Intel liefert wieder fehlerhafte Chips aus.

Adam West

Software-Overclocker(in)
Mahlzeit,

wie auf http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,744173,00.htm zu lesen ist, wird Intel, auf Drängen der PC Hersteller, seinen eigenen Verkaufsstop "aufheben" und wieder damit beginnen, die fehlerbehafteten Chips auszuliefern, welche in letzter Zeit für SATA Probleme verantwortlich waren.

Laut Artikel (und auch meiner persönlichen Meinung) wird dies für Verunsicherung bei den Käufern sorgen, da man hier beim Kauf nicht erkennen kann (zumindest der Standard MM Käufer), ob es sich um fehlerbehaftete, oder bereits neue Chips handelt.

Laut Intel wird es bis Mitte Februar dauern, bis die neuen Chips ausgeliefert werden, bis dahin sollen sich die PC Hersteller verpflichten, ausschließlich Systeme zu verkaufen, welche nicht von dem Fehler betroffen sind.

Ob das allerdings für mehr Sicherheit beim Kunden sorgt, bleibt abzuwarten...

Meine Meinung zu dem Thema: Auch wenn nur selektierte und geprüfte Systeme verkauft werden sollen, halte ich dies für eine Schweinerei, denn wenn die Chips fehlerbehaftet sind, kann eine Fehlfunktion nie ausgeschlossen werden.

MfG
 
Die Kunden können nicht warten - Meine Kinder auch nicht, wenn die was sehen... trotzdem: Schere, Messer, Gabel, Licht, gibts für kleine nicht.

Nur unter Auflagen - Also wer ist dann Verantwortlich wenns schief läuft die PC-Hersteller?
Eine Milliarde - könnte das also bisher Kosten, sind potentielle Datenverluste von Kunden schon mitkalkuliert?

Na zum Glück hat Mercedes auf den Elch Test reagiert. Intel:daumen2:
Oder :daumen: wenn das alles nur Marketing war.

Gruß
 
Das darf doch wohl nicht wahr sein! Da versucht ein Multimilliardenkonzern seine fehlerhafte Ware noch zu versilbern. Bei einer solchen Unternehmensphilsophie werde ich wohl doch nicht umsteigen. Schade! Eigentlich hat mich die Leistung der neuen Prozessoren überzeugt. Aber so::daumen2:
 
Einen Fehler ausschließen kannste doch eh nie, außer du bist uns weit vorraus.

Allgemein schon, aber derartige, wie hier beschrieben, schon!
edith: und wenn ich schon einen derartigen Fehler feststelle, dann darf ich mir es auf garkeinen Fall erlauben, soetwas zu verkaufen. Stell dir vor du hättest einen Monitor, bei dem die Möglichkeit bestände unter gewissen Voraussetzungen die Sichfolie zu entflammen :ugly:

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Es steht doch explizit "auf Drängen der PC Hersteller" in der News..also kann man Intel an dieser Stelle wohl mal zur Abwechslung keinen Vorwurf machen...
 
Naja, das sollte man schon unterscheiden. Ein Notebook mit Sandybridge z.B. braucht meist nur 2 Sata-Ports, einen für die Festplatte/SSD und einen für das optische Laufwerk.
Warum dann also nicht beides an die SataIII hängen und gut ist?
Bei Bürorechnern genau das selbe: Nen Aufkleber drauf mit "use of sata III only" und 50 Euro günstiger verticken. Warum nicht?
Jetzt wo der Bug bekannt ist und es Tools zur Erkennung gibt sehe ich kein Problem. Zocker warten jetzt eh oder gehen anders auf Nummer sicher, Otto Normal interessiert es ggf. nicht ob die Platte an Sata III hängt oder nicht.
 
Intel lässt sich halt das Geld nicht entgehen und nimmt lieber eine Umtauschaktion in Kauf. Da die meisten eh Komplettrechner kaufen, werden die den Herstellern wie Dell oder HP sicher gesagt haben dass sie die einzige Festplatte und das eine Laufwerk an den Sata 3 Buchsen anschließen sollen, so gibts keine Probleme und wenn wirklich mal jemand nachrüsten soll und dabei den Sata 2 Port bentutz und dann einen Fehler hat, wird der Rechner eben getauscht.
Ist billiger als jetzt alle Boards einzuschmelzen.
 
