Intel zeigt Ivy-Bridge-E-Wafer in hoher Auflösung - User-News von Skysnake

AW: Intel zeigt Ivy-Bridge-E-Wafer in hoher Auflösung - User-News von Skysnake

Naja, Ruyven stellt schon immer gute und richtige Fragen, die Antworten sind nur meist nicht mehr so einfach :D

Da muss man echt anfangen drüber nach zu denken. Das ist an sich sehr schön :daumen: aber artet teils echt in Arbeit aus :P
 
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das is halt deswegen extrem cool, weil Ihr den Mitlesern in eigenen Worten Wissen vermittelt, was man sonst fragmentarisch in zig Links zusammen sammeln muss (weil man ja die irrelevanten Dinge filtern muss). Und diese Mühe für ein paar Forenbeiträge ist nicht selbstverständlich. (ja ich weiß, schleeeeeim)
 
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Silizium hat eine Wärmeleitfähigkeit von ~150W/(m*K) Kupfer von 240-380W/(m*K)

Bevor du zum Kupfer des Kühlers kommst, musst du aber erstmal durch zwei/vier Phasenübergänge Silizium->Lot Lot->Heatspreader(ist der aus Kupfer?) Heatspreder->WLP WLP->Kühler

Natürlich ist der aus Kupfer - und damit nochmal zurück auf 0, vielleicht kriege ich diesmal rüber, was ich sagen will:

Die Wärme hat im wesentlichen drei Wege zur Oberfläche des IHS (und dann weiter zum Kühler - aber der Teil ist immer gleich und somit vernachlässigbar):

- Eindimensionale Betrachtung: Senkrecht. DIE->LOT->IHS. Das Beste, aber durch die Grundfläche des Kerns limitert und somit immer gleich. Fließt in unsere Betrachtung aber als Basisweg ein, der bereits einen erheblichen Teil der Abfuhr übernimmt - selbst wenn andere Wege komplett wegfallen würden, blieben große Teile der Kühlleistung erhalten, das Potential für Verschlechterungen ist limitiert.

- zweidimensional betrachtet: DIE-Fläche. Ein Teil der Wärme breitet sich vorher in alle 3/4 Richtungen (je nach Lage des Kerns - meist eine Seite am Rand anliegend) aus und nimmt von diesen anderen Bereich den ersten Weg. Limitieren kann hier zum einen die verfügbare Fläche - weswegen zusätzliches Silizium bei teildeaktivierten DIEs eine Temperaturverbesserung erbringen kann. Limitierend ist aber auch die Wärmeleitung selbst. Der DIE ist schließlich <0,5 mm dick, der Querschnitt für seitliche Ablenkung also stark begrenzt. Zudem hat man selbst bei teildeaktivierten DIEs nicht neben jedem Kern einen stillgelegten Bereich. => Mit Blick auf das Taktlimit (d.h. den heißesten Kern) ergibt sich bei SB-E: Kern1 (direkter Nachbar) quetscht einen Teil seiner Wärme durch 0,5 mm dünnes Silizium in einen benachbarten Bereich und gibt ihn da ab. Hierdruch bleibt Kern1 etwas kühler. Kern2, der neben 1 liegt und an keinen deaktivierten Bereich angrenzt, kann nun seinerseits einen noch einmal geringeren Teil seiner Wärmeentwicklung in den Bereich von Kern1 ableiten. Im Worst Case (äußerst beiden Kerne sind deaktiviert) kommt dann noch einmal Kern 3 hinzu. In jedem Fall skaliert die zusätzliche Wärmeableitung am limitierenden Kern nicht direkt aus der DIE-Fläche deaktivierter Bereiche, sondern aus der Temperaturabsenkung an Nachbarkernen und der durch diese größere (bzw. überhaupt erst vorhandene) Temperaturdifferenz gesteigerte Wärmeabfuhr auch aus dem limitierenden Kern.

- dreidimensional betrachtet: Der DIE in Einheit mit dem Heatspreader. Alternativ zum zweiten Punkt kann der seitliche Versatz auch erst im IHS erfolgen. D.h. die Wärme wird senkrecht über der Wärmequelle an Lot und IHS abgegeben und fließt dann seitlich ab - eben "heatspreading". Und hier stehen nicht 0,5 mm Silizium, sondern afaik 2-3 mm Kupfer für den Wärmeleit-Querschnitt zur Verfügung. Man hat bei diesem Weg somit den Nachteil, dass der Wärmestrom durch eine kleinere Fläche Lot muss, aber dafür steht danach grob eine 6 mal größere seitliche Wärmeleitkapazität zur Verfügung, als
im DIE selbst.


In der Realität wirken alle drei Wege zusammen - die Frage ist aber: In welchem Verhältnis? Denn nur der zweite wird durch einen Verzicht auf zusätzliche DIE-Fläche beeinflusst. Dieses Problem kann man jetzt entweder simulieren, oder man guckt sich einfach mal die Flächen an:
Ein Kern von 4x5 mm kann nach oben über 20 mm² Lot die Wärme an den IHS abführen. Dort kann sie direkt auf 20 mm² an den Kühler abgegeben werden (Weg1), oder über 4+4+5+5 *2-3 mm Kantenfläche (also min. 36 mm²) im Kupfer weitergeleitet werden (Weg 3). Alternativ kann die Wärme über 4+5+5 *<0,5 mm Kantenfläche (also <7 mm². Nur 3 Kanten, da die Kerne heute alle am Rande des DIEs liegen) erst im Silizium weitergeleitet werden und dort dann an Lot und IHS übergeben werden.

Meine Meinung: Dieser Querschnitt ist einfach winzig, im Vergleich zu den Alternativen.
Zudem führt sind die unmittelbar benachbarten Bereiche der CPU beim limitierenden Kern eben nicht stillgelegt, sondern selbst aktiv - wir haben also einen winzigen Querschnitt UND auch noch ein sehr geringes Temperaturgefälle. Da fließt kaum Wärme. Umgekehrt hat man zwischen DIE und IHS ein sehr großes Temperaturgefälle (denn der IHS wird ja gekühlt) und eine recht große Fläche. Der Wärmeleitwert auf den ersten µm im Lot und den Übergängen ist zwar relativ schlecht, aber wenn es um Wärmeverteilung geht, wird das zum Teil durch die umso bessere Wärmeleitung&großen Querschnitt des Kupfers dahinter kompensiert.

Wenn bei SB-E insgesamt mehr als 5% des Wärmestroms die Kerne seitlich verlässt, würde mich das überraschen. Mehr als 10% halte ich für unmöglich (außer ein Kern grenzt direkt an einen deaktivierten Bereich - aber das tun maximal vier). Und diese <5% entfallen keineswegs vollständig, wenn es keine deaktivierten Bereich mehr gibt, sondern es reduziert sich eben nur geringfügig der Temperaturgradient, der einen Teil der Wärme in diese Richtung fließen lässt. Statt 5% sinds dann vielleicht nur 4%. Die Gesamtkühlleistung sinkt um einen satten Prozentpunkt - demgegenüber stehen die Sparmaßnahmen durch die neue Architektur.

(Und diese Betrachtung müsste eigentlich noch weiter relativiert werden:
Auch das Substrat verteilt Wärme und ist sehr gut angebunden. Auf einer von drei Seiten grenzen Kerne an ihren L2 Cache - diese relativ gute On-DIE-Wärmeverteilmöglichkeit steht den Kernen so oder zur Verfügung. Eine weitere Kante ist von den deaktivierten -oder eben fehlenden- Bereichen weggerichtet. Von den oben berechneten drei Kanten ist also eigentlich nur eine überhaupt durch die Änderung betroffen. Weitere Krümelkackerei wäre die Betrachtung der limitierenden Hotspots im engeren Sinne. Schließlich wird nicht dem ganzen Kern zu heiß, sondern nur einem winzigen Teil davon. Ziel ist es, diese Wärme 0,1-1 mm weiter zu leiten. Wieviel Einfluss kann da wohl ein 15 mm entfernter Teil des DIEs ausüben, im Vergleich zum 15 µm entfernten IHS? ...)


