Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Und Journalisten... sogar systematisch. ^^


MfG
Na das sieht Repoter ohne Grenzen etwas differenzierter, auch gerade was die Zahlen betrifft.

 
Du meinst weil sie 140 statt 128 zählen?
Oder hast du nur den ersten Absatz deines Links gelesen? In dem Fall solltest du den Rest mal nachholen, denn da werden praktisch genau die gleichen Verbrechen Israels gegen die Informationsfreiheit und diejenigen, die diese ermöglichen, angekreidet. Und während CPJ nur versucht, in den USA gegen die weitere Unterstützung des Täters zu lobbyieren, hat RSF bereits Strafanzeige auch gegen Israel gestellt.

Naja, das sie absichtlich Journalisten töten glaube ich nicht. Dann wären sie ja echt sehr doof.

Du must einen wirklich unerschüttlichen Glauben haben, um so etwas unter einen Artikel zu posten, der eindeutig das Gegenteil besagt. Und das, im Falle von Personen die auch Journalist sind, sogar ohne sich auf dubiose Quellen heranziehen zu müssen, rein aus Angaben des israelischen Militärs heraus.
 
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Du meinst weil sie 140 statt 128 zählen?
Oder hast du nur den ersten Absatz deines Links gelesen? In dem Fall solltest du den Rest mal nachholen, denn da werden praktisch genau die gleichen Verbrechen Israels gegen die Informationsfreiheit und diejenigen, die diese ermöglichen, angekreidet. Und während CPJ nur versucht, in den USA gegen die weitere Unterstützung des Täters zu lobbyieren, hat RSF bereits Strafanzeige auch gegen Israel gestellt.
Ich habe schon den ganzen Bericht gelesen. Allerdings ist die Zahl an Journalisten welche im Zusammenhang mit ihrer journalistischen Tätigkeit getötet wurden doch eine andere.
 
Die Zahl der Journalisten, bei denen die Organisation es als nachgewiesen betrachtet, dass ein Zusammenhang zur journalistischen Tätigkeit besteht, ist niedriger, ja. Die weiteren knapp 100 Fälle werden aber weiter untersucht, im Moment erachtet man schlicht das Material als unzuriechend. Das ist kein Freispruch, sondern für sich schon eine Anschuldigung gegen Israel, schließlich sind es die IDF, die den unabhängigen Berichterstattern den Zugang verbieten. Daher bleiben nur Indizien und der Punkt, an dem man eine Entscheidung als gesichert annimmt, wird zur Ansichtssache; der Weg dahin eine Frage des Ermittlungsfleißes. CPJ hat offensichtlich bereits mehr Fälle in "wurden im Rahmen journalistischer Tätigkeit angegriffen" aber auch in "wurden gesichert aus anderen Gründen angegriffen" einsortiert, während RSF eine größere Zahl an Vorgängen als "wissen wir noch nicht" in der Schwebe erhält. Aber beide werfen Israel die gleichen Mechanismen vor, beide betrachten die gleichen Fälle, beide beschuldigen Israel in dutzenden Fällen der Tötung von Journalisten im Rahmen deren Jobs. (Was, in Anbetracht der Tatsache dass es keine legitimen Gründe zur Tötung von Berichterstattern gibt, sondern im Gegenteil eine Schutzverpflichtung, einen Mordverdacht beinhaltet.)

Und eins ist klar: Für einen demokratischen Staat, der Rechte auf freie Meinungsbildung achtet ist ebenso wie für einen Rechtsstaat, der für seine Taten einsteht und deren unabhängige Kontrolle zulässt, jeder einzelne gezielt getötete Journalist einer zu viel und ein Grund, innezuhalten und seine Methoden zu ändern, um eine Wiederholung zu verhindern. Wenn ein Staat das selbst nach mehrere Dutzend Tötungsvorfällen nicht gemacht hat, wirft das genau die gleichen Fragen und Anklagen auf, wie wenn er es nach vielen Dutzend Tötungsvorfällen nicht gemacht hat. Der einzige Unterschied ist, dass in ersterem Fall die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass der Fehler auf einer tieferen Befehlsebene liegt und nur an dieser Stelle korrigiert werden muss. Aber Israel hat auch ein knappes Jahr nach den ältesten Fällen noch keine Anstrengungen in dieser Hinsicht unternommen. Die Täter von damals genießen den Schutz ihrer Vorgesetzten und arbeiten bis heute unverändert weiter. Den Meldungen aus dem Libanon zu Folge wurde die Methoden, die Angriffe auf die internationale Presse beinhalten, sogar auf weitere Gebiete ausgedehnt. Methoden, wie man sonst nur vom russischen Staat oder der mexikanischen Mafia hört. (Und, paradoxer Weise, nicht einmal von der Vorkriegs-Hamas, die scheinbar recht viele Journalisten hat gewähren lassen. Sicherlich eher aus medientaktischen Gründen - die problematischen Aktionen fanden eh verdeckt statt, Berichte über das offensichtliche Elend ließen sich selbst dort in Anti-Israel-Propaganda ummünzen, wo die Hamas Mitschuld hatte -, aber nichts desto trotz ist die Gefahr für internationale Journalisten im Gazastreifen durch Israel drastisch vergrößert worden.)
 
