesund gestoßen, denn Deutschland konnte Geld aufnehmen ohne dafür Zinsen zahlen zu müssen. Das konnte Griechenland nie. Das Geld, das die Banken nicht von Deutschland bekommen konnten, haben sie sich von Griechenland geholt.
 
Und wie würden diese Strukturreformen aussehen?
Niedriglöhne? Steigende Armut? Kleine Renten?
Natürlich hat sich Deutschland an der Zinspolitik gesund gestoßen, denn Deutschland konnte Geld aufnehmen ohne dafür Zinsen zahlen zu müssen. Das konnte Griechenland nie. Das Geld, das die Banken nicht von Deutschland bekommen konnten, haben sie sich von Griechenland geholt.

Und warum ist das so?
Schon mal etwas von Bonität und Rating gehört?
Was kann Deutschland dafür, das der "Finanzmarkt" die Chancen wesentlich höher einschätzt, von Deutschland geliehenes Geld zurückzubekommen, als von Griechenland oder Italien?! Wie überall im Leben werden Risiken nicht unbedingt monetär belohnt.
Übrigens gilt das für Griechenland nur vor der Rettung, danach wurde das Geld zu festen Zinsen zu ich glaube 3% an Griecheland von den Rettungschirmländern gegeben.

Strukturreformen beinhalten alles mögliche, was der Wettbewerbsfähigkeit hilft, bei Italien und Griechenland, fallen mir da sofort "effiziente Verwaltung" und "Korruption" ein, bei Griechenland ganz besonders ein fehlendes Kataster- und Grundbuchamt, bei beiden eine Finanzverwaltung, die nicht nur so heisst, sondern auch ihren Job wirklich macht.
Dazu gibt es noch tausend andere Beispiele, noch exemplarisch Frankreich, mit seiner Rente ab 60.
Wie verträgt es sich, das die Mehrzahl der Menschen im Schnitt immer älter und auch länger gesund sind (auch bezogen auf Frankreich), aber nicht länger arbeiten, wer soll diese immer weiter aufgehende Lücke der längeren Rentenzahlung bitte bezahlen?

Ach und noch etwas, dieser Spruch hier ist absoluter Blödsinn!
Natürlich hat sich Deutschland an der Zinspolitik gesund gestoßen, denn Deutschland konnte Geld aufnehmen ohne dafür Zinsen zahlen zu müssen. Das konnte Griechenland nie. Das Geld, das die Banken nicht von Deutschland bekommen konnten, haben sie sich von Griechenland geholt.

Schuldverschreibungen von Ländern/Staatsanleihen werden an der Börse gehandelt, dort werden die Werte festgelegt und auch jeder Private kann diese zeichnen, die Bank ist hier nur Depotverwahrer und hat nicht den geringsten Einfluss auf die gehandelten Werte/ "Zinsen".
Als Beispiel empfehle ich Japan anzusehen, das eine sehr hohe Schuldenquote hat (237%), aber ausschließlich bei der eigenen Bevölkerung verschuldet ist, und wenig Zinsen zahlt.
Da kann man die Unterschiede sehr gut sehen, da die japanische Bevölkerung im Gegensatz zu z.B. anscheinend Italienern glaubt, ihr Geld zurückzubekommen, deshalb werden die Staatsanleihen ganz anders gehandelt und auch gezeichnet, trotz sehr hoher Schuldenquote.

 
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Strukturreformen beinhalten alles mögliche, was der Wettbewerbsfähigkeit hilft, bei Italien und Griechenland, fallen mir da sofort "effiziente Verwaltung" und "Korruption" ein, bei Griechenland ganz besonders ein fehlendes Kataster- und Grundbuchamt, bei beiden eine Finanzverwaltung, die nicht nur so heisst, sondern auch ihren Job wirklich macht.

Das ist ja nichts Neues und war auch schon bekannt, als Griechenland in die Euro zone kam.
Wieso wurden die denn Euro Mitglied? Jeder, der halbwegs bei Verstand war, war klar, dass Griechenland ein Fass ohne Boden war. Trotzdem wurden sie alle gefeiert, als auch Griechenland Teil des Euro war.

