Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Auf jeden Fall kein Krieg, friedlich miteinander leben, kein Unterdrückung.
Jede Fraktion lebt mit seinen Bräuchen und Glauben.
Toleranz und Akzeptanz auf beiden Seiten.

Wahrscheinlich wird es auf eine 2 Staaten Lösung ohne die Hamas hinauslaufen?
So oder so ohne Hamas.
Die Hamas wird nun wohl durch das israelische Militär weitestgehend unschädlich gemacht werden.

Die Schwierigkeiten, deren Symptome u.a. durch den Hamas-Terror sichtbar werden, bleiben aber erst einmal bestehen. Neben der Hamas gibt es ja mindestens noch die Hisbollah und den Iran als erklärte Erzfeinde Israels.

Deswegen frage ich ja: eine Rückkehr zum Status unmittelbar vor dem aktuellen Hamas-Terror wäre ja auch keine dauerhafte Lösung, nur eine Vertagung des Problems.
Und ob ein souveränder palästinensicher Staat Ruhe einkehren lässt ist mMn auch Glaskugel - die Probleme sitzen tiefer.
 
Palästinenser sind Araber. Kanaaniter und Israeliten sind sich da deutlich näher.
Nach zwei tausend Jahren Despora finde ich das absurd. Genetisch sind wir alle verdammt ähnlich. Da sind die Variationen innerhalb einer Population z.B. in Deutschland erheblich größer, als die Unterschiede zwischen unterschiedlichen Ländern, Kulturen, Stämmen oder Familien.

Meine Vorfahren z.B. waren Pikten. Soll ich also in der heute Schottland gehen und sagen "Das hier mein Land"? Das ist doch absurd. Wir sollten anfangen, alle Menschen ala das zu sehen, was sie sind: Menschen

Und das ist keiner mehr oder weniger. Und dann erübrigen sich viele unwirkliche und irreale Besitzansprüche
 
Zuletzt bearbeitet:
Außer persönliche Verleumdung nur heiße Luft und was soll "ziemlich nah am Antisemitismus" überhaupt bedeuten. Entweder ist man es oder nicht. Für mich noch ein klares Zeichen, dass du hier einfach wild mit einem Begriff um dich wirfst, den du selber nicht mal deutlich definieren kannst. Allein das disqualifiziert dich ja eigentlich schon für ein Mitdiskutieren.
Mit Verleumdung kennst du dich ja durchaus ganz gut aus, nachdem du jeden, der islamische Gesellschaften in irgendeiner Form kritisiert, völlig ungeniert an den Rassistenpranger stellst.
Ich habe diese Entgleisung nicht vergessen.

Du solltest vielleicht geschickter formulieren, denn indem du Israel mit kolonialen Besetzern gleichstellst, rückst du dich sprachlich nah an den Antisemitismus. Dir fliegt hier nur selber um die Ohren, was du anderen vorwirfst.

Expertentipp: Lehn dich nicht weiter aus dem Fenster, als dein Kontergewicht reicht.
 
Vielmehr ein arabisiertes Volk und die Araber sind ein semitisches Volk, genau wie die Hebräer. Alle semitischen Völker leben von Nordafrika bis zum Nahen Osten seit Jahrtausenden dort.
Ja, aber interessiert das heute, jenseits der Forschergemeinde, irgend jemanden? Wir sollten in Ruhe und selbstkritisch auf die Kongo Konferenz vor knapp 150 Jahren schauen, als wir Europäer in Afrika willkürlich über alle Kulturen und Sprachen Grenzen mit dem Lineal zogen.

Schau Dir z.B. Ägyten an? Das hat doch nicht mit dem Äqypten vor der Kolonialzeit zu tun. Man sollte sich bei der Lösungssuche auf das Völkerrecht von heute berufen und nicht auf zweitausend Jahre alte Geschichten, Mythen und Sagen. Anstatt alte Grenzen neu zu ziehen, sollten wir alle Grenzen einreißen.
 
Man sollte sich bei der Lösungssuche auf das Völkerrecht von heute berufen und nicht auf zweitausend Jahre alte Geschichten, Mythen und Sagen.
Gut, du weißt aber schon, dass du damit gegen Israels Gründungsnarrativ sprichst. Wenn man Israels Mythen und Sagen aus der Gleichung nehmen würde, bliebe nur noch gewaltsame Enteignung übrig.
 
... bliebe nur noch gewaltsame Enteignung übrig.
Anders bewerte ich das auch nicht. Aber das ist viele Jahrzehnte her und Israel wird heute von der überwiegenden Mehrzahl der Länder auf der Welt anerkannt. Nicht anerkannt sind z.B. die illegalen Siedlungen.