Da muss man echt anfangen drüber nach zu denken. Das ist an sich sehr schön :daumen: aber artet teils echt in Arbeit aus :P

Scheiß niveauvolle Diskussionen :ugly:
Aber immerhin ist das hier nicht das WPW, wo man z.T. noch eine halbe Stunden Quellenrecherche für ein solides Post investieren muss.
 
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Natürlich ist der aus Kupfer - und damit nochmal zurück auf 0, vielleicht kriege ich diesmal rüber, was ich sagen will:

Die Wärme hat im wesentlichen drei Wege zur Oberfläche des IHS (und dann weiter zum Kühler - aber der Teil ist immer gleich und somit vernachlässigbar):

- Eindimensionale Betrachtung: Senkrecht. DIE->LOT->IHS. Das Beste, aber durch die Grundfläche des Kerns limitert und somit immer gleich. Fließt in unsere Betrachtung aber als Basisweg ein, der bereits einen erheblichen Teil der Abfuhr übernimmt - selbst wenn andere Wege komplett wegfallen würden, blieben große Teile der Kühlleistung erhalten, das Potential für Verschlechterungen ist limitiert.
Ja jetzt kommen wir der Sache näher :D Jetzt versteh ich, was du meinst. Du bezogst dich rein auf die Geometrie. Ja, das ist natürlich so. Mehr als Geometrie ist das nicht. Ob Thermostatik oder Themodynamik anwendbar ist, ist davon aber unberührt. Wie sind wir eigentlich darauf gekommen? :huh: Da müssen wir böse aneinander vorbei geredet haben :D

- zweidimensional betrachtet: DIE-Fläche. Ein Teil der Wärme breitet sich vorher in alle 3/4 Richtungen (je nach Lage des Kerns - meist eine Seite am Rand anliegend) aus und nimmt von diesen anderen Bereich den ersten Weg. Limitieren kann hier zum einen die verfügbare Fläche - weswegen zusätzliches Silizium bei teildeaktivierten DIEs eine Temperaturverbesserung erbringen kann. Limitierend ist aber auch die Wärmeleitung selbst. Der DIE ist schließlich <0,5 mm dick, der Querschnitt für seitliche Ablenkung also stark begrenzt. Zudem hat man selbst bei teildeaktivierten DIEs nicht neben jedem Kern einen stillgelegten Bereich. => Mit Blick auf das Taktlimit (d.h. den heißesten Kern) ergibt sich bei SB-E: Kern1 (direkter Nachbar) quetscht einen Teil seiner Wärme durch 0,5 mm dünnes Silizium in einen benachbarten Bereich und gibt ihn da ab.
Absolut richtig!
Aber, du hast beim IHS eben schon die Phasenübergänge DIE->LOT->IHS hinter dir. Zudem eben die x mm Material. Das drückt dir deinen Temperaturgradienten doch schon etwas runter, wobei man schauen muss, inwieweit das wieder vernachlässigbar ist. Keine Ahnung, wie hoch die Temperaturdifferenz DIE<->IHS ist. Mehr als 10°C würde ich aber schon erwarten. Das reduziert dir dann aber eben auch wieder den Temperaturgradienten. Dadurch sinkt dann auch wieder der effektive Wärmestrom. Um quastistationären Fall ist das aber alles noch relativ gutartig, da kannste immer noch mit Thermostatik die Sache betrachten. Eklig wird es halt, wenn du die ganze Sache Thermodynamisch betrachten willst, also mit wechselnden Lasten, um wirklich die "echten" HotSpots zu betrachten, die aus Verlustleistungspulsen in einzelnen Chipbereichen resultieren, also einige (zehn)tausend Transistoren nur jeweils betrachtet/drüber gemittelt. Da bringt dir der IHS gar nichts in der Betrachtung, weil die Zeitskalen, und damit auch die Längenskalen zu kurz werden. Da interessiert faktisch nur noch die "Grund-/Ausgangstemperatur", die man vor dem Verlustleistungspuls erreichen kann. Da spielt der IHS dann wieder rein, aber das kannste eben auch wieder mit Thermostatik ermitteln. Der Knackpunkt ist halt echt diese Zeit- und Längenskala, und da die Verlustleistungsdichten so abartig hoch sind in Mikrochips, einer unserer Profs war immer ganz hin und weg davon, dass die Verlustleistungsdichte in Mikrochips in der Größenordnung von Kernreaktoren sei :ugly:, haste da echt nen riesen Problem. Deswegen darfste einfach Chips nicht durchgehend laufen lassen, und vor allem nicht zu große Areale "einfach" mal anknipsen. Sonst riechts nämlich :D

Hierdruch bleibt Kern1 etwas kühler. Kern2, der neben 1 liegt und an keinen deaktivierten Bereich angrenzt, kann nun seinerseits einen noch einmal geringeren Teil seiner Wärmeentwicklung in den Bereich von Kern1 ableiten. Im Worst Case (äußerst beiden Kerne sind deaktiviert) kommt dann noch einmal Kern 3 hinzu. In jedem Fall skaliert die zusätzliche Wärmeableitung am limitierenden Kern nicht direkt aus der DIE-Fläche deaktivierter Bereiche, sondern aus der Temperaturabsenkung an Nachbarkernen und der durch diese größere (bzw. überhaupt erst vorhandene) Temperaturdifferenz gesteigerte Wärmeabfuhr auch aus dem limitierenden Kern.
Richtig richtig. Alles absolut richtig!
Die deaktivierten Kerne sind aber quasi Wärmesenken, weil Sie selbst eine Verlustleistungsdichte von 0, bzw durch den Kühler drüber quasi eine negative Verlustleistungsdichte haben. Im Lastwechsel (ja das wird jetzt eklig wenn man es genau machen will, da Thermodynamik) hast du einen maximalen Temperaturgradienten, genau wie zum Kühler drüber, nur das du eben sehr viel näher dran bist und keine Übergänge hast. Das hilft schon um Spitzen ab zu federn, wobei es für echte Hotspots ziemlich egal sein sollte, da im Endeffekt geometrisch gesehen zu weit weg, als das man einen direkten Einfluss darauf hätte.

Der Knackpunkt ist eigentlich folgender, und da kommen wir eben wieder auf die Thermostatik zurück ;)
Wenn wir eine maximallast dauerhaft anlegen, stellt sich nach einer gewissen Zeitspanne ein thermisches Gleichgewicht ein, wir dürfen also Thermostatik verwenden. Dann kann es uns aber völlig egal sein, wie reponsiv die Anbindung der deaktivierten Kerne an die restlichen DIE-Bereiche ist. Was wichtig ist, ist der Temperaturgradient, bzw das besser gesagt einfach die Temperaturen auf dem DIE. Wenn der Temperaturgradient zwischen deaktivierten Chipteilen und aktivierten klein ist, dann kann man in guter Näherung die reale Verlustleistungsdichte, die ja eigentlich sehr sehr ungleichmäßig im Ort UND! in der Zeit ist, durch einen skalar ersetzen, also Raum und Ort eleminieren. Das ist eben legitim, da du nur "große" Zeitskalen betrachtest, in denen also eine Mittelung erfolgt über die sich ändernde Verlustleistungsdichte. Kurz um, du schaust halt nur noch den statischen Temperaturgradienten auf dem DIE selbst an, und der ist eben relativ gering. Mehr als ~10°C wirst du kaum haben, eher sogar weniger. Die Anbindung ist halt doch ganz gut. Am Ende läufts aber eben darauf hinaus, dass sich die Wärmestromdichte eben verringert durch die zusätzliche DIE-Size, und daher die Temperatur einfach bei sonst gleicher Geometrie niedriger ausfällt.

