News Instabile Intel-CPUs: Kein Rückruf, kein Fix für defekte CPUs

Wenn ich eine dieser Intel cpus hätte würde ich so oder so auf einen Umtausch bestehen. Wer weiß ob meine cpu schon beschädigt ist oder nicht. Das ist kaum festzustellen. Und diese dürfte man dann auch erst mit dem neuen Microcodeupdate betreiben.
Und wer weiß schon was dieses Update bringt. Vllt lebt die CPU dann gerade über die Garantie hinaus und wer weiß was es an Performance kostet. Ugh. Intel würde ich da nicht glauben.
Oder man nimmt die Spannungsversorgung selber in die Hand und bleibt garantiert im grünen Bereich anstatt sich stumpf aufs Mainboard oder den Microcode zu verlassen.
 
@keinnick
Ihr habt den Schuss offensichtlich auch noch nicht gehört, wisst ihr eigentlich das wir über K CPUs reden, wer empfiehlt den Leuten was sie kaufen sollen, genau, Nerds, egal ob in Foren, Youtube, Solzialen Plattformen, Reddit und Co. Na was solls, ich verstehe euch schon, ihr seid ja mit eurer Intel CPU seeeehr Glücklich ;-) :lol:
 
Oder man nimmt die Spannungsversorgung selber in die Hand und bleibt garantiert im grünen Bereich anstatt sich stumpf aufs Mainboard oder den Microcode zu verlassen.
Ob man mit Mainboardeinstellungen überhaupt in der Lage ist das Problem komplett zu lösen ist ja nicht mal bekannt. Werden 99+% der User aber sowieso nie machen und sollten sie auch nicht machen müssen.
 
Machen wir uns nichts vor.
Nüchtern betrachtet befinden wir uns in einer Welt in der Automobilhersteller ausrechnen, ab wieviel Todesfällen ein Rückruf monitär notwendig ist.
Nüchtern betrachtet, ist diese Aussage faktisch komplett falsch und spiegelt nicht die Prozesse in der Führungs- und Entwicklungsetage wieder, die dort ablaufen beim Entwickeln eines Fahrzeuges.

Besteht Gefahr für Leib und Leben MUSS umgehend kontakt mit den entsprechenden Behörden aufgenommen werden.
Nach einem Unfall mit Todesfolge der auf einen technischen defekt eines Sicherheitsrelevanten Bauteils zurückgeführt werden kann, wird der Hersteller umgehend davon in Kenntnis gesetzt und der interne und teils auch externe Prüfprozess beginnt. Sollte sich hier herausstellen, dass das betroffene Bauteil tatsächlich sicherheitsrelevante Defekte im Werksauslierungszustand hat, die Rahmenbedingungen in welchen dieser Defekt auftritt von jedem ohne weiteres ausgelöst werden können und diese somit eine akute Gefahr für die entsprechenden Baureihen darstellen, wird über die Behörden ein sofortiger Rückruf bzw. eine Benutzungsunterlassung der betroffenen Besitzer der Fahrzeuge in die Wege geleitet. KBA und Zulassungsstelle helfen an der Stelle, die Besitzer zeitnah zu informieren.

Was du vermutlich meinst ist die Abstufung der Rückrufe. Es gibt stille Rückrufe, die einfach bei einem Service/Inspektion durchgeführt werden, welche der Kunde maximal auf der Rechnung sieht in form eines kostenlosen Aktionscodes. Je nach Hersteller steht hier auch was tatsächlich gemacht wurde. Dann gibts noch den erweiterten Rückruf mit Brief, wo der Besitzer lediglich darüber informiert wird, doch irgendwann mal einen Termin zu machen um ein entsprechenden Tausch/Update durchführen zu lassen. Einen Brief welcher um einen dringlichen zeitnahen Termin bittet bis halt zur oben genannten Aufforderung, dass Fzg. nicht mehr zu nutzen und sich umgehend mit einer Werkstatt kurz zu schließen.

