News Intel: Magdeburg-Fab könnte Stromverbrauch der Stadt verdoppeln

Nein, inkorrekt. Man kauft Uran nicht auf dem Weltmarkt zu Weltpreisen. Uran ist ein sehr kleiner, sehr spezieller Markt. Da gibt es keinen "Weltmarkt" und keine "Weltpreise".
Und ob. Bei jedem Rohstoff, der privatwirtschaftlich von mehreren Anbietern gefördert und von mehreren Interessenten nachgefragt wird, wird auch gehandelt - und selbstverständlich von Letzteren die jeweils preiswerteste verfügbare Option gewählt.

Auch das Uran aus Minen in der dritten Welt wird gekauft, sonst würden diese nicht betrieben werden. Und was meinst du wohl, von wem es gekauft wird, da es nur weltweit eine Handvoll Unternehmen gibt, die den Rohstoff - hauptsächlich für Brennelemente - aufbereiten?

Wenn du Uran kaufen willst, für dein Atomkraftwerk, dann sprichst du mit Cameco oder Kazatomprom und schliesst mit denen einen Vertrag ab mit einer Laufzeit von 5 bis 15 Jahren ab. Und dann bekommst du dein Uran von diesem Anbieter, aus deren Minen. Das kannst du alles gerne nachlesen.
Wo genau kann man das denn nachlesen? Eine forsche Behauptung schafft noch lange keine Fakten.

Der Uranmarkt ist zu klein, das ist nicht wie bei Kupfer oder Kohle.
In anderen Worten, ja, wie ich geschrieben haben, kannst du sehr wohl sicherstellen, welches Uran du beziehst.
Nur seltsam, dass deutsche Kernkraftwerkbetreiber angeben, dass es ab Bestellung mindestens 12 Monate dauert, bis Brennelemente geliefert werden - abhängig von der benötigten Anzahl sogar länger. Das führt deine Theorie zu einem gewissen Grad ad absurdum, denn bei langfristig zugesicherten Liefer- und Abnahmemengen dürften kein so großer Verzug auftreten. Das Pressen von Pellets dauert nicht einmal ansatzweise so lange, ebenso wenig die reine Lieferlogistik. Solche Verzögerungen treten auf, wenn ein Grundstoff nicht bestellt, sondern nach Bedarf und Verfügbarkeit eingekauft wird.

Ach so, bei den bösen Kernkraftwerken müssen dir drauf achten, diese sogar 30 Jahre vor der theoretischen Höchstlebendauer abzustellen,. und bei den Windrädern ist es egal, was der TÜV oder der Hersteller sagt.
Wo genau schreibt denn der TÜV, dass eine WKA nur maximal 25 Jahre betrieben werden darf?

Die Anlagen unterliegen regelmäßiger Überprüfungen und so lange sie betriebssicher sind, können sie weiterbetrieben werden - als im Wesentlichen genauso wie bei Kernkraftwerken. Nur mit dem Unterschied, dass diese das Privileg der Betreiberprüfung haben.

Ja ist klar. Die Rotoren sind komplett nicht recyclebar. Die werden zu 100% in der Wüste verbuddelt. Gibts genug Links zu, muss ich sicherlich nichts zu posten. Selbst auf vermeintlichen "Faktenchecker"-Seiten wird das zugegeben :D
Dass die Rotoren ein Scwachpunkt des WKA-Recyclings sind, habe ich zwar geschrieben, aber hey, warum solltest du diesen Punkt genauer gelesen und besser verstanden als alles andere.:P

Sorry, ich wusste nicht, das Deutschland jetzt schon in so viele Zeitzonen aufgeteilt ist, dass es im Norden Tag und im Süden Nacht ist.
Und wenn's dunkel wird, herrscht schlagartig bundesweit Windstille, wie jeder weiß.