Was einem halt klar werden muss ist, dass zwei Zeitskalen gibt. Einmal große Zeitskalen, in denen spielt die zeitliche Varianz der örtlichen Verlustleistungsdichte gar keine Rolle, und zusätzliche DIE-Size führt einfach zu einer besseren Anbindung, und damit sinkender Temperatur (werden wohl <10°C sein) und dann eben sehr kurze Zeitskalen, in denen dann Thermodynamik nur noch verwendet werden kann, aber eben auch nur noch kurze Längenskalen interessant sind, weil die thermische Anbindung so wichtig wird. Da spielt der IHS schon fast gar keine Rolle mehr, oder wenn maximal der untere Teil. Was relevant ist, ist die Frage Lot<->WLP, aber selbst das ist nur noch ne Nebensache. Da gehts wirklich dann nur noch darum, ob das Ding schmilzt, oder nicht, und da spielen eben 10°C mehr oder weniger eigentlich keine Rolle in der Betrachtung. Da kommts wirklich nur noch darauf an, wie viele Transistoren ich wie lange in welchem Areal schalten darf, ohne das mir der chip eben durchbrennt. Das sind aber soooo extrem kurze Zeitskalen, dass man die Areale mit gegebener Temperatur praktisch thermisch erstmal isoliert betrachten kann, und dann erst im nächsten Schritt wieder schauen kann, wie groß denn die Relaxationszeit ist, bis ich wieder erneut die Transistoren schalten darf.

Diese Art der Überlegungen ist aber völlig irrelevant für uns hier, weil wir eben daran wie der Chip aufgebaut ist, und wann wo welche Transistoren wie oft und lang schalten dürfen ja nichts ändern können. Was wir nur ändern können ist die Ausgangstemperatur, von der aus der Chip eben operiert, und da bewegen wir uns eben im bereich der großen Zeitskalen, womit eben wie oben ausgeführt das genaue Verlustleistungsprofil absolut irrelevant wird, und nur der Temperaturgradient wichtig ist, und da haben wir eben auf dem DIE nur relativ kleine Werte im Vergleich zum IHS/Kühler. Daher bedeutet kleine DIE-Size automatisch steigende Temperatur. Die Frage ist halt wie hoch! 5°C, 10°C oder 15°C? Und sind die 5, 10 oder 15 relevant? Also renne ich am Ende gegen ne Temperaturwand, oder macht vorher schon der Chip zu, weil die Signallaufzeiten nicht mehr eingehalten werden und ich Spannung wie blöd geben muss, und es eh keine Rolle spielt, das ich die Sache nicht mehr gekühlt bekomme, weil die Spannungen einfach extrem ungesund sind.

Die Sache ist halt, es sind nicht 10 oder 20% weniger DIE-Size, sondern man hat fast nur noch einen halb so großen DIE. Da ist man einfach an einem Punkt angekommen, wo man das nicht mehr unterschlagen kann. Es wird daher wirklich SEHR! spannend wie sich die Sache ausgeht. Deswegen wollte ich auch auf die Problematik hinweisen! Man muss es sich einfach sehr genau anschauen, ob es zum Problem wird, oder nicht. Der Grat ob Top oder Flop ist da extrem schmal.

- dreidimensional betrachtet: Der DIE in Einheit mit dem Heatspreader. Alternativ zum zweiten Punkt kann der seitliche Versatz auch erst im IHS erfolgen. D.h. die Wärme wird senkrecht über der Wärmequelle an Lot und IHS abgegeben und fließt dann seitlich ab - eben "heatspreading". Und hier stehen nicht 0,5 mm Silizium, sondern afaik 2-3 mm Kupfer für den Wärmeleit-Querschnitt zur Verfügung. Man hat bei diesem Weg somit den Nachteil, dass der Wärmestrom durch eine kleinere Fläche Lot muss, aber dafür steht danach grob eine 6 mal größere seitliche Wärmeleitkapazität zur Verfügung, als
im DIE selbst.
Äh da betrachtest du aber die Punkte isoliert. Das ist aber nicht statthaft. Du musst da berücksichtigen, dass die Verlustleistung eben eine Dichte ist, die man als Platte mit einem Gradientenfeld betrachten kann. Das führt dazu, dass du einen großteil eben nicht so einfach linear betrachten kannst, da eben von anderen Punkten bereits ein Wärmetransport partiell darüber erfolgt. Du musst da auch aufpassen bzgl der Orientierung der Flächen!

Die Fläche, die zur Wärmeleitung im DIE Beiträgt ist der Querschnitt vom DIE, soweit klar. Beim IHS ist es aber nicht der Querschnitt (dicke des IHS) der Beiträgt, sondern die Kontaktfläche, und dann eben aufsteigend Fächerförmig durch die Dicke des IHS. Wenn du also sagen wir mal 1mm² Fläche nimmst dann ist die seitliche Anbindung eben der eine Millimeter mal dicke des DIE und zum IHS aber einfach nur 1mm². Erst dahinter wirds dann mehr, aber wir gehen ja von einem nahezu konstanten Temperfeld auf dem DIE aus, also <10°C Abweichung zwischen wärmsten und kältestem Bereich. Was du da immer berücksichten musst ist die Weglänge vom zu betrachtenden Temperaturpunkt bis hin zum IHS. Das ist jetzt blöd zu erklären, aber ich versuchs mal. Die Randbereiche vom IHS tragen schon sehr viel weniger bei zur Wärmeleitung als die Bereiche direkt über dem DIE-Areal, das man betrachten will, einfach weil da dann wirklich cm dazwischen liegen. Durch nen kleineren DIE vergrößert sich diese mittlere Leitungslänge, die man zurücklegen muss, um vom Punkt der Verlustleistung zu dem Punkt zu kommen, der zur Kühlung beitragen soll. Durch die deaktivierten Kerne und den großen DIE hast du realtiv viel unter dem IHS abgedeckt, UND! auch noch areale gehabt, die ja unter sich gar nichts hatten, was "beheizt" wurde. Die hatten also gar keinen direkten Wärmestrom ab zu führen, sondern konnten(können) im IHS selbst eben zu einer Aufteilung des Wärmestroms beitragen. Mit IB-E wird das komplett anders. Du hast nicht mehr diese "toten" Areale, die dann im IHS besonders gut den Wärmestrom von benachbarten Areale aufnehmen können, und der DIE schrumpft eben an sich auch noch ziemlich zusammen, womit nur noch ein kleinerer Teil direkten kontakt hat, also quasi Abstand "~0mm". Der IHS wird dadurch in seiner Funktionalität massiv eingeschränkt, da sich einfach die Länge der durchschnittlichen Strecke, die der Wärmestrom im IHS nehmen muss massiv vergrößert.

In der Realität wirken alle drei Wege zusammen - die Frage ist aber: In welchem Verhältnis? Denn nur der zweite wird durch einen Verzicht auf zusätzliche DIE-Fläche beeinflusst. Dieses Problem kann man jetzt entweder simulieren, oder man guckt sich einfach mal die Flächen an:
Ein Kern von 4x5 mm kann nach oben über 20 mm² Lot die Wärme an den IHS abführen. Dort kann sie direkt auf 20 mm² an den Kühler abgegeben werden (Weg1), oder über 4+4+5+5 *2-3 mm Kantenfläche (also min. 36 mm²) im Kupfer weitergeleitet werden (Weg 3). Alternativ kann die Wärme über 4+5+5 *<0,5 mm Kantenfläche (also <7 mm². Nur 3 Kanten, da die Kerne heute alle am Rande des DIEs liegen) erst im Silizium weitergeleitet werden und dort dann an Lot und IHS übergeben werden.
Ruyven, die Betrachtung kannst du so nicht machen. Du darfst da nicht die reinen Querschnitte vergleichen. Damit unterschlägst du die Phasenübergänge und eben auch die Gesamtfläche, die sich reduziert, was sehr wichtig ist, da wir ja wie gesagt davon ausgehen können, dass die "toten" Areale im statischen Lastfall nicht signifikant kälter sein werden, als der Rest, so lange man eben große Zeitskalen anschaut, was wie oben versucht aus zu führen die einzig für uns interessante/relevante ist.