Dazu gibt es noch tausend andere Beispiele, noch exemplarisch Frankreich, mit seiner Rente ab 60.
Wie verträgt es sich, das die Mehrzahl der Menschen im Schnitt immer älter und auch länger gesund sind (auch bezogen auf Frankreich), aber nicht länger arbeiten, wer soll diese immer weiter aufgehende Lücke der längeren Rentenzahlung bitte bezahlen?

Bedingungsloses Grundeinkommen. Ist doch einfach.

Schuldverschreibungen von Ländern/Staatsanleihen werden an der Börse gehandelt, dort werden die Werte festgelegt und auch jeder Private kann diese zeichnen, die Bank ist hier nur Depotverwahrer und hat nicht den geringsten Einfluss auf die gehandelten Werte/ "Zinsen".

Und den Unsinn glaubst du wirklich?
Wieso wurde dann Lehman Brothers noch als Top gewertet, an dem Tag, als die Bank den Bach herunter ging?

Als Beispiel empfehle ich Japan anzusehen, das eine sehr hohe Schuldenquote hat (237%), aber ausschließlich bei der eigenen Bevölkerung verschuldet ist, und wenig Zinsen zahlt.
Da kann man die Unterschiede sehr gut sehen, da die japanische Bevölkerung im Gegensatz zu z.B. anscheinend Italienern glaubt, ihr Geld zurückzubekommen, deshalb werden die Staatsanleihen ganz anders gehandelt und auch gezeichnet, trotz sehr hoher Schuldenquote.

Ja, aber Griechenland kann das ebenso wenig wie Italien oder sonst wer, weil man eben die Währung eingeführt hat ohne eine gemeinsame Wirtschaftspolitik zu machen.
Der Kram fällt einem nun heute auf die Füße.
Und man muss den Euro auch nicht abschaffen, aber die starken Länder müssen nun mal die schwachen stützen. Anders wird es nicht funktionieren.
 
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Das ist ja nichts Neues und war auch schon bekannt, als Griechenland in die Euro zone kam.
Wieso wurden die denn Euro Mitglied? Jeder, der halbwegs bei Verstand war, war klar, dass Griechenland ein Fass ohne Boden war. Trotzdem wurden sie alle gefeiert, als auch Griechenland Teil des Euro war.

Griechenland hat schlicht und einfach betrogen, es hat seinen Haushalt jahrelang mit gefälschten Zahlen Jahre vor dem Eurobeitritt frisiert.

Und den Unsinn glaubst du wirklich?
Wieso wurde dann Lehman Brothers noch als Top gewertet, an dem Tag, als die Bank den Bach herunter ging?

Was soll denn bitte diese Aussage?
Anscheinend hast du den Handel an der Börse und insbesondere den Handel und die Ausgabe von Staatsanleihen nicht wirklich verstanden!
Deine Behauptung, dass die "Bank" oder "Banken" dem Staat das Geld für Staatsanleihen zur Verfügung stellen, ist schlicht und einfach falsch, eher kompletter Blödsinn!
Das Geld kommt von den Leuten, die an der Börse eine Anleihe zeichnen (kaufen), ob Private, Fonds, Firmen oder auch Banken. Die Bank oder Banken sind erst dann involviert, wenn sie selber zeichnen und somit am Handel von Staatsanleihen teilnehmen.
Es gibt sicherlich "tausende" Banken auf der Welt, die nie mit Staatsanleihen gehandelt oder in diese investiert haben.
Zeichnen "viele" die Staatsanleihe, sind die Zinsen günstig (der Staat legt vorher das Volumen der Kreditaufnahme fest), zeichnen nur wenige die Staatsanleihe (Risiko), gehen die Zinsen nach oben, da der Staat ja Anreize bieten muss, um seine Kreditsumme zu erhalten. Und natürlich können die Staatsanleihen auch nach Zeichnung wieder gehandelt (gekauft oder verkauft) werden, an der Börse.