aber nichts desto trotz ist die Gefahr für internationale Journalisten im Gazastreifen durch Israel drastisch vergrößert worden
Genau, Israel hat den Gazastreifen angegriffen. Die Gefahr ist durch Israel vergrößert worden, nicht aufgrund des Abschlachtens von hunderten Zivilisten seitens der Hamas. Absolut korrektes Verständnis der Fakten. Ebenso weiterhin nicht ein Wort dazu, dass die glorreiche Hamas auf derselben Anklagebank sitzt. Alter, wie kann man nur so verbohrt einseitig Fakten picken und dabei kein schlechtes Gewissen zumindest sich selbstgegenüber haben, das frage ich mich wirklich. Genauso bei der von dir vorher aufgeführten UN Resolution, einfach alles weglassen, wo sich Israel korrekt verhalten hat und die Hisbollah diese Resolution dauerhaft verletzt hat. Naja, ist glücklicherweise nicht repräsentativ, so eine einseitige Betrachtung von Fakten.

Zum "Inhalt", bin gespannt was das Ergebnis des Ermittlungsverfahrens sein wird. Ob nicht doch die Tatsache, dass die Hamas aus den geschützten Einrichtungen und bei und unter den geschützten Gruppen ihre militärischen und durchweg völkerrechtswidrigen Angriffe plant und durchführt, der eigentliche Grund dafür ist. Wir werden es sehen.

Und, kleiner Randaspekt, finde es tatsächlich gut, dass die in den völkerrechtswidrigen Terrorakt, der erfolgreich den Angriff auf israelische Zivilisten zum Ziel hatte, mit verwickelt "Hilfsorganisation" nun bald in Israel nicht mehr tätig werden darf. Ich hoffe die Hilfe für die Menschen im Gazastreifen wird schnellstmöglich von anderen Hilfsorganisationen übernommen, die nicht mit Terroristen zusammenarbeiten oder deren Mitglieder vereinzelt aktiv an Terroranschlägen teilnehmen.

Die unbeantworteten Fragen haben sicher zu dieser Entscheidung beigetragen.
Was mir fehlt sind Daten und Fakten sowie Maßnahmen:
- Wieviele direkte Unterstützer des Terroraktes gab es in der UN Organisation? Wieviele indirekte?
- Wie sah die Organisation dieser Beteiligten aus? Wie das Netzwerk?
- Wie haben diese kommuniziert?
- Wann haben sie sich radikalisiert? Sind sie vielleicht schon als Radikale in die UN Organisation aufgenommen worden? Wenn nein, warum ist es dann verborgen geblieben, dass sie sich radikalisiert haben?
- Wie stellt die UN nun sicher, dass keine Radikalen diese und andere Institutionen unterwandert können? Sowohl vor als auch während der Zugehörigkeit? Es hat ja bisher augenscheinlich nicht funktioniert.
- Wo ist das klare Statement gegenüber Israel, dass man sich persönlich dafür entschuldigt und sich schämt, solchen Menschen Schutz durch UN Zugehörigkeit geboten zu haben und somit den Terrorakt und dessen Planung die notwendigen Ressourcen vermittelt zu haben?

Also, ein wir haben es untersucht, die Menschen, die das gemacht haben sind entweder tot oder inhaftiert oder gemeldet, Schwamm drüber, ist mir viel zu wenig.
 
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Ich hoffe die Hilfe für die Menschen im Gazastreifen wird schnellstmöglich von anderen Hilfsorganisationen übernommen, die nicht mit Terroristen zusammenarbeiten oder deren Mitglieder vereinzelt aktiv an Terroranschlägen teilnehmen.
Man will doch garnicht den Krieg verhindern, von beiden seiten nicht.
Jede Seite möchte Macht und Trotz demonstrieren.

Es werden von beiden Seiten Fakten fallen gelassen und drüber hinweg geschaut.

