Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Hm ... mal eine militärische Frage aus Sicht der "Bösen": Wieso greifen sie nicht alle zusammen und koordiniert an ? Das würde Israel durchaus schwächen ... :hmm:

Weil die Mehrzahl der Akteure entgegen der Beteuerungen Netanyahus weder Krieg mit Israel will, noch sonst wem.
Nur brauchen Militärmachthaber - und das ist Netanyahu, eine beständige Bedrohungslage.
Ohne diese wären viele Aktionen die dort laufen ohne weltweite Proteste nicht möglich.

Israel hat Feinde! Aber bei weiten nicht so viele, wie es gerne behauptet. Das beginnt schon damit indem jeder, der Kritik an der Art und Weise übt, umgehend zum Staatsfeind erklärt wird.
 
Es gibt genügend historische Fakten, die in der westlichen Welt eben anders ausgelegt werden als in der östlichen Welt. Das ist Fakt und das kann man einfach nicht bestreiten!
Wenn etwas ausgelegt wurde ist es allerdings eine Interpretation.
Das Issak Rabin ermordet wurde ist ein Fakt.
Aber gib mir doch bitte Beispiele damit ich verstehe was Du eigentlich meinst.
 
Deutschland hat sich bereits vor Jahrzehnten fest positioniert und dies sowohl politisch als auch Gesellschaftlich kenntlich gemacht bzw. spüren lassen. Dazu zählen u.a. das Verhalten bei jeglichen Israeldebatten, die Berichterstattung, die jüngst nochmal untermauerte Staatsräson aka Blindsupport oder die historische Nicht-Anerkennung eines palästinensischen Staates, was auch formell mit einer Nicht-Anerkennung eines Völkerrechtssubjektes einhergeht (Nur zur Info: Seit 1988 haben 145 der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen Palästina als Staat anerkannt. Darunter kürzlich u.a. Norwegen, Spanien und Irland. Die restlichen 45 Staaten, darunter natürlich Deutschland, Belgien, Österreich uvm. taten dies nicht und tun dies weiterhin nicht. Von Baerbock jüngst nochmal untermauert).

Unter all diesen Aspekten ist Deutschland dadurch so ziemlich eines der letzten Länder, in denen über den Israel-Palästina Konflikt objektiv diskutiert wird oder objektiv faire Lösungsansätze vorgeschlagen wird. So lässt sich auch schwer mit Menschen innerhalb der Gesellschaft vernünftig unterhalten, weil die Leitlinien und das erzeugte Bild durch Konsum der hiesigen durch die o.g. Verhältnisse beeinflussten und dadurch selbst beeinflussende Medien geprägt ist.

Wer die Geschehnisse und Historie möglichst umfänglich, möglichst vollständig und vielseitig erfahren möchte, ist gezwungen, Historiker und ausländische Medien bzw. ausländische Berichterstattungen mit einzubeziehen (das gilt übrigens nicht nur für diesen Konflikt und auch nicht nur für/in Deutschland!). Was in jedem Gerichtssaal selbstverständlich ist, dass man möglichst alle Seiten bei der Urteilsbildung berücksichtigt, ist in der alltäglichen, gesellschaftlichen Praxis ironischerweise oft ein Fremdwort.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das du das scheinbar für ein Schimpfwort hälst ist sehr vielsagend.
Z.B. gegen diese unerträgliche Entwicklung
Ich finde die Siedlungen auch uncool. Aber erstens braucht man nicht so tun, als sei der Frieden jetzt an denen gescheitert, wie gesagt, Israel hat noch in den 90ern deren Ende angeboten und sich 2005 aus Gaza zurückgezogen.
Abgesehen davon, der palästinensische "Widerstand" hält den Ausnahmezustand aufrecht, in dessen Rahmen Israel die Territorien besetzt und verwaltet. Kein Krieg, keine Besatzung, keine weiteren Siedlungen.
Auch sowas schafft massiven Unfrieden
Israel übererfüllt seine sich aus den Osloer Verträgen ergebenden Verpflichtungen, es gibt genug Wasser für die Palästinenser, die im pro Kopf Konsum immer mehr zu den Israelis aufschließen. Und die Zusammenarbeit bei dem Thema wurde von arabischer Seite eingestellt.