Es steht doch explizit "auf Drängen der PC Hersteller" in der News..also kann man Intel an dieser Stelle wohl mal zur Abwechslung keinen Vorwurf machen...

Ähm doch! Intel müsste hier nen Riegel vorschieben.
Wenn Rolls-Royce fehlerhafte Triebwerke baut und Airbus S.A.S. darauf drängt diese trotzdem zu liefern, nur damit ihre Fluzeuge fertig werden, ist also Rolls-Royce im Zwang, jene Triebwerke abzugeben und weiter zu verkaufen, auch wenn die Maschinen drohen adzustürzen? :schief:


Ich weiß, ziemlich weit her geholt der vergleicht, aber authentisch!

Letztendlich ist Intel dann derjenige, dessen Image im Falle des Fehlers leidet...

MfG
 
Wenn Rolls-Royce fehlerhafte Triebwerke baut und Airbus S.A.S. darauf drängt diese trotzdem zu liefern, nur damit ihre Fluzeuge fertig werden, ist also Rolls-Royce im Zwang, jene Triebwerke abzugeben und weiter zu verkaufen, auch wenn die Maschinen drohen adzustürzen? :schief:

Ich weiß, ziemlich weit her geholt der vergleicht, aber authentisch!

Ja ist sehr weit hergeholt. ;)
Trotzdem ist Rolls Royce immer noch haftbar eben weil das ihre Triebwerke sind, die sie gebaut und verkauft haben.
Die Flugzeughersteller kümmert das nicht, die pochen so oder so darauf dass Rolls Royce den Schaden bezahlt.
 
Viele PC-Märkte hätten wahrscheinlich die nächsten beiden Monate net mal das Geld zusammenbekommen, um die Pacht ihrer Läden zu zahlen. Oder meint ihr, jeder potentielle PC-Käufer hätte zu einer AMD-Lösung gegriffen? Habt ihr euch mal Gedanken in der Richtung gemacht?

Außerdem kann man ein bekanntes Problem elegant umschiffen. Erstens sind ja net alle Sata-Ports betroffen und außerdem können die Hersteller der Boards einen Zusatzcontrollerchip verlöten oder einen PCI-Controller beilegen. Das ist allemal günstiger, als der drohende wirtschaftliche Schaden, wegen Nichtlieferfähigkeit.
 
Ja ist sehr weit hergeholt. ;)
Trotzdem ist Rolls Royce immer noch haftbar eben weil das ihre Triebwerke sind, die sie gebaut und verkauft haben.
Die Flugzeughersteller kümmert das nicht, die pochen so oder so darauf dass Rolls Royce den Schaden bezahlt.

weiß ich doch, genau das soll meine Aussage ausdrücken ;)

MfG
 
Logisch und deswegen haben die bei Intel auch scharf nachgerechnet und sind darauf gekommen die Boards weiter auszuliefern und nur bei wirklich auftretenden Fehlern, die wirklich auf den Chipsatz zurück zu führen sind -- Beweispflicht wohl beim User -- die Boards dann austusschen.
Die Gewinne brechen nicht ein, die Aktionäre freuen sich und alle sind glücklich.
Rosige, heile Intel Welt und die Intel Jünger rollen die Gebetsteppiche aus. :schief:
 
Logisch und deswegen haben die bei Intel auch scharf nachgerechnet und sind darauf gekommen die Boards weiter auszuliefern und nur bei wirklich auftretenden Fehlern, die wirklich auf den Chipsatz zurück zu führen sind -- Beweispflicht wohl beim User -- die Boards dann austusschen.
Die Gewinne brechen nicht ein, die Aktionäre freuen sich und alle sind glücklich.
Rosige, heile Intel Welt und die Intel Jünger rollen die Gebetsteppiche aus. :schief:

jupp! letztendlich wird hier der kunde veralbert, auch wenn die Fehler nicht auftreten sollten, erhält der Kunden hier ein fehlerhaftes Produkt...
Das mit den Gebetsteppichen ist vielleicht übertrieben :ugly: , ich bin jedoch auch der Meinung, das dies keine gute Strategie seitens Intel ist!

MfG
 
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