News Intel: Der einstige Chip-Gigant muss kleine Brötchen backen

Intel bräuchte imo neuen Wind im Management und sinnvolle Produktlinien. In der letzten Zeit hatte Intel zu viele Rückschläge in ihrem CPU Segment & Co.
Die Zeit heilt hoffentlich die Wunden bei Intel...:top:
 
Intel war für mich in meiner Jugend das Non Plus Ultra und sicher nicht nur für mich, dann wurde es einfach nur zu Intel und heute, heute ist für mich Intel der Billigheimer, den ich lieber kaufe als den ehemaligen Billigheimer AMD.

Mir ist des Recht so. Hättest mir erzählt, also damals dann in meiner Jugend, ich kann mir 20 Jahre später nur Intel leisten, hätte ich Laut gelacht.

Jetzt lache ich auch, über die gefühle Meinung der Marktteilnehmer die würden nur Mist bauen. Keine Ahnung. Fühle mich sehr Wohl mit dem Mist inzwischen, richtig Gut sogar. Die Sachen machen was sie sollen. Genauso, wie man es erwarten würde. Hört sich Langweilig an, ist für mich ein Segen sage ich ehrlich. Bei mir läuft ein halbwegs akuteller Chip 24/7 über viele Jahre hinweg. Ergo will ich Zuverlässigkeit und die haben wir Vergessen zu bekommen von dem Laden wie Selbstverständlich.

Meine Kollegen kaufen alle die Roten und verkaufen alle ihre Roten auch wieder zuerst. Mit Intel mined da kaum einer. Weil die meisten meiner Zunft auch bisle Festgefahren sind inzwischen. Macht alles nichts, das Rad dreht sich weiter und ich bin sehr Neugierig darauf, wie für wen und warum.

Intel dürfte schon mindestens noch mal so nen kleinen Schönen Moment haben nach meiner Meinung, bevor sie dann hoffentlich nicht gleich Pleite gehen müssen. :-)
 
Natürlich kann Intel die Preise zwischen beiden Konzernhälften relativ frei wählen und es würde mich nicht wundern, wenn wir die Client- und Server-Sparte auch in den nächsten Jahren bei einem relativ konstanten Gewinn sehen, während die Foundry Verluste in stark schwankender Höhe macht: Die dient quasi als Bad Bank der Bilanz und muss ihre Rechnungshöhe nicht an den realen Ausgaben orientieren (Aufgrund Ausbau weiterhin real sehr hoch), sondern an der Einnahmen der Chip-Sparte, sodass ein gewisses, stabiles Plus bei denen übrig bleibt.

Und genau das predige ich schon seit einigen Jahren, nur wollten das etliche User aus Sturrheit nicht einsehen, dass eine Eigenfertigung eben nicht immer günstiger ist. Was man an intels aktuellen Zahlen auch deutlich sieht.
Je fortschrittlicher die Fertigung desto höher auch der F/E Aufwand und der sollte möglichst auf viele Wafer verteilt werden. Sprich man braucht einen hohen Output.

Die aktuellen Zahlen vor im Clientbereich sind noch in Ordnung, der Ausblick auf Q2 ist allerdings katastrophal. Intel muss hier schleunigst in die Pötte kommen und den Umsatz auch mal wieder steigern.
Ich bin gespannt was AMD im Verhältnis abliefern wird, vor allem der Ausblick auf Q2.

Bis wann möchte intel eigentlich seine neuen KI Beschleuniger auf den Markt bringen? Ich hab den Eindruck, wenn sie das H2 26 tun, ist der Zug für sie schon abgefahren. Nvidia hat mit CUDA eine starke Dominanz und AMD pusht mit ROCM aktuell auch sehr, dies aufzuholen wird kein Zuckerschlecken werden.
 
Und genau das predige ich schon seit einigen Jahren, nur wollten das etliche User aus Sturrheit nicht einsehen, dass eine Eigenfertigung eben nicht immer günstiger ist. Was man an intels aktuellen Zahlen auch deutlich sieht.
Klar wird die günstiger, wenn alle zum großen Hersteller gehen. Bis der große Hersteller alleine auf großer Flur steht und die Preise machen kann, wie sie ihm gefallen. Meiner Meinung nach sieht nachhaltige Firmenpolitik anders aus, zumindest solange man es vermeiden kann, ohne pleite zu gehen.
 
Selbst als TSMC noch nicht alleine auf weiter Flur stand, waren sie alles andere als günstig. Man vergleiche mal die Gewinne von AMD und Intel 2019/2020, als die CPUs qualitativ über weite Marktbereiche vergleichbar waren und somit die gleiche Marge hätten bringen sollen und als auch die Radeons noch gut dastanden. Dass sich die Nutzung einer eigenen Fertigung lohnt, sofern diese qualitativ was taugt, bedeutet aber noch lange nicht, dass einem der Aufbau neuer Drittkunden-Fertigungskapazitäten geschenkt wird. Und wenn man das ganze macht, während die eigene Fertigung qualitativ so schlecht ist, dass man für diverse Schlüsselprodukte eben doch die Extrakosten einer Fremdfertigung auf sich nehmen muss, dann sackt die Bilanz halt richtig ab.
 
Und wenn man das ganze macht, während die eigene Fertigung qualitativ so schlecht ist, dass man für diverse Schlüsselprodukte eben doch die Extrakosten einer Fremdfertigung auf sich nehmen muss, dann sackt die Bilanz halt richtig ab.
Die Frage ist halt, ob das für irgendjemanden außer der Shareholder ein Problem gewesen wäre. Hochtechnologie erfordert nun mal extrem hohe (Re-)Investitionen. Klar, wenn man was verkauft, anstatt darin zu investieren, sieht die Bilanz kurzzeitig ganz toll aus, aber das hält ja nicht lange.
 
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