Zuerst müssten die 3 AKWs weiterlaufen.
Und unmittelbar im Anschluss müssten 3 weitere AKWs reaktiviert werden.
Da hätte man dann erstmal 20 % mehr Strom im nächsten Jahr, statt 7 - 10 % WENIGER im Vergleich zu jetzt.
Die sechs noch existierenden Kernkraftwerke haben eine kombinierte Nettoausgangsleistung von rund 8 GW. Wie sollen diese deiner Vorstellung nach ihren Anteil an der Nettostromerzeugung mehr als verdoppeln, selbst wenn man sie fristgerecht mit neuen Brennelementen bestückt?
 
Wo genau kann man das denn nachlesen? Eine forsche Behauptung schafft noch lange keine Fakten.

Ich weiß nicht, wo DU es nachlesen kannst. Ich verfolge die "Uran" / "AKW" Szene schon mehrere Jahre und habe dieses Wissen unter anderem aus den Earnings Call Transcripts der entsprechenden Firmen (= beide an der Börse notiert, im Nachgang zu der Veröffentlich der Quartalszahlen gibt es immer ein Interview mit Analysten), sowie aus haufenweise weiteren Youtube-Videos. Weil mich Kernkraft interessiert und ich dahinter stehe. Und mir leider ernsthaft Sorgen um die Zukunft Deutschlands machen (muss).


Nur seltsam, dass deutsche Kernkraftwerkbetreiber angeben, dass es ab Bestellung mindestens 12 Monate dauert, bis Brennelemente geliefert werden - abhängig von der benötigten Anzahl sogar länger. Das führt deine Theorie zu einem gewissen Grad ad absurdum, denn bei langfristig zugesicherten Liefer- und Abnahmemengen dürften kein so großer Verzug auftreten. Das Pressen von Pellets dauert nicht einmal ansatzweise so lange, ebenso wenig die reine Lieferlogistik. Solche Verzögerungen treten auf, wenn ein Grundstoff nicht bestellt, sondern nach Bedarf und Verfügbarkeit eingekauft wird.

Das ist überhaupt nichts ad absurdum. Ich habe, auch hier im Thread, auch schon geschrieben, dass du kein pures Uran in deinem Reaktor kippen kannst. Das Uran muss angereichert werden. Und das dauert seine Zeit. Und dann wird es noch in Brennstäbe gearbeitet, die überlicherweise für jeden Reaktor(Typ) einzigartig sind. Und der Abbau, die Anreicherung, die Produktion der Brennstäbe dauert, weil es sehr spezielle Arbeit ist. Ebenso der Transport von A nach B nach D.
12 Monate ist hoch gegriffen, man könnte es, mit politischen Willen, auch in 6 Monaten schaffen, vielleicht dann mit Aufpreis.

Wenn du dich mal ernsthaft informieren möchtest, außerhalb von dummen Quellen wie heise oder der Tagesschau: Das Video ist alt, aber es hat sich nichts geändert.

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Und wenn's dunkel wird, herrscht schlagartig bundesweit Windstille, wie jeder weiß.

Ach so, ich wusste nicht, dass wir jetzt die Rosinen picken und nur noch um die Windräder reden.

Aber immerhin sind wir uns scheinbar einig, das Solarkraft quasi Müll ist. Und ob du es glaubst oder nicht, auch ein Windrad dreht nicht 24 Stunden am Tag.

Da kann man so viele Trassen :D bauen, der Wind weht deswegen weder stärker, noch beständiger.
Ja, ich denke ein Windrad ist "zuverlässiger" als ein Solarpanel.

Allerdings ist auch eine nominelle Effienz von 20, oder 30 % einfach nicht genug. Es sei denn, du möchtest nach wie vor stundenweise Blackouts erleben (wird kommen, als Vorgeschmack).


Die sechs noch existierenden Kernkraftwerke haben eine kombinierte Nettoausgangsleistung von rund 8 GW. Wie sollen diese deiner Vorstellung nach ihren Anteil an der Nettostromerzeugung mehr als verdoppeln, selbst wenn man sie fristgerecht mit neuen Brennelementen bestückt?