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Wieso sollte das heiße Luft sein. Die Hamas wurde schließlich mit politischem Kalkül gestärkt, weil die PLO damals für Israels Politik störend war.
Die Hamas gab es schon länger und wurde von den Muslimbrüder aus Ägypten gegründet. Das war in den 80ern und da gab es auch die Radikalisierung der PLO mit Terroranschlägen.
Die Hamas hat sich nach denn Oslo Abkommen mit der PLO gezofft, weil die PLO Abkommen mit Israel abschließen wollte und die Hamas wollte das nicht. Nachdem man die PLO aus Gaza vertrieben hatte, übernahmen sie die Macht.
Wo passt jetzt deine Verschwörungstheorie da rein?
Das größte Problem sind doch Islamisten,. Jedes arabische oder muslimische Land fürchtet sich vor allem vor den Islamisten, denn die töten vor allen andere Muslime.
Das gleiche Problem haben auch Ägypten und Co. Die wollen keine Palästinenser haben, da sie angst davor haben, dass sie sich den Terrorismus ins Land holen.
 
Keine Ahnung, muss ich nicht entscheiden.

Entscheiden tust du allein gar nichts. Aber wenn du deine Meinung hier schon zur Diskussion stellst, dass wäre es nett, sie auch jenseits des Einzelfalls Brandenburger Tor zu kennen.


War es @ruyven_macaran, der neulich korrekt darlegte, dass die Region seit jeher nicht unproblematisch war und zu allem "Überfluss" von den Briten Israel dort reingerammt wurde?

Jo, die Formulierung war von mir. Aber dass es ein sehr alter Konflikt ist, in dem man mit "aber XY hat nur reagiert" nicht weit kommt (bzw. SEHR weit in die Vergangenheit), darauf haben noch einige mehr hingewiesen.
Leider nur mit eingeschränktem Erfolg.


Das aber nur mit großen Verlusten. Für die eigenen Leute und leider auch unter der palästinensischen Zivilbevölkerung.
Vielleicht wäre der Einsatz von Spezialkommandos besser.

Allein der militärische Arm der Hamas hat 30000 bis 40000 Mitglieder, das ist rein vom Umfang her weit jenseits dessen was Spezialkomandos in überschauberer Zeit schaffen können. Und strategisch kannst du in einem so dicht bebauten Gelände und so dicht besiedelten Gelände weder aus der Luft noch am Boden sonderlich gut "Spezial"-Operationen durchführen, wenn du nicht bei der putinschen Interpretation des Begriffs rauskommen willst. Bereits die bisherigen Bodeneinsätze der IDF darf man sich, den beteiligten Truppen nach, nicht wie ein Hollywood-SEAL-Kommando vorstellen. Das waren taktische Vorstöße mit Panzerbegleitung und Artillerieunterstützung nach vorangehenden Luftschlägen.

Und nicht vergessen: Netanjahus Regierung hat der !gesamten! Hamas die Menschenrechte abgesprochen und ihre Vernichtung angekündigt. Nach den Kassam-Brigaden stehen also noch 10000de Mitarbeiter der Zivilverwaltung, bei der Infrastruktur, Bildungseinrichtungen, etc. auf der Todesliste. Da die unmittelbaren Angehörigen von all diesen Menschen vermutlich nicht applaudierend zusehen, wenn man ihre Geliebten hinrichtet, dürfte die IDF also mit mehreren 100000 erklärten Gegnern konfrontiert sein, bevor wir überhaupt anfangen, über andere islamistische Gruppen, gegenüber nationalistische Palästinenser oder gar über Sympathisanten zu sprechen.

Das, was Israel angekündigt hat, ist nichts für Spezialeinheiten. Das ist was für Schlachter.


Schon mal drüber nachgedacht, dass Israel, also das jüdische Land, seit 63 n. Chr. bis 1948 unter (wechselnder) Kolonialbeherrschung war?

Nicht ganz: Dem Selbstverständnis der Israelis nach und auch allen historischen Spuren zu Folge, hat das "jüdische Land Israel" ein paar Jahrhunderte später aufgehört zu existieren. Nicht nur auf Verwaltungsebene, sondern die Mehrheit der Juden war auch schlichtweg geflohen, gestorben oder konvertiert. (Obwohl Juden geduldet wurden und afaik sogar Bürgerrechte hatten.) den Großteil der letzten zwei Jahrtausende war es also eine muslimische Region unter muslimischer Herrschaft (wobei die herrschenden Muslime eher selten die ansässigen waren, unterdrückt wurde also genauso). Ich finde die Quelle gerade nicht wieder, aber ich glaube bei Zusammenbruch des osmanischen Reiches lebten unter 10 Prozent Juden in der Region.

