News Intel: Der einstige Chip-Gigant muss kleine Brötchen backen

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Intel hat seinen Finanzbericht zu den Geschäftszahlen im ersten Quartal 2025 veröffentlicht und im Rahmen dessen deutlich gemacht, dass der einstige Chip-Gigant aus Santa Clara zukünftig erst einmal kleine Brötchen backen muss.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel: Der einstige Chip-Gigant muss kleine Brötchen backen

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Wäre interessant zu wissen wo man überall einspart, ohne den Fortschritt zu gefährden.

Sehr traurig, was das Management in den 2010-20er Jahren verbockt hat und diesen Riesen ins Wanken brachte.

Dass man bei der Foundry ohne Kunden immer von Verlust spricht ist aber witzig, die eigenen CPUs einfach aus der Rechnung nehmen.
Wobei: eigentlich produziert man ja aktuell nichtmal in großen Stückzahlen für sich selber, Lunar/Arrow sind ja bei TSMC
 
Puh, das hört sich nicht gut an.
Wenn man dann hört, dass die ASML Maschinen für die neuen Fertigungsgrößen angeblich eine 380 Millionen Dollar pro Stück kosten sollen, frage ich mich, wie Intel das stemmen will - denn die brauchen sicher nicht nur eine. :what:
 
Puh, das hört sich nicht gut an.
Wenn man dann hört, dass die ASML Maschinen für die neuen Fertigungsgrößen angeblich eine 380 Millionen Dollar pro Stück kosten sollen, frage ich mich, wie Intel das stemmen will - denn die brauchen sicher nicht nur eine. :what:

Die Herren haben sich von 2014 bis 2020/21 nicht weiter entwickelt, alle Consumer Desktop CPUs von Intel aus dieser Zeit wurden in 14nm gefertigt. Und das in einer Branche, in der es extrem wichtig ist am Ball zu bleiben. Das rächt sich nun deutlich, wir werden sehen ob Intel es überhaupt noch einmal schaffen kann zum Spitzenreiter der Consumer-CPUs aufzuisteigen.
 
Zu Ende geschrumpf sieht dann bei Intel wohl so aus: 1000 Leute in der Führungsebene den Unteroragnisationen jedoch keine Arbeiter (Leistungsträger) mehr, nur noch eine kleine Schar Kaffeekochendes Raumpflegerpersonal zur Unterhaltung des Führungsapparats.
 
Die Herren haben sich von 2014 bis 2020/21 nicht weiter entwickelt, alle Consumer Desktop CPUs von Intel aus dieser Zeit wurden in 14nm gefertigt. Und das in einer Branche, in der es extrem wichtig ist am Ball zu bleiben. Das rächt sich nun deutlich,
ja, da hätte man schon vor 15 Jahren die Weichen stellen müssen.
Man war ganz gut dabei bei GPUs bzw. iGPUs und hat das dann wieder einschlafen lassen statt investiert.
Dann hätten wir auch seit 10 Jahren bereits Intel GPUs.
Dasselbe bei Foundry und Co: vor 10 Jahren hatte man mal ein beträchtliches Aktienpaket von ASML - und es dann viel zu früh verkauft.
wir werden sehen ob Intel es überhaupt noch einmal schaffen kann zum Spitzenreiter der Consumer-CPUs aufzuisteigen.
Was auslieferungszahlen betrifft ist man weiterhin Spitzenreiter.
Und was die Konkurrenzfähigkeit betrifft ist man im Mobil und Desktopmarkt auch konkurrenzfähig.
Im Servermarkt ist man aber hinten dran
 