VIelleicht habe ich mich oben verrechnet, glaube ich aber nicht. Die 3 laufenden AKWs generieren 7 % unseres aktuellen Stroms und laufen nicht auf maximaler Power, da die Brennstäbe schon jetzt Richtung ausgelutscht laufen (der "Steckbetrieb" ist eh ein Witz, aber da niemand den Habeck hinterfragt, wird es wohl nicht rauskommen, de fact gewinnt man mit einem Steckbetrieb nichts, zumal zu ein AKW im "Notfall" auch nicht mal eben anschmeißen kannst, um eine Lücke aufzufüllen. Komplette "Verarsche" unseres Märchenbuchautors)

Wir haben also die Wahl, diese 3 AKWs wegfallen zu lassen, und landen damit bei 93 % unserer aktuellen Stromversorgung, unterstellt Sonne und Wind machen wie im Winter weiter bis bisher.

Meine Alternativ ist, die 3 AKWs ASAP frisch zu bestücken, und voll in Betrieb zu nehmen - darüberhinaus 3 weitere AKWs, die aktuell 0 % generieren, auch Energie erzeugen zu lassen.

Und somit komme ich auf 2 Szenarien, einmal - 7 %, einmal + 20 %.
Macht für mich Sinn. Es könnten natürlich auch nur + 17 % sein, oder aber 21 %,. Abhängig von einigen Faktoren, die wir nicht abschätzen können. Fakt ist, mit Kernkraftwerken kannst du planen. Mit Sonne und Wind, kannst du nicht planen. Das Zauberwort, nach wie vor, heißt GRUNDLASTFÄHIG.

Was mir abschätzen konnen, ist eine extreme Energie-Mangellage, schon jetzt.
Und das wird im Winter sicher nicht besser. Und im Januar, wenn es vielleicht wirklich sehr kalt wird, erst recht nicht.



Nochmal zur Erinnerung: Der Plan unserer Regierung sieht vor, die Energieerzeugung in Deutschland weiter einzuschränken, statt sie, wie es notwendig wäre, auszubauen.


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Ich weiß nicht, wo DU es nachlesen kannst. Ich verfolge die "Uran" / "AKW" Szene schon mehrere Jahre und habe dieses Wissen unter anderem aus den Earnings Call Transcripts der entsprechenden Firmen (= beide an der Börse notiert, im Nachgang zu der Veröffentlich der Quartalszahlen gibt es immer ein Interview mit Analysten), sowie aus haufenweise weiteren Youtube-Videos. Weil mich Kernkraft interessiert und ich dahinter stehe. Und mir leider ernsthaft Sorgen um die Zukunft Deutschlands machen (muss).
Mit anderen Worten, du begründest diesen tragenden Punkt deiner Argumentation mit Hörensagen und seltsamerweise nur dir zugänglichen Quellen.

Die von dir erwähnten Youtube-Videos hättest du wenigstens aus humorigen Gründen mit "Netzfund" ausweisen können, wenn du schon keine Links zu selbigen hast. :D

Das ist überhaupt nichts ad absurdum. Ich habe, auch hier im Thread, auch schon geschrieben, dass du kein pures Uran in deinem Reaktor kippen kannst. Das Uran muss angereichert werden. Und das dauert seine Zeit.
Das ist allgemein bekannt, hat allerdings - wenn überhaupt - nur sehr am Rande mit der Sache zu tun.
Du hast behauptet, die Hersteller von Brennelementen hätten direkten und garantierten Zugriff auf Uran ab Förderer. Weder das IDR- oder ADU-Verfahren erfordern Monate; um genau zu sein, dauern diese nicht einmal Tage. Und da der Markt - wie du ja selbst festgestellt hast - eher überschaubar ist, dürften dort auch nicht regelmäßig Engpässe bei den Produktionskapazitäten auftreten, zumal ja auch die energieerzeugerseitige Nachfrage kalkulierbar ist.

