Ich will (endlich) mit Linux anfangen!

Na den Support den man anruft wenn's mal ernsthaft Probleme gibt und das System irgendwelche Fehler produziert die man selbst nicht weg bekommt. Da geht's eher weniger um den Spieler allein Zuhause, sondern um Produktivität.
In der Theorie erwirbt man mit der Lizenz auch einfachen Support.
 
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Danke für euer Feedback. Ich würde die Themen Secure Boot und swap mal resümieren.

Secure Boot
  • Secure Boot ist eine Sicherheitsfunktion moderner Mainboards und beschränkt den Boot-Vorgang auf sog. vertrauenswürdige und entsprechend zertifizierte Software. Windows 11 setzt diese Funktion im Allgemeinen voraus. Linux-Betriebssysteme starten im Allgemeinen nicht, wenn Secure Boot aktiviert ist, aber manche Distributionen können optional angepasst werden.
  • Einrichtung und Nutzung eines Linux-Systems: Secure Boot sollte deaktiviert werden, sofern man es nicht nutzen und das Betriebssystem anpassen möchte.
  • Einrichtung eines Dual-Boot-Systems (Windows 11 & Linux): Zuerst Windows 11 installieren, dabei kann/sollte Secure Boot der Einfachheit wegen aktiviert sein - anschließend Secure Boot deaktivieren, dann Linux installieren. Falls das System Secure Boot nicht unterstützt oder Secure Boot nicht aktiviert werden soll, müssen spezielle Installationsmethoden verwendet werden.
  • Nutzung eines Dual-Boot-Systems (Windows 11 & Linux): Optional können manche Linux-Distributionen (bspw. Linux Mint) mit Secure Boot laufen. Dies empfiehlt sich, wenn man solche Sicherheitsfunktionen von Windows 11, die auf Secure Boot basieren, unbedingt nutzen möchte. Andernfalls kann Secure Boot (auch für Windows 11-Updates) deaktiviert bleiben.
swap (Auslagerungsdatei/-partition)
  • Linux kann swap-Speicher nutzen, um den RAM zu entlasten, wobei die Umlagerung in den swap-Speicher je nach System und Nutzung unterschiedlich verwendet wird:
    1. Als Ergänzungsspeicher zur Auslagerung inaktiver Prozesse, um den RAM für aktive Prozesse zu priorisieren
    2. Als Notfallspeicher zur Erweiterung des RAM für laufende Anwendungen bzw. zur Vermeidung von Speichermangel (out-of-memory)
    3. Als Zwischenspeicher im Ruhezustand: Je nach Ruhezustand wird der RAM-Inhalt entweder im RAM belassen und der RAM bleibt aktiv (suspend-to-RAM). Oder der RAM-Inhalt wird in den swap-Speicher umgelagert, der RAM anschließend deaktiviert (suspend-to-disk); beim Wiederhochfahren wird der RAM wieder aktiviert und der swap-Inhalt wieder in den RAM geladen.
  • Ein swap-Speicher kann als Auslagerungsdatei oder als eigene Partition bestehen. Zwar lassen sich swap-Auslagerungsdateien leichter verändern, aber eine swap-Partition ermöglicht den suspend-to-disk-Ruhezustand ohne weitere Konfigurationen.
  • Neuere Systeme mit viel RAM sollten swap nicht als Notfallspeicher benötigen, profitieren jedoch auch bei leichter oder moderater Last von der Auslagerung inaktiver Prozesse.
  • Neuere Systeme mit schnellem nichtflüchtigen Sekundärspeicher im Terrabyte-Bereich (SSD) können ohne nennenswerte Nachteile etwas Speicher für eine swap-Partition erübrigen.
  • Wie intensiv bzw. frühzeitig swap-Speicher vom System genutzt werden soll, kann vom System oder Benutzern über den Kernel-Parameter swappiness (Wert 0-100) als Teil einer komplexen Heuristik koreguliert werden. Das Minimum 0 oder sehr geringe Werte meinen, dass swap nur genutzt wird, wenn der RAM voll ist (Notfallspeicher), ein Standardwert liegt bei 60 (Ergänzungsspeicher), und die aggressivste Nutzung erfolgt bei 100.
  • Die Größe des swap-Speichers sollte für die Nutzung des suspend-to-disk-Ruhemodus an die Größe des RAM angepasst werden, also etwas größer als der RAM-Speicher sein. Andernfalls kann auch weniger genügen.
  • Deep Dive:

Kann man das so stehen lassen?