Lehman Brothers ist an etwas "ganz" anderem Pleite gegangen und das hat vor allendigen an der mangelnden Kontrolle in den USA für Finanzprodukte gelegen.
Beispielhaft:
1000 Leute nehmen bei einer Bank X einen Kredit auf, zur Finazierung ihres Eigentums, im Gegensatz zu einer Hypothek die es leider kaum noch gibt, kann eine Bank diese Kredite veräußern, in den USA wesentlich einfacher als z.B. in Deutschland, also an eine andere Bank oder "Gesellschaft" verkaufen. Das machen Banken in der Regel mit den Krediten, die nicht regelmäßig bedient werden.
Normalerweise ist das auch weniger schlimm, wenn solche Veräußerungen nicht vermicht werden, da ja offenkundig bei einer Veräußerung von sagen wir mal 30 Krediten (bei denen der Kreditnehmer häufiger säumig war), ein erhöhtes Risiko besteht. Der Aufkäufer solcher eher säumiger Kredite, bezahlt dafür in der Regel weniger an die Bank als die Kredite wert sind, weil das Risiko höher ist. Die Bank X die den Kredit ausgehändigt hat, tauscht also praktisch Geld gegen Sicherheit. Das Rating dieser vekauften Kredite (Produkte) ist eher schlecht und muss in der Bilanz des Aufkäufers Y angezeigt werden.
Viele Banken in den USA die damals solche Kredite ausgegeben haben und dabei auch immer wieder viele eher säumige (unregelmäßig zahlende) Kreditnehmer hatten, haben sich gedacht, die wollen wir loswerden (Risiko), dabei aber keine finanziellen Einbußen haben. Das konnten sie wegen mangelnder Gesetze und Aufsicht machen in dem sie die "faulen" Kredite mit "guten" Finanzprodukten z.B. Fondanteile an gutgehenden Fonds gemischt haben und sie somit die faulen Kredite "versteckt" haben. Das neue "Finanzprodukt" das an Aufkäufer Y (teilweise auch Banken) verkauft wurde, bestand vordergründig aus den "schönen" Fondanteilen und darunter waren eben auch faule Kredite, das gute Rating für das Produkt haben sie sich mit den guten Fondanteilen geholt. Da es in den USA vor dem platzen der Blase einen über Jahre boomenden Immobilienmarkt gab, wurde das ganze schnell zum Schneeballeffekt. Dazu kommt noch, das wohl einige oder viele Aufkäufer nach einiger Zeit gemerkt haben, das sie da eher schlechte "Produkte" gekauft haben und wollten diese dann auch schnellstmöglich wieder loswerden und haben auch wiederum "gute Finanzprodukte" untergrührt. Lehman Brothers war einer der größeten Aufkäufer und Händler solcher Finanzrodukte und haben schlicht und einfach die Risiken teilweise nicht mehr gesehen oder sie bewußt gefälscht. Daran sind die Pleite gegangen, als die Blase geplatzt ist, wie das bei allen Schneeballsystemen der Fall ist!
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles Auswirkungen des Kapitalismus, in dem das Ding mehr Wert als der Mensch hat und der Mensch Diener der Dinge ist.
 
Oder wir hören einfach auf, denen Krediten zu geben und lassen die das einfach ausbaden.

Das wäre unvorteilhaft, und zwar aus drei Gründen:

1.) Wir verdienen ordentlich daran und setzen dafür noch nicht einmal *echtes* Geld ein. Um beispielsweise Griechenland Kredite zu geben, hat Deutschland zu günstigen Zinsen selbst Kredite aufgenommen und das Geld Griechenland zu etwas höheren Zinsen weiterverliehen. Griechenland hat das mitgemacht, weil die deutschen Raten immer noch deutlich günstiger waren als jene, die Griechenland dort hätten zahlen müssen, wo Deutschland (Übrigens trotz höherer Staatsverschuldung, damit die Absurdität auch wirklich greifbar wird ...) unverschämt gute Konditionen bekommen hat.

2.) Besagte Länder sind Importeure deutscher Waren. Für einen nicht unbeträchtlichen Teil des Geldes, was wir ihnen borgen, kaufen sie bei uns ein, wodurch wir quasi doppelt abschöpfen. Mit dem Rest wird auf nationaler Ebene Stabilität innerhalb der Euro-Zone erzeugt, die als große Wirtschaftseinheit internationale Handelsabkommen zu Bedingungen abschließen kann, die Deutschland als Exportnation noch weiter zugute kommen.

3.) Weil das, was ich hier gerade stark vereinfacht dargelegt habe, für den deutschen Michel in aller Regel ein Mysterium darstellt, kann er auf die "Schnorrer da unten im Süden" schimpfen, sich großzügig besser und voll fleißig fühlen und generell für etwas Besseres halten.
 