naja Arbeiter werden auch in Zukunft bei Intel weiterhin Arbeiten.Wenn ich schon lese,das nach den 20 000 neue Entlassungen,dann nächstes Jahr wieder so um die 20 000€ Arbeiter gehen werden müssen.Motovation wird es wohl nicht mehr geben weil jeder Angst hat,ebenfalls den Job zu verlieren.
Mit dieser Rechnung bleibt also wenn nächstes Jahr weiter geht,nur noch so rund 60 000 Arbeiter übrig.
Damit dürfte der Verlust ganz sicher abgefedert werden.Dann ist auch Intel wieder im Plus.
Oder Intel stößt die Foundstation wirklich ab wenn es kritisch bleibt.
Kann mir nicht vorstellen das sie daran festhalten werden,wenn sie Wissen,wenn wir das behalten dann ist Ende angesagt.
Bevor die also wirklich Pleite gehen,trennen sie sich lieber davon.
Ich frage mich was mit dem Joint Venture mit TSMC und so dran ist.Das müsste doch auch Entlastung Wirtschaftlich haben.Zudem langfristig weniger Ausgaben,weil ein Teil ihnen ja nicht mehr gehört.
Oder waren das alles nur Gerüchte und es ist nichts dran.
Wie es um Intel in Zukunft weiter gehen wird,werden wir sehen.Wobei Intel hat noch mehr als genug Reserven um das zu überstehen.Wie viele Quartele also Intel Minus machen darf,ehe es Kritisch wird ist ne andere Frage.
5 Jahre und mehr nur Minus machen,kann selbst Intel zum Fall bringen.Besonders wenn es Pro Quartal bald 1 Mrd Doller ist.
So viel Geld kann noch nicht mal ein Rise wie Intel Horten.
Wobei sie ja die letzten Jahre ab 2014 sehr viel Geld gescheffelt hatten.Also wird Intel das noch ein Paar Jahre überleben.
Und die Maßnahmen die wirken ja schon.Nehmen wir mal an jeder dieser Arbeiter bekommt 3000 Doller Pro Monat.Bei den 15 000 Menschen ist das ganz schön viel Geld.
 
Es würde Intel gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich auf ihren Kernmarkt und das Produktionsland USA zurückziehen. Dann schaue ich mir in ein paar Jahren gerne wieder deren Plattformen an.
 
Erst in einer Krise begreifen Konzerne, dass 70 Manager in 20 Ebenen nichts bringen. Jetzt merken sie wahrscheinlich auch, dass Sie für Leute im Homeoffice bezahlen, die auf Ihrem 9800X3D während der Arbeit zocken… :ugly:
 
Dass man bei der Foundry ohne Kunden immer von Verlust spricht ist aber witzig, die eigenen CPUs einfach aus der Rechnung nehmen.
Wobei: eigentlich produziert man ja aktuell nichtmal in großen Stückzahlen für sich selber, Lunar/Arrow sind ja bei TSMC
Lustigerweise scheint das nichtmal der Fall zu sein. Die neuen Chips sind einfach zu teuer für den Massenmarkt, den Intel eigentlich bedienen will. Raptor Lake scheint immernoch der Kassenschlager zu sein. Ich vermute, dass hier auch die rebrandings als 14k und Core 100 (ohne Ultra) gemeint sind.

"Intel says its customers are buying less expensive previous-generation Raptor Lake chips instead of the new, and significantly more expensive, AI PC models like the Lunar Lake and Meteor Lake chips for laptops."

Ich glaube, das ist wieder ein Fall von Tech-Bubble in der wir sind. Raptor Lake hat für 95% der Anwender vermutlich eh mehr als genug Leistung und da braucht es nichts Besseres. Vor allem, weil AI PCs ja immer noch auf die App warten, die es wirklich mal nützlich macht.
 
Geht runter wie Butter, hätte definitiv keinen besseren treffen können! 🥳

Intel hat schon sooo viel shady Mist in den letzten Jahrzehnten gebaut und den Markt manipuliert etc pp das ein Dämpfer hier sehr angebracht war/ist. Und gerne mit Anlauf zwischen die Beine 🦵.
 
Sie sind eben damals bei der 14nm Fertigung hängen geblieben und haben den Anschluss nie wieder bekommen. AMD umgeht dies ja, indem sie einfach fertigen lassen.
 
Und wann kommt jetzt die Technik aus der lang ersehnten Schublade? Wie hier zu Ryzen damals die ersten meinten, wenn AMD Konkurrenz liefert macht Intel die Schublade auf und ist vorne wieder.

Aber schon lächerlich, 12,7Mrd Umsatz, nicht einmal Verlust wird gemacht und es soll entlassen werden. Zeigt das es nur um die Manager Gehälter geht.

Schauen wir mal wo Intel in 5 Jahren steht wenn die ihre 10 Jahre Rückstand in der fertig vllt iwann einmal eingeholt haben.
 
Regen sich alle über die Dominanz von nVidia auf, aber dabei ist das Problem die Monopolstellung von TSMC. Kann man nur hoffen, daß 18A der erhoffte Heilsbringer wird.
 