Und dann wird es noch in Brennstäbe gearbeitet, die überlicherweise für jeden Reaktor(Typ) einzigartig sind.
Was unerheblich ist, da stark überwiegend DWRs im Einsatz sind, die sich schon prinzipbedingt nicht unterscheiden.

Und der Abbau, die Anreicherung, die Produktion der Brennstäbe dauert, weil es sehr spezielle Arbeit ist. Ebenso der Transport von A nach B nach D.
12 Monate ist hoch gegriffen, man könnte es, mit politischen Willen, auch in 6 Monaten schaffen, vielleicht dann mit Aufpreis.
12 Monate sind bereits die beschleunigte Lieferzeit; üblich sind eher 18 Monate.
Das ist die Angabe des Branchenverbandes Kerntechnik (KernD).

Wenn du dich mal ernsthaft informieren möchtest, außerhalb von dummen Quellen wie heise oder der Tagesschau: Das Video ist alt, aber es hat sich nichts geändert.

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Der Grundkurs Kerntechnik ist sicherlich interessant für Leute, die zum ersten mal davon hören, ist hier jedoch eine deiner üblichen Nebelkerzen - insbesondere deshalb, weil dort keinerlei Widerspruch zu meinen Angaben formuliert wird.

Allerdings ist auch eine nominelle Effienz von 20, oder 30 % einfach nicht genug. Es sei denn, du möchtest nach wie vor stundenweise Blackouts erleben (wird kommen, als Vorgeschmack).
Du vermischst hier zwei Sachverhalte.

Die Effizienz von Windkraftanlagen liegt tatsächlich bei durchschnittlich 25%, allerdings liegt die von Kernkraftwerken mit 35% nicht deutlich höher und dort wird immerhin ein zu beschaffender Rohstoff "verheizt".

Vor allem aber ist die relevante Größe nicht Effizienz, sondern Verfügbarkeit. Und die ist bei Windkraftanlagen laut Branchenverband (und überprüft vom Fraunhofer Institut) deutlich höher, als die Anti-Erneuerbare-Lobby gerne turbuliert. Die Verfügbarkeit von Onshore-Anlagen liegt laut ISET 2008 bei 97 Prozent bis 99 Prozent. Sprich, es wird immer Strom produziert. Wie viel Strom produziert wird und ob dieser genügt, ist allein eine Frage der Gesamtkapazität und damit einher gehender Redundanz.

Und dass es viel schneller und billiger möglich ist, beispielsweise Windkraft auszubauen als Kernkraft, habe ich dir ja bereits mehrfach vorgerechnet. Ob du es auch zur Kenntnis genommen und idealerweise sogar verstanden hast, weiß ich allerdings nicht, da du auf diesen für dich zweifelsohne unbequemen Punkt merkwürdigerwise nie eingegangen bist.

VIelleicht habe ich mich oben verrechnet, glaube ich aber nicht. Die 3 laufenden AKWs generieren 7 % unseres aktuellen Stroms und laufen nicht auf maximaler Power, da die Brennstäbe schon jetzt Richtung ausgelutscht laufen
Ich weiß ja nicht, wie lange die Brennelemente deiner Ansicht nach schon ausgelutscht sind, aber 2021 und mit sechs aktiven KKW lag der Anteil bei 12,6% laut Statistischem Bundesamt.