Sowas ist natürlich auch nicht hilfreich.
 
Gibt es irgendwelche namhaften und relevanten Politiker in Israel und Palästina, die einen langfristigen Friedensprozess wollen? Mir ist in den letzten Jahren niemand aufgefallen, der irgendetwas in der Richtung macht. Ich kenne nur etliche private Projekte, die friedlicher Koexistenz vermitteln und leben.

Israel: Namenhaft nicht. Es gibt natürlich eine Reihe linker Parteien, bei denen Aussöhnung und gleiche Rechte für alle im Mittelpunkt stehen. Aber die kriegen nur ein Bruchteil der Stimmen rechter Hardliner. Und Israel hat in letzter Zeit wirklich oft genug gewählt, dass man das nicht als Zufall oder Missverständnis abtun kann. Die Mehrheit der Israelis bevorzugt nationalistische Expansion, Frieden ist ein Minderheiteninteresse.

Palästina: Da gibt es allgemein so gut wie keine Politiker und auch keinen politischen Diskurs. Vieles ist ja in der PLO aufgegangen, aber die scheint praktisch keinen Zulauf und auch kaum noch Zuspruch zu haben, weil rein gar nichts für die Palästinenser erreichen oder auch nur den weiteren Vormarsch israelischer Siedler stoppen konnte, sondern eher als Handlanger Israels gesehen wird. Die meisten neu aufgetretenen politischen Gruppen seit der Machtübernahme sind, mangels Wahlen, in ihrer Größe/Bedeutung nur schwer einzuschätzen aber ohne aggressiver und radikaler, oft terroristisch. Die einzige andere große Altpartei, die es gibt, ist die Hamas und deren Vorstellung vom Weg zum frieden kann wohl nicht als "langfristigen", sondern eher als Kurzenprozess bezeichnen.


Wir sollten aufhören, darüber zu urteilen! Reden können wir darüber aber Urteile Fällen wohl weniger.
Wir befinden uns nicht vor Ort und wir sind nicht mittendrin. Wir wissen auch zu wenig von der Geschichte, vor allem von der wahren Geschichte! Genauso viel wie zwischen Russland und Ukraine!

Also wenn "ihr" keine Ahnung habt und euch deswegen keine Meinung bilden könnt, dann solltet "ihr" vielleicht deutlich weniger zwangsläufig inhaltslose Posts in diesem Thread hinterlassen und anderen Leuten ihre Diskussion lassen. (Vergl. Forenregeln)
Ich für meinen Teil bilde mir jedenfalls lieber eine eigene Meinung, als fremde zu übernehmen und zu verbreiten.


Das sage ich doch. Ob jemand "Terrorist" oder "Freiheitskämpfer" genannt wird, ist reine Interpretationssache.

Da gibt (oder zumindest gab) es eingetlich schon rein aus der Etymologie heraus eine ganz klare Definition:
- Terrorismus hat die Verbreitung von Angst zum Ziel, in der Regel durch wahllose Angriffe die jederzeit jeden treffen könnten und die so eine Wirkung weit über die realen Möglichkeiten des Terroristen hinaus entfalten, der eigentlich viel zu schwach ist, um größeren Schaden anzurichten.
- Freiheitskämpfer kämpfen für Freiheit.

(Was übrigens keine Gegenpole sind, es gibt auch freiheitskämpfende Terroristen/terroristische Freiheitskämpfer.)
Anders sieht das aus, wenn die Begriffe willkürlich missbraucht werden, um tötende Gruppierungen positiv oder negativ zu framen. Seite 2001 ist "Terrorist" aus dem Mund einiger ja nichts weiter als eine generische Beleidigung für "Leute, die ich tot sehen will". (Vergl. auch den inflationären, vollkommen unzutreffenden Gebrauch anderer eigentlich klar definierter Begriffe wie "Nazi", "Volk", "Patriot" oder "Antisemit" in anderen politischen Kontexten)

Der Staat Israel ist da, bleibt da und das ist gut so. Ein Staat Palästina oder wie auch immer er genannt würde, wäre meiner Ansicht nach auch ganz wichtig. Warum arbeiten denn die Betroffenen nicht daran, das umzusetzen? Die Kurden versuchen das doch auch, ähnlich erfolglos weil mit ähnlichen Mitteln.

