Sammelthread Intel Core Ultra

Sammelthread
Intel wird sich nicht die Blöße geben und den Arrow Lake Refresh mit Intel 18A bringen. Wenn das überhaupt möglich wäre, soll ja 200MHz mehr Takt bei rumkommen. Und nebenbei, wäre ein direkter Vergleich mit TSMC.

Ich wäre jedenfalls schwer überrascht. Und wohl wenig angetan, sollen se erstmal üben. Viel erzählen braucht Intel auch nicht mehr, entweder man bekommt EUV nun gebacken oder lässt es bleiben und trennt sich endgültig von den Fabs.
 
Holla! Intel kommt mit OC-Profil und garantierten 8000MT/s.

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..und die neuen BIOS von MSI sind nun auch online. :daumen:

..einen Boost brauche ich allerdings höchstens zum benchen.
 
Boost brauche ich ganz sicher nicht mal zum benchen.

Setzt lediglich NGU Ratio und CPU D2D Ratio auf jeweils 32. Mit der aktivierten Intel Boost Option wird allerdings die K-Funktionalität deaktiviert.
Meine E-Kerne sind dann also wieder bei 4,6GHz, Ring Ratio bei 38, Spannungen dürfte ich nicht ändern wenn ich wollte. Alles was bleibt ist die Konfiguration des DDR5.

Also vielen Dank an Intel für den Tipp. Bei ner K-CPU besser manuell einzustellen. Auf den kostenlosen E-Core-Boost sollte niemand verzichten müssen, der für ein K bezahlt hat. Oder auf den gesamten Rest der K-Optionen.

Für non-K-Besitzer allerdings ganz erfreulich, wenn Intel diese Kundschaft nicht ausgeschlossen hat. Dann wäre Intel Boost komplett sinnfrei, es sei denn jemand meint, intel könnte auf dem eigenen System im Garantiefall den Nachweis einer zu hohen Speicherfrequenz erbringen.
 
Was mir seit dem Wechsel positiv auffällt, ist das der 265 keine Probleme hat Minecraft-Lan konstant mit 75FPS zu hosten. Der 9900 ruckelt da immer wieder.
 
News:
Arrow Lake CPUs bremsen die Geschwindigkeit von SSDs

OK, wie da wohl die Latenzen der 2. SSD im System aussehen mögen, ui, ui. Ach so, da hat Intel 1851 vermutlich weit weniger Probleme, ist der Chipsatz ja ordentlich angebunden und bietet genug Lanes.

Aber für den Fall, das jemand mit voller Datenrate seinen Arbeitsspeicher von der einzigen 5.0-SSD im System aus volllädt, ist das vielleicht merklich langsamer.

Ich selbst kann das nicht beurteilen, ich bleibe weiterhin bei 4.0 SSDs, und ich merke nichts von Latenzen. Gegenüber AM4 ist allerdings auch die CPU deutlich schneller..
 
Nachdem mir @Jaffech behutsam beigebracht hatte, dass man den Chips keinen "Turbo" aufsetzen kann, und das mit den CUDIMMs nur den Signalweg betrifft, nun ja. Softwerker halt, manchmal schwer von Begriff.

Ich hab dann mal (wohl eher sinnlos) aufgerüstet, TeamGroup T-Create 7200MT/s:
cachemem_0x117_noboost_TeamGroup.png

Mit NGU/D2D Ratio 32 (aka "Intel Boost"):
cachemem_0x117_TeamGroup.png


Auf den Refresh wollte ich auch nicht mehr warten, und hab meinen kleinen Rechner nun ebenfalls Arrow Lake verpasst. Der kleine Core Ultra 5 235 reicht für meinen Workflow völlig aus, kompiliert über 33% schneller eine WinUI App als noch mein alter Ryzen 3900. Mit ner 9060XT gepaart geht auch Gaming, bei Sommerhitze sogar erste Wahl.
 
Hat jemand zufällig Links zu Benchmarks / Artikeln wo die Unterschiede zwischen Win10/11 aufgezeigt werden , bezogen auf FPS und Verbrauch / Effizienz ?
Oder anders gefragt laufen die "neuen" Arrowlakes unter dem "alten" Win10 oder Win 11 "besser ?
 
Hat jemand zufällig Links zu Benchmarks / Artikeln wo die Unterschiede zwischen Win10/11 aufgezeigt werden , bezogen auf FPS und Verbrauch / Effizienz ?
Oder anders gefragt laufen die "neuen" Arrowlakes unter dem "alten" Win10 oder Win 11 "besser ?
Haben wir uns unter anderem hier angeschaut:

Hinweis: Wer bereits Zugang zu Plus-Artikeln hat und diese Inhalte "gratis" im Forum gepostet, hat sich entsprechend der Moderation zu verantworten.
 