EDIT: siehe Anmerkung von @DOcean
 
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@Herr_M

Was mir grade noch spontan einfällt: Wenn du eh alles frisch machen willst dann schau welche nvme SSDs du nutzt und sollten diese im 512e Modus laufen stell sie auf 4K native um.

Testen kannst du das unter Windows mit "fsutil fsinfo sectorinfo C:" oder unter Linux mit "sudo fdisk -l /dev/nvme0n1p3". C: steht in diesem Fall für die Partition unter Windows, /dev/nvme0n1p3 wäre dann die erste nvme Partition 3. Musst du eventuell anpassen.

Anhang anzeigen 1498488

Wenn dir logisch/physikalisch mit 4096 / 4096 angezeigt wird dann bist im 4k native Modus. Wie das Windows Fenster aussieht weiß ich grade nicht aus dem Kopf, aber dort werden dir 4 Werte angezeigt. Wenn dort 4 x 4096 Byte stehen ist native 4k, wenn ein 512 Byte dabei ist dann ist die SSD im 512e Modus. Eventuell kann ja jemand nen Screenshot nachreichen.

Spart unter Windows und Linux bzw. NTFS und ext4 etc. CPU Leistung und du hast mehr nutzbaren Platz auf der Platte :)
Also verschenke ich gerade CPU Leistung, weil ich meine Uralt-Distro rumschleppe ... naja, auch ein Grund, mal neu aufzusetzen. Und warum nicht gleich Linux dazu? Hatte ich vor Jahre schonmal angedacht, war aber dann doch zu bequem/eingeschüchtert.
 

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  • ssd_sectorinfo.jpg
    ssd_sectorinfo.jpg
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zum Thema swap (Actung geht in die Tiefe):
(aus dem Arch Wiki)

Kurz gesagt, lass die Distri einfach machen, die machen das in 99% der Fälle schon richtig...
 
Danke. Dann kann ich sowohl CachyOS, Nobara und Bazzite direkt nach der Installation nutzen, richtig? Ebenso, wie ich bei Windows gewisse Dinge einrichten muss (Netzwerk, aktuelle Treiber, Steam), um dann spielen zu können, müsste ich es auch bei den Linux-Distributionen machen - oder geht es mitunter direkt, also out of the box? Wie viel Zeit müsste man sich grob geschätzt jeweils nehmen, um das System voll spieletauglich zu machen?
So pauschal kann mensch Deine Frage nicht beantworten, da Du verschiedene Distros nanntest, ich Deine Hardware nicht kenne und ich gerade nicht weiß, ob Du neben Gaming noch weitere Anwendungszwecke hast. Aber ja, eigentlich ist einiges wie bei Windows bezüglich Treiber und dass noch etwas eingerichtet und installiert werden müsste.

Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen werden konnte, dann kannst Du es im jeweiligen Auslieferungsumfang nutzen. Bspw. verfügen, meine ich, alle Distros über einen Internetbrowser. Wenn Du aber bspw. ein Office haben möchtest, kann es je nach Distro bereits mitinstalliert sein, oder Du müsstest es nachinstallieren. Die Distros, die Du nanntest sind eher auf Gaming ausgerichtet. Da wäre Office eher untypisch und es kann sein, dass es in manchen Distro nicht mitinstalliert würde. Bezüglich CachyOS weiß ich, dass den Entwickler:innen eine schlanke Distro wichtig ist und entsprechend wenig Software mit dabei ist. Allerdings verfügt CachyOS über einen Softwaremanager mit grafischer Benutzer:inoberfläche, in dem nach Kategorien sortiert, einzelne Software auswählbar ist und diese per Mausklick installiert werden kann. Bei nachfolgenden Updates werden diese miterfasst, so dass, wenn es bspw. für Libre Office eine Aktualisierung gibt, diese mit upgadetet wird. Was das Updaten sehr vereinfacht. Solche grafischen Softwaremanager gibt es aber auch bei anderen Distros. In jedem Fall kann mensch bei allen Distros über Paketmanager und Konsole solche Software nachinstallieren.