Alles Auswirkungen des Kapitalismus, in dem das Ding mehr Wert als der Mensch hat und der Mensch Diener der Dinge ist.

Wann war das jemals anders?
Selbst im Tierreich wird um das Ding (Revier) gnadenlos gekämpft, ob Einzeln oder als Gruppe, dagegen sind wir schon wesentlich fortschrittlicher. Der Mensch war schon immer Diener der Dinge (Besitz), sonst würde man sich nicht seit menschengedenken, darum prügeln, selbst schon die Neandertaler und ersten Homo Sapiens. Und schon immer hat der Mensch faktisch Dinge als hochwertiger angesehen als andere Menschen.
Auch wenn das eher traurig ist, war es noch nie anders und ich persönlich sehe auch nicht, wie eine Mehrheit davon überzeugt werden kann, es völlig anders zu machen.
 
Das wäre unvorteilhaft, und zwar aus drei Gründen:

1.) Wir verdienen ordentlich daran und setzen dafür noch nicht einmal *echtes* Geld ein. Um beispielsweise Griechenland Kredite zu geben, hat Deutschland zu günstigen Zinsen selbst Kredite aufgenommen und das Geld Griechenland zu etwas höheren Zinsen weiterverliehen. Griechenland hat das mitgemacht, weil die deutschen Raten immer noch deutlich günstiger waren als jene, die Griechenland dort hätten zahlen müssen, wo Deutschland (Übrigens trotz höherer Staatsverschuldung, damit die Absurdität auch wirklich greifbar wird ...) unverschämt gute Konditionen bekommen hat.

2.) Besagte Länder sind Importeure deutscher Waren. Für einen nicht unbeträchtlichen Teil des Geldes, was wir ihnen borgen, kaufen sie bei uns ein, wodurch wir quasi doppelt abschöpfen. Mit dem Rest wird auf nationaler Ebene Stabilität innerhalb der Euro-Zone erzeugt, die als große Wirtschaftseinheit internationale Handelsabkommen zu Bedingungen abschließen kann, die Deutschland als Exportnation noch weiter zugute kommen.

3.) Weil das, was ich hier gerade stark vereinfacht dargelegt habe, für den deutschen Michel in aller Regel ein Mysterium darstellt, kann er auf die "Schnorrer da unten im Süden" schimpfen, sich großzügig besser und voll fleißig fühlen und generell für etwas Besseres halten.

Allerdings mein lieber Mahoy ist das sehr vereinfacht dargestellt, weil niemand dazu gezwungen wurde und wird, im Gegenteil erklärtes Ziel der EWG war es Deutschland einzubetten, oder bösartig formuliert im Zaum zu halten.
Der Euro war zwar auch mit unsere Idee, aber mal in erster Linie die Idee Frankreichs und der Südländer und eine der Bedingungen für die deutsche Wiedervereinigung, weil man sich als Südländer selber davon zinsgünstigere Kredite versprochen hat.
Niemand zwingt "die Welt", deutsche Waren zu kaufen und niemand hat Griechenland dazu gzwungen, über Jahre seinen Haushalt zu fälschen, um Mitglied des Euros zu werden, mit dem absolut vorsätzlichen und glasklaren Motiv, dadurch an billigere Kredite mit weniger Zinsen zu kommen, aber tunlichst nicht den völlig maroden Staat zu sanieren. (Öffentliche Dienst in Griechenland, Kataster und Grundbuchamt, Finanzverwaltung etc etc etc.)
Warum bitte schön schreibst du auch nur die eine Seite auf?
 
Wann war das jemals anders?
Selbst im Tierreich wird um das Ding (Revier) gnadenlos gekämpft, ob Einzeln oder als Gruppe, dagegen sind wir schon wesentlich fortschrittlicher. Der Mensch war schon immer Diener der Dinge (Besitz), sonst würde man sich nicht seit menschengedenken, darum prügeln, selbst schon die Neandertaler und ersten Homo Sapiens. Und schon immer hat der Mensch faktisch Dinge als hochwertiger angesehen als andere Menschen.
Auch wenn das eher traurig ist, war es noch nie anders und ich persönlich sehe auch nicht, wie eine Mehrheit davon überzeugt werden kann, es völlig anders zu machen.
Wobei bei einem Tier ja das Revier sozusagen die Grundversorgung mit dem Lebensnotwendigen darstellt. Der Mensch hingegen unterwirft sich dem Konsum völlig sinnloser Dinge, wie z.B. 1500 Euro Grafikarten und er tut es nur weil in einer kapitalistischen Gesellschaft Besitz den sozialen Status erhöht. Wir müssen davon loskommen. Besitz und Konsum müssen endlich negativ angesehen werden. Wer viel konsumiert ist nicht erfolgreich, er ist der Mörder der Zukunft unserer Kinder.
 