Ist nur eine Sache der Perspektive und wo man selbst lebt.

Die Frage ist wirklich Interessant wie es so die Mehrheit der Weltbevölkerung sieht.
 

14.00 Uhr: UN-Ausschuss - Israels Kriegsführung erfüllt Merkmale von "Völkermord"​

Israels Methoden der Kriegsführung im Gazastreifen erfüllen nach Einschätzung eines UN-Ausschusses die Merkmale eines "Völkermordes". Das Land setze "Hunger als Kriegsmethode ein" und füge "der palästinensischen Bevölkerung eine kollektive Bestrafung zu", hieß es in einem Bericht der UN-Vertreter, die seit Jahrzehnten das israelische Vorgehen in den besetzten Palästinensergebieten untersuchen.

Trotz wiederholter Appelle der Vereinten Nationen, Resolutionen des UN-Sicherheitsrats und Anordnungen des Internationalen Gerichtshofs verursache Israel durch "die Belagerung des Gazastreifens, die Behinderung humanitärer Hilfe, gezielte Angriffe und die Tötung von Zivilisten und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen vorsätzlich Tod, Hunger und schwere Verletzungen", erklärte der Ausschuss. In ihrem Bericht verwiesen die UN-Vertreter unter anderem auf die Zerstörung wichtiger Systeme für die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln.
Quelle: BR24 Nahost-Ticker

und

Baerbock spricht sich gegen Aussetzen des Dialogs mit Israel aus – und bringt Sanktionen ins Spiel​

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) lehnt den Vorstoß von EU-Chefdiplomat Josep Borrell ab, den regelmäßigen politischen Dialog mit Israel auszusetzen. „Wir setzen uns immer dafür ein, Gesprächskanäle offen zu halten. Dies gilt selbstverständlich auch für Israel“, hieß es im Auswärtigen Amt in Berlin. Borrell hatte den EU-Mitgliedsstaaten vorgeschlagen, den Dialog auszusetzen. Anlass waren Berichte unabhängiger internationaler Organisationen, die den Schluss nahelegten, dass Israel Menschenrechte und internationales humanitäres Völkerrecht verletzt. Der Vorschlag soll am kommenden Montag beim EU-Außenministertreffen diskutiert werden.

Im Außenministerium betont man nun: Mit dem sogenannten Assoziierungsrat gebe es einen Rahmen für den regelmäßigen politischen Dialog mit der israelischen Regierung. Dieser sei geeignet, um über die Einhaltung der Vorgaben des humanitären Völkerrechts und die Versorgung der Menschen im Gazastreifen mit humanitärer Hilfe zu sprechen. „Ein Abbruch des Dialogs hilft hingegen niemandem, weder den notleidenden Menschen in Gaza, noch den Geiseln, die weiter von der Hamas festgehalten werden, noch all jenen in Israel, die auf Gesprächsbereitschaft setzen.“

Baerbock brachte stattdessen ein anderes Vorgehen ins Spiel. Möglich wären Sanktionen, wenn einzelne israelische Minister das Völkerrecht brechen würden, „indem sie mit Blick auf Gaza oder auch das Westjordanland die Frage der Existenz der Palästinenser infrage stellen“. Im ZDF-„Morgenmagazin“ sagte die Außenministerin: „Dann muss das auch von europäischer Ebene sanktioniert werden.“ Sie habe schon in der Vergangenheit gesagt: „Das Völkerrecht, das ist das, was uns leitet, das muss die israelische Regierung leiten.“ Welche konkreten Sanktionen möglich wären, sagte Baerbock nicht.
Quelle: Baerbock ist gegen Aussetzen des Dialogs mit Israel und bringt Sanktionen ins Spiel

Sanktionen gegen Israel wären mal eine gute Idee. Aber ob Deutschland dafür "die Eier" hat?

Was Israel da abzieht ist zutiefst unmenschlich und schon lange nicht mehr verhältnismäßig.
 
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Das glaube ich erst wenn ich es sehe.
Das wäre nicht das erste gebrochene Versprechen, ich erinnere an die Vereinbarung mit der Hamas die zur weiteren Geiselbefreiung führen sollte, die trotz Aushandlungen einseitig von Israel aufgekündigt und mit neuen Forderungen torpediert wurde. Verlässlich ist etwas anderes.

MfG
 
Das wäre nicht das erste gebrochene Versprechen, ich erinnere an die Vereinbarung mit der Hamas die zur weiteren Geiselbefreiung führen sollte, die trotz Aushandlungen einseitig von Israel aufgekündigt und mit neuen Forderungen torpediert wurde. Verlässlich ist etwas anderes.