Meine Meinung: Dieser Querschnitt ist einfach winzig, im Vergleich zu den Alternativen.
Zudem führt sind die unmittelbar benachbarten Bereiche der CPU beim limitierenden Kern eben nicht stillgelegt, sondern selbst aktiv - wir haben also einen winzigen Querschnitt UND auch noch ein sehr geringes Temperaturgefälle. Da fließt kaum Wärme. Umgekehrt hat man zwischen DIE und IHS ein sehr großes Temperaturgefälle (denn der IHS wird ja gekühlt) und eine recht große Fläche. Der Wärmeleitwert auf den ersten µm im Lot und den Übergängen ist zwar relativ schlecht, aber wenn es um Wärmeverteilung geht, wird das zum Teil durch die umso bessere Wärmeleitung&großen Querschnitt des Kupfers dahinter kompensiert.
Geh von dem "aktiv/nicht aktiv" weg gedanklich. Das überflutet einen mit zu viel Information und verschränkt einen den Blick aufs wesentliche. Für uns sind wie gesagt nur große Zeitskalen interessant. Da "sieht" der IHS usw aber praktisch gar nicht, ob da jetzt DIE-Areale selbst aktiv sind, oder nur von den benachbarten Arealen aufgeheizt werden, und wenn man sich die Tempverteilung in dem statischen Fall anschaut, dann wird die relativ gleichverteilt sein, sobald sich eben mal ein thermisches Gleichgewicht eingestellt hat. Stell dir einfach das Bild mit den Fächern aus jedem Raumpunkt vor, und stell dir dann vor, wie sich diese Fächer überlagern. Je mehr Sie sich überlagern, desto höher ist die Wärmestromdichte, und je weiter man vom Ausgangspunkt des Fächers weg ist, desto weniger trägt der Bereich zum Wärmeleitung bei. Also eigentlich ein Fächer, der am Ausganspunkt völlig undurchsichtig ist, und dann immer durchsichter wird. Die Transparenz kann man dann gleich setzen mit der Wärmestromdichte. Jetzt überlager das alles, und du wirst "leicht" erkennen, das durch den Wegfall der deaktivierten Kerne und die gleichzeitig auch noch sonst gesunkene DIE-Size das ganze viel dichter gepackt ist, also die Temp ansteigen muss. Das Problem ist echt, dass sich einfach die Grundfläche so verkleinert, und dadurch eben auch der IHS weniger effektiv arbeitet, da die mittlere Distanz innerhalb der die Wärmeleitung erfolgt sprunghaft ansteigt. Da reden wir ja schnell von Distanzen im Bereich von nem cm, und nicht mehr im Bereich von nem Millimeter, oder gar nur dem Bruchteil davon. Man muss sich da immer die Frage stellen, was sieht denn effektiv jeder Punkt des Chips, und da ist die Entfernung eben sehr sehr sehr wichtig. Je weiter etwas weg ist, desto unbedeutender wird es für den jeweiligen Punkt.

Wenn bei SB-E insgesamt mehr als 5% des Wärmestroms die Kerne seitlich verlässt, würde mich das überraschen. Mehr als 10% halte ich für unmöglich (außer ein Kern grenzt direkt an einen deaktivierten Bereich - aber das tun maximal vier). Und diese <5% entfallen keineswegs vollständig, wenn es keine deaktivierten Bereich mehr gibt, sondern es reduziert sich eben nur geringfügig der Temperaturgradient, der einen Teil der Wärme in diese Richtung fließen lässt. Statt 5% sinds dann vielleicht nur 4%. Die Gesamtkühlleistung sinkt um einen satten Prozentpunkt - demgegenüber stehen die Sparmaßnahmen durch die neue Architektur.
Das unterschätzt du massiv. Das mag für Verlustleistungspulse gelten, weil die eben ballistisch zu betrachten sind, aber nicht für lange Zeitskalen.

Da interessiert es nur, wie warm die deaktivierten Kernbereiche relativ zu den anderen sind. Mehr als 10°C Temperaturunterschied würde ich nciht erwarten, und damit tragen die deaktivierten Kerne in der gleichen Größenordnung zur Wärmeabgabe bei wie die aktiven Kerne.


(Und diese Betrachtung müsste eigentlich noch weiter relativiert werden:
Auch das Substrat verteilt Wärme und ist sehr gut angebunden. Auf einer von drei Seiten grenzen Kerne an ihren L2 Cache - diese relativ gute On-DIE-Wärmeverteilmöglichkeit steht den Kernen so oder zur Verfügung. Eine weitere Kante ist von den deaktivierten -oder eben fehlenden- Bereichen weggerichtet. Von den oben berechneten drei Kanten ist also eigentlich nur eine überhaupt durch die Änderung betroffen. Weitere Krümelkackerei wäre die Betrachtung der limitierenden Hotspots im engeren Sinne. Schließlich wird nicht dem ganzen Kern zu heiß, sondern nur einem winzigen Teil davon. Ziel ist es, diese Wärme 0,1-1 mm weiter zu leiten. Wieviel Einfluss kann da wohl ein 15 mm entfernter Teil des DIEs ausüben, im Vergleich zum 15 µm entfernten IHS? ...)
Absolut richtig, nur das Problem an der Sache ist, das PAckage ist praktisch durch die Pins/Federn vom Mainboard thermisch isoliert. Da wird nur wenig Wärme abtransortiert, und nach oben zum IHS hast du einen Luftspalt, da trägt also nichts zusätzlich zur Wärmeleitung bei.

Das Package führt eigentlich nur zu einem. Du erhöhst die Wärmekapazität und kannst damit Spitzen auf kleinen Zeitskalen besser abpuffern, verlänger aber eben die Relaxationszeit des Systems, also dämpft es einfach, und auf der anderen Seite erhöhst du damit eben auch wieder die ANbindung von nicht aktiven DIE-Bereichen.Zur wärmeabfuhr im Sinne einer Senke trägt es auf großen Zeitskalen aber kaum bei.

Sieht man ja auch ganz deutlich auf Wärmebildern. Hinter dem Sockel ist das MB zwar recht groß, aber du hast halt im Vergleich zum Kühler null Oberfläche, und das PCB an sich leitet die Wärme auch vergleichsweise schlecht ab. Deswegen sieht man den Sockel ja auch so schön. Was du da hast ist Wärmetransport duch Konvektion und Wärmestrahlung, das werden für den Sockelbereich war nur <10W sein, die du da an Wärme abführen kannst. Das kannste voll vergessen. Die Anbindung der einzelnen Chipbereiche durch einen Alternativweg hat da einen viel größeren Einfluss, wobei da auch praktisch nur die ersten 1 bis maximal 10mm relevant sien werden, also der Wärmetransport von einem Ende des DIEs zum anderen Ende des DIEs über das Package wirst du vernachlässigen können.

Scheiß niveauvolle Diskussionen :ugly:
Aber immerhin ist das hier nicht das WPW, wo man z.T. noch eine halbe Stunden Quellenrecherche für ein solides Post investieren muss.
WPW?