Wann war das jemals anders?
Selbst im Tierreich wird um das Ding (Revier) gnadenlos gekämpft, ob Einzeln oder als Gruppe, dagegen sind wir schon wesentlich fortschrittlicher. Der Mensch war schon immer Diener der Dinge (Besitz), sonst würde man sich nicht seit menschengedenken, darum prügeln, selbst schon die Neandertaler und ersten Homo Sapiens. Und schon immer hat der Mensch faktisch Dinge als hochwertiger angesehen als andere Menschen.
Auch wenn das eher traurig ist, war es noch nie anders und ich persönlich sehe auch nicht, wie eine Mehrheit davon überzeugt werden kann, es völlig anders zu machen.
Das sehe ich völlig anders.
Früher gings ums eigene Überleben und das des Rudels/Clans.
Dasselbe gilt im Tierreich und zwar bei allen Arten von rudelbildenden Tieren.
Der Mensch hätte selbst nie überlebt, wenn er nur auf sich geschaut hätte, es ging um Art- und damit um Rudelerhaltung.
Deshalb ist der Mensch auch ein Rudeltier und das siehst du zum Teil heute noch an Dingen wie Patriotismus/Nationalismus oder an den Hooligans, die im Stadion Pyros zünden.

Der Egoismus der heutigen, (westlichen!) Gesellschaft steht daher im krassen Gegensatz zur eigentlichen Natur des Menschen. Für ein Leben, dass materielle Dinge, wie z.B. auch das Einkommen als Statussymbol, über das Gemeinwohl stellt, ist der Mensch eigentlich nicht gemacht. Das hatte damals schon Sigmund Freud geschrieben.
Es macht ihn krank. Und das erkennt man an den Auswüchsen in unserer heutigen Gesellschaft, Burnout, Depression, überforderte Frauen, die sich und ihre Kinder umbringen, aggressive Gaffer, die Einsatzkräfte behindern, der steigende Drang zum Drogenkonsum und Alkoholismus, schon in immer jüngen Jahren oder ganz aktuell das Verhalten vieler in der Coronakrise.
 
Wobei bei einem Tier ja das Revier sozusagen die Grundversorgung mit dem Lebensnotwendigen darstellt. Der Mensch hingegen unterwirft sich dem Konsum völlig sinnloser Dinge, wie z.B. 1500 Euro Grafikarten und er tut es nur weil in einer kapitalistischen Gesellschaft Besitz den sozialen Status erhöht. Wir müssen davon loskommen. Besitz und Konsum müssen endlich negativ angesehen werden. Wer viel konsumiert ist nicht erfolgreich, er ist der Mörder der Zukunft unserer Kinder.

Ich bitte dich das zu abstrahieren.
Bei den Tieren wird aber in erster Linie, um die besten und auch einfachsten Reviere gekämpft (definieren tuen das aber auch die Tiere selber, das ist nicht objektiv) und abstrakt ist das beim Menschen genauso, und du kannst Subjektivität nicht vorschreiben.
Der eine Mensch "kämpft" um/ist Diener eines fruchtbaren Ackers, der nächste sieht das in einem Barren Gold.
Nach deiner Logik gelten deine subkjektiven Vorstellungen, in dem Fall spekuliere ich mal darauf das du den Acker, dem Barren Gold bevorzugst.
Brechen wir das Leben nur auf das absolut lebensnotwendigste herunter (Triebe), wird es einigermaßen objektiv, Nahrungs und Flüssigkeitsaufnahme, Vermehrung und Entsorgung des Aufgenommenen.
Daraus besteht aber menschliches Leben schon von Anfang an nicht, sondern eine subjektive Komponente spielt immer eine Rolle, sonst hätte sich so etwas wie z.B. Kunst nie entwickeln können, oder ist eine Kirche/Dom, ein Gemälde, Statue etc. etc.etc lebensnortwendig?
Warum gibt es seit tausenden von Jahren Schmuck? Und warum ist er seit tausenden von Jahren teuer und begehrt oder sogar Tauschwahre (kannst du auf Edelmetalle ausweiten)?
Heute sind es Gold, Silber und Diamanten davor war es Kupfer.

