Ist die Fotografie ist grundsaetzlich rassistisch gegenueber schwarzen Menschen?

Damit würde man dann ja nicht nur schwarze Menschen bewusst schlechter darstellen, als auch schwarze Katzen, Autos, "weiße" Menschen in schwarzen Anzügen usw. im Grunde alles was irgendwie schwarz wäre.

Auf die digital Fotografie trifft das sicher nicht mehr zu. Ich hab nen grauen Kater mit weißen Pfoten, da ist mir auf den Fotos keine Differenz aufgefallen.

Diese Aussagen treffen also wenn auf die alten Schwarz-Weiß Fotos zu. Die waren aber auch eher Sepia als Schwarz. Das wird aber heute außer von Künstlern für Kunst nicht mehr verwendet.
Wenn dann, könnte sich genauso die LGBT-Bewegung beschweren, dass der Regenbogen falsch dargestellt wird.
 
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Welchen Sinn ergibt das bitte?
Man soll über das Thema nachdenken, darum geht es. Als ich die Überschrift und erste Absätze las, dachte ich nur "Was für eine Grütze"
Steigt man neutral in das Thema ein, sind in der Tat viele Fotos zum Thema schwarze Menschen immer betrachtend, bewertend, und alles
andere als neutral. Es ist nicht deutlich und dominant, aber als These immerhin zu diskutieren. Und ja, Rassismus im weitesten Sinn gibt
es an sehr vielen Stellen. Das solten wir erkennen, niemanden dafür verurteilen, aber versuchen, es zu minimieren.
 
Man soll über das Thema nachdenken, darum geht es. Als ich die Überschrift und erste Absätze las, dachte ich nur "Was für eine Grütze"
Steigt man neutral in das Thema ein, sind in der Tat viele Fotos zum Thema schwarze Menschen immer betrachtend, bewertend, und alles
andere als neutral. Es ist nicht deutlich und dominant, aber als These immerhin zu diskutieren. Und ja, Rassismus im weitesten Sinn gibt
es an sehr vielen Stellen. Das solten wir erkennen, niemanden dafür verurteilen, aber versuchen, es zu minimieren.

Nur das es nicht darum geht welcher Bildinhalt dargestellt wird und ob dieser gegenüber Schwarzen diskriminierend bis rassistisch ist, sondern das Frau Kelly der Meinung ist das es ja mehr oder minder schon die ganze Technik auf einer rassistischen Basis fußt und das halte ich dann wirklich schon für Grütze und kaum diskutierenswert.
Den wie gesagt, in so einem Fall würde man ja nicht nur die Darstellung dunkelhäutiger Menschen "negativ" beeinflussen. ;)

Auf die digital Fotografie trifft das sicher nicht mehr zu. Ich hab nen grauen Kater mit weißen Pfoten, da ist mir auf den Fotos keine Differenz aufgefallen.

Diese Aussagen treffen also wenn auf die alten Schwarz-Weiß Fotos zu. Die waren aber auch eher Sepia als Schwarz. Das wird aber heute außer von Künstlern für Kunst nicht mehr verwendet.
Wenn dann, könnte sich genauso die LGBT-Bewegung beschweren, dass der Regenbogen falsch dargestellt wird.

In der Portrait-Fotografie kommen schwarz-weiß Fotos aktuell scheinbar wieder etwas in Mode, im privaten.
Große Verbreitung haben sie aber mit Sicherheit nicht mehr, das ist richtig.
 
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....sondern das Frau Kelly der Meinung ist das es ja mehr oder minder schon die ganze Technik auf einer rassistischen Basis fußt und das halte ich dann wirklich schon für Grütze und kaum diskutierenswert. .
Aber es ist doch so. Als vor dreißig Jahren feministische Gruppen an der Uni forderten, dass männliche Wissenschaft Frauen diskriminiert, dachte ich auch nur "was für eine verblödete Grütze, scheiß Emanzan". Für mich waren damals solle Auswüchse gegen eine sinnvolle Gleichberechtigung gerichtig. Heute verstehe ich es, immer tiefer in das Thema einsteigend, besser, weil männliche Forscher verstärkt Dinge erforschen, die Männer interessieren. Damit sind die Ergebnisse nicht falsch, aber nicht umfassend. Medikamente z.B. wirken statistisch signifikant besser bei Männern als bei Frauen und Kindern. Und das zieht sich durch nahezu alle Produkte durch, Ganz besonders schlimm wird es, wenn Männer etwas für Frauen entwickeln, alleine die Werbung dafür ist ein Graus. Zum Thema unterschiedliche Ethnien und Wissenschaft habe ich mich bisher nicht eingelesen, das Grundprinzip ist aber ähnlich wie das eben beschriebene zwischen den Geschlechtern. Und ja, die heutige Fotographie differenziert Gesichter heller Menschen besser als dunkler. Das würde ich nicht Diskriminierung nennen, aber es ist ein Beispiel, in der aus Europa und den USA getriebene Entwicklungen eben nicht überall in der Welt eine ähnliche Bedeutung haben.
 