Naja, ich nehm mir da schon die Zeit für, auch mal was nochmal nach zu schlagen, und nach "Quellen" zu suchen, die das einfach nochmals besser erklären. Der Post hier hat jetzt halt auch gut 90 min gedauert :ugly:
Das ist halt ECHT scheis komplex, und man muss so viele Seiteneffekte beachten und bewerten, das ist echt nicht mehr feierlich. Mir ist z.B. auch erst jetzt als ich es versucht habe zu erklären bewusst geworden, dass die wegfallenden Kerne ja nicht nur die DIE-Size an sich reduzieren, sondern eben auch noch die mittlere Wärmeleitungslänge im IHS vergrößern :ugly: Das hatte ich gar nicht bedacht, als ich den Artikel geschrieben habe, das macht die Problematik aber noch größer....

Wir also echt spannend, wie sich die Temperaturen bei IB-E insbesondere bei MAX-OC entwickeln. Für den stock betrieb würde ich ja wie gesagt keine Probleme erwarten. Das könnte erst bei einem nochmaligen Shrink passieren. Die Max-Luft-OCler könnten sich aber wohl wirklich umschauen müssen.

Ist aber schon lustig, auf was man alles achten muss, und wie leicht man SAchen übersieht. :D
 
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das stimmt so nicht !:klatsch:

den die cpu chip grösse bleibt für den sockel immer noch gleich gross und die kühlung bzw abwärme bei gleicher verlustleistung wird also weiterhin gleich kühl bleiben wie von sb-e.

Ja genau.... :D
Du musst mal den IHS abnehmen und unter die Haube gucken, dann wirst du staunen, wie groß eine CPU wirklich ist (im Vergleich zum Blechkasten, in dem sie drin steckt. :devil:

Hier mal Ivy Bridge DT.
Das kleine, längliche Stück da in der Mitte, das ist die CPU. ;)
Das ist wie mit den Produkten im Supermarkt... riesen Verpackung und kaum was drin. :haha: :ugly:

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Ja jetzt kommen wir der Sache näher :D Jetzt versteh ich, was du meinst. Du bezogst dich rein auf die Geometrie. Ja, das ist natürlich so. Mehr als Geometrie ist das nicht. Ob Thermostatik oder Themodynamik anwendbar ist, ist davon aber unberührt. Wie sind wir eigentlich darauf gekommen? :huh:

Keine Ahnung, aber du drohst schon wieder ins dynamische abzurutschen :ugly:

Aber, du hast beim IHS eben schon die Phasenübergänge DIE->LOT->IHS hinter dir. Zudem eben die x mm Material. Das drückt dir deinen Temperaturgradienten doch schon etwas runter, wobei man schauen muss, inwieweit das wieder vernachlässigbar ist.

Sicherlich ist es nicht zu vernachlässigen. Die Frage ist halt, ob dieser Effekt auf der kleinen Fläche unmittelbar über dem Kern kleiner ist, als die Summe der Wärmewiederstände auf dem geringen Querschnitt des Siliziums und des folgenden, dann auf etwas größerer Fläche, stattfindenden Wärmeübergang ins Lot. Letztlich ist der DIE eben kein Kühler, sondern ein Heatspreader - in Heatspreader mit zwar perfekter Anbindung, aber mittelmäßiger spezifischer Wärmeleitfähigkeit und winzigem Querschnitt. Und alternativ gibt es den IHS, einen Heatspreader mit sehr guter spezifischer Wärmeleitfähigkeit und großzügigem Querschnitt und größerer Gesamtfläche - aber mit schlechterer Anbindung.

Da bringt dir der IHS gar nichts in der Betrachtung, weil die Zeitskalen, und damit auch die Längenskalen zu kurz werden.

Stimmt wohl. Aber die Reduzierung der Längenskalen gilt auch innerhalb des DIEs und wenn der µm entfernte IHS schon zu weit weg ist, dann sind es mm entfernte Chipbereich erst recht ;)

einer unserer Profs war immer ganz hin und weg davon, dass die Verlustleistungsdichte in Mikrochips in der Größenordnung von Kernreaktoren sei :ugly:,

hach ja, Profs die emotional im letzten Jahrtausend festhängen :ugly:
Mittlerweile haben afaik schon ganze DIEs derartige Leistungsdichten, nicht nur die Hotspots. Aber man muss auch ehrlich sagen: Soooo wahnsinnig hoch ist die Leistungsdichte in Reaktoren dann doch nicht, die Kerne haben schließlich eine ordentlich Größe. Viel nerviger finde ich da, dass CPUs nicht die gleiche Temperaturfestigkeit haben :ugly:

Was wichtig ist, ist der Temperaturgradient, bzw das besser gesagt einfach die Temperaturen auf dem DIE. Wenn der Temperaturgradient zwischen deaktivierten Chipteilen und aktivierten klein ist, dann kann man in guter Näherung die reale Verlustleistungsdichte, die ja eigentlich sehr sehr ungleichmäßig im Ort UND! in der Zeit ist, durch einen skalar ersetzen, also Raum und Ort eleminieren.

WENN der Temperaturgradient zwischen Chipteilen klein wäre: Ja. Ist er aber eben nicht. Du hast eine sehr hohe punktuelle Wärmeproduktion und eben einen äußerst begrenzten Querschnitt zur Wärmeableitung. Nicht umsonst sind mittlerweile quasi alle größeren CPUs so aufgebaut, dass die Kerne außen liegen und der Cache innen, obwohl schnelle Interconnects zwischen den Kernen so sehr, sehr viel schwieriger zu realisieren sind. Aber die Temperaturvorteile, die man durch die Verteilung der Wärmequellen auf einen größeren Bereich erlangt, sind das mehr als Wert - weil die Wärmeleitung innerhalb des DIEs so schlecht ist.

Äh da betrachtest du aber die Punkte isoliert.

So macht man das, wenn man erstmal einzelne Komponenten präsentiert.

Das ist aber nicht statthaft. Du musst da berücksichtigen, dass die Verlustleistung eben eine Dichte ist, die man als Platte mit einem Gradientenfeld betrachten kann.
Eben nicht eine Platte. Das Gesamtproblem musst du im Volumen betrachten. Die Wärmequelle ist dabei zwar hauchdünn, aber die Wärmeableitung findet nicht mehr in einer Fläche statt.

Die Fläche, die zur Wärmeleitung im DIE Beiträgt ist der Querschnitt vom DIE, soweit klar. Beim IHS ist es aber nicht der Querschnitt (dicke des IHS) der Beiträgt, sondern die Kontaktfläche, und dann eben aufsteigend Fächerförmig durch die Dicke des IHS. Wenn du also sagen wir mal 1mm² Fläche nimmst dann ist die seitliche Anbindung eben der eine Millimeter mal dicke des DIE und zum IHS aber einfach nur 1mm².

Kerne haben aber eben nicht 1 mm^2, sondern merklich mehr ;)

aber wir gehen ja von einem nahezu konstanten Temperfeld auf dem DIE aus, also <10°C Abweichung zwischen wärmsten und kältestem Bereich.

Du machst das und damit imho einen sehr großen Fehler. Ich mache das nicht. Ich würde, bei einer Betrachtungsauflösung von einigen Quadratmillimetern (punktuelle Hotspots mögen noch stärker abweichen) von wenigstens 20 K, wenn nicht 30 K ausgehen.

Durch die deaktivierten Kerne und den großen DIE hast du realtiv viel unter dem IHS abgedeckt, UND! auch noch areale gehabt, die ja unter sich gar nichts hatten, was "beheizt" wurde. Die hatten also gar keinen direkten Wärmestrom ab zu führen, sondern konnten(können) im IHS selbst eben zu einer Aufteilung des Wärmestroms beitragen. Mit IB-E wird das komplett anders. Du hast nicht mehr diese "toten" Areale, die dann im IHS besonders gut den Wärmestrom von benachbarten Areale aufnehmen können,

Wie bereits dargelegt:
Uns interessieren nicht die Bereiche, von denen Wärme "besonders gut" abgeleitet werden kann - entscheidend ist der eine Bereich, von dem sie am schlechtesten abgeleitet wird. Und das ist ein SB-E Kern in Nähe der Heatspreader-Mitte und ohne toten Bereich in der unmittelbaren Nachbarschaft.
Und die Gesamtgröße spielt für unsere Betrachtung übrigens keine Rolle. Zum einen sinkt bei halbierter Fläche die Kantenlänge nur um Wurzel 2; eine DIE-Kante weicht nur um die Hälfte des Wertes von der IHS-Kante auf ihrer Seite zurück (die andere Hälfte ist ja auf der anderen DIE-Seite) und der Abstand zwischen DIE-Kante und IHS-Kante ist relativ zur Gesamtgröße des IHS ohnehin schon alles andere als klein. Da kommt also wenig zu viel dazu. Zum anderen vergleichen wir hier deaktiviert und nativ. Der Größenverlust durch den kleineren Fertigungsprozess steht somit nicht zur Debatte, den wollen wir aus Kostengründen sowieso ;)

Ruyven, die Betrachtung kannst du so nicht machen. Du darfst da nicht die reinen Querschnitte vergleichen. Damit unterschlägst du die Phasenübergänge und eben auch die Gesamtfläche, die sich reduziert, was sehr wichtig ist, da wir ja wie gesagt davon ausgehen können, dass die "toten" Areale im statischen Lastfall nicht signifikant kälter sein werden, als der Rest, so lange man eben große Zeitskalen anschaut, was wie oben versucht aus zu führen die einzig für uns interessante/relevante ist.

"Ihr" habt das gesagt ;)
Ich persönlich betrachte die Wärmequelle als Quader und decke mit Betrachtung der Fläche der einzelnen Quaderflächen = Querschnitt der möglichen Wärmewege die gesamte Wärmeabfuhr ab. Wie groß etwaige Flächen weiter hinten in einem Wärmeweg sind (z.B. zusätzliche DIE-Fläche bei Heatspreading im DIE) ist bei dieser Betrachtungsweise schlichtweg egal. Das fließt indirekt darüber mit ein, dass der DIE-Bereich, in den der Querschnitt führt, kühler bleibt und somit ein größerer Temperaturgradient bei gleicher Kerntemperatur zur Verfügung steht.
Das Ergebnis der Betrachtung lautet aber eben leider: Die in andere DIE-Bereiche mögliche Wärmeleitung ist ziemlich beschränkt.



Wirtschaft/Politik/Wissenschaft. Hier kann man sich Quellen wenigstens sparen, solange die Logik hält. Aber wenn man über Politik diskutiert, dann gibts keine Logik mehr (und bei einigen wissenschaftlichen Themen liegt sie ggf. jenseits der eigenen Möglichkeiten) und finde mal Fakten zu heißen Themen, über die jeder Depp seinen Senf ins Internet stellt.

Ist aber schon lustig, auf was man alles achten muss, und wie leicht man SAchen übersieht. :D

Hat halt seine Gründe, dass Intel und AMD für solche Dinge viel Geld in Entwicklungsteams steckt, anstatt einfach uns zu fragen :D
 
AW: Intel zeigt Ivy-Bridge-E-Wafer in hoher Auflösung - User-News von Skysnake

Ruyven, die Sache ist aber die, dass die Leiterbahnen auch noch mit rein spielen. Wir unterschätzen also die Wärmeleitfähigkeit. Das Fass will ich jetzt aber wirklich nicht aufmachen. Die Sache ist halt die, dass die Wärmeleitfähigkeit +/- paar Prozent im gleichen Bereich liegt. Lass es maximal 50% Unterschied sein. Das ist jetzt nichts, was einen killt.

Was ich als "Fehler" ansehe ist, dass du einen Punkt des DIEs mit der Gesamtfläche des HIS in Verbindung bringst. Das kannst du aber nicht wirklich, weil wir ja von einem Lastszenario ausgehen, wo der DIE eigentlich mehr oder weniger die gleiche Temperautur hat, bzw uns interessiert es schlicht nicht, ob oben rechts in der Ecke 85°C und unten Links 75°C sind. Uns interessiert ja nur die eine Stelle, wo der Temp-Sensor hängt, und der Mittelt auch wieder über einen Bereich.

Daher gehe ich auch etwas weg von der Verlustleistungsdichte, die eine Ortsabhängigkeit hat. Es interessiert schlicht nicht wirklich. Was interessiert ist, wie warm das gesamte Ding wird, denn das ist der "Offset" für uns und die Hot-Spots. Das hab ich ja oben versucht zu erklären, und du hast auch Recht, das für die Hot-Spots direkt die "toten" DIE-Flächen unerheblich sind. Das stimmt absolut! Der einzige Punkt wo es wichtig wird ist halt für den Offset. Wie Warm ist das Ding, wenn ich konstant da ne gewisse Menge an Energie rein baller. Das ist einfach nen Offset, um den Rum dann die Schwankungen aus der dynamsichen Komponente verlaufen. Deswegen würde man da in ner händischen Betrachtung auch sinnvollerweise einen Seperationsansatz in zeitabhängigen und zeitunabhängigen Anteil durchführen. Mit nem PC und nem numerischen Solver kann man sich das natürlich sparen.

Halten wir aber mal einen Punkt fest:
Eine grundlegende Problematik ist die unterschiedliche Einschätzung der Temperaturverteilung auf dem DIE unter Last, abgesehen von HotSpots, die wirklich schnell mal 20-30°C+ wärmer sein können als der Rest. Also wie homogen ist die Temperaturverteilung auf dem Chip unter statischer Last. Ich glaub das ist eigentlich die Kernfrage, die es zu beantworten gilt, denn je nachdem wie diese Ausfällt kann man im großen und ganzen deiner Argumentation folgen, oder eben nicht.

Ich würde mal sagen, wir versuchen mal beide dazu was zu finden :daumen:

EDIT:
PCGH hat doch ne Thermokamera, die wirklich was taugt. Die könnten doch mal nen SB-E und nen IB-E Köpfen, und dann nen Pot nehmen, der eben keinen Boden hat, sondern "nur" abdichtet, und flüssigen Stickstoff reinkippen. Der Stickstoff sollte eigentlich transparent sein für die Infrarotstrahlen. Eventuell sieht man dann ja wie sich die Temperatur auf dem DIE entwickelt. :devil: Müsste man halt mal ausprobieren. Ich hab sowas auch mal gesehen... War wahrscheinlich in ner Vorlesung, aber ich find das einfach nicht mehr :wall: Da sah es auf jeden Fall relativ gutartig aus. Also die Hotspots absolut fern ab von gut und Böse, aber eben sehr sehr stark lokalisiert, und der Rest dann fast gleich warm.

Ich bin jetzt btw auch über ein Tool "gestolpert" bei meiner Suche, die die Frage definitiv beantworten würde.

Temperature-enabling your simulations - Gradient :D

Muss jetzt nur noch einer sich ne Softwarelizenz organisieren, und "bischen" dran rum spielen dann haben wir auch "schon" die Lösung:lol:

EDIT2:
Schaut euch das Video auf der Seite an!

Bei 1:00 sagt er, dass 25°C+ dynamische Temperaturdifferenzen normal seien. Das ist aber eben der Knackpunkt. Das ist bezogen eben auf die Hotspots, wo die Temps regelrecht explodieren, der Rest vom DIE sollte aber relativ ähnliche Temps haben, also was im Bereich <=10°C habe ich da im Kopf bei konstanter Last auf dem ganzen Chip. Also jetzt nicht nur Last auf einem Core, der dann eventuell sogar noch den Turbo anwirft!

Also ich seh das jetzt eher als Bestätigung für meine Sicht oder?
 
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Ruyven, die Sache ist aber die, dass die Leiterbahnen auch noch mit rein spielen. Wir unterschätzen also die Wärmeleitfähigkeit. Das Fass will ich jetzt aber wirklich nicht aufmachen. Die Sache ist halt die, dass die Wärmeleitfähigkeit +/- paar Prozent im gleichen Bereich liegt. Lass es maximal 50% Unterschied sein. Das ist jetzt nichts, was einen killt.

Die spezifische Wärmeleitfähigkeit des fertigen DIEs inklusive Leiterbahnen mag "nur" soviel kleiner sein, aber für das Wärmeleitvermögen über eine bestimmte Strecke musst du eben auch deren Querschnitt bedenken. Und die Leiterbahnen machen den DIE nicht nenneswert Dicker. Es fehlt einfach an Material - eine dünne fast-schon-Folie Silizium bleibt ein Hauch von nichts.

Was ich als "Fehler" ansehe ist, dass du einen Punkt des DIEs mit der Gesamtfläche des HIS in Verbindung bringst. Das kannst du aber nicht wirklich, weil wir ja von einem Lastszenario ausgehen, wo der DIE eigentlich mehr oder weniger die gleiche Temperautur hat,

Das "ihr" das macht, habe ich schon bemerkt und mit Begründung angezweifelt. Wenn du Fehler in meiner Argumentation findest, freue ich mich auf Richtigstellungen - aber auf Grundlage von imho falschen Annahmen brauche ich nicht weiter zu diskutieren. ;)

bzw uns interessiert es schlicht nicht, ob oben rechts in der Ecke 85°C und unten Links 75°C sind. Uns interessiert ja nur die eine Stelle, wo der Temp-Sensor hängt, und der Mittelt auch wieder über einen Bereich.

Mich interessieren keine mondgängigen Temperatursensoren in hypothetischen DIEs mit einer unrealistischen Wärmeleitfähigkeit, sondern mich persönlich interessiert die Wärmeabfuhr von den temperatur-/stabilitätskritischen Bauteilen in einem realen Ivy Bridge.

Wie Warm ist das Ding, wenn ich konstant da ne gewisse Menge an Energie rein baller.

Du ballerst deine Energie aber nicht in das Ding "DIE", sondern in das Ding "Kern". Größere Einheiten als die eigentliche Wärmequelle zu betrachten ist eine willkürliche Vereinfachung - und dass du in deinem Fall willkürlich den DIE als Betrachtungseinheit nimmst (genauso gut könnte man die CPU samt IHS betrachten) mag zu den gewünschten Ergebnissen bei Vergleichen mit der DIE-Größe führen, aber diese Ergebnisse berücksichtigen eben schlichtweg nicht die Geometrie der Recheneinheiten und sind somit ungeeignet, um Aussagen über z.B. taktlimitierende Hotspots oder auch den Einfluss von inaktiven DIE-Bereichen zu machen.

Eine grundlegende Problematik ist die unterschiedliche Einschätzung der Temperaturverteilung auf dem DIE unter Last, abgesehen von HotSpots, die wirklich schnell mal 20-30°C+ wärmer sein können als der Rest. Also wie homogen ist die Temperaturverteilung auf dem Chip unter statischer Last. Ich glaub das ist eigentlich die Kernfrage, die es zu beantworten gilt, denn je nachdem wie diese Ausfällt kann man im großen und ganzen deiner Argumentation folgen, oder eben nicht.

Exakt. Und vor allen Dingen brauchen wir nicht einfach die Wärmeverteilung in einer ganzen CPU, sondern wir wollen wissen, was zu welchen Anteilen für die Wärmeverteilung verantwortlich.

EDIT:
PCGH hat doch ne Thermokamera, die wirklich was taugt. Die könnten doch mal nen SB-E und nen IB-E Köpfen, und dann nen Pot nehmen, der eben keinen Boden hat, sondern "nur" abdichtet, und flüssigen Stickstoff reinkippen. Der Stickstoff sollte eigentlich transparent sein für die Infrarotstrahlen. Eventuell sieht man dann ja wie sich die Temperatur auf dem DIE entwickelt. :devil: Müsste man halt mal ausprobieren. Ich hab sowas auch mal gesehen... War wahrscheinlich in ner Vorlesung, aber ich find das einfach nicht mehr :wall: Da sah es auf jeden Fall relativ gutartig aus. Also die Hotspots absolut fern ab von gut und Böse, aber eben sehr sehr stark lokalisiert, und der Rest dann fast gleich warm.

Zum einen sind Infrarotkameras mit einer derartigen Auflösung alles andere als Standart, zum anderen würde der Stickstoff (selbst wenn er transparent ist - was zumindest für weite Teile des Infrarotbereiches eher nicht der Fall sein dürfte. Nicht umsonst nimmt man N2-Füllungen auch für Isolationen) wabern. Zu guter letzt stellt sich die Frage, welche Temperaturen die DIE-Fläche unter diesen Bedingungen überhaupt erreicht - wenn sie zu kalt ist, kann der Infrarotsensor halt auch nichts damit anfangen.

Ich bin jetzt btw auch über ein Tool "gestolpert" bei meiner Suche, die die Frage definitiv beantworten würde.

Temperature-enabling your simulations - Gradient :D

Muss jetzt nur noch einer sich ne Softwarelizenz organisieren, und "bischen" dran rum spielen dann haben wir auch "schon" die Lösung:lol:

Und dann muss Intel noch den realen Wärmeleitkoeffizienten des fertig bearbeiteten DIEs und den Wärmeübergangskoeffizienten eine verlöteten Heatspreaders veröffentlichen (und natürlich dedizierte Verbrauchswerte für einzelne Chipbereiche), damit wir die richtigen Ausgangswerte haben. :D
(wobei ich auf der Webseite jetzt keine Hinweise darauf sehe, dass sie Heatspreader überhaupt berücksichtigen - da scheints eher um dynamische Temperaturausbreitung zu gehen)


EDIT2:
Schaut euch das Video auf der Seite an!

Bei 1:00 sagt er, dass 25°C+ dynamische Temperaturdifferenzen normal seien. Das ist aber eben der Knackpunkt. Das ist bezogen eben auf die Hotspots, wo die Temps regelrecht explodieren, der Rest vom DIE sollte aber relativ ähnliche Temps haben, also was im Bereich <=10°C habe ich da im Kopf bei konstanter Last auf dem ganzen Chip. Also jetzt nicht nur Last auf einem Core, der dann eventuell sogar noch den Turbo anwirft!

Also ich seh das jetzt eher als Bestätigung für meine Sicht oder?

Ich seh das als eine Aussage, die rein gar nichts mit unserer Fragestellung zu tun hat. Wie stark Lastwechsel die Temperatur punktuell ansteigen lassen macht keine Aussage darüber, wie homogen sie im quasi-stationären Zustand vor dem Lastwechsel war. Das ein Kern um >25°C zulegen kann, halte ich durchaus für realistisch - aber eben zusätzlich auch, dass er bei anhaltender Last 20-30 °C wärmer bleibt, als ein deaktivierter Bereich 1 cm weiter weg.

Zu beachten ist außerdem, dass für diese Frage die Wärmeproduktionsverteilung allgemein auf dem Chip eine Rolle spielt - und damit dessen Architektur/Struktur. Für z.B. eine GPU und viele ARM-Designs dürfte deine Annahme eines homogen erwärmten DIEs weitestgehend zutreffen. Aber wir gehen eben von einem Chip aus, in dem ein Teil auf Volllast läuft und der andere deaktiviert ist. (und, wenn wir schon professionelle Simulationen machen: In dem weite Teile des aktiven DIEs aus ebenfalls sehr kühlem Cache bestehen)
Das inhomogenes Temperaturfeld erhält man halt erst durch inhomogenen Energieumsatz (und damit überhaupt erst den Bedarf für Wärmeverteilung)
 
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Ruyven, das Problem mit der Vereinfachung die ich genommen habe ist, dass Sie zwingend notwendig ist, wenn du die Thermostatik verwenden willst, was für uns hier der einzig gangbare Weg ist. Die beiden Sachen funktionieren nur zusammen. Lässt du eines davon weg, fällt die Legitimation für das andere auch weg, und du musst ne echte Thermodynamische Betrachtung machen. Da können wir dann aber gleich aufhören drüber zu reden. Das wäre einfach völlig sinnfrei.

