Mahoy
Volt-Modder(in)
Und ob. Bei jedem Rohstoff, der privatwirtschaftlich von mehreren Anbietern gefördert und von mehreren Interessenten nachgefragt wird, wird auch gehandelt - und selbstverständlich von Letzteren die jeweils preiswerteste verfügbare Option gewählt.Nein, inkorrekt. Man kauft Uran nicht auf dem Weltmarkt zu Weltpreisen. Uran ist ein sehr kleiner, sehr spezieller Markt. Da gibt es keinen "Weltmarkt" und keine "Weltpreise".
Auch das Uran aus Minen in der dritten Welt wird gekauft, sonst würden diese nicht betrieben werden. Und was meinst du wohl, von wem es gekauft wird, da es nur weltweit eine Handvoll Unternehmen gibt, die den Rohstoff - hauptsächlich für Brennelemente - aufbereiten?
Wo genau kann man das denn nachlesen? Eine forsche Behauptung schafft noch lange keine Fakten.Wenn du Uran kaufen willst, für dein Atomkraftwerk, dann sprichst du mit Cameco oder Kazatomprom und schliesst mit denen einen Vertrag ab mit einer Laufzeit von 5 bis 15 Jahren ab. Und dann bekommst du dein Uran von diesem Anbieter, aus deren Minen. Das kannst du alles gerne nachlesen.
Nur seltsam, dass deutsche Kernkraftwerkbetreiber angeben, dass es ab Bestellung mindestens 12 Monate dauert, bis Brennelemente geliefert werden - abhängig von der benötigten Anzahl sogar länger. Das führt deine Theorie zu einem gewissen Grad ad absurdum, denn bei langfristig zugesicherten Liefer- und Abnahmemengen dürften kein so großer Verzug auftreten. Das Pressen von Pellets dauert nicht einmal ansatzweise so lange, ebenso wenig die reine Lieferlogistik. Solche Verzögerungen treten auf, wenn ein Grundstoff nicht bestellt, sondern nach Bedarf und Verfügbarkeit eingekauft wird.Der Uranmarkt ist zu klein, das ist nicht wie bei Kupfer oder Kohle.
In anderen Worten, ja, wie ich geschrieben haben, kannst du sehr wohl sicherstellen, welches Uran du beziehst.
Wo genau schreibt denn der TÜV, dass eine WKA nur maximal 25 Jahre betrieben werden darf?Ach so, bei den bösen Kernkraftwerken müssen dir drauf achten, diese sogar 30 Jahre vor der theoretischen Höchstlebendauer abzustellen,. und bei den Windrädern ist es egal, was der TÜV oder der Hersteller sagt.
Die Anlagen unterliegen regelmäßiger Überprüfungen und so lange sie betriebssicher sind, können sie weiterbetrieben werden - als im Wesentlichen genauso wie bei Kernkraftwerken. Nur mit dem Unterschied, dass diese das Privileg der Betreiberprüfung haben.
Dass die Rotoren ein Scwachpunkt des WKA-Recyclings sind, habe ich zwar geschrieben, aber hey, warum solltest du diesen Punkt genauer gelesen und besser verstanden als alles andere.Ja ist klar. Die Rotoren sind komplett nicht recyclebar. Die werden zu 100% in der Wüste verbuddelt. Gibts genug Links zu, muss ich sicherlich nichts zu posten. Selbst auf vermeintlichen "Faktenchecker"-Seiten wird das zugegeben![]()

Und wenn's dunkel wird, herrscht schlagartig bundesweit Windstille, wie jeder weiß.Sorry, ich wusste nicht, das Deutschland jetzt schon in so viele Zeitzonen aufgeteilt ist, dass es im Norden Tag und im Süden Nacht ist.
Die sechs noch existierenden Kernkraftwerke haben eine kombinierte Nettoausgangsleistung von rund 8 GW. Wie sollen diese deiner Vorstellung nach ihren Anteil an der Nettostromerzeugung mehr als verdoppeln, selbst wenn man sie fristgerecht mit neuen Brennelementen bestückt?Zuerst müssten die 3 AKWs weiterlaufen.
Und unmittelbar im Anschluss müssten 3 weitere AKWs reaktiviert werden.
Da hätte man dann erstmal 20 % mehr Strom im nächsten Jahr, statt 7 - 10 % WENIGER im Vergleich zu jetzt.