Die aktuellen Anteile für dieses Jahr sind wie folgt:

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(der "Steckbetrieb" ist eh ein Witz, aber da niemand den Habeck hinterfragt, wird es wohl nicht rauskommen, de fact gewinnt man mit einem Steckbetrieb nichts, zumal zu ein AKW im "Notfall" auch nicht mal eben anschmeißen kannst, um eine Lücke aufzufüllen. Komplette "Verarsche" unseres Märchenbuchautors)
Nur das der Streckbetrieb ursprünglich nicht Habecks Idee war, sondern von den Befürwortern des Weiterbetriebs eingebracht wurde, um die Sinnhaftigkeit über die Windermonate trotz fehlender neuer Brennelemente zu begründen.
Aber erst nachdem Habeck das Thema widerwillig - unter dem Druck einer uninformierten Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung - aufgegriffen hat, darf es natürlich endlich der Schwachsinn sein, der es schon immer war. :schief:

Dass ein Streckbetrieb keinen nennenswerte Zugewinne für die bundesdeutsche Energieversorgung bringt, habe ich allein hier schon vor Wochen vorgerechnet. Das war lange bevor das Wirrschaftsministerium eingeknickt ist und sich überhaupt mit dem Schwachsinn befasst hat.
Und das ist es, was ich Habeck vorwerfe, nämlich dem Druck von Idioten nachgegeben und damit Zeit vergeudet zu haben.

Meine Alternativ ist, die 3 AKWs ASAP frisch zu bestücken, und voll in Betrieb zu nehmen - darüberhinaus 3 weitere AKWs, die aktuell 0 % generieren, auch Energie erzeugen zu lassen.
Einverstanden.
Damit könnten wir dann ab Ende 2023 / Mitte 2024 ungefähr zwei Fünftel der jetzigen Gasverstromung ersetzen.
Und was machen wir mit dem Rest und in der Zeit davor?

Nochmal zur Erinnerung: Der Plan unserer Regierung sieht vor, die Energieerzeugung in Deutschland weiter einzuschränken, statt sie, wie es notwendig wäre, auszubauen.
Das ist auch sinnvoll, denn Einsparen kann man sofort, während jeder Ausbau - ganz egal, welche Erzeuger man jeweils präferiert - nun einmal Zeit kostet.
Und in Deutschland wird tatsächlich viel (nicht nur elektrische) Energie ohne rationalen Gegenwert verschwendet.
 
Ich weiß nicht, wo DU es nachlesen kannst. Ich verfolge die "Uran" / "AKW" Szene schon mehrere Jahre und habe dieses Wissen unter anderem aus den Earnings Call Transcripts der entsprechenden Firmen (= beide an der Börse notiert, im Nachgang zu der Veröffentlich der Quartalszahlen gibt es immer ein Interview mit Analysten), sowie aus haufenweise weiteren Youtube-Videos. Weil mich Kernkraft interessiert und ich dahinter stehe.
Aber Du weißt nicht, was dabei rauskommt.

Nach einfachen technischen Sachen will ich gar nicht fragen (HKMP-Spannung, Wasertemperatur, Kühlmitteldruck, ...) da kommt halt nichts.

Und wenn es ans Eingemachte geht (Reststoffe, Halbwertszeitberechnung, ... ).
kommt: gar nichts.

Dein kerntechnisches Wissen beschränkt sich auf Boulevardzeitungsniveau.
Nicht mal einfache Fragen kannst Du beantworten.

Das willst Du auch sicher nicht, sonst könntest Du Deine lächerlichen Behauptungen

Und dann wird es noch in Brennstäbe gearbeitet, die überlicherweise für jeden Reaktor(Typ) einzigartig sind.
nicht vom Stapel lassen.

Wie groß sind denn die Brennelemente ungefähr?
Aus welchem Material bestehen sie genau?

Wieviel Brennstäbe sind wie im Cluster angeordnet?
Wo sind die Bremsstäbe?

Wenn du dich mal ernsthaft informieren möchtest, außerhalb von dummen Quellen wie heise oder der Tagesschau: Das Video ist alt, aber es hat sich nichts geändert.

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Ich brauche Dein Videos nicht.
Ich war 10 Jahre in der Revisionsplanung in GKN beschäftigt.
 