Lustigerweise scheint das nichtmal der Fall zu sein. Die neuen Chips sind einfach zu teuer für den Massenmarkt, den Intel eigentlich bedienen will. Raptor Lake scheint immernoch der Kassenschlager zu sein. Ich vermute, dass hier auch die rebrandings als 14k und Core 100 (ohne Ultra) gemeint sind.

"Intel says its customers are buying less expensive previous-generation Raptor Lake chips instead of the new, and significantly more expensive, AI PC models like the Lunar Lake and Meteor Lake chips for laptops."
Ja das ist nicht überraschend: würde gerne ein LL Notebook haben für die Arbeit, aber da geht's erst ab 1000€ los.
Also nicht. Das meiste Geld steckte immer schön im Einsteiger/Mainstream Bereich.
Blöd nur, dass die Preise bei TSMC wohl höher sind als bei der eigenen Produktion, daher kann man mit den N3 Chips wohl nichts billiges anbieten, selbst die kleinsten Arrow Lake gehen bei 250€ los, früher hatte man oft Ceoeeons unter 100€, und ich mein damit nicht in den 90ern.

Und was AI betrifft gibt's bislang kaum eine Nachfrage nach KI Produkten.
Mir scheint es sowieso so, dass die ganzen KI Firmen nicht wirklich wissen, was sie mit ihren lokal berechneten Client-KI Lösungen machen sollen.
Das höchste der Gefühle ist offenbar Gesichter aus einem Foto rausschmeißen
Ich glaube, das ist wieder ein Fall von Tech-Bubble in der wir sind. Raptor Lake hat für 95% der Anwender vermutlich eh mehr als genug Leistung und da braucht es nichts Besseres. Vor allem, weil AI PCs ja immer noch auf die App warten, die es wirklich mal nützlich macht.
Exakt.
Es fehlt eine Killer-Applikation
Und wann kommt jetzt die Technik aus der lang ersehnten Schublade? Wie hier zu Ryzen damals die ersten meinten, wenn AMD Konkurrenz liefert macht Intel die Schublade auf und ist vorne wieder.
Schublade hat geklemmt :D
Intel hatte ja die Lösungen in der Entwicklung, aber ohne Produktion kann man eben auch nichts produzieren.
10nm war ja für 2016 geplant
7nm für ca 2018 (Tik-Tok)

Wär das pünktlich gekommen, wäre Intel gar nicht in der aktuellen Lage
Schauen wir mal wo Intel in 5 Jahren steht wenn die ihre 10 Jahre Rückstand in der fertig vllt iwann einmal eingeholt haben.
Wie kommst du auf 10 Jahre?
 
Also ganz ehrlich und kurz: selbst schuld, Intel.

Für die von Intel-Jüngern vielzitierte Schublade hat Intel wohl den Schlüssel verlegt?

Mit den Core Ultras haben sie ja wieder etwas solides geschaffen, was zum Glück nicht mehr unter den Krankheiten der Vorgängergenerationen leidet. Dennoch ist AMD im Workstation-, Server- und Desktopbereich momentan außer Konkurrenz, was P/L betrifft.
 
Core Ultra ist in meinen Augen ein ziemlicher Schuss in den Ofen, kann Performance technisch nach etlichen updates immer noch nicht an Raptor Lake anknüpfen, und wenn wir jetzt anfangen wollen über das Thema mit dem Stromverbrauch zu debattieren ... Extrem viele Leute haben Intel den 14900K doch regelrecht aus den Händen gerissen, scheiss egal ob das Ding 80 Watt mehr als der 7950X3D frisst, solange man dafür definitiv die Höchstleistung bekommen hat, und bis zum aufkommen des Skandals war ja alles gut bei Intel

Und ja Intel ist definitiv selbst schuld an Ihrer ganzen Misere jetzt, daran besteht absolut kein Zweifel, für mich ist Intels Geschichte ziemlich gut vergleichbar mit VW's Abgasskandal 2015, um es mal kurz zu machen; ich finde es schadet überhaupt nicht wenn derartigen Riesen-Konzernen Ihre im Grunde genommen Kundenfeindliche "wird schon keiner merken" Mentalität mal RICHTIG auf die Füße knallt ...

EDIT: Und JA, Intel wird das ganze überstehen, das man sich um Intel berechtigte Existenz Sorgen machen muss, da wird schon noch einiges mehr negatives passieren müssen, und wer weiss, vielleicht hat sich Zhaoxin bis dahin ja mal zu einer einigermaßen Konkurrenz gemausert :D
 
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