Schwer zu vergleichen:
Die Kurden leben fortdauernd in ihren ursprünglichen Siedlungsgebieten, kontrollieren diese zu 2/3 auch komplett und im letzten Drittel teilweise, sind dort eigenständig und regieren sich dort im westlichen Drittel seit 11 Jahren selbst, im östlichen Drittel noch etwas länger. Aber die internationale Gemeinschaft spricht diese Gebiete anderen Nationan zu, sodass ein kurdischer Staat nur ausgerufen werden könnte, wenn man sich Staatsgebiet mit militärischer Macht nehmen würde und dazu sind die Kurden nicht in der Lage und/oder willens. (Was ja ein gleitender Übergang ist: Wie viel Schaden akzeptiert man, wenn man nicht die totale Übermacht hat?)

Die Palästinenser dagegen haben zwar Brief und Siegel auf ihnen zugesprochenes Territorium und sie haben seit Ewigkeiten einen Staat ausgerufen (der auch von einigen anerkannt wird). Aber sie leben zu erheblichen Teilen nicht in ihren angestammten Gebieten, kontrollieren weit weniger als ein Drittel davon und dieses Gebiet ist so klein/karg, dass sie Unterstützung/Kooperation von außen brauchen. Die PLO hat sich für den Weg "Abhängigkeit von Israel" entschieden und kann damit nicht einmal den Status Quo aufrecht erhalten, sondern verliert jeden Tag Territorium. Die Hamas hat sich für "Unabhängig von Israel" entschieden, was zwar eigenständig war, aber regelmäßig in Schutt und Asche gelegt wurde. Beides keine Voraussetzungen für einen eigenständigen Staat.
 
In den sozialen Medien wird berichtet, das Israel einen russischen Stützpunkt in Syrien mit Raketen angefriffen hat.
Wenn das stimmt, wird die Lage ernster als es eh schon ist.
 
Jetzt kommt die nächste Eskalationsstufe. Ich kann überhupt nicht absehen, was das bringt. Aber ganz sicher wird es nach einem massivem Angriff gegen den Iran friedlicher, ganz sicher ....

".... Auf die Frage eines Journalisten, ob er israelischen Attacken auf iranische Öl-Anlagen zustimmen würde, bestätigte Biden: »Wir führen darüber Gespräche.« ..."

 
Jetzt kommt die nächste Eskalationsstufe. Ich kann überhupt nicht absehen, was das bringt. Aber ganz sicher wird es nach einem massivem Angriff gegen den Iran friedlicher, ganz sicher ....

".... Auf die Frage eines Journalisten, ob er israelischen Attacken auf iranische Öl-Anlagen zustimmen würde, bestätigte Biden: »Wir führen darüber Gespräche.« ..."

Es sind noch viel mehr Ziele im Gespräch.
Erstmal abwarten. In Amerika rechnen die Ökonomen gerade durch, was den meisten Profit bringt.
Öl oder Atomanlagen?
Was es genau wird, kann man kurz vorher an den Ölaktien ablesen.
Aber spannend wäre ein Angriff auf die iranische Atominfrastruktur schon. Wie lange dauert es danach bis zu schmutzigen Terrorbombe in Tel Aviv ... ?
Die Zutaten dafür lägen ja nach einem Angriff auf eine Atomanlage überall rum.

Das wissen auch Israelis und Amerikaner. So blöd können selbst die nicht sein ... oder ?
 
Jetzt kommt die nächste Eskalationsstufe. Ich kann überhupt nicht absehen, was das bringt. Aber ganz sicher wird es nach einem massivem Angriff gegen den Iran friedlicher, ganz sicher ....