Das ist ja eines der wiederkehrenden Elemente des ganzen Konflikts:
- A wird von B vertrieben
- B gibt das Eigentum von A an C
- C lebt dort, vererbt das Eigentum an D, D an E,...
- A hat derweil nachkommen Y und Z, die haben T, U, V, W, ...
- Zeit F später kommen T, U, V und W zurück und beanspruchen, ggf. noch jeder einzeln, das Land, dass E als sein zu Hause von Geburt an betrachtet.
- Der Urschuldige B ist lange tot, dem Uropfer A kann auch niemand mehr was gutes tun.

Wer A und wer B ist, kann man sich dabei aussuchen, je nachdem wann man eine willkürliche Grenze zieht. Nach aktuellem Stand der Forschung wanderten schon die ersten Kanaaiten aus dem Norden in diese Region ein, welche aber zu den ersten menschlichen Siedlungsgebieten außerhalb Afrikas gehörte und deswegen schon zu diesem Zeitpunkt kein leeres Land gewesen sein dürfte. Ggf. fühlten sich diese "A0"-Vertriebenen nicht als solche, weil sie noch Nomaden ohne das Konzept "Grundbesitz" waren, aber es ist anzunehmen, dass ihnen der Zugang zu ex-Weidegründen bereits mit Gewalt verwehrt wurde. Die nächsten 3000-4000 Jahre scheint dann jedes neu eintreffende Volk seine Vorgänger entweder vollkommen vernichtet oder aber assimiliert zu haben, sodass es bis einschließlich der Philister keine legitimen Nachfahren mehr gibt, die Ansprüche erheben können. Aber danach kamen ja noch mehr als genug.
(Anm.: Einige Palästinenser berufen sich auf die Philister. Nach aktuellem Stand der Forschung scheint es aber keine genealogische Verbindung zu geben. Die Bezeichnung "Palästina" wurde erst viel später etymologisch aus "Philister" abgeleitet. Aber wer sich als Opfer der Israelis fühlt, beruft sich halt gerne auf das von den Israeliten ausgelöschte Volk.)


Unwahrscheinlich, ich vermute dass sich entweder genau gar nichts ändern wird, weil Israel die Hamas nicht los wird. Oder man schafft es die Hamas loszuwerden, richtet dabei aber so einen großen Kollateralschaden an dass der Hass in der Zivilbevölkerung auf Israel wächst, wodurch sich wieder Menschen radikalisieren. Dann würde sich am Ende, wenn man ehrlich ist, auch wieder nichts ändern.

So ist zumindest die Hamas ihrerseits entstanden (Verschwörungstheorien mal außen vor) und so ist auch die Fatah im Gazastreifen in ihre Rolle geschlüpft: Es gab Vorgänger, die waren auch gegen Israel, aber friedlicher. Nicht so friedlich, dass die Israelis sie umarmt hätten, aber so friedlich das eine Steigerung möglich war und da die Israelis parallel weiter gegen Palästina vorgingen, sind die Palästinenser irgendwann dem hinterhergehlaufen, der mehr Brutalität versprochen hat.
Genau wie in Israel immer wieder Hardliner gewählt werden, die auf die zunehmende Skrupellosigkeit palästinensischer Terroristen mit noch mehr Gewahlt zu reagieren versprechen.

Auswege?
a) man macht solange weiter, bis eine Partei ihr Ziel "alle anderen auslöschen" erreicht hat
b) man ist bereit für einen Frieden etwas zu geben

Aktuell sind wir mal wieder in einer Triple-A-Phase...


Meine Vorfahren z.B. waren Pikten. Soll ich also in der heute Schottland gehen und sagen "Das hier mein Land"?

Das wäre ziemlich schottisch, oder :fresse: ?


Schau Dir z.B. Ägyten an? Das hat doch nicht mit dem Äqypten vor der Kolonialzeit zu tun. Man sollte sich bei der Lösungssuche auf das Völkerrecht von heute berufen und nicht auf zweitausend Jahre alte Geschichten, Mythen und Sagen. Anstatt alte Grenzen neu zu ziehen, sollten wir alle Grenzen einreißen.

Selbst beim Völkerrecht muss man vorsichtig sein, denn das ist in weiten Teilen immer noch ein Europäische-Nationen-sagen-es-bleibt-wie-es-ist-Recht. Ich würde direkt mit den Menschenrechten anfangen.