Die Effizienz von Windkraftanlagen liegt tatsächlich bei durchschnittlich 25%, allerdings liegt die von Kernkraftwerken mit 35% nicht deutlich höher und dort wird immerhin ein zu beschaffender Rohstoff "verheizt".

Ich habe mich nicht auf den Wirkungsgrad bezogen, sondern auf die Effienz in Sinne der nominellen Leistung. Oder in anderen Worten, zu wie viel % wird Energie in der Realität erzeugt.
Unda liegt die Kernkraft bei weit über 70 %. Was so viel bedeutet wie: Das Kraftwerk liegt nicht brach.
Im Gegensatz zu den Windrädern.

Kleine Erinnerung:

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Mal wieder 2 von 3 Windrädern machen nix.
5 von 6 Panelen machen nix.

Und natürlich liegt es, auch wieder, wie könnte es anders sein, an den fehlenden Trassen.
Wer glaubt das Märchen im Jahr 2022 noch .... ?

70 % der Windräder erzeugen keinen Strom, weil die Leitungen fehlen ?? Noch alles gut bei euch ?



nd unsere 3 Kernkraftwerke rödeln schön vor sich, erzeugen ständige und stetig Energie für deutsche Haushalte und die Industrie.



Einverstanden.
Damit könnten wir dann ab Ende 2023 / Mitte 2024 ungefähr zwei Fünftel der jetzigen Gasverstromung ersetzen.
Und was machen wir mit dem Rest und in der Zeit davor?
Ok, gut, wir sind erstmal einer Meinung.
Erstmal hätten von mir vorgeschlagenen Maßnahmen schon im März, April erfolgen müssen, und nicht im Oktober, oder Dezember, oder Januar.
Jeder Tag ohne ausreichend Energie bedeutet verlorene Arbeitsplätze und Lebensqualität - Das geht auf die Rechnung des großen Kinderbuchautors und grünen Wirtschaftsministers Habeck.
Und die Reise geht weiter. Wir werden nicht plötzlich in 2023 oder 2024 Stromüberfluss haben.

Der aktuelle Mangel wird sich wie ein roter Faden durch dieses Jahrzehnt durchziehen.

Aus diesem Grund sind die von mir vorgeschlagenen Maßnahmen gestern, heute, oder auch morgen immer noch sinnvoll. Auch wenn wir dann "erst" Ende 23, oder Mitte 24 "mehr" Strom produzieren werden. Der Mangel wird sich fortsetzen, bis er abgestellt wird.

Entweder durch mehr Produktion, oder, was leider nicht unwahrscheinlich ist, durch ein sterben der hissigen Industriebasis (d.h. geringere Nachfrage).
Das dicke Ende kommt erst noch, wenn der Winter wirklich da ist.


Das ist auch sinnvoll, denn Einsparen kann man sofort, während jeder Ausbau - ganz egal, welche Erzeuger man jeweils präferiert - nun einmal Zeit kostet.
Und in Deutschland wird tatsächlich viel (nicht nur elektrische) Energie ohne rationalen Gegenwert verschwendet.

Ja genau, sparen wir ein. Sparen wir an der Aluminium, Stahl- und Glasindustrie in Deutschland.
Sparen wir an der gesamten Wertschöpfung der Chemieindustrie.
Sparen wir beim Backautomaten des Bäckers.
Sparen wir im Schwimmbad.
Sparen wir beim duschen.


Schränken wir uns nur weiter ein und zerstören die Basis für Deutschlands Wohlstand.

Denn die Alternative, die Energieproduktion zu maximieren, das geht ja mal garnicht. Wer sowas fordert, sofort ignorieren und canceln :D
 
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Mal wieder 2 von 3 Windrädern machen nix.
5 von 6 Panelen machen nix.

Und natürlich liegt es, auch wieder, wie könnte es anders sein, an den fehlenden Trassen.
Wer glaubt das Märchen im Jahr 2022 noch .... ?

