AW: Ihr seid Game Designer welches Spiel würdet ihr machen ?
Hegemonia war cool damals, jo...
Genre: Rollenspiel / RTS/Action-Mix
Engine: Gamebyro oder Crysis-Engine, die bei Aion verwendung fand
Setting: Greyhawk (älteste AD&D-Welt)
Ausrichtung: Solo/MMO-Mix. Man kann alleine questen gehen (5-Mann-Gruppe, die restlichen Spieler werden von NPCs übernommen - mit Hintergrundstory etc a la Mass Effect, Baldurs Gate oder Dragon Age.
Hintergrund:
Es gibt 5 Fraktionen, die teilweise gegeneinander arbeiten. Da man zwar ein Solospiel spielt, aber mit anderen SPielern interagieren kann, sind Konflikte an der Tagesordnung. Wirtschaftssystem ist ähnlich wie EVE, das heisst, alle Gegenstände, die es im SPiel gibt, werden von den Spielern hergestellt und verkauft. Es gibt auch keine Archetypen an Klassen (Krieger, Händler, Assassine etc), sondern man kann alles erlernen, aber das kostet Zeit und (viel) Ingamewährung.
Da die Welt von Greyhawk eine Fantasy-Welt nach einem "Weltkrieg" ist und die Staaten nun langsam wieder zur Normalität zurückkehren, haben die Spieler genug Quests zu erledigen, um aufzusteigen. Wer nicht kämpfen will, kann aber auch einen Kontor eröffnen und sich als Händer oder Produzent versuchen. Die Fraktionen teilen sich 90% aller Güter, die restlichen sind in den Gebieten der Fraktionen verteilt und entsprechend wertvoll für andere.
Es gibt ca. 50 kleinere Königreiche, die in den Fraktionen bzw Bündnissen aufgehen. Jedes Land ist bereisbar und erkundbar, teilweise auch eroberbar. Man kann sich in der Hirachie eines Staates hocharbeiten - sei es durch PVP-Kämpfe oder durch bare Münze (sprich, je erfolgreicher man als Händler ist, desto eher bekommt man Posten - das hat aber nichts mit dem Reichtum des Chars zu tun - also nix mit Posten kaufen - sondern mit dem Wirtschaftlichen Erfolg. Wer mehr einnimmt als ausgibt, hat Erfolg.)
Man kann mehrere Posten in einem der Reiche übernehemen. Schatzmeister (Steuern etc), Kanzler(Vorbereitung von Gesetzen - so kann man zB bestimmte Mitglieder einer Fraktion als Vogelfrei erklären oder Friedensverträge aushandeln) Heerführer (Kriege) und 5 andere, kleinere Posten. Der Clou ist, dass der Heerführer die Truppen aus den Spielern rekrutiert - und dafür Spielwährung uahlen muss. Ein reiches Land kann eher einen Krieg führen (und gewinnen) als ein armes. Wenn nicht genügend Spieler vorhanden sind, kann der Heerführer auch NPC-Soldaten rekrutieren. Die sind zwar weniger leistungsfähig als Spieler, dafür aber teurer.
Im Kriegsfall formiert der Heerführer die Armeen und zieht diese in bestimmte PVP-Zonen. Die Spieler, die in dne Armeen sind, werden dorthingeportet und führen Schlachten a la Mount & Blade. Wer stirbt, bleibt für die Runde tot und kann nicht wieder auferstehen. Ist die Schlacht geschlagen, wird errechnet, ob die Schlacht knapp oder vernichtend gewonnen/verloren wurde. Anhand dessen wird bestimmt, ob das Gebiet von nun an dem Sieger voll oder nur teilweise gehört. Sprich: Wirf das Gebiet in der Woche 100.000 Taler ab und der Sieg war vollkommen (wenig Verluste auf der eigenen Seite), dann erhält man max 95% der Einnahmen dieses Gebiets (bei knappem Sieg max 50% für 2 Wochen. Danach gibts eine automatische Revolution und das Gebiet fällt wieder an den Besitzer zurück und kann für 1 Woche nicht mehr angegriffen werden.
So geht das dann immer hin und her.
Battlegrounds etc wird es nicht geben.
Bezahlmodel: Mix aus Free2Play, P2P und "Spiellizenz aus Spielwährung". Ingame-Itemshop
Free2Play: Spiel wird im Laden für x € verkauft. Bis Level 30 (max ist bis zum ersten Addon ^^ Lv60) ist das Spiel komplett kostenlos - wer nur Solo spielt (also nur questet und sein Loot im AH vertickt) kann bis lv60 weiterspielen, kann aber bestimmte "Skills" wie Händler oder Produzent nicht erlernen. Er kann zwar mit anderen quasseln und auf Missionen gehen, aber keinen wirklichen Reichtum anhäufen. Ausserdem kann er sich nur 2x im Monat als Söldner für eine Schlacht rekrutieren lassen. Zudem kann er nur die niedrigen Posten im Staat erhalten.
P2P: Für 12,99 € im Monat erhält mal das volle "Bürgerrecht". Im Spiel heisst das "Steuer". Damit erhält man - wie im Mittelalter üblich - das Recht, alles zu tun, was man will - man ist voller Bürger, mit allen Rechten - und Pflichten. Man kann sich selbst ein Haus kaufen, (Fern-) Handel treiben, Produktionsstätten erwerben, bauen, kaufen und Nutzen und und und . Zudem kann man jederzeit als Söldner tätig werden und kann alle Posten im Reich bekleiden.
Ingame-Währung. Wer als Kämpfer, Händler oder (betrügerischer) Staatsbediensteter Ingamewährung ansammelt, kann jeden Monat beim König eine "Steuerspende" einreichen. So zahlt er statt echtem Geld eine nicht gerade niedrige Summe Spielgeld. Hintergedanke ist, dass erfolgreiche Spieler/Produzenten das Spiel bereichern. Wenn sie mal kein echtes Geld haben, dann wäre es tatsächlich ein Riesenverlust für das SPiel, wenn sie gehen müssten (mal stelle sich vor, ein wichtiger Produzent von Pfeilen und Bögen würde plötzlich wegsein... das gäbe eine Preisexplosion und Frust). Also können diese mit Ingamewährung zahlen und dennoch alle Boni geniessen.
Ingame-Itemshop: Kleinvieh macht auch Mist

Im Itemshop gibt es nur Zeugs, dass man entweder durch echtes Geld oder viel Spielwährung zahlen kann. Waffen etc gibt es hier nicht, alles, was zum Spielen benötigt wird, wird als Loot gefunden oder von Spielern produziert. Der Itemshop verkauft nur optisches Kleinkram. Wer sein Schwert unbedingt wie eine Discokugel leuchten lassen will - bitte sehr, kostet 10 Cent für eine Woche, 25 Cent für einen Monat und 1.50€ permanent. Oder man möchte das bereits bestehende Familiensiegel ändern, weil man, als man es erstellte, besoffen war? Klar, kein Prob: 4€ bitte ^^