Wenn Du eine AMD GPU hast, bist Du quasi in einer privilegierten Position. Bei Linux sind generell keine extra AMD-Treiber nötig, da sie bereits im Kernel integriert sind.
Falls Du eine Nvidia Grafikkarte hast, ist das aber auch nicht mehr kompliziert. Bei CachyOS gibt es eine Hardware-Erkennung. Evtl. vorab checken oder Forist:innen fragen, die CachyOS mit Nvidia nutzen, ob es Tipps gibt, wie das reibungslos umzusetzen ist.
Für Nobara musst Du die Nvidia ISO als Download auf deren Homepage auswählen und die Nvidia Treiber sollten während der Installation installiert werden.
Bezüglich Bazzite wird in deren Doku nichts explizites erwähnt. Schau da vorher am besten nochmal hinein.
Edit: Sven schrieb über die kürzliche Juli-Version von Bazzite, dass diese auch für Desktop PC mit Nvidia GPU gedacht ist.

Wie es mit Drucker oder ähnlichen Geräten aussieht, weiß ich nicht. Damit habe ich keine Erfahrung. Da können Dir sicher andere Forist:innen mehr sagen.

Steam ist bei Nobara und Bazzite bereits enthalten. Auf der Bazzite-Seite fand ich dazu einen Guide. Über die Vorgehensweise bei CachyOS schrieb ich oben ja bereits. Die ist recht einfach und Du kannst sie hier auch nochmal nachlesen.

Wenn Du in Steam Deinen Account verknüpft hast, würde ich auf Protondb.com nachschauen, ob es eine native Ausgabe von dem Spiel gibt, das Du als erstes probieren möchtest und wie gut die native Ausgabe läuft. Es kann gut sein, dass es über den Proton-Kompatibilitätsmodus besser läuft. Über Eigenschaften beim Spiel, musste mensch diesen aktivieren. Ich glaube, das wurde aber zuletzt geändert. Wenn Du soweit bist, kannst Du dann Zocken.

Bei mehr Muße kannst Du dann ein paar Optimierungen vornehmen.

Wie lange eine Installation dauert, ist unterschiedlich. Bei CachyOS wird bspw. vieles an neuen Versionen noch während der Installation heruntergeladen. Aufgrund Server- bzw. meiner Internetverbindung hatte sie sich deswegen etwas (knappe Stunde?) hingezogen. Das muss aber, wie gesagt, nicht sein. Meine Updates im Alltag werden bei für meine Verhältnisse sehr zügigen 3-5 MiB/s gezogen.

Edit: Oha, wieder so viel Text :ugly:
 
Ich arbeite zu Hause normalerweise auf einem Laptop mit Linux. Fürs Gamen habe ich mir jedoch einen Desktop mit Windows 10 zugelegt. Weil ich im Rahmen eines Toy-Projekts mit KI-Algorithmen experimentieren wollte, begann ich, unter Windows ein Programm mit Python und Rust zu entwickeln. Sehr schnell wurde das aber zur Frustquelle. Ich lief in zahlreiche Probleme, die ich unter Linux nicht gehabt habe und war bald am Verzweifeln. Die Lösung war klar: Linux musste her.

Da ich regelmässig zu festen Zeiten mit Kolleginnen und Kollegen online spiele, wollte ich Windows immer bootbar haben. Das grösste Risiko sah ich in der Frage, wie gut Windows eine Verkleinerung der Partition verkraftet. Deshalb habe ich mir eine zweite NVMe-SSD angeschafft. Weil ich Linux ausschliesslich zum Entwickeln und als Betriebssystem nutzen wollte, reichte mir eine PCIe 3.0 NVMe-SSD.