".... Auf die Frage eines Journalisten, ob er israelischen Attacken auf iranische Öl-Anlagen zustimmen würde, bestätigte Biden: »Wir führen darüber Gespräche.« ..."
Das ist so krank, "die Antwort sollte verhältnismäßig sein"... ^^

MfG
 
DAVON kann keine Rede sein. Seit dem letzten Feldzug gegen Ägypten (der zugleich der letzte gegen eine konventionelle, auf offenem Feld angreifende Armee war) hat Israel seinen Gegnern nie wieder "sämtliche Waffen aus den Händen geschlagen". Und wie bereits von mir geschrieben: Der Iran müsste sich reichlich dämlich anstellen, damit das diesmal gelänge.
Nein, der Iran muss nur so weitermachen bzw. Israel bei seiner harten Linie bleiben.

Auch die Antwort hatte ich schon geschrieben:

Darf ich dein Gedächtnis an den einzigen anderen Raketenangriff Irans erinnern, der eine Militärbasis zum Ziel und getroffen hatte? Zwar ohne erwähnenswerte Schäden, nach Meinung sämtlicher Analysten ohne das Ziel erwähnenswerter Schäden um Israel die Option offen zu halten, nicht weiter zu eskalieren, aber dass "nur wild auf bewohnte Großstäde" geballert wird, ist schlicht ein Falschdarstellung. Gerade wegen der Leistungsfähigkeit der israelischen Raketenabwehr ist kaum beurteilbar, was der Iran eigentlich hätte treffen wollen. Man sieht nur, wo die Trümmer runterkommen und das ist, in Anbetracht der Abwehrstützpunkte und der Tatsache, dass Israel einfach ein verdammt kleines Land ist, immer in der Nähe von Großstädten. Zentral-Israel misst von Tel Aviv bis Jerusalem gerade einmal 50 km und beinhaltet allein laut Wiki-Liste über 30 Militärbasen, aber abseits der (wenigen Gebirge) keinen einzigen auch nur 5*5 km großen Bereich ohne größere Ortschaft, i.d.R. Stadt.
Dasselbe gilt dann wohl auch für Israel.
In Gaza/Beirut & Co. lässt sich dann umgekehrt auch nicht vermeiden, dass aufgrund der hohen Bebauungsdichte "Kolletaralschäden" entstehen.
Am Ende des Tages bleibt es ja dabei, dass die Raketenangriffe auf Israel, sowohl seitens Hamas, Hisbollah aber auch vom Iran im Wesentlichen der israelischen Bevölkerung gelten.

Btw: Wie kommt es eigentlich, dass der Iran behauptet, dass 90% der Raketen ihre Ziele getroffen haben.
Die wissen doch ganz genau, dass es nicht einmal 10% ihrer Raketen geschafft haben.
Wahrscheinlich tatsächlich "Idioten".

Ich weiß nicht, ob es dir aufgefallen ist: Aber es gibt seit rund 11 Monaten Massendemonstrationen, andauernde Protestcamps und sogar Kundgebungen Weltweit bei Israels Unterstützern, weil Netanjahu bislang sämtliche Angebote zur Freilassung der Geiseln ausgeschlagen hat, solange diese ihn an der erklärten Totalauslöschung der Hamas gehindert haben. (Was für die natürlich keine annehmbare Forderung ist.)
Es ist gerade mal einen Monat her, da waren 300000 Menschen auf den Straßen von Tel Aviv - einer Stadt, die gerade einmal 400000 Einwohner hat. Gut, die Metropolregion ist entsprechend größer, aber das gilt für Berlin plus Speckgürtel auch. Trotzdem haben da noch nie 2,5 Millionen Menschen gleichzeitig protestiert. Wieviel mehr Aufschrei erwartest du denn?
Wieso behauptest Du dann ein paar Zeilen weiter bzw. in Post #3266, dass das israelische Volk keinen Frieden will bzw in seiner Mehrheit nationalistisch wäre?
Angesichts deines üblichen rhetorischen Niveaus ist das schon echt starker Nonsens und selbstverständlich absolut unhaltbar!