Ein Automobilhersteller hat rechtlich garkeiner Möglichkeiten so etwas zu entscheiden. Zumal speziell in Deutschland mit dem KBA auch eine entsprechende Prüfeinrichtung für die Zulassung eines Fahrzeugs zwischen steht, die, wenn sie ihren Job richtig macht, solche "fahrlässigen Mängel" sehen sollte. Was nicht heißt, dass Einschätzungen nicht auch falsch sein können und sich im durchaus aufwändigen Prüfprozess bis zur Serienreife eines Automobils, verstecken könnten.

Ein Rückruf ist immer mit einem Rufverlust verbunden! Und der Kostet mehr Geld als viele Rückrufe und Strafzahlungen. Dessen sind sich alle Automobilhersteller einig...zumindest nach den letzten paar Skandalen die man sich geleistet hat. Egal ob VW, Mercedes, Toyota oder Fiat.
 
Ob man mit Mainboardeinstellungen überhaupt in der Lage ist das Problem komplett zu lösen ist ja nicht mal bekannt.
Laut Intel sorgt zu hohe Spannung für den Verschleiß. Nichts ist leichter als die Core Voltage manuell festzulegen, allein schon weil bei Alder- und Raptor Lake die P-Cores, E-Cores und der Ringbus alle an der einen Spannung hängen. Mühseliges ausloten unterschiedlicher Spannungen gibt es nicht.
 
@keinnick
Ihr habt den Schuss offensichtlich auch noch nicht gehört, wisst ihr eigentlich das wir über K CPUs reden, wer empfiehlt den Leuten was sie kaufen sollen, genau, Nerds, egal ob in Foren, Youtube, Solzialen Plattformen, Reddit und Co. Na was solls, ich verstehe euch schon, ihr seid ja mit eurer Intel CPU seeeehr Glücklich ;-) :lol:
Der überwiegende Anteil der normalen Anwender oder die IT-Abteilungen von Unternehmen da draußen kaufen aber keine K-CPUs und lassen sich auch nicht von "uns" beraten. Da wird gekauft was im Media Markt Prospekt steht und besonders dick gedruckte "Angebotspreise" dran hat (Privatleute) oder wofür der Vertreter den besten Rabatt einräumt (Unternehmen).

Kein Grund gleich so salzig zu sein. Komm mal wieder runter. Du solltest aber vielleicht realisieren dass wir, weltweit gesehen, eine extrem kleine Bubble mit geringem Einfluss sind. ;-)
 
Zitat: Intel sei "zuversichtlich", dass der neue Mikrocode verhindern wird ... :rolleyes:

Zuversichtlich bin ich ebenfalls.
Und zwar dergestalt, dass ich mir bis auf weiteres gewiss keine Intel-CPU zulegen werde :devil: .
AMD hat auch schon Böcke geschossen, etliche andere ebenfalls, aber etwas dreist von Intel ist das schon.
Der Endkunde (im DIY-Bereich) schaut in die Röhre.
Als Käufer eines reichlich teuren Prozessors (147xx + above) käme ich mir da reichlich gelackmeiert vor.
Man kann nur jedem raten seine CPU nach dem Patch (sofern er denn "wirkt") umgehend austauschen zu lassen.
Zur Not das Ding vorher "grillen" damit sie auch hin ist.
Die OEMs werden sicherlich entschädigt bzw. da wird eine andere Regelung gefunden werden.
Wurde im Thread ja bereits mehrfach erwähnt, sehe ich ebenso.

Intel, fragt mal bei DB nach, die machten aus dem Elch-Test-Spektakel was, da wurde reagiert und vieles auf
links gedreht. Unterm Strich hatte die Kiste hinterher durchaus ein gutes Image.
Der Kunde versteht und akzeptiert Fehler durchaus, sofern der Hersteller das angeht, ordentlich kommuniziert und
die Sache fixt bzw. ohne Federlesen ersetzt.

Bin froh bei AMD (diverse AM4 und sogar noch zwei AM3+) zu sein und da bleibe ich bis auf weiteres auch.
Meine ollen Intels (drei sind verblieben) laufen noch und dienen als niedere Knechte für die einfachen Aufgaben :)
Und ich hoffe einfach mal, dass die AMDs weiterhin so gut und problemlos laufen wie bisher.
 
Der überwiegende Anteil der normalen Anwender oder die IT-Abteilungen von Unternehmen da draußen kaufen aber keine K-CPUs und lassen sich auch nicht von "uns" beraten. Da wird gekauft was im Media Markt Prospekt steht und besonders dick gedruckte "Angebotspreise" dran hat (Privatleute) oder wofür der Vertreter den besten Rabatt einräumt (Unternehmen).

Kein Grund gleich so salzig zu sein. Komm mal wieder runter. Du solltest aber vielleicht realisieren dass wir, weltweit gesehen, eine extrem kleine Bubble mit geringem Einfluss sind. ;-)
Ist halt die Frage ob wirklich nur die K-CPUs betroffen sind, oder ob es die einfach nur zuerst trifft und in einem halb Jahr dann der Rest ebenfalls Probleme macht.

Abgesehen davon gibt es auch eine ganze Menge K-CPUs in OEM Rechnern und sogar in spezialisierten Servern. Das wird noch lustig für Intel und die Partner, denn dort ist es mit einem Garantiefall für die CPU im Zweifel nicht getan.
 
Hier bin ich auch gespannt. irgendwo gelesen das es die 13600er auch betreffen kann nur das Verschleiß hier länger andauern könnte.

So aber so...das war mein letztes Intel System auf langer Zeit.
hm, da bin ich auch mal gespannt, wirke aber schon mit Lite Load 3, danke MSI^^ und 65W Limits gegen.
Ist dann immer noch schön schnell unterwegs und entspannter zu kühlen.
 
Okay danke für Info zu Alderon Games, hab's mir mal bei Linus angehört.
Gut, bei 100% wäre dann über einen Wechsel auf eine ganz andere Plattform nachzudenken, wenn es denn so wäre.

Ich denke, dass man da ohne guten Anwalt kaum Chancen haben wird. Da sind viele rechtliche Fragen zu klären. Wer ist mein Vertragspartner? Gilt die Beweislastumkehr bei CPUs ? Wenn ja, lag schon beim Kauf eine defekte CPU vor ja/nein? Wurde die CPU ggf. falsch beworben, also mit falschen Leistungsdaten beworben? Kann ich vom Kaufvertrag zurücktreten?

Der Rücktritt vom Kaufvertrag wäre wohl für viele die schnellste und einfachste Variante, da man den Mangel an einer CPU ja nicht ohne "besonderen Aufwand" beseitigen kann. Alles Fragen, wo es auf das Wohlwollen des Händlers drauf ankommt.

Ganz doofe Sache wie ich finde.
 
Laut Intel sorgt zu hohe Spannung für den Verschleiß. Nichts ist leichter als die Core Voltage manuell festzulegen, allein schon weil bei Alder- und Raptor Lake die P-Cores, E-Cores und der Ringbus alle an der einen Spannung hängen. Mühseliges ausloten unterschiedlicher Spannungen gibt es nicht.
Wenn man Intel glaubt. Es gibt Quellen die behauptet dass der Ring bus einfach einen Konstruktionsfehler hat und die CPU so oder so schneller stirbt und man das Problem bestenfalls hinauszögern kann.
Dann gibt es da noch die Oxidation die Angeblich 2023 gefixt wurde. Und es gibt Quellen die behauptet dass das binning einfach zu großzügig lief.

Selbst Intel selbst sagt, dass sie "zuversichtlich" seien, dass das Problem durch das microcodeupdate gelöst wird. Sie wissen es selbst nicht mal.

So oder so ist das am Ende egal. Die CPU läuft nicht wie sie soll und zerstört sich selbst von Haus aus. Da würde ich keine Kompromisse eingehen und das Ding umtauschen wenn auch nur der Hauch einer Chance besteht dass meine cpu beschädigt sein könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein 13700K war von den typischen Absturz-Problemen betroffen. Mit dem neusten Beta BIOS meines MSI Z790 Edge Wifi und einer Übertaktung auf 5,5 Ghz läuft seit dem alles stabil. Bin auf das in den nächsten Wochen kommende Microcode Update gespannt, hoffentlich wird die Performance nicht beeinträchtigt werden.

Mein Taskmanager zeigt mir nun allerdings 8,74 Ghz an :D Weiß jemand woran das liegt?
8,74 GHZ.png
 
wer jetzt noch Intel kauft....der ist dann wirklich ULTRA Fanboy 5000.... :ugly: :ugly: :ugly:
Würde ich so nicht sagen.

In einem anderen Artikel hier stand, dass Intel bei kleineren Lasten deutlich energieeffizienter wäre als AMD.
Nur beim Rendern unter Vollast sähe es anders aus. Das macht Intel für mich weiterhin attraktiv.

Dann scheinen auch nur die leistungsfähigsten CPUs betroffen zu sein und vermutlich auch nur dann, wenn sie immer unter Dampf betrieben werden. In meinem Set-up mit Bitsum Process Lasso Pro ist die Default-Einstellung: Balanced und wenn ich 15 Sekunden nichts tippe, wechselt Windows in den Energiesparmodus.
Hohe CPU-Last habe ich meistens nur beim Gamen, aber auch nicht übermäßig viel und bei Backup.

Zudem … sollte AMD mal ähnliche Probleme haben, würden die dann anders reagieren? Vermutlich nicht.

Und wenn Intel jetzt sagt, man solle sich an den Support werden, dann hört sich das für mich so an, als sei eine Kulanzlösung nicht völlig ausgeschlossen. Das sollte man dann aber auch nicht an die große Glocke hängen, damit solche Einzelfallentscheidungen weiterhin möglich sind.
 
Das war´s für mich und INTEL ! Evtl. noch ne GPU (Druid) für den 2. Automat (mal schau´n).
Werde die INTEL Aktien abstoßen und mir von dem Geld Ende des Jahres ein neues AMD System zusammenstellen :daumen:
 
Mein Taskmanager zeigt mir nun allerdings 8,74 Ghz an :D Weiß jemand woran das liegt?
Kann nur ein (lustiger) Auslesefehler sein. Aber was anderes anhand deiner Hwinfo Werte:

- ca. 1.44v VCore für 5,5 GHz ist ziemlich viel. Da geht bestimmt weniger.
- VDDQ TX auf 1.4v ist sogar schon brutal viel. Selber so eingestellt?
 
Kann nur ein (lustiger) Auslesefehler sein. Aber was anderes anhand deiner Hwinfo Werte:

- ca. 1.44v VCore für 5,5 GHz ist ziemlich viel. Da geht bestimmt weniger.
- VDDQ TX auf 1.4v ist sogar schon brutal viel. Selber so eingestellt?
Weniger geht schon und läuft auch in manchen Applikationen stabil, aber leider nicht in allen. Die Spannung die du hier siehst liegt auch nur im 'Ruhezustand' an, wenn keine Last anliegt. Beim Gaming sind es dann um die 1,4v, R23 unter Volllast dann nur noch 1,24v. VDDQ habe ich um den RAM zu optimieren so eingestellt, läuft aktuell auf 7000 Mhz C32. Brutal viel würde ich das aber nicht nennen, 1,4v sind i.d.R. sogar noch ziemlich gesund.

Zufällig oder konnte man diese von alleine irgendwie auslösen?
Per y-cruncher konnte ich die Instabilität sehr gut reproduzieren. Zudem sind Spiele wie Fortnite abgeschmiert. In Hogwarts Legacy entstand beim Kompilieren häufig ein Absturz.
 
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