Bzgl. Der Sache mit der Temperaturverteilung:
Schau dir das Video nochmal an mit der Simulation von Lastspitzen/HotSpots. Da sieht man sehr schön, wie kurz die Relaxaktionszeit ist, und das eben der Chip abgesehen von den Hotspots sehr gleichmäßig temperiert ist. Die HotSpots kannste aber halt nur Thermodynamisch betrachten, und da spielt dann auch das Ganze Umfeld nicht mehr DIE Rolle. Da sind ganz andere Sachen limitierend, einfach weil die Wärmeleitfähigkeit viel zu klein ist während man voll rein ballert. Siehste ja auch in der Simulation, wie die Temp regelrecht explodiert, sobald man die Energiezufuhr aber wieder abstellt eben auch sehr schnell wieder normale Temperaturen hat. Die Strecken sind halt doch sehr klein, die man zurücklegen muss.

Bzgl der Thermofotografie:
Das Bild/Video was ich meine wurde genau so gemacht. LN2 oder Helium um das Ding zu kühlen, und dann mit ner Kamera den blanken DIE gefilmt. Muss man natürlich aufpassen, aber es geht wohl scheinbar. Das es einfach ist habe ich nie behauptet :P

Wie gesagt, die Bilder finde ich leider nicht mehr, sonst hätte ich es hier schon lange gepostet. Mehr als das Video zeigen kann ich auch nicht, und eben darauf hinweisen, wann aus meiner Sicht die Verinfachung durch Thermostatik legitim ist, und wann nicht. Wenn du die Einschätzung nicht teilst, muss ich sagen, müssen wir das halt konsequent Thermodynamisch betrachten, dann muss ich aber eben auch ganz klar sagen, da steig ich dann aus, denn das wäre einfach anmasend, da irgendwas ohen konkrete numerische Simulation sagen zu wollen. Da machen einfach schon zu kleine Variationen zu große Unterschiede aus. Das wäre einfach extrem unseriös da noch irgendwas drüber aussagen zu wollen, womit die Diskussion halt in der Luft hängen bliebe, weil wir das einfach nicht machen können :(

Ist zwar schade, aber ich seh da jetzt auch keinen Ausweg. Falls du aber noch was findest, dann immer her damit. Ich selbst bin am Ende mit meinem Latein.
 
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quantenslipstream,

ok danke jetzt weiss ich das ich den heatspreader gemeint habe für den passende sockel und nicht den die chip grösse.

jedoch ändert sich aber trozdem nichts an die wärmeentwicklung was du, Skysnake und andere glauben wenn die chip grösse kleiner wird und somit heisser wird.

den hier hat immer noch intel zu entscheiden wie heiss die cpu nun wirklich wird beim takten und wie weit er getaktet wird :huh:

also lasst bitte euren theorien im zukunft in euren glauben ruhen, sonst kommt intel wirklich bald mit solchen gedanken theorien wie von euch :ugly:

und wir sehen dann cpu@stock bei nahe hotspots gränze :lol:

womit sich dann auch das thema oc+temps disqualifiziert.
 
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Ahoi Leute.
Also ich diskutier doch schon seit Jahren mit euch mit, aber ich finde der Thread allein zeigt doch wieder einiges an Knowhow welches IMMER WIEDER in Threads ausgepackt und FALSCH verwendet wird.
Kann man daraus keine FAQ machen oder einen eigenen Artikel, ich mein einen Artikel über wie sieht die aktuelle und eventuelle künftige Intel-Plattform aus?
Mit Produktionsprozessen, Wafergrößen, Effizienzen etc?
Das wäre echt toll, dann müsste man auch auf der PCGH nicht immer zu 20 verschiedenen News etwas "korrigieren", es würde reichen auf eure, wirklich toll ausgeführte Diskussion/FAQ zu zitieren?

Grüße, ein für eure Expertise dankbarer PhD von ähnlichem Fach und deshalb Beführworter dafür, dass ihr euer Wissen sinnvoll weitergebt :)
 
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Rollora, das ist halt alles! nicht so einfach ;)

So Pauschalaussagen raus knallen ist da einfach nicht mehr. Dafür liegen Top und Flop einfach viel zu nahe beieinander.
 
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Wieso lächerlich machen?
Ivy E wird kleiner, weil das 22nm Fertigung ist.
Trotzdem muss die Wärme abgeführt werden, bei kleinerer Fläche. Bedeutet also, dass pro mm² mehr Wärme anliegt und man entsprechend gute Kühlung braucht, um die Wärme schnell abführen zu können.
Daher rechne ich nicht damit, dass Ivy E besser zu übertakten ist als Sandy E.


na biste immer noch der meinung nach :huh:

Ähm...

Wenn du die gleiche Verlustleistung bei kleinerer Fläche hast, dann hast du zwangsweise bei gleichem Kühler höhere Temperaturen :ugly:

Das ist absolut simpel, und daran gibt es auch nichts zu rütteln. Das ist einfach so.

wir sollten lieber mal jetzt neu schütteln als rütteln :huh:
 
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Man wird also davon ausgehen müssen, das sich IB-E im Vergleich zu SB-E als recht "hitzköpfig" darstellen wird.


Das hat sich erwartungsgemäß als Panikmache rausgestellt. Für den Experten kommt das nicht überraschend.
 
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Bis jetzt habe bisher nur die Temperaturwerte von CB gesehen, und da ist man trotz 18Watt weniger Verbrauch unter Prime nur 1 °C kühler.

Es ist aber doch deutlich besser ausgefallen als befürchtet, wobei man sich schon auch noch anschauen muss, inwieweit die CPUs streuen. Die CPU von CB läuft ja mit 1,21 Volt VID, und da gibt es ja durchaus eine große Streuung. Man muss sich das also noch genauer anschauen.

Zu OC habe ich sogar noch gar keine Temperaturwerte gesehen. Das muss man sich dann nochmal genauer anschauen.

Auch wie es mit dem Turbo aussieht. Insgesamt haben sich die Befürchtungen aber im großen und ganzen nicht bestätigt. Der Verbrauchsvorteil ist groß genug. Man sieht aber, dass die Temps trotz niedrigerem Verbrauch praktisch gleich groß sind. Wenn man das Ding auf den gleichen Verbrauch hoch zieht, sieht man dann auch klar, dass der Chip heiser wird, wie dies auch zu erwarten war.

Mich würden daher noch Werte unter 4,5 GHz bzw MAX-OC interessieren, wie es da aussieht.
 
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Ich habe Temperaurwerte aus 4-5 Quellen gesehen. Bis auf eine lag die Temperatur immer leicht drunter, das ist die Tendenz.
 
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ja welche werte den ?:haha:

mein neuer i7 4930@4,5ghz rennt im bios bei 1,470v und beim 100% cpu last auf 1,404v gute 7-10°C kühler als mein altes i7 3930@4,4ghz im bios 1,435v und beim 100% cpu last auf 1,404v und das troz 0,35v weniger ! :huh:

quantenslipstream, und Skysnake,

ihr habt euch dick blamiert von wegen je kleiner desto heisser und bla bla:lol:
 
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Ich würde behaupten dass du einfach Glück hattest denn meine Erfahrung mit Ivy E sagt auch dass der Durchschnitt wärmer wird als noch vorher.
 
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