Edit:
Das sehe ich völlig anders.
Früher gings ums eigene Überleben und das des Rudels/Clans.
Dasselbe gilt im Tierreich und zwar bei allen Arten von rudelbildenden Tieren.
Der Mensch hätte selbst nie überlebt, wenn er nur auf sich geschaut hätte, es ging um Art- und damit um Rudelerhaltung.
Deshalb ist der Mensch auch ein Rudeltier und das siehst du zum Teil heute noch an Dingen wie Patriotismus/Nationalismus oder an den Hooligans, die im Stadion Pyros zünden.

Der Egoismus der heutigen, (westlichen!) Gesellschaft steht daher im krassen Gegensatz zur eigentlichen Natur des Menschen. Für ein Leben, dass materielle Dinge, wie z.B. auch das Einkommen als Statussymbol, über das Gemeinwohl stellt, ist der Mensch eigentlich nicht gemacht. Das hatte damals schon Sigmund Freud geschrieben.
Es macht ihn krank. Und das erkennt man an den Auswüchsen in unserer heutigen Gesellschaft, Burnout, Depression, überforderte Frauen, die sich und ihre Kinder umbringen, aggressive Gaffer, die Einsatzkräfte behindern, der steigende Drang zum Drogenkonsum und Alkoholismus, schon in immer jüngen Jahren oder ganz aktuell das Verhalten vieler in der Coronakrise.
Und waren in den Rudeln/Clans alle gleich, oder eher nicht?
Klar gab es seit menschengedenken auch schon immer Gemeinwohl und damit "Rudelerhaltung", aber schon immer waren andere Rudelmitglieder "gleicher" als andere. Ob das nun mehr an Essen, "schönerer" Partner oder bessere Unterkunft war.
Der Mensch war auch schon immer egoistisch und selbstverliebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Früher - also ganz früher - erfüllte das alles aber einen biologischen Zweck.
Das stattlichere Männchen mit den muskulöseren Armen und Beinen ist der potentiell stärkere Jäger, bringt also mehr Fleisch nach Hause, kann also besser Kinder ernähren und ist damit auch der attraktivere Fortpflanzungspartner.
Umgekehrt bei den Weibchen; breitere Hüften bedeuten Gebährfähigkeit, größere Brüste (die wiederum durch das Erlernen des aufrechten Ganges entstanden sind) idealere Säuger.

Hätten sich Männchen/Weibchen mit jedem anderen eingelassen, wäre das für den Nachwuchs u.U. abträglicher gewesen, d.H. der Fortbestand währe gefährdet gewesen. Auch das Rauskristallisieren von Führungspersönlichkeiten, ist in der Tierwelt auch nicht wirklich anders. Das "Alphatier" hat ja auch beschützende Funktionen und verjagt z.B. aufsässige Männchen, das sich ein neues Rudel suchen muss, was wiederum die Gefahr für Inzest verringert.
Jede Art von "Egoismus" in der Natur erfüllte also ursprünglich einen übergeordneten Zweck.

Der Egoismus der Menschheit ging ganz strenggenommen erst los, als dem Menschen bewusst wurde, dass früher oder später unausweichlich ins Gras beißen wird. Und da sind bislang nur wir dahinter gekommen.
Der Neoliberlaismus von heute hätte womöglich gar keinen Bestand, wenn der Mensch ewig leben würde oder wir uns schlicht nie so weit entwickelt hätten.^^
 
@Two-Face


Das hat aber schon sehr shr sehr früh bei der Menschehit mit den "Statussymbolen" angefangen, schon bei Ötzi sieht man das und durch Gräber auch noch wesentlich früher. Und wie gesagt ohne Statussymbole eher auch keine Kunst und Kultur. Hatte schon immer etwas wettbewerbsmäßiges.
Angefangen von der größeren Höhle für die Gruppe, über die größere, schönere Behausung des Anführers, bis zur heutigen Zeit.

Bist du dir sicher, das Tiere nicht wissen, das sie sterben?
Ich mir da nicht so.
 
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