Anders bewerte ich das auch nicht. Aber das ist viele Jahrzehnte her und Israel wird heute von der überwiegenden Mehrzahl der Länder auf der Welt anerkannt. Nicht anerkannt sind z.B. die illegalen Siedlungen.

Was, ehrlich gesagt, eine Bigotterie ohne gleichen ist. "Wasser, aber mach mich nicht nass".
Israel selbst beansprucht höchst offiziell diese Siedlungen als seinen Anteil. Wer also Israel in vollem Umfange anerkennt, sich mit ihm uneingeschränkt solidarisch zeigt, etc. (so wie Steinmeier, Scholz, etc.), der erkennt auch die Siedlungen und den damit einhergehenden Bruch von Völker- und Menschenrechten an.
Ansonsten müsste man z.B. "die Ansprüche der Israelis auf ein 1949 definiertes Gebiet" anerkennen.
 
Allein der militärische Arm der Hamas hat 30000 bis 40000 Mitglieder, das ist rein vom Umfang her weit jenseits dessen was Spezialkomandos in überschauberer Zeit schaffen können. Und strategisch kannst du in einem so dicht bebauten Gelände und so dicht besiedelten Gelände weder aus der Luft noch am Boden sonderlich gut "Spezial"-Operationen durchführen, wenn du nicht bei der putinschen Interpretation des Begriffs rauskommen willst. Bereits die bisherigen Bodeneinsätze der IDF darf man sich, den beteiligten Truppen nach, nicht wie ein Hollywood-SEAL-Kommando vorstellen. Das waren taktische Vorstöße mit Panzerbegleitung und Artillerieunterstützung nach vorangehenden Luftschlägen.

Und nicht vergessen: Netanjahus Regierung hat der !gesamten! Hamas die Menschenrechte abgesprochen und ihre Vernichtung angekündigt. Nach den Kassam-Brigaden stehen also noch 10000de Mitarbeiter der Zivilverwaltung, bei der Infrastruktur, Bildungseinrichtungen, etc. auf der Todesliste. Da die unmittelbaren Angehörigen von all diesen Menschen vermutlich nicht applaudierend zusehen, wenn man ihre Geliebten hinrichtet, dürfte die IDF also mit mehreren 100000 erklärten Gegnern konfrontiert sein, bevor wir überhaupt anfangen, über andere islamistische Gruppen, gegenüber nationalistische Palästinenser oder gar über Sympathisanten zu sprechen.

Das, was Israel angekündigt hat, ist nichts für Spezialeinheiten. Das ist was für Schlachter.
Also hat Israel "nur" hier zwischen die Wahl:

a) Weiter bei Luftschlägen bleiben.

b) Die Angriffe einstellen.

c) Sich auf ein Massaker einlassen.
 
Bei den Israeliten gibt es jedenfalls eine halbwegs nachvollziehbare und auch durch buddeln belegbare Basis zu den Geschichten aus der Bibel.
Ethnische Interpretationen sind in der zeitgenössischen Archäologie allerdings umstritten. Selbst unter Hinzuziehung historischer Quellen, die in den genannten Zeiträumen zudem sehr lückenhaft sind und nur selektive Informationen, in der Regel über die regionalen Eliten/Herrschaft, liefern können, sind das alles nur reine Interpretation in der Forschung, die in diesem Fall - wie auch in anderen Fällen von ethnischen und kulturellen Deutungen archäologischer Quellen - gerne auch politisch aufgeladen werden.
Grundsätzlich ist es m.E. nicht sinnvoll, irgendwelche Ansprüche über derartig große Zeiträume ableiten zu wollen, schon gar nicht in einem Gebiet, in dem von einer gewissen Bevölkerungsmobilität in den letzten Jahrtausenden auszugehen ist. Da bringt dieser "Ahnerbe"-Ansatz kein Stück weiter.
 
Das wäre ziemlich schottisch, oder :fresse: ?
Ja, kann man so sagen ... :)

Selbst beim Völkerrecht muss man vorsichtig sein, denn das ist in weiten Teilen immer noch ein Europäische-Nationen-sagen-es-bleibt-wie-es-ist-Recht. Ich würde direkt mit den Menschenrechten anfangen.
Sicher, aber gibt es etwas Besseres? Die Basis des Zusammenlebens ist entweder anachistisch, nach dem Recht des Stärkeren oder auf Gesetzen basierend. Und an den Gesetzes des Völkerrechtes können alle mitarbeiten. Und es gilt für alle gleich. Das ist doch eine Basis.