70 % der Windräder erzeugen keinen Strom, weil die Leitungen fehlen ?? Noch alles gut bei euch ?

nd unsere 3 Kernkraftwerke rödeln schön vor sich, erzeugen ständige und stetig Energie für deutsche Haushalte und die Industrie.
Was lässt sich einfacher abschalten und regulieren? Das Kraftwerk oder die Windräder/Solarpanele?

Ach Moment, kommt jetzt wieder dein Lieblingssmiley weil du Zusammenhängen nicht verstehen willst?
 
Von der halbleitertechnischen Seite will ich da gar nicht erst anfangen.
Die Kerntechnische steht bisher ja auch unter null.
Wobei das erstmal irrelevant ist. Zumindestens für das Verständnis zur Notwendigkeit neuer bzw. ausgebauter Bestandstrassen. Ich arbeite mit allen Leitungsnetzbetreibern zusammen, da schnappt man einiges auf. Die Bundesnetzagentur hat Bauvorhaben priorisiert um die Energie der erneuerbaren endlich nutzen zu können.

Die Uckermarkleitung der 50hertz ist seit 2006 in Planung, teilweise schon gebaut und wegen massivem Widerstand ist Leitung immernoch nicht fertig.

Bei der Unwissenheit und dieser Sturheit nicht verstehen zu wollen, hängen wir uns selbst ab. Es wird Wohlstand gefordert und den Leuten fällt nichts besseres ein als Widerstand zu leisten. Sie stehen sich also selbst im Weg anstatt sich einzugestehen, dass Dummheit uns alle nicht weiter bringt.

Man kann nicht alles wissen und die technischen Hintergründe sind mir auch unbekannt. Aber stur auf seine Unwissenheit hinzuweisen indem man schreit bringt uns nicht weiter. Aber wie man sieht hilft Aufklärung nichts. Es wird gelacht und mit Stammtischparolen um sich geworfen.
 
Naja, wenn ich so sehe was bei WhatsApp so für ein Schei.. geteilt wird täglich, wundert es mich nicht das die Leute es irgendwann für wahr halten.
"Erneuerbare sind des Teufels und unnütz, Klimawandel gibts eh nicht und baut doch einfach AKW's aber bitte nicht bei mir und den Müll verbuddelt mal auch schön wo anders.
Und Leitungen bitte auch nicht, die strahlen dann so doll das mein Handy nicht mehr geht und wir alle krank werden"
Ach und Schuld sind natürlich die Grünen.
Läuft bei den Deutschen, ich hoffe Intel weiss auf was sie sich eingelassen haben. :daumen:
 
Mal wieder 2 von 3 Windrädern machen nix.
5 von 6 Panelen machen nix.

Und natürlich liegt es, auch wieder, wie könnte es anders sein, an den fehlenden Trassen.
Wer glaubt das Märchen im Jahr 2022 noch .... ?
Nur seltsam, dass in Windparks mehr der Bundesrepublik mehr Strom erzeugt wird, als vor Ort abgenommen werden kann und bereits lokale Strompreise gefordert wurde, weil man dort ausreichend (!) und verlässlich (!) Energie spottbillig erzeugen kann.

Die Werte zur Einspeisung kann man in der Pfeife rauchen, wenn es um die Erzeugung geht. Zum Glück protokolliert jede einzelne Windkraftanlage, wie schnell sie laufen könnte, wie schnell sie tatsächlich läuft und warum sie gerade heruntergeregelt wird. Und da ist das Bild eindeutig: Es könnte deutlich mehr eingespeist werden, wenn eine entsprechende Abnahme möglich wäre. Und das bedeutet Netzausbau.
Andernfalls kann man es Betreibern von WKA nicht verdenken, dass sie Windräder ruhen lassen - warum sollten diese laufen und Verschleiß generieren, wenn der erzeugte Strom gar nicht verwertbar ist?