Siehe u.a. auch obige Posts, aus Israels Sicht:
- Stop und Umkehr sämtlicher einseitiger Provokationen (Räumung aller Siedlungen, Einstellung aller Grenzverletzungen, etc.)
D'accord.
- Überlassung der Selbstkontrolle inklusive finanzieller und territorialer der lokalen Einwohner bei Einiglung OHNE Gegenschläge gegenüber diesen Zonen wo möglich. (Die Mauer wäre eine der besten Maßnahmen Israels seit Rabin gewesen, hätte man sie nicht jenseits der Grenze gebaut)
D'accord, wurde ja für Gaza ab 2005 versucht - ist scheinbar nicht gelungen, die Hamas konnte wachsen und gedeihen und letztlich am 07.10.2023 Israel überfallen.

- Übernahme der Verantwortung, Versorgung und Wiederaufbau in Gebieten, in denen der vorangehende Punkt nicht möglich erscheint. (Kann durchaus gesamt Palästina sein.)
Schöner wäre es -allgemein gesprochen- wenn nicht nur Israel, sondern auch die Palästinenser, sowie die zahlreichen Unterstützer Verantwortung für eine stabile zivile Infrastruktur übernehmen würden, statt nur die Opferrolle einzunehmen.
Ich vermute, dass die Palästinenser den Unterstützern tatsächlich recht egal sind und das Schicksal der Palästinenser eher dazu dient, den Hass auf Israel weiter zu konservieren/kultivieren.

- Startung eines Aussöhungs- und Entschädigungsprozess mit den Vertriebenen respektive deren Nachkommen.
Einseitig wird das nicht gelingen. Einer kann den ersten Schritt machen, aber am Ende gehören beide (alle) Parteien dazu. Solange es aber Kräfte gibt, die Israels Existenzrecht anzweifeln, wird das wohl illusorisch und damit theoretisch bleiben.

Aus Sicht von Israels Gegnern ist es schwieriger, da diese weitestgehend Handlungsunfähig sind und außer reaktiver Nadelstiche sowieso nicht handeln. Die Einstellung von Terrorattacken wäre natürlich eine offensichtliche Forderung, aber die werden halt auch von Kleinsgruppen durchgeführt, die gar nicht am Verhandlungstisch sitzen.
Israels Gegner (Iran, Hamas, Hisbollah & Co) sind handlungsunfähig und lediglich re-aktiv, reagieren also nur?
Die Terroranschläge in Israel, die ausdrücklich im Namen von Hamas- oder Hisbollah-Kämpfern ausgeübt werden, sind also nur Kleinstgruppen und geschehen halt einfach so?
Sorry, aber ich glaube ab jetzt wird es langsam lächerlich.

Du legst den Ball immer wieder in die Spielhälfte Israels und erwartest nahezu ausschließlich friedensstiftende Maßnahmen von Israel.
Bei aller völlig berechtigten Kritik an Netanjahu, dem aggressiven Siedlungsbau und den nationalistischen ultraorthodoxen Tendenzen im Staate Israel machst Du es dir hier viel zu einfach und blendest die andere Seite derselben Medaille weitestgehend aus. Ich hätte mir hier mehr Verständnis für die geschichtlich bedingte Empfindlichkeit Israels erwartet, die auch heute noch eine große Rolle im Handeln spielt. Immerhin und das muss man leider immer wieder erwähnen, gibt es erheblichen Hass auf Israel in der islamischen Welt.

Die Position, die du hier einnimmst erscheint mir zu einseitig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das du das scheinbar für ein Schimpfwort hälst ist sehr vielsagend.
Dass und nicht das in dem Fall, aber egal weil noch mehr vielsagend ist dass du nur auf Nebensächlichkeiten eingehst statt auf Kernpunkte, armseelig..

Aber gerne nochmal. Israels völkerrechtswiedrige Expansionspolitik und das Morden von unschuldigen Arabern, Frauen und Kindern, sind der Grund dafür dass es Terror gg den Israel übhaupt gibt, und Israel kann nicht gewinnen aber will agressiv bleiben, was so viel bedeutet dass die Toten auf arabischer so wie auf israelischer Seite, auf Kappe Israels Agressionspolitik gehen. Sie sind schuld, für alle Toten da unten, sie allein.
 