Also ich habe hier ja 2 Intel Arrow Lake CPUs. Auf dem Gaming-System mit 265KF habe ich es geschafft, mit einem Tempest Rising Savegame, den "Intel Boost" mit 32x NGU/D2D als instabil nachzuweisen.

Auf meinem Core 235 brauche ich eh vorrangig Stabilität, aber ich hatte auch dort damit herumgespielt und zumindest einen kurzen Glitch erfahren.

Ansonsten war nichts auffällig. Aber stabil ist etwas anderes. Intels Verzweiflungstat wegen der Latenzen, und damit der Gaming Performance.
 
Also ich habe hier ja 2 Intel Arrow Lake CPUs. Auf dem Gaming-System mit 265KF habe ich es geschafft, mit einem Tempest Rising Savegame, den "Intel Boost" mit 32x NGU/D2D als instabil nachzuweisen.
Verrat mal wie du das gemacht hast.Spiel das Spielauch und wenn das als CPU-Test taugt dann um so besser^^
 
den "Intel Boost" mit 32x NGU/D2D als instabil nachzuweisen.
Jap, da hätte ich auch gern Details. Ich hatte zwar eh nicht vor den zu nutzen (weil Stabilität >>> Performance) aber rein interessenhalber würde ich gerne wissen was du da genau testest bzw. wo Intel ggf. reingeschissen hat beim Rausquetschversuch (oh Gott den Halbsatz seh ich schon wieder bei den PCGH-Zitaten der Woche :ugly:).
Denn das muss sehr speziell oder selten gewesen sein - wäre es das nicht und der neue Boost hätte offensichlichere Stabilitätsprobleme wäre das Netz voll davon, was nicht der Fall ist.
 
tabilitätsprobleme wäre das Netz voll davon, was nicht der Fall ist.
So voll wie dieser Thread mit Beiträgen? :D

Ernsthaft, ich gebe dir gerne genauere Auskunft. Es war halbwegs wissenschaftlich.

Vorgeschichte, auch hier ging es um reproduzierbare Abstürze bei Tempest Rising. Tatsächlich aber nur nachdem ich ein Savegame geladen hatte, ein paar Sekunden danach. Das war beim ersten Auftreten so, und nun ebenso.

Ich hatte ShirKhans Test genutzt, den werden wir übrigens auch bald unter WIndows nachstellen können, das ist realtiv unkompliziert. Aber weiter..

Also hatte ich festgestellt mit der Einstellung "All Cores" (MSI) bei der Core Voltage hatte ich eine geringe Instabilität auf den E-Cores, die war mir unter Windows mit Cinebench nicht weiter aufgefallen. Mein OC beruhte auf Faulheit, nur ein wenig und schau mer mal. War dennoch überrascht.
Ohne OC auf den E-Cores lief auch Tempest Rising wieder. Die Fehlermeldung an sich hatte ich mir aber nicht genuaer angesehen. Später hatet ich festgestellt, die Einstellung "All P-Cores and all E-Cores" ändert das, die fragliche E-Core-Batterie bekommt etwas mehr Spannug und es bleibt alles stabil. Lustigerweise verhalten sich die Spannungen bei den P-Cores anders, jeder bekommt weiterhin eine individuelle Spannung. Bei den E-Cores mit "All Cores" haben alle E-Cores dasselbe, nun aber jedes 4-Pack seine individuelle, leicht abwichende Spannung.
Weiter ging es allerdings mit 4.6GHz Default, ganz ohne Core-OC, mein 265KF lief erstmal ohne jedes OC auf den Kernen.

Back to Topic, es ist trotzdem wieder passiert. Einmal denkt man an einen Bug, beim zweiten Mal fluchte ich, beim dritten und dann mit dem vorhandene Savegame immer nach wenigen Sekunden aufgetretenen Crash auf den Desktop hatte ich dann eher mein System im Verdacht. bzw, hab dies akzeptieren müssen. Die Fehlermeldung hatte ich diesmal genauer gelesen, Kernel, Access Violation. Schlaue Menschen im Netz meinten diese Art von Fehler würde auf die CPU hindeuten.

Also wieder meinen Linux-Stick ausgepackt und meine CPU fleißig kompilieren lassen. Nichts. Lief durch. Ring war bei mir auf 4GHz statt der default 3,8GHz, habe ich auch wieder zurückgenommen, das Powerlimit von MSI Performance (leicht erhöht) wieder auf Intel Default gesetzt.
Weiterhin dasselbe, der Kompiliertest lief durch, Tempest Rising Savegame stürzte nach ein paar Sekunden ab.

Also die nächste Baustelle, ich habe die 32x/32x (NGU, D2D) wieder rausgenommen und auf Auto belassen. Stresstest lief natürlich weiterhin durch, Tempest Rising schickte mich allerdings nun nicht mehr auf den Desktop. Reproduzierbar.

Das war mit dem 265KF und meinem Gaming-System.

Meinen 235 hatte ich auch etwas gebencht bzw auf Stabilität geprüft, wieder mit dem Kompilieren unter Linux. Der Test lief immer durch, nur ein einziges Mal wurde kurz nach dem Start abgebrochen. Ich hatte den Test sofort wiederholt und der lief dann 3x durch. Ein Gefühl in der Magengegend blieb allerdings, und genau bei diesem System brauche ich Stabilität eigentlich eher als ein paar Sekunden weniger Kompilierzeit.

Wenn ich nun meine Glaskugel mit den vorhandene Information füttere erzählt die mir natürlich auch von Plausibilitäten. Diesen "Intel Boost", also die 3,2GHz auf NGU+D2D, das wird man ja schon bei der Entwicklung bemerkt haben. Also wie weit was möglich ist, was die Toleranzen sein müssen. Da Intel schlaue Menschen beschäftigt, wussten die natürlich auch wo es beim Gaming hakt. Das wollte man dann wohl durch Updates am Microcode verbessern, und hat das wohl auch stabil bekommen. Bei internen Tests, und du kennst Stabilitätstests, das muss ich dir nicht erklären, stabil läuft dann auch nur nachweislich der Test. Meine Tests waren es ja auch.

Nur Tempest Rising wollte nicht mitspielen, das schickte mich sofort unbarmherzig auf den Desktop, lies mich zurück mit der Fehlermeldung in der Hand. Boost ein, Tempest aus, Boost aus, Tempest ein.

Ich habe das Savegame vielleicht noch, das wird sicher auch mit einem anderen reproduzierbar sein. Ich habe es nicht so eindeutig auf meinem Core 235 feststellen können, nur diesen einen "Glitch" bemerkt. Ich werde mich nächte Woche noch etwas genauer damit beschäftigen, vielleicht schaffe ich es irgendwie eine Last zu produzieren, die diesen Boost als instabil nachweist. Derzeit nur bei diesem einen Spiel. Da die Arrow-Gemeinde kleiner nicht sein könnte, vielleicht etwas das ich als erster festgestellt habe. Wer kauft sich aber auch einen Arrow zum zocken? Müssen ja vollkommen verrückt sein.. :D

Beim nächsten mal vieleicht weniger Prosa und mehr Daten. :-)
 
Die Intel CPUS find ich auch mega Technologisch sind die immernoch sehr interessant. gerade die unterstüzung für CU-DIMM und den E-Cores ist interessant würde ich auch gerne mal mit rum hantieren.
Ja AMD hat momentan die Nase vorn aber die Intel CPUs sind halt immernoch sehr gute Allrounder und alles andere als Langsam. Kann man auch viel Spaß mit haben.
 
@hellm
danke für die Details.

Wie du schon sagst, die Entwickler bei Intel sind ja nicht blöd, die ursprünglichen (Neben-)Taktraten sind ja nicht zufällig so "niedrig" gesetzt worden wie sies sind. Klar ist das sicherlich konservativ gewählt aber eben auch weitestgehend sicher stabil. Der Boost dürfte das für 99,9% der Leute und Situationen auch sein aber es scheint wie du zeigst auch Gegenbeispiele zu geben.

Wie auch immer, ich werde am System erstmal nichts verändern (ich bin nebenbei immer noch auf dem PR4-BIOS von letztem Jahr!), aus einem einfachen Grund: Ich nutze den 285K jetzt ein halbes Jahr lang und das stellenweise wirklich sehr hart und andauernd - und das DIng hat bisher nicht die geringste Schwäche gezeigt in der aktuellen Einstellung (Intel Default + PL1 auf 250W und XMP an). Alles bombenstabil.

Das einzige was bisher unerwartet 2x in 6 Monaten passiert ist ist, dass die Lüftersteuerung sich nach mehreren Stunden Vollast mal verabschiedet/neu gestartet hat, bedeutet auf einmal drehen alle Lüfter spontan auf 100%, nach ner Minute setzt dann die regelung wieder ein und es geht wieder temperaturgeregelt runter in der Drehzahl. Kann aber auch sein dass das Mainboard sich da verschluckt.
 
Da dies nich nur einmal aufgetreten ist, es wird nicht spezifisch an einer Map liegen. Ich hatte auch mal einen Crash zwischendurch, aber sonst nur nach dem Start und dem Klick auf Continue, ich spiele die Kampagne. Dem Datum nach 9./ 10. GDF Missison (fast hätte ich GDI geschrieben).

Liegt sicher nicht an der Last, kompilieren war auch kaum ein Problem. Wenn ich den Glitch vom 235 mit reinnehme, der war beim Start des Tests, dann macht das auch irgendwie Sinn. Es wurden vermutlich gerade einige Daten geschoben, und irgendwie kommt es dabei dann zur in Tempest Rising beobachteten Kernel Access Violation.
Beim Laden des Savegames kann es entweder sofort oder erst nach 10-15 Sekunden zum Crash kommen, aber es wird passieren.
 
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