Das führte zu folgendem Setup:
  1. NVMe-SSD (PCIe 4.0): Windows 10
  2. NVMe-SSD (PCIe 3.0): Linux mit dem Bootmanager Grub

Standardmässig boote ich über Grub von der zweiten SSD. Dort kann ich auswählen, ob ich Windows oder Linux starten will. Sollte ich die zweite SSD einmal zerschiessen, kann ich über das EFI weiterhin direkt Windows 10 starten, da es unverändert geblieben ist.

Da ich die erste SSD auch unter Linux eingebunden habe, kann ich die Spiele unter Linux von dort starten, ohne sie ein zweites Mal installieren zu müssen.

Einziger Stolperstein war, dass mein Mainboard standardmässig im CSM- statt im UEFI-Modus gebootet hat. Das führte beim Linux-Setup zu einem Installationsabbruch. Nachdem ich auf UEFI umgestellt hatte, lief alles reibungslos. Überraschend war für mich, dass sich Windows nie über den CSM-Modus beklagt hatte.

Zum Online-Gamen nutze ich weiterhin Windows, weil mein Mikrofon-Setup mit Voicemeeter Potatoe unter Windows gut funktioniert. Einzig den Prozess audiodg.exe musste ich einem festen CPU-Core zuweisen, um Knackser und Roboterstimmen zu vermeiden. Unter Linux hatte ich bisher noch keine Musse, die Equalizer, das Noisegate und den Kompressor richtig zu konfigurieren, aber ich habe schon einige Audioplugins erfolgreich getestet.

Ich benutzte Arch Linux. Das basiert auf einem Rolling-Release-Model. Ein Rolling-Release-Model muss man immer regelmässig updaten. Wenn die Schritte zu gross werden, kann es sein, dass man die Installation zerschiesst. Darum empfehle ich kein Rolling-Release für Anfänger.
 
Es schimmerte bereits ein bisschen durch, dass ich hier nicht nur aus persönlichem Interesse Fragen stelle. Ich arbeite an einem Guide, der es interessierten Leser*innen ermöglichen soll, sich umfangreich über einen möglichen Umstieg von Windows auf Linux zu informieren. Das klingt erstmal ziemlich frech: hat noch nicht einmal Linux installiert, will aber einen Guide schreiben. Stimmt irgendwie, aber andererseits stelle ich mir derzeit genau die Fragen, die sich viele Anfänger ebenfalls stellen (würden), die aber alte Hasen aus Gründen der Betriebsblindheit gar nicht mehr in den Sinn kommen. 'Wer nix kann und wer nix weiß, bildet einen Arbeitskreis', trifft in diesem Fall den Nagel auf den Kopf. :ugly:
An vielen Stellen habt ihr mir ja bereits geholfen, sodass ich eure teils langjährigen Erfahrungen einarbeiten konnte. Zusätzlich lese ich einiges, teils ist auch ChatGPT durchaus hilfreich. Ich werde noch etwas Zeit brauchen, aber bevor ich den Guide online stelle, würde ich mich freuen, wenn erfahrene Linux-User*innen die Arbeit gegenlesen und ggf. Verbesserungsvorschläge einbringen und mich auf Fehler hinweisen würden, wenn es so weit ist. Wer das tun möchte, möge mir bitte eine PN schreiben. :-)
 
[X] Emacs

Ich würde mich über ein Kapitel freuen, wie man eine bestehende Windows-Installation nicht ohne Datenverlust-Risiko als Dual-Boot erhält, sondern idealerweise via Virtualisierung in ein neues System einbindet. Meine Erfahrung mit Dual-Boot ist nämlich: Man nutzt in 99 Prozent der Fälle dann doch nur das, wo die meiste Software schon installiert ist.
Eine komplette, über Jahre gewachsene Umgebung am Stück migrieren ist den meisten aber allgemein zu viel Arbeit respektive genug, um es auf "wenn man mal Zeit ist"™ aufzuschieben. Aber einfach ein Linux einen Tab-Switch entfernt zu haben, sodass man es für alle neuen Anwendungen nutzen kann, das wäre fein. Dutzende ältere Singleplayer-Games, bei denen weder maximale Leistung noch online-Sicherheit benötigