Intel: Massiver Einbruch bei Finanzzahlen, auch wegen Arc-Grafikkarten

Wenn auf einem die wunderbare Umsatzrendite flöten geht und gleichzeitig der Umsatz sinkt, dann kann man schon von einem Desaster sprechen. Ein Insolvenz hat niemand ins Gespräch gebracht, aber Intel sollte diesen Pfad schleunigst verlassen. Es gibt genug Beispiele, dass auch ein Gigant sowas nicht ewig aushält.
Federn werden alle drei (AMD, Intel, Nvidia) lassen, die fetten Gewinne im Client-Bereich durch Corona und Mining sind endgültig Geschichte. AMD wird sich insgesamt durch das Wachstum bei den Servern noch herauswinden können, dafür werden die restlichen Sparten sehr wahrscheinlich stagnieren oder schrumpfen. Bei Nvidia ist entweder schon im 2. spätestens aber im 3. Quartal mit einer ordentlichen Korrektur zu rechnen.
 
Also dass Intel ohne einmalige Sonderbelastungen einen Quartalsverlust schreibt, ist schon sehr, sehr selten. Und dass es dann nicht mal eine Gewinnwarnung im Vorfeld gab, ist noch kurioser. Jetzt schauen alle auf AMD (2.8.) und Nvidia (24.8.). Mal sehen, ob die es besser machen.

Der Umsatzrückgang gegenüber Rocket-Lake-Zeiten (!) wird jedenfalls kaum an der Konkurrenz liegen. Intel steht heute im Desktopsegment wesentlich stärker da als 2021, als AMD bis auf das Nischenmodell 5800X3D quasi die gleichen Produkte verkaufte, im Notebookmarkt spielen die Ryzen 6000 trotz ihrer Qualitäten keine große Rolle und Grafikkarten verkaufte Intel vor einem Jahr genausowenig wie heute. Einzig bei den Servern ist man weiter zurückgefallen – aber der ganz große Hit war Ice Lake anno 2021 auch nicht und in den Bereichen, wo man dank AVX512 vor Milan lag, hat man weiterhin Chancen gegen Milan-X.

Während das Ausbleiben erwarteter Verbesserungen also alleine Intel anzulasten ist, müssen die Rückschritte gegenüber dem Vorjahr vor allem auf den schrumpfenden Markt zurückzuführen sein. Der trifft AMD und "wir verkaufen doch gar nicht an Miner"-Nvidia mindestens genauso hart. Möglicherweise aber erst nächstes Quartal – Intel hat einen viel höheren OEM-Anteil und verbucht bereits jetzt die CPUs, die Dell & Co im Herbst verkaufen, während Nvidia den Abschwung möglicherweise erst im dritten Quartal bilanziert.


ist dem so?
Ich hab aktuell nur Igor im Kopf der bei der 380er bspw. aufzeigt, dass man meilenweit hinter einer 6400er AMD liegt, noch dazu bei 151% Effizienz

Der allem Anschein nach zum Masochismus neigende Wolfgang Andermahr von Computerbase hat sich mit der A380 durch einen kompletten, extra zusammgestellten Parcours gequält. In Spielen, in denen sie vernünftig läuft, landet sie regelmäßig vor der RX 6400 und könnte im Schnitt auf Niveau der GTX 1650 rauskommen. Das ist für den anvisierten Preis angemessen und lässt für die größeren Modelle, die teils noch einen Speichervorteil gegenüber der etablierten Konkurrenz haben, auf interessante Hardware hoffen.

Aber "Spiele, in denen sie vernünftig läuft" sind im Moment wohl noch nicht einmal die Hälfte des Marktes und wo die Treiber versagen, sieht die Hardware kein Land mehr. Wenn man nicht den richtigen Unterbau hat, wird es sogar noch gruseliger. Theoretisch kann man sowas alles fixen. Aber eigentlich wurde der Marktstart vor gut einem halben Jahr erwartet und die Intel-Treiber sind immer noch nicht Launch-ready. Wie lange wird es also dauern, bis sie gut sind? Ende 2022? Mitte 2023? Anfang 2024? Da vier Generationen Arc mit aufeinander aufbauender Architektur angekündigt wurden, ist eine Weiterentwicklung immerhin garantiert und man dürfte nicht irgendwann im Regen stehen, wie seinerzeit mit der XGI Volari oder ähnlichen Eintagsfliegen. Aber unter diesen Voraussetzungen kann man doch heute keine Grafikkarten verkaufen. Selbst wenn Intel die A770 demnächst vorstellt – ich glaube nicht, dass das Ding vor Launch der RTX 4000er Empfehlungen einsammelt. Und nach Start der Next Gen wird Intel seine Preisklassen-Planung vermutlich noch weiter nach unten korrigieren müssen, um konkurrenzfähig zu sein. Was im Herbst 2021 ein guter Angriff auf die Oberklasse gewesen wäre, dürfte im Frühjahr 2023 nach gegebenfalls abgeschlossener Bananreifung in der unteren Mittelklasse spielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Artikel schrieb:
Intels CEO Pat Gelsinger bezeichnete das Unternehmensergebnis als "enttäuschend und unterhalb der Standards, die man für das Unternehmen gesetzt hat" und entschuldigte sich bei den Aktionären.
Bei den Aktionären :fresse::schief:
Entschuldigt euch lieber mal bei euren (potenziellen) Käufern, wie wäre es mal wieder mit Innovation und Fortschritt, bietet den Kunden neues und deutlich besseres, dann wird sich das auch wieder ändern.
 
Mein Kommentar unter dem Artikel zu Intels geplanten Preiserhöhungen hat sich als sehr prophetisch herausgestellt; Das mindeste was intel tun sollte, ist die Dividende zu streichen, selbst mit den gestrigen CAPEX Kürzungen (die wohl dem US chips act zu verdanken sind, da das geld ist, was intel nicht selbst ausgeben muss) sieht der FCF sehr, sehr düster aus. Intel kann froh sein, wenn AMD ein preiskampf startet, sonst wird das wie 2008 laufen, bloß das dieses Mal intel sehr dumm in die röhre gucken könnte...

Fixkostendegression ist geil wenn man Fabriken auslasten kann, aber halt ein dezentes problem, wenn es nicht mehr geht und die profitabelsten Marktsegmente einem auch noch wegschmelzen
 
Ein Desaster ist nur deine Überdramatisierung, du tust so als stünde Intel kurz vor der Insolvenz. Wenn ich allein schon lese "Intel wird noch lange brauchen um sich davon zu erholen. Wenn überhaupt" :nene: Bis auf einen kleinen Aussetzer Ende 2017 hat Intel all die vergangenen Jahre fette Milliardengewinne eingefahren, dem Unternehmen geht es nach wie vor sehr gut.
Das Desaster ist ein Fakt. Muss dir nicht gefallen und ist mir ehrlich gesagt auch relativ egal, ob du das für eine Überdramatisierung hältst. Es ist keine, dafür muss man nur auf die nackten Zahlen schauen, Stichwort Gewinnspanne. Im Ürbigen ist es dafür schnurzpiepegal, ob Intel in der Vergangenheit ständig "Milliardengewinne" eingefahren hat. Das spielt keine Rolle.

Börse und Realität haben nichts mit "das sind ja immer noch Milliarden und aber in der Vergangenheit war das so daher kann das kein Desaster sein" zu tun. Das ist verklärte Realität und so funktioniert das auch nicht.

Die nun vorgelegten Zahlen kommen also keineswegs überraschend. Einfach mal weniger die Dramaqueen spielen und sachlich bleiben :schief:
Unternehmen geben im Voraus Ausblicke auf das kommende Quartal. Genau wie Intel es getan hat und keine (!) Gewinnwarnung oder ähnliches herausgegeben hat. Obwohl sie wussten, dass sie ihre eigens aufgestellte Prognose krachend verfehlen. Die Börse hat mit $18 Milliarden Umsatz gerechnet, Intel hat $15.3 Milliarden geliefert. Das ist mal eben eine Differenz von 15 % (!!). EPS wurden sogar $.70 erwartet, es waren mit $.29 aber nicht einmal die Hälte (!!!) davon.

Ich meine, wirklich jetzt. Es wäre schön, wenn man sich zumindest ein wenig mit der Materie beschäftigen würde. Ansonsten würde einem ein "keineswegs überraschend" gar nicht erst in den Sinn kommen. Denn das ist schlicht Quatsch und hier spielt niemand die Dramaqueen. Das einzige, was hier "gespielt" wird, ist etwas herunter und zwar den Earnings Report. Nichts für ungut, Niemand hat mit derart schlechten Zahlen gerechnet.

Damit hat Intel ca. 35 Mrd. Dollar kurzfristig verfügbar! Wenn das mal kein Kapital ist!
Wenn du weißt, dass du in naher Zukunft massenweise Milliarden in deine Fabs pumpen musst und wirst, dann würde ich von "verfügbar" mal ganz schnell wegkommen. Ich weiß auch jetzt schon, was bei Gas- und Strompreisen auf mich zukommen wird. Sowas berücksichtigt man in etwaigen Kalkulationen schon, sonst kommt nämlich das böse Erwachen.

AMD ist zwar allgemein der Hauptkonkurrent, aber das war in den Erwartungen schon berücksichtigt. Dass man noch einmal weit hinter diesen zurückgeblieben ist, liegt an Intel selbst.
Jain, Der Server-ASP ging mal eben um 10% zurück. Das liegt nicht an Intel selbst, sondern an vorhandener Konkurrenz. Intel kann keine Preise wie noch vor fünf Jahren mehr verlangen und einen Preiskampf kann sich Intel - eigentlich - gar nicht erlauben. Nun ist Server ja auch nicht nur rein der ASP, sondern eben auch TCO und gerade in der aktuellen Zeit die Effizienz. Da wird auch SPR im direkten Vergleich starke Probleme bekommen und ich kann mir nicht vorstellen, dass es im Interesse von Intel liegt, hier noch mehr bzw. größere Rabatte zu gewähren, um die eigenen Xeons an den Mann zu bringen. Das würde nicht funktionieren, wenn man nicht die Hosen runterlassen will.

Und dass es dann nicht mal eine Gewinnwarnung im Vorfeld gab, ist noch kurioser.
Die Frage wurde gestern im Call an Gelsinger gerichtet, beantwortet hat er sie nicht. Ich verstehe es aber auch nicht, obwohl es zu Intels Strategie unter ihm passt: Probleme und Verzögerungen verschweigen, bis man nicht mehr drumherum kommt, sie der Öffentlichkeit benennen zu müssen.

Federn werden alle drei (AMD, Intel, Nvidia) lassen, die fetten Gewinne im Client-Bereich durch Corona und Mining sind endgültig Geschichte. AMD wird sich insgesamt durch das Wachstum bei den Servern noch herauswinden können, dafür werden die restlichen Sparten sehr wahrscheinlich stagnieren oder schrumpfen. Bei Nvidia ist entweder schon im 2. spätestens aber im 3. Quartal mit einer ordentlichen Korrektur zu rechnen.
Ich sehe keinen Grund, warum AMD und NV derart federn lassen sollten. Gut, bei NV ist es deswegen wahrscheinlich, weil der ganze Mining-Umsatz in hohem Maße wegbrechen wird. Da ist aber nicht "der Markt" per se für verantwortlich. Wenn man das aus den letzten Quartalen aufsplitten und den bereinigten non-Mining-Umsatz mit den kommenden Quartalen vergleichen würde, sehe ich da nicht zwingend einen derartigen Einbruch, wie ihn Intel gerade erlebt.

Bei AMD noch weniger. Dass die CG-Sparte mal eben um rund 20% an Umsatz einbüßt oder der operative Gewinn um fast 30% zurückgeht, wird nicht passieren. Wenn man das AMD unter Su verfolgt hat, dann weiß man bei ihr mittlerweile auch ganz genau, dass sie ihre Ausblicke für das jeweils kommende Quartal bzw. den Jahresausblick bereits immer extrem konservativ ansetzt und schon für ggf. auftretende Eventualität anpasst. Auch das ist eine große Stärke gegenüber dem Dampfplauderer Pat, der Zeit dafür hat, AMD irgendwo im Rückspiegel zu sehen, statt sich um sein Unternehmen zu kümmen. Die Aussage wird ihm zukünftig auch noch mehrmals um die Ohren fliegen.

Sony hat im abgelaufenen Quartal übrigens mehr PS5 verkauft, als noch im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Gaming-Markt als solcher ist also nicht pauschal gesätigt oder rückläufig.
 
Und in Cupertino freut man sich über steigende Verkäufe und somit einen steigenden Börsenkurs.
Was als Chef sein Handeln und Tun sehr bestätigt.
Analysten und PR hin oder her, am Ende zeigen´s immer die nackten Zahlen wie es weiter geht.
Aber auch dieses Quartal wandert in die Akten und weiter geht´s.
 
Also dass Intel ohne einmalige Sonderbelastungen einen Quartalsverlust schreibt, ist schon sehr, sehr selten. Und dass es dann nicht mal eine Gewinnwarnung im Vorfeld gab, ist noch kurioser.
So´n bißchen abgezeichnet hat es sich aber schon ... :schief:

MfG Föhn.
 

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Intel kann von Glück sagen, dass Ada scheinbar extrem stromhungrig wird und dass auch Zen 4 scheinbar etwas kleinere Brötchen bäckt als Zen 2 gegenüber Zen 1, solange nicht der scheineteure V-Cache ins Spiel kommt.

Dass du sehr intel affin bist ist ja mittlerweile auch bekannt, aber dass du nichtmal die News von deinen eigenen Kollegen liest und dann so etwas raushaust ist schon etwas peinlich.
Wie kann etwas für AMD sauteuer sein, wenn sie im Serverbereich 13% mehr dafür verlangen? Und die 13% werden nicht Mehrkosten sein, sonder ein gehöriger Anteil Margensteigerung.
Sapphire Rapids mit HBM dürfte teuer sein, da HBM deutlich teurer wie normaler Ram ist, nur da liest man von dir kein Wort dazu?
Ansonsten gilt auch für dich, wenn du hier behauptest etwas ist sauteuer, dann rechne es uns doch mal genau vor...

Und ich frag mich ernsthaft, wo intel bei Zen4 von Glück reden kann. Ich gehe mal davon aus, dass du auch den Finance Day von AMD gesehen hast? Der Fokus liegt eindeutig auf HPC und nicht auf Desktop Prozessoren für Hinz und Kunz... Und genau da greifen sie auch voll an mit 96C, dann nächstes Jahr Bergamo mit 128C und intel bietet maximal 56C?
Da liegt auch ihr wirkliches Problem, da sie dort AMD als sehr starken Konkurrenten haben und auf der anderen Seite sich bei KI mit Nvidia duellieren wollen, die ebenfalls sehr stark sind.
Und wenn sie da noch weitere Verzögerungen haben und AMD mit Zen5 wirklich auf 256C geht, sieht es halt zappenduster in dem Bereich aus...
Und ja in sehr vielen Bereichen ist der Corecount sehr wichtig.

Und wenn man sich den Umsatzeinbruch anschaut, dann ist das für intel schon desaströs... Da wird intern vermutlich einigen die Hölle heiß gemacht bei den Zahlen. Vor allem hätten sie halt eine Gewinnwarnung aussprechen müssen! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies einigen Aktionären in den USA nicht gefallen und es gegen das Management noch klagen geben wird.
 
Ooooch, dabei hatte Koduri es doch großkotzig wie immer herausposaunt äh getrommelt, dass er die Gamer mit Grafikkarten erretten würde.
Dann "müssen" wir ja doch wieder AMD und NVidia kaufen.
So ein "Pech" aber auch.
 
Intel sollte mit diesen Themen Gesprächsthema sein:
1. Karten sind verfügbar
2. Karten haben einen guten Preis
3. Karten haben viel Speicher für ihre Leistungsklasse
4. Von Intel gibt es neue Spielzeuge wie den Serpent Canyon NUC

Intel sollte NICHT mit diesen Themen im Gespräch sein
1. Keine Ahnung Release Termin
2. Keine Ahnung Leistung
3. Keine Ahnung Preis
4. Die Treiber sind Müll.

Wenn man wenigstens mit den guten Gesprächsthemen vertreten wäre, dann wäre der negative Diskussionspunkt mit den schlechten Treiber noch irgendwie auszubügeln.

Vor 12 Monaten hieß es, dass Intel ab Januar 22 angreift. Jetzt ist es Montag August und nicht nur sind die Produkte eine Fehlanzeige, sondern auch das Marketing ist ein Totalausfall. Den Auftritt kürzlich bei Linus Tech Tips kann man nur als 100% Panic Mode bezeichnen. Das ehrt Intel, dass die sowas machen, aber das Marketing hätte schon längst dafür sorgen müssen, dass man das nicht machen muss.

Ich hab den Eindruck, Intel hat eine Marketingstrategie für den Fall, dass alles glatt läuft, aber nachdem mit dem Release so rein gar nix glatt gelaufen ist war man nicht fähig das Marketing an die Situation anzupassen. Was macht denn ein Spielehersteller wenn er schon wieder verschieben muss? Richtig, noch ein Preview Build für jedes Magazin, noch ein Gameplay in Progress Video für Youtube, noch mehr Marketing um die Leute bei der Stange zu halten.
 
Ooooch, dabei hatte Koduri es doch großkotzig wie immer herausposaunt äh getrommelt, dass er die Gamer mit Grafikkarten erretten würde.
Ich glaube ja immer noch, dass es sich beim Radja um einen Doppelagenten in Diensten Nvidias handelt.
Nachdem er AMD fast in den Abgrund gezogen hatte, ist er ja zum Glück zu Intel weiter gezogen.
Aus AMD's sicht kann man da nur sagen, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
 
Da kann man nur drauf warten, dass im nächsten Jahr das Thema ARC komplett eingestampft wird oder deutlich reduziert auf iGPUs umgebaut wird.
Es gibt keinen grundsätzlichen Gegensatz iGPU vs dGPU, Arc nutzt nur (trotz gegenteiligen Marketings) eine andere Architektur als die aktuellen iGPUs. Und Intel muss architektonisch in GPUs insgesamt investieren, damit sie in der Chipletära bestehen können. In dieser werden nur noch APUs gefertigt werden, reine CPUs oder reine GPUs gibt es dann nicht mehr. Entsprechend muss sich Intel ranhalten, bei GPUs konkurrenzfähig zu werden und Nvidia bei CPUs.
 
Das kann man nicht schönreden, im Moment sind die Dinger eine absolut Pleite und nur für risikofreudige Naturen interessant, die darauf setzen, dass Intel die Probleme schnell in den Griff bekommt.
Stimmt.
Darum schrieb ich ja auch :
Hier sind die Karten; laufen noch nicht so rund aber es gibt min. jeden Monat ein neuen Treiber.
Das ist dann eine schöne Umschreibung von nur für risikofreudige Naturen interessant, die darauf setzen, dass Intel die Probleme schnell in den Griff bekommt. :P

Wobei ich ganz ehrlich gesagt nicht glaube das das noch 2022 was wird.....aber hey (hoffendlich) liege ich da falsch.
 
Intel hätte viel mehr Druck machen müssen und auch viel eher mit der Entscheidung GPU`s zu Bauen anfangen müssen. Koduri alleine ist nicht fähig, da was funktionierendes zu stemmen, er bräuchte noch jemanden von dem er sich was sagen lässt. Intel Arc hätte einen Bilderbuchstart hingelegt auch ohne den Highendsektor zu bedienen. Wenn Sie 2020 /21 Ihre Intelkarten mit einer Leistung von einer RTX 3060 TI oder RTX 3070 wie angekündugt beim Miningboom an Gamer verkauft (zu vernünftigen Preisen) hätten und nicht an Scalper und Miner auf den Markt.
 
Dass du sehr intel affin bist ist ja mittlerweile auch bekannt, aber dass du nichtmal die News von deinen eigenen Kollegen liest und dann so etwas raushaust ist schon etwas peinlich.
Wie kann etwas für AMD sauteuer sein, wenn sie im Serverbereich 13% mehr dafür verlangen? Und die 13% werden nicht Mehrkosten sein, sonder ein gehöriger Anteil Margensteigerung.
Sapphire Rapids mit HBM dürfte teuer sein, da HBM deutlich teurer wie normaler Ram ist, nur da liest man von dir kein Wort dazu?
Ansonsten gilt auch für dich, wenn du hier behauptest etwas ist sauteuer, dann rechne es uns doch mal genau vor...
Das ist mal wieder typischer Schwachsinn. Thorsten ist eigentlich recht neutral, aber ist ja in der Mode Leuten eine Tendenz zu unterstellen, man scheint ja die Argumente nicht entkräften zu können also versucht man sie zu diskreditieren... ziemlich traurig.
Die 7nm DIE Fläche hat sich um ca. 50% erhöht und die zusätzlichen Fertigungsschritte mal außen vor hast du alleine dadurch deine Kosten deutlich gesteigert. Ihn sauteuer zu nennen ist legitim.
Das was AMD hier hilft, ist dass man deutlich mehr teure CPUs absetzen wird im Verhältnis zur 0815 Server CPU die teilweise nicht mal 1/3 des Preises haben. So kannst du auch die Marge steigern.
 
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