Intel Pentium G4400: 60-Euro-Skylake im Test

Wäre für mich für einen sparsamen 2. Rechner, für ältere (LAN-)Titel interessant.
HT bringt da meiste eher Nachteile, mehr als 2 Kerne werden kaum unterstützt.
Dazu eine Günstige 750Ti und man kann alte Spiele in schicker Optik, für sehr kleines Geld spielen.

60 Euro halte ich für diese CPU für fair. auch wenn ich gerne 50-100-150-250 (Pentium-i3-i5(K!)-i7(K!) wiederhätte.
Dank Monopol und Eurokurs aber dankbar, dass es nicht noch schlimmer ist, und das Sandybridge so geil war :daumen:
 
Speaking of gog:
Quake 1 - Scourge of Armageddon läuft (inklusive Glide-Wrapper) trotz integrierter Grafik mit 60 Fps - was braucht man mehr? ;)

Generell würde ich aber für integrierte Grafik aus Preis-Leistungssicht zum A8-7600 greifen. Der hat eine – aus meiner Sicht – sehr gute Kombination aus Preis, CPU- und GPU-Leistung sowie Features. Für den Preis eines High-End-A10 kriegt man schon einen Athlon X4 plus dedizierte Grafik, von Iris-Pro-i5 (oder gar i7) gar nicht zu reden.
 
Für mich ist das eigentliche Fazit des Artikels der traurige Umstand dass man im Einsteigerbereich für Gamer derzeit in die Röhre schaut.
Bei AMD hat man hohen Stromverbraucht, keinerlei Aufrüstfähigkeit und eher schwache Spieleleistung bei nicht-mehrkernoptimierten Spielen.
Bei Intel kriegt man nur 2 Kerne (und kann damit einen Teil der Spiele gar nicht starten) oder muss deutlich mehr Geld in die Hand nehmen.

Wenn ich meinen Phenom II X4 (der vor 3 Jahren schon keine 100€ gekostet hat) heute leistungsgerecht ersetzen wollte müsste ich das gleiche bis etwas mehr Geld bezahlen - Fortschritt sieht anders aus...


@Artikel:
Der Pentium sieht nach ner schicken Lösung für Wohnzimmer-PCs mit extrem geringer Abwärme aus oder für irgendwelche Customprojekte.
Wer ein wenig mehr Stromverbrauch ertragen kann hat bei den AMD-APUs aber ne bessere Lösung für günstige Spieleknechte.
 
Zur besseren Einordnung für dich: Die CPU-Last im unserem Crysis-3-Test ist dieselbe für 720p wie für 1080p und höher. Wir schalten dort lediglich das AF, AA und Postprocessing ab, um die Grafiklast niedrig zu halten. Sofern die Grafikkarte schnell genug ist, bleiben die Fps also zwischen unserem CPU-Test und eine „realistischeren“ Spieleeinstellung (1080p, AA/AF, PP) gleich. Genau aus diesem Grund testsn wir auch in 720p aber mit maximalen, nicht-grafiklimitierten Details.

Letzteres sollte man noch einmal zusätzlich betonen: Der CPU-Testparcours nutzt maximale Details. Wer auf einem sehr günstigen System in mittleren oder tatsächlich den genannten "niedrigsten" Details spielt, reduziert die CPU-Last im Vergleich zum PCGH-Testparcours also sogar. Wird zeitgleich die Auflösung auf Full-HD erhöht, ist selbst der schwache G4400 in einigen Spiele GPU-limitiert.
(Extrem realitätsferne Kombinationen mit einer Titan/Fury X gegebenenfalls ausgenommen. Wobei Raff den Unterschied zu seinem i7-5820K vermutlich auch nur am gesunkenen Stromverbrauch merken würde ;-) )
 
Im Grunde ein richtiger Tritt in die Eier von AMD, wenn Intel mit einem DualCore-Pentium gegenüber dem FX4300 nur 17% Leistungsnachteile in Anwendungen hat und in Spielen sogar schneller ist. Nur ist es halt ein DualCore... Für Office- oder HTPCs sehr gut geeignet, für Spiele-PCs aufgrund des zunehmenden Verlangens nach 4 Threads aber nur eine Übergangslösung.
 
Im Grunde ein richtiger Tritt in die Eier von AMD, wenn Intel mit einem DualCore-Pentium gegenüber dem FX4300 nur 17% Leistungsnachteile in Anwendungen hat und in Spielen sogar schneller ist. Nur ist es halt ein DualCore... Für Office- oder HTPCs sehr gut geeignet, für Spiele-PCs aufgrund des zunehmenden Verlangens nach 4 Threads aber nur eine Übergangslösung.

Würde ich so nicht sagen, alleine schon der Umstand von der Fertigungstechnik als auch dem alter von der FX-Architektur führen wohl dazu, dass das so aussieht. Anders rum kann man sagen, trotz des alters der FX CPus kann man mit diesen noch imemr etwas anfangen, besonders wenn es um P/L geht.

Grüße
 
Der richtige Tritt in die Eier ist wohl eher, das der kleine i3 mit allem mithalten kann (oft auch schneller ist) was AMD anbietet.
Bei gleichem/niedrigerem Preis. 125 euro, AMDs kleiner und sinnvollster 8 Kerner 8320e kostet etwa gleich viel.

Die Architektur ist eben einiges neuer, besser unn die Fertigung einiges feiner. Dadurch verbrauchen die AMDs auch noch ein vielfaches mehr. Zusammen mit der alten Plattform.. nunja.

Bleibt nur noch auf Zen zu hoffen. Mit absicht verteuerte und verkrüppelte CPUs (Majo als WLP) kann ich glücklicherweise verzichten, da der 2600k noch hält, aber es würde kein Weg drumrum führen, außer warten.
 
Was haben denn die Hersteller gegen 3Kerne, wie auch der X3 den es mal gab?
Das wäre ein Mittelding eines Mittelweges.
Kurz gesagt, noch brauchbarer.
Da 3 Kerne für so manches Spiel doch ausreichend wäre. Na ja, es bleibt wohl ein Wunschdenken.
Gruss
wolflux
 
Würde ich so nicht sagen, alleine schon der Umstand von der Fertigungstechnik als auch dem alter von der FX-Architektur führen wohl dazu, dass das so aussieht. Anders rum kann man sagen, trotz des alters der FX CPus kann man mit diesen noch imemr etwas anfangen, besonders wenn es um P/L geht.

Grüße

Um ehrlich zu sein würde ich auch aus P/L-Sicht keine FX-CPUs mehr benutzen.
Normalerweise stellen FX-6300, FX-8320 und co. relativ große Ansprüche an das zu verbauende Mainboard bzw. an dessen VRMs; richtige Budget-Boards fallen also idR weg, vor allem, wenn man übertakten möchte, was bei FX-CPUs zudem fast schon eine Notwendigkeit ist.
Nicht zu vergessen ist ausserdem, dass besonders bei OC ein vernünftiger Kühler notwendig wird. Man gibt also weniger für die FX-CPU und dafür mehr für Teile des Unterbaus aus, während man einen (non-K) i5 theoretisch auch mit Stock-Kühler auf einem billigsten Budget-Mainboard ohne Probleme laufen lassen kann, ohne dass man sich Sorgen um überhitzende VRMs oder eine überhitzende CPU machen muss.

Durch den etwas teureren Kühler und das teurere Mainboard, die nötig sind *um vernünftige Leistung erzielen zu können* und die in das Budget mit eingeplant werden müssen, geht der P/L-Aspekt von FX-CPUs einfach verloren.
 
Das trifft auf quadcores zu, weil die meisten anwendungen sehr schlecht über 4 threads hinaus skalieren.
Aber bei einem dualcore (pentium -> i3) sollte es doch immer was bringen, außer es werden nur 2 Threads angesprochen, oder?
 
Um ehrlich zu sein würde ich auch aus P/L-Sicht keine FX-CPUs mehr benutzen.
Normalerweise stellen FX-6300, FX-8320 und co. relativ große Ansprüche an das zu verbauende Mainboard bzw. an dessen VRMs; richtige Budget-Boards fallen also idR weg, vor allem, wenn man übertakten möchte, was bei FX-CPUs zudem fast schon eine Notwendigkeit ist.
Nicht zu vergessen ist ausserdem, dass besonders bei OC ein vernünftiger Kühler notwendig wird. Man gibt also weniger für die FX-CPU und dafür mehr für Teile des Unterbaus aus, während man einen (non-K) i5 theoretisch auch mit Stock-Kühler auf einem billigsten Budget-Mainboard ohne Probleme laufen lassen kann, ohne dass man sich Sorgen um überhitzende VRMs oder eine überhitzende CPU machen muss.

Durch den etwas teureren Kühler und das teurere Mainboard, die nötig sind *um vernünftige Leistung erzielen zu können* und die in das Budget mit eingeplant werden müssen, geht der P/L-Aspekt von FX-CPUs einfach verloren.

Klar, ist natürlich immer eine Frage, was man selbst ausgeben möchte oder welche Vorlieben man hat.
Bei einem ganz neuen System bietet es sich immer an, etwas Aktuelles zu kaufen. Das auch schon ein i3 die Leistung eine FX erzielt in einigen Fällen, darüber brauchen man nichts sagen, genauso das die Teile mehr Strom verbrauchen.
Es gibt aber auch einfach AMD Fans die sich gerne einen FX kaufen, oder die vllt ein etwas älteres Board mit etwas aufrüsten möchten.

Jedoch kann man auch mit einem FX die meisten Spiele langsamer aber problemlos spielen. Ob man dafür jetzt unbedingt OC braucht, ist eine andere Frage.
Prozessoren sind in heutigen Spielen meistens eher eine untergeordnete Rolle.

Von einem Boxed-Kühler würde ich allgemein bei etwas höherpreisigen Systemnabraten, ich denke ein 20-30 Euro Kühler lohnt sich immer, alleine wegen der Lautstärke.

Grüße
 
Normalerweise stellen FX-6300, FX-8320 und co. relativ große Ansprüche an das zu verbauende Mainboard bzw. an dessen VRMs; richtige Budget-Boards fallen also idR weg, vor allem, wenn man übertakten möchte, was bei FX-CPUs zudem fast schon eine Notwendigkeit ist.
Nicht zu vergessen ist ausserdem, dass besonders bei OC ein vernünftiger Kühler notwendig wird. Man gibt also weniger für die FX-CPU und dafür mehr für Teile des Unterbaus aus, während man einen (non-K) i5 theoretisch auch mit Stock-Kühler auf einem billigsten Budget-Mainboard ohne Probleme laufen lassen kann, ohne dass man sich Sorgen um überhitzende VRMs oder eine überhitzende CPU machen muss.
Durch den etwas teureren Kühler und das teurere Mainboard, die nötig sind *um vernünftige Leistung erzielen zu können* und die in das Budget mit eingeplant werden müssen, geht der P/L-Aspekt von FX-CPUs einfach verloren.
Wuss? Mein 48€ ASRock Board hatte beim 8320E standardmäßig 1,425V statt der eigentlichen 1,1V angelegt, aufgefallen war es eigentlich nur deshalb, weil das ausgeliehene LC-Power unter Last die Grätsche machte und trotz Mugen 4 etwa 72°C anlagen...
Der Anwendungszweck muss natürlich passen. Bei begrenztem Budget sieht es dann eher so aus, dass falls jemand nur spielt und dort gerne >60FPS hat, dafür dann auch reduzierte Details inkauf nimmt, der lässt natürlich mehr Geld in die CPU fließen. Falls jemand aber möglichst viel Grafikqualität haben will und sich auch für gelegentliche 35FPS nicht schämt, ist mit einer schnelleren Grafikkarte und einer günstigeren CPU besser dran.
 
Das trifft auf quadcores zu, weil die meisten anwendungen sehr schlecht über 4 threads hinaus skalieren.
Aber bei einem dualcore (pentium -> i3) sollte es doch immer was bringen, außer es werden nur 2 Threads angesprochen, oder?

es bringt schon was ( aber 3 Kerne fänd ich besser :D) z.B GTA 5:

2 Kerne mit HT: 41,2 FpS

3 Kerne ohne HT: 48,9 FpS

und bessere Frametimes hat man ohne HT wohl auch oft
 
Zurück