Wie gesagt, ich konnte da noch keine signifikanten Abweichungen auf meinen Fotos feststellen. Im Zweifel liegt das dann wohl eher am Fotografen und an den gewählten Einstellungen, bzw. an der Umgebung/Ausleuchtung.
 
Keine Ahnung ob das stimmt.
Arzneimittel wirken unterschiedlich bei Mann und Frau - Mensch - Wissen - WDR

Aber Frauen haben nun mal einen anderen Hormonhaushalt als Männer. Das hat auch Einflüsse.
Es sind weite Teile der Physiologie unterschiedlich, wenn es Dich interessiert, recherchiere hier
Physiologie Unterschiede frauen manner - Google Scholar

Innerhalb unterschiedlicher Ethnien sind die Unterschiede geringer, als zwischen Mann und Frau, aber vorhanden,
denkt man zum Beispiel an Möglichkeiten des Energieumsatzes von Inuits zu Pygmäen. Es geht war im Artikel mehr
um Physiognomie denn Physiologe, aber es ist eng verbunden.
 

Zitat aus diesem Artikel/Pamplet

"Wenn wir uns Männer und Frauen im Labor angucken und Schmerzreize setzen!"

Also hauen die dann mit dem großen Hammer drauf? Guck und Hau?

"Die Unterschiede sind nicht in jeder Studie groß, aber "wenn wir einen Unterschied finden, ist immer die Frau die sensiblere“, stellt die Schmerzforscherin fest."

Gut soweit zu ihrer These. Aber daraus generell abzuleiten, beziehungsweise dem geneigten Leser unterzujubeln

"Da leuchtet es ein, dass Medikamente bei Mann und Frau nicht immer gleich wirken."

ist mehr als nur weit hergeholt. Auch hier gilt: Wer es glaubt ist selbst schuld! Ähnlich dem Artikel um den es in
diesem Thema geht.
 
Hört sich für mich so an als wenn man sich das selbst aus dem Ärmel gezogen hat.
Forschung ist immer so eine Sache. Solange man das nicht anderweitig bestätigt hat, nützt es nichts.
Und Männer können nun mal nicht wissen, wie schmerzhaft eine Wehe ist.
Und Frauen können nicht beurteilen, wie schmerzhaft das ist, wenn man sich die Weichteile unten geklemmt hat.

Aber ich glaube nicht, dass ein Schlag auf den Daumen bei Frauen zu größeren Schmerzen führen als bei Männern.
 
...Gut soweit zu ihrer These. Aber daraus generell abzuleiten, beziehungsweise dem geneigten Leser unterzujubeln...
Das ist der Unterschied zwischen trivialen Zeitungsartikeln, die in einfachsten Worten und mit einfachsten und dann noch sprachlichen simplifizierten Zusammenhängen arbeiten, und wissenschaftlichen Fachpublikationen. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind riesig, weit über den offensichtlichen und bekannten Hormonhaushalt hinaus. Es betrifft die Mitrochondrien, das Immunsystem, etc. Aber wir entfernen uns vom Thema. Es sollte nur als Randindex dienen, um zu erkennen, dass wissenschaftliche Forschung bisher vom "weißen Mann" ausgewählt, getrieben und bewertet wird. Andere haben vor hundert Jahren auch nicht geforscht, ist also kein Vorworf, sondern eine Feststellung. Wenn wir endlich bemüht wären, auch anderen Gesellschaftlichen Gruppen unbegrenzten Zugang zu höheren Forschungsämten zu ermöglichen, würden sich erforschte Inhalte und Bewertungen vermutlich, so die These, verändern. Für mich klingt das schlüssig. Männer z.B. forschen an Viagra imd Operationen zur Penisverlängerung, Frauen würden Malariamittel erforschen. Mit letzterem ist zwar extrem viel zu erreichen, aber kein Geld zu verdienen.

Lies, wenn es Dich interessiert, sowas und nicht Die Welt.
Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Pharmakokinetik und -dynamik von Arzneimitteln | SpringerLink
Thieme E-Journals - Physiologische Änderungen des Mineralhaushaltes in Abhängigkeit von Lebensalter und Geschlecht / Abstract

....
 
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BfArM - Formales im Bereich Klinik (Besonderheiten) - Was ist unter der Begrundung fur die Geschlechterverteilung zu verstehen?

Geschlecht, Dosis, Wirkung: Warum der kleine Unterschied wichtig ist - Ärztekammer Nordrhein

(Frühe) Nutzenbewertung nach § 35a SGB V - Gemeinsamer Bundesausschuss
Übersicht zulassungsrelevanter Studien für Medikamente. Die geschlechtsspezifische Auswertung, sofern für das Medikament vorhanden bzw. nötig, findet sich unter Modul 4 und dort die Punkte 4.2.5.5 und 4.3.1.

European Medicines Agency - Human medicines - European public assessment reports
Findet sich unter "product information" und im jeweiligen PDF unter dem Punkt "gender".


Man sollte an der Stelle noch erwähnen, dass der verlinkte Springer-Verlag nichts mit dem Axel-Springer-Verlag zu tun hat.
 
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Da soll noch einer sagen Frauen würden bei Männern nicht sexistische Äußerungen tätigen:

Darunter auch etliche Damen, die gerade bei den männlichen Polizisten nicht nur deren Aktivitäten, sondern vielmehr auch deren körperliche Vorzüge emsig kommentieren. "Nur aus Forschungsgründen: können wir bitte die Hinterteile sehen?", "Die Community hat gewählt: von jetzt an bitte nur noch Photos oben ohne", "ich habe noch nie einen Einbrecher so sehr gebraucht wie jetzt"…

Zieh dein Shirt ruhig aus | Telepolis

:P
 
Auf die digital Fotografie trifft das sicher nicht mehr zu. Ich hab nen grauen Kater mit weißen Pfoten, da ist mir auf den Fotos keine Differenz aufgefallen.

Diese Aussagen treffen also wenn auf die alten Schwarz-Weiß Fotos zu. Die waren aber auch eher Sepia als Schwarz. Das wird aber heute außer von Künstlern für Kunst nicht mehr verwendet.
Wenn dann, könnte sich genauso die LGBT-Bewegung beschweren, dass der Regenbogen falsch dargestellt wird.

Ich hab nicht herausfinden können, was in dem Interview mit Diskriminierung durch Fotografie gemeint war, aber die geläufigste Beschwerde über Rassismus in der Fototechnik betrifft sogar ausschließlich digitale Geräte: Die Gesichtserkennung hat(te?) teilweise Probleme mit dunkelhäutigen Personen. Und das liegt nicht am Licht als solches (Problem besteht auch bei hellen Hintergründen, wo dunkelhäutige sich sogar besser abheben), sondern weil bei der Entwicklung der Algorithmen respektive der Auswahl von Bildmaterial zum anlernen schlicht niemand die Möglichkeit "andere Hautfarbe" bedacht hat. => unbewusste, strukturelle, rassistische Diskriminierung.

Was das Ganze mit Physik zu tun haben soll ist mir aber ebenso schleierhaft wie bei einem tatsächlichen Bezug zu chemischer Fotografie und ein Bezug selbst wäre immer noch keine Eigenschaft der Wissenschaft. Per Definition ist es für Naturwissenschaften, die diesen Namen auch verdienen, nämlich fast unmöglich in irgend einer Form wertend zu sein. Allenfalls können die Wissenschaftler rassistisch Schwerpunkte setzen, aber das Endergebnis solider Naturwissenschaft ist eine Beschreibung natürlicher Gesetzmäßigkeiten. Und diese Beschreibung wäre selbst dann noch objektiv, wenn sie ethnische Vorlieben von Silberchlorid beinhalten sollte.
 
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