Betreiber von Kernkraftwerken machen das nicht anders. Die lassen den Kessel auf kleinster Stufe köcheln, fahren Turbinen herunter und leiten nicht umgewandelte Heizleistung über den Kühlkreislauf in die Umgebung ab.
Und selbstverständlich wäre auch bei Kernkraftwerke eine bessere Vernetzung von Vorteil, damit sich auch die Auslastung verbessert.
Wie diese für Reaktoren hierzulande aussieht, kannst du unter pris.iaea.org herausfinden. Und wenn du diese Werte dort genauso falsch liest, würdet du den Eindruck gewinnen, dass Kernreaktoren eigentlich "nix machen".

Das Problem ist uralt. Schon lange vor der Energiewende gab es eine erhebliche Diskrepanz zwischen der vorhandenen Erzeugerkapazität und der eingespeisten Leistung. Es musste schon immer viel Redundanz betrieben werden, damit an jedem Ort zu jeder Zeit die jeweils vor Ort oder über abnahmefähige Subnetze abführbare Leistung bereitsteht.
Der Unterschied ist der, das dabei fossile Energieträger verschwendet und unnötig CO2 produziert wurde. Bei Kernkraft werden Brennstäbe mit verringerten Gegenwert runtergenudelt. Bei Überkapazität Erneuerbarer muss man sich "nur" ärgern, dass diese nicht effektiv genutzt werden.

Erstmal hätten von mir vorgeschlagenen Maßnahmen schon im März, April erfolgen müssen, und nicht im Oktober, oder Dezember, oder Januar.
Jeder Tag ohne ausreichend Energie bedeutet verlorene Arbeitsplätze und Lebensqualität - Das geht auf die Rechnung des großen Kinderbuchautors und grünen Wirtschaftsministers Habeck.
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, was leider auf aufgrund deines offenbar sehr lückenhaften Gedächtnisses erforderlich ist: Den überstürzten Atomausstieg hat Schwarz-Gelb beschlossen. Oder genauer gesagt, das Kabinett Merkel II. Du kannst ja aus Jux und Tollerei einmal nachschauen, wie viele Kinderbuchautoren in selbigem saßen.

Wie auch immer, die Kraftwerksbetreiber haben den Endbetrieb ihrer Kraftwerke aufgrund dieses Beschlusses geplant. Selbst wenn man im März im Schnellverfahren eine Gesetzesänderung für einen Weiterbetrieb durchgeprügelt hätte und die Betreiber sofort begeistert darauf angesprungen wären (Spoiler: deren Begeisterung hielt sich damals und hält sich bis heute in sehr überschaubaren Grenzen.) und neue Brennelemente bestellt hätten, wäre ein weiterführender Regelbetrieb der verbleibenden Kernkraftwerke frühestens ab März 2023 möglich. Da wäre der Winter vorbei und kein Aas würde auf die jetzige Panikmache anspringen - ebenso wenig, wie es letzten März die jetzige Panik gab.
Seltsam, oder?

Aus diesem Grund sind die von mir vorgeschlagenen Maßnahmen gestern, heute, oder auch morgen immer noch sinnvoll. Auch wenn wir dann "erst" Ende 23, oder Mitte 24 "mehr" Strom produzieren werden. Der Mangel wird sich fortsetzen, bis er abgestellt wird.
Ich bewundere zwar, mit welcher Vehemenz du dein Untergangsszenario beinahe wörtlich wiederholst, nur leider bist du immer noch nicht auf meine Frage eingegangen, wie allein mit der massiv unzureichenden Regelleistung von sechs Kernkraftwerken der Mangel abgestellt werden soll.

Um auf deine Disposition Rücksicht zu nehmen, vereinfache ich die Frage erneut: Womit würdest du zeitnah den großen Rest der Lücke schließen, nachdem dein Steckenpferd traben darf?
 
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