News Intel Core Ultra 200: Overclocking nur mit Z890 [Gerücht]

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Intels kommende Desktop-CPUs der Serie Core Ultra 200 ("Arrow Lake") werden von insgesamt fünf neuen Chipsätzen flankiert, aber voraussichtlich nur einer der neuen PCHs ("Platform Controller Hubs") unterstützt volles CPU-Overclocking.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel Core Ultra 200: Overclocking nur mit Z890 [Gerücht]

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Ich steh auf dem Schlauch, denke ich. @PCGH_Sven , kannst du helfen?
Bisher stand in eurer Liste kein W-Chipsatz und nun ist ausgerechnet auf diesem RAM-OC freigegeben?
Geh ich recht in der Annahme, dass noch nicht sicher ist, ob wirklich ein W erscheint?
 
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Der B860 wäre doch schön rund. Memory OC ja und wenn man die Powerlimits anpassen kann, reicht das auch.
 
"BCLK-OC" in der Liste? Also mehr als die +3 MHz bevor es zusammenklappt? Oder sogar wieder mit Straps aus der X99 Ära (Erhöhen von BCLK in größeren Stufen ohne Peripherie mot zu erhöhen, also beispielsweise 125 MHZ strap statt 100 aber PCIe bleibt bei 100)?

Das wäre mal wieder interessant aus technischer Sicht...
 
Jau. Was heißt da aber: "X99 Ära"? Ich hab Zuhause noch ein T-Power X79 im Regal, das meinen Sandy-3820 mit 125er strap fast 1,5 Jahre anstandslos befeuert hat. In der Nachspielzeit kamen da nochv4820 und 4960x drauf. Das war ein tolles Brett und oc hat Spaß gemacht.
 
Ich bin ja mal "gespannt", ob die 65W Prozessoren ab der Mittelklasse wieder so dermaßen drosseln, wenn man die auslastet, und ob man das totale Spezifikationschaos der letzten Generation mal grundlegend beseitigt.
Denn es könnte genau wieder darauf hinauslaufen, falls AMD seine Versprechen mit Ryzen 9000 halten kann, und Intel dann schon wieder auf den letzten Drücker für die letzten 5-10% Leistung den Turbomodus (für Übertakter?) zur "Basisspezifikation" umschreibt.
Das haben die ja bis heute nicht zugegeben.
Ich bin echt "gespannt", wie sich das Thema noch weiterentwickelt.
Jedenfalls müssen die nicht nur dringend an ihrer Reputation arbeiten, um mal wieder alltagstaugliche Produkte abzuliefern, die man auch mal jemandem ans Herz legen kann, die evtl. auch ein wenig auf die Stromkosten etc achten (müssen).
Letzten Endes sind das ja gar nicht mal so üble Produkte, das war Vega von AMD auch nicht, nur die Art und Weise mit der extremen Übertreibung und dem anderen drumherum stößt wirklich übel auf.
Man hat den ganzen Frust und Hate gegen die Firma selbst inszeniert und verschuldet - und steht nicht mal dazu, was ja alles nur noch schlimmer macht.

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Also alles wie vorher :ka:
Dachte ich mir auch. Auch beim Memory-OC klingt alles wie gehabt, oder habe ich das was übersehen?
"BCLK-OC" in der Liste? Also mehr als die +3 MHz bevor es zusammenklappt? Oder sogar wieder mit Straps aus der X99 Ära (Erhöhen von BCLK in größeren Stufen ohne Peripherie mot zu erhöhen, also beispielsweise 125 MHZ strap statt 100 aber PCIe bleibt bei 100)?
Technisch haben sie ja Recht(die Option gibt es nach wie vor), nur das das halt nichts mehr bringt seit man den BCLK auf 100MHz festgenagelt hat und sich so auch den Taktgeber für PCI-E sparen konnte.
Gab wohl mal ein paar Frankensteinlösungen für x79 und x99 mit separatem Taktgeber, aber BCLK-OC ist nach x58 mit dem 133MHz BCLK und folglich zwingender Anpassung für PCI-E beerdigt worden.
 
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"BCLK-OC" in der Liste? Also mehr als die +3 MHz bevor es zusammenklappt? Oder sogar wieder mit Straps aus der X99 Ära (Erhöhen von BCLK in größeren Stufen ohne Peripherie mot zu erhöhen, also beispielsweise 125 MHZ strap statt 100 aber PCIe bleibt bei 100)?

Das wäre mal wieder interessant aus technischer Sicht...

Solange das Mainboard den PCI-E-Takt abkoppeln kann, kannst du mit einer K+Z-Kombination den BCLK hochschrauben soweit du willst. Ich glaube, schon bei Skylake habe ich mal >600 MHz gesehen. Allein: Es nützt nichts. Core, Uncore, IMC – nichts läuft direkt mit BCLK. Solange man K-CPU und Z-Mainboard hat, kann man also genauso gut und wesentlich komfortabler die entsprechenden Multiplikatoren hochsetzen. BCLK-OC war in der Breite immer nur ein Thema für non-K-/non-X-Übertaktung, also wenn die Multiplikatoren gelockt sind. Aber das verhindert seit Skylake eben die IME wirkungsvoll, sieht man mal von dem Bug bei Alder Lake ab, sobald 102,9 MHz überschritten werden. Mittlerweile haben außerhalb des absoluten High-End-Bereichs die meisten Mainboards nicht einmal mehr die nötigen Taktgeber. Wofür auch?
 
Solange das Mainboard den PCI-E-Takt abkoppeln kann, kannst du mit einer K+Z-Kombination den BCLK hochschrauben soweit du willst. Ich glaube, schon bei Skylake habe ich mal >600 MHz gesehen. Allein: Es nützt nichts.
Bei K+Z haste ja sowieso den offenen Multi.
BLCK-OC war ja wie du sagst nur da interessant wo man das nicht hatte und so ohne "Erlaubnis" übertakten konnte - oder bei den X79/X99er Plattformen über den Strap. Nicht, weil der mehgr CPU-Takt erlaubt hätte sondern weil aus mir bis heute nicht bekannten Gründen mit nem 125er Strap deutlich mehr RAM-Takt stabil war als mit BCLK100.
Beim X99 wars anfangs schon schwer, DDR4-2400 quadchannel stabil hinzubekommen mit 100x24, dagegen war DDR4-3000 als 125x24 oft sofort stabil (mindestens aber so krumme Späße wie DDR4-2750 als 125x22). Das hat sich erst mit späteren BIOS-Versionen entschärft so dass man auch mit 100x30 stabil dahin kam.
 
Dafür gibt es bei neuren Plattformen ja einen getrennten Bezugstakt für den Speichercontroller. Meiner läuft auch mit 133 * 25 statt 100 * 33. Das (K+)Z-Systeme BCLK-OP supporten ist also ebenso irrelevant wie altbekannt.
 
Die Implementation schwankt von Hersteller zu Hersteller. Asus z.B. macht eine extra Option draus, wo man zwischen 100 und 133 MHz wählen kann. Bei MSI dagegen hat man z.B. in der RAM-Auswahlliste alle Taktraten aufgelistet und einen entsprechenden Hinweis dahinter, wie sie erreicht werden – da kann dann also auch "3200" (133x25)" auf "3200 (100x32)" folgen.
 
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