Aber gerne nochmal. Israels völkerrechtswiedrige Expansionspolitik und das Morden von unschuldigen Arabern, Frauen und Kindern, sind der Grund dafür dass es Terror gg den Israel übhaupt gibt,
Israel wurde direkt nach der Gründung angegriffen. Das ist ein wichtiger Grund. Und den Antisemitismus haben vor allem die Nazis in die Region getragen.
 
Israel wurde direkt nach der Gründung angegriffen. Das ist ein wichtiger Grund. Und den Antisemitismus haben vor allem die Nazis in die Region getragen.
Schwachsinn. Der alleerste Landverleib war bereits ungerecht womit die gesamte Exystenz dieses künstlich geschaffenen Staates auf Raub einer anderen Ethnie basiert. Ausserdem, ist ein Wiederstand der Unterdrückten Araber, kein Freifahrtsschein dafür um noch mehr Fremdterritorium zu rauben. Israels Agressionspolitik gilt nicht umsonst als völkerrechtswiedrig.
 
Der alleerste Landverleib war bereits ungerecht womit die gesamte Exystenz dieses künstlich geschaffenen Staates auf Raub einer anderen Ethnie basiert.
Der Landverbleib mag ungerrecht gewesen sein. Völkerrechtswidrig war er nicht. Im November 47 wurde die Resolution 181 durch die UN Vollversammlung verabschiedet. Leider wurde nicht nach dem Wortlaut gehandelt. Die arabische Welt lehnte eine Aufteilung des Mandatsgebietes auf zwei Staaten ab. Was ja der Krieg nach der Ausrufung des Staates Israel zeigte.
 
Und was viele vergessen:

[...]
The expulsion of 850,000 mostly Mizrahi (Middle Eastern) and Sephardic Jews from Arab and Muslim countries took place before, during, and after the Holocaust. As nationalist Arab leaders aligned with Nazi Germany in the name of oil and expelling the British, Jewish communities were targeted for pauperization, expulsion, and murder.
[...]
The amount of land confiscated from Jews forced to flee Arab and Muslim countries amounted to 40,000 square miles, or five times the size of Israel in 1948. Recent estimates value the pan-Arab confiscations as worth $250 billion, while an Israeli law passed in 2010 says any Israeli-Palestinian peace deal must include compensation for those assets.
[...]
In contrast to the virtual absence of Jews in today’s Arab and Muslim world, the 160,000 Arabs who remained in Palestine after 1948 grew into today’s community of 1,900,000 Arab Israeli citizens of the Jewish state.
[...]
 
Schwachsinn. Der alleerste Landverleib war bereits ungerecht
Aber das ist 80 Jahre her. Bis 1945 war Deutschland auch 30% größer als heute. Siehst Du irgendwen im Lande, der Attentate in den "besetzten" Gebieten macht, oder haben wir gelernt, Realitäten zu akzeptieren? Wer heute noch das Existenzrecht des Staates Israel anzweifelt, hört die Einschläge nicht .....

Es geht darum, für die Zukunft umsetzbare Lösungen zu finden. Das ist eigentlich ganz einfach.
 
Der Landverbleib mag ungerrecht gewesen sein. Völkerrechtswidrig war er nicht.
Ein Volk des Landes enteignen ist nicht Völkerrechtswidrig?

Was soll man denn machen wenn man enteignet wird?
Im November 47 wurde die Resolution 181 durch die UN Vollversammlung verabschiedet. Leider wurde nicht nach dem Wortlaut gehandelt. Die arabische Welt lehnte eine Aufteilung des Mandatsgebietes auf zwei Staaten ab.
Wurde troztzdem gemacht?
Was soll das Volk denn dann machen?
Bitte mal um Aufklärung.
 
Wurde troztzdem gemacht?
Was soll das Volk denn dann machen?
Bitte mal um Aufklärung.
Sie hätten das gleiche machen können, was Israel auch gemacht hat. einfach den Staat gründen. die Weltgemeinschaft hätte ihn akzeptiert.
Aber was soll das Herumreiten bringen? Das ist Geschichte, das kann man nicht mehr ändern.
Wir müssen von dem, was jetzt ist, eine Lösung finden.
 
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