Schade, wieder geht es
nicht um die eigentlichen Konfliktverursacher, die beiden (vom Iran finanzierten) Terrororganisationen, die sich völkerrechtswidrig in, unter und bei zivilen geschützten Einrichtungen verstecken und (ebenfalls völkerrechtswidrig)
tatsächlich wahllos laufend zivile Ziele und Zivilisten mit Raketen oder Anschlägen angreifen.
Die "friedliche Bodenoffensive" von
@DaStash wurde auch noch nicht erläutert, die aktuelle Bodenoffensive im Libanon passt ja jedenfalls auch nicht. Gezielte Attacken per pager auf Hisbollahfunktionäre sind auch nicht das richtige Mittel.
Die Frage, was genau der angeriffene Staat nun eigentlich zum Schutz seiner Zivilbevölkerung machen darf und soll, bleibt absichtlich unbeantwortet. Eine wirklich ständige Täter und Opferumkehr. Die tatsächlichen Täter sind die Terroristen der Hamas und der Hisbolla, deren Attacken sich (im Falle der Hamas fast ausschließlich, im Falle der Hisbollah sehr häufig) wahllos und ungerichtet auf Städte (im Falle der Raketenangriffe) bzw. auf Zivilpersonen (im Falle der wirklich gezielten Angriffe auf ebendiese, zu denen man sich ja auch tatsächlich immer stolz bekennt, nicht vergessen) richten.
Dass diese Bedrohung und die permanenten Angriffe faktisch wirklich deutlich verringert werden können, ist einzig und allein durch militärischen Druck auf die militärische Bedrohung (und Attacken) seitens der Hamas und Hisbollah möglich. Und das ist ja auch, was wirklich Erfolg hat.
Wenn nun noch Sicherheitskräfte (UN, Libanesische Armee, Israel, sonstige Israel nicht feindlich gesinnte arabische Staaten) in diesen Regionen die Kontrolle übernehmen, die die Terroristen wirksam bekämpfen, dann hört der Konflikt endlich auf und ein dauerhafter Frieden ist wie mit mehreren Staaten der Region sehr leicht möglich. Wenn das nicht passiert, und sich die Einstellung nicht in diese Richtung bewegt, wird es so weitergehen wie bisher.
Und Journalisten... sogar systematisch. ^^
Mindestens 128 Journalisten wurden im aktuellen Krieg getötet. Israel gehe systematisch gegen die Presse vor, sagt CPJ-Präsidentin Jodie Ginsberg.
taz.de
Deine Quelle ist zum Glück extrem ausgewogen journalistisch unterwegs:
An der Art und Weise, wie dieser Krieg geführt wird. Der Gazastreifen ist ein sehr kleines Gebiet, es gibt wahllose Bombardierungen und kaum sichere Orte. Auch Orte wie Krankenhäuser und Flüchtlingslager, die Journalisten während eines Krieges oft aufsuchen, um von dort zu berichten, wurden angegriffen.
Der Grund, wieso diese geschützten Orte angegriffen wurden und werden, ist ja nicht die Mordlust an Journalisten, sondern weil sich die Terroristen dort, dort drunter und in der Umgebung dieser geschützten Orte völkerrechtswidrig aufhalten, ihre Aktionen dort planen, ihre Waffen dort lagern. Nicht in einer Silbe wird das im ganzen Artikel erwähnt. Auch von den meisten, die hier das Vorgehen kritisieren, liest man dazu leider nichts. Dabei gibt es dafür wirklich massenhaft Fakten und Beweise, Tunnelsysteme, Waffenlager, Kommandozentralen, ...
So ausgewogen geht es übrigens fast den ganzen Artikel. Natürlich sind dort auch ein paar korrekte Informationen eingestreut, aber mit einer ausschließlichen Erwähnung von nur einer Seite kann es gar kein realistisches Bild darlegen, und das ist auch gar nicht das Ziel. Denn, das schreibt man selbst am Ende des Artikels:
Links lesen, Rechts bekämpfen
Leider ist weder links noch rechts ein Ort für ausgewogenen Journalismus.