Was, ehrlich gesagt, eine Bigotterie ohne gleichen ist. "Wasser, aber mach mich nicht nass".
Israel selbst beansprucht höchst offiziell diese Siedlungen als seinen Anteil. Wer also Israel in vollem Umfange anerkennt, sich mit ihm uneingeschränkt solidarisch zeigt, etc. (so wie Steinmeier, Scholz, etc.), der erkennt auch die Siedlungen und den damit einhergehenden Bruch von Völker- und Menschenrechten an.
Ansonsten müsste man z.B. "die Ansprüche der Israelis auf ein 1949 definiertes Gebiet" anerkennen.
Ja, das ist ein Widerspruch, aber ein lösbarer. Es gibt das Kernland Israels und das ist anerkannt. Viele besetzte Gebiete gelten weiterhin auch vor dem Völkerrecht als "Besetzt" und die Siedlungen sind durch und durch illegal. Und das wird den Israelis auch von Steinmeier regelmäßig gesagt. Sicherlich ohne harte Konsequenzen.

Wir werden den Konflikt nicht lösen. Und wie Du leider treffend beschrieben hast, hat Israel der Hamas den Vernichtungskrieg angekündigt. Aber was soll man machen. Das ist Notwehr, oder? Da stehen Deppen, die erkennen dich nicht an, die terrorsieren seit Jahrzehnten und sie bekommen jetzt die Rechnung. Das mag für uns schlimm sein, für einen religiösen Fanatiker der Hamas geht der Traum, als Märtyrer zu sterben, das beste, was einem passieren kann, in Erfüllung.

Hätten nicht alle gewonnen? Die Israelis haben ein wenig Ruhe, die Palästinenser werden von der Hydra befreit und die Hamas Leute sind im ewigen Paradies. Win Win Win. Traurig wird es nur für die israelischen Soldaten, die aus der ganzen Aktion nicht unbeschadet heraus kommen. Aber welche Alternative gibt es? Es gibt keine. Die Hamas könnte jetzt erklären, dass sie versteht, dass sie keiner in der Welt mag, die Waffen abgeben und sich freiwillig in Gefangenschaft begeben. Dann würden sie weiter leben aber eben nichts ins Paradies kommen. Das wird also nicht passieren.
 
Man wird keine einvernehmliche Lösung finden, solange es noch die nahöstlichen Religionen gibt, die in Konkurrenz zueinander stehen. Man kann froh sein, dass in der heutigen Runde wenigstens die Christen nicht auch noch als dritte aktive Partei in den Kamp eingreifen, aber um Jerusalem und Umland wird praktisch ewig gekämpft.
 
Entscheiden tust du allein gar nichts. Aber wenn du deine Meinung hier schon zur Diskussion stellst, dass wäre es nett, sie auch jenseits des Einzelfalls Brandenburger Tor zu kennen.
mir ist es doch völlig egal, wer wo wie betet, demonstriert oder sonst was macht. Entscheidend ist, dass man sich an die Gesetze hält.
Aber man muss es eben auch nicht übertreiben.
 
Also hat Israel "nur" hier zwischen die Wahl:

a) Weiter bei Luftschlägen bleiben.

b) Die Angriffe einstellen.

c) Sich auf ein Massaker einlassen.

... oder sich mit den Gründen für die Entstehung von Hamas und PLO beschäftigen und diese verträglich aus der Welt schaffen. Damit meine ich keine selektive Eliminierungen sondern eine offene und ehrliche Lösungsfindung zum Ursprungskonflikt damit das Leid der Zivilbevölkerung endlich ein Ende hat.
 
... oder sich mit den Gründen für die Entstehung von Hamas und PLO beschäftigen und diese verträglich aus der Welt schaffen. Damit meine ich keine selektive Eliminierungen sondern eine offene und ehrliche Lösungsfindung zum Ursprungskonflikt damit das Leid der Zivilbevölkerung endlich ein Ende hat.
Du meinst damit die Abschaffung des israelischen Nationalstaates und "Rückgabe" des Territoriums an die Palästinenser?

Denn nichts anderes ist doch das erklärte Ziel der islamistischen Hamas und anderer der Hamas nahestehenden Gruppierungen.
Immerhin sprechen diese dem Staat Israel grundsätzlich das Existenzrecht ab.


Also (leider) eher kindlich naiv und keine Lösung.
Zumal, nachdem was die Hamas angerichtet hat, definitv kein "Schwamm drüber, wir reden einfach mal miteinander" möglich ist.
 
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