MfG
Hör doch einmal auf so zu tun als wäre das ein einseitiges Problem.
Auf der einen Seite haben wir eine israelische Regierung mit Ultrarechten (denen dürften die Vorwürfe sowieso im Grunde ziemlich egal sein), sowie einem Ministerpräsidenten bei dem man zunehmend den Eindruck gewinnen kann das er diesen Krieg nur in die Länge zieht weil er Angst hat was ihm persönlich danach blühen könnte.

Auf der anderen Seite haben wir mit Hisbolah und Hamas einen Haufen Terroristen sitzen, denen das Leben eines Israelis sowieso nichts Wert ist und die höchstens Deals eingehen, sofern es zum Vorteil gereicht und die andere Seite am besten auch benachteiligt.

Verlässlich sind solche Akteure auf beiden Seiten nicht und Leidtragende eben die, welche zwischen den Stühlen beider Seiten sitzen.
 
Sanktionen gegen Israel wären mal eine gute Idee. Aber ob Deutschland dafür "die Eier" hat? Was Israel da abzieht ist zutiefst unmenschlich und schon lange nicht mehr verhältnismäßig.

Genau, wir sanktionieren den Angegriffenen. Geniale Idee.

Hättest du im zweiten Weltkrieg auch Sanktionen gegen Großbritannien gefordert, weil dessen Kriegsführung gegen Deutschland mehrere zehntausende tote Zivilisten verursacht hat?

Das wissen dann wohl einige hier besser, was weiß schon diese UN.

Reden wir von dieser UN?


Diese UN ist halt wirklich überflüssig.

Selbst wenn die Geiseln alle freigelassen werden und Hamas und Hisbollah ihre Angriffe einstellen, glaube ich nicht, das Israel Ruhe geben wird. Die haben ja erklärt alle Terroristen zu vernichten.

Im zweiten Weltkrieg hätte es für Deutschland auch nicht gereicht, einfach alle Kriegsgefangenen freizulassen und den Krieg einzustellen.

Die Alliierten haben - zu Recht - die bedinunglose Kapitulation gefordert und nicht aufgehört, bevor das Dritte Reich besiegt war. Warum sollte man die Hamas oder die Hisbollah an der Macht lassen?

Welcher Krieg, das ist doch mittlerweile ein sehr einseitiges Gemetzel?! Gaza ist doch mittlerweile fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht.

Dresden sah 1945 auch nicht besser aus. So ist das, wenn man Kriege anfägt.
 
Genau, wir sanktionieren den Angegriffenen. Geniale Idee.

Hättest du im zweiten Weltkrieg auch Sanktionen gegen Großbritannien gefordert, weil dessen Kriegsführung gegen Deutschland mehrere zehntausende tote Zivilisten verursacht hat?


Im zweiten Weltkrieg hätte es für Deutschland auch nicht gereicht, einfach alle Kriegsgefangenen freizulassen und den Krieg einzustellen.

Die Alliierten haben - zu Recht - die bedinunglose Kapitulation gefordert und nicht aufgehört, bevor das Dritte Reich besiegt war. Warum sollte man die Hamas oder die Hisbollah an der Macht lassen?
Kann man überhaupt nicht vergleichen weil das im heutigen Israel ein asymmetrischer Krieg ist.
 
Kann man überhaupt nicht vergleichen weil das im heutigen Israel ein asymmetrischer Krieg ist.

Ändert nichts an der Tatsache, dass Israel angegriffen wurde und sich dagegen robust verteidigt.

Gerade wir als Deutsche sollten angesichts unserer Vergangenheit wissen, dass man mit Antisemiten nicht verhandelt, sondern diese militärisch besiegt. Warum wird Israel dieses Recht nicht zugestanden?
 
Gerade wir als Deutsche sollten angesichts unserer Vergangenheit wissen, dass man mit Antisemiten nicht verhandelt, sondern diese militärisch besiegt. Warum wird Israel dieses Recht nicht zugestanden?
Weil die Verhältnismäßigkeit schon lange verloren gegangen ist. Und man die Terroristen scheinbar nicht einfach alle eliminieren kann. Da sie und ihre Strukturen, stark mit zivilen Strukturen verwoben sind.
Wie viele Anführer wurden schon getötet? Jede Menge. Von Hamas und Hisbollah.
Und haben sie aufgehört oder sich ergeben? Haben sie nicht. Weil man sie nicht so einfach beseitigen kann.
Es sind viel zu viele Zivilisten schon gestorben. Und die humanitäre Lage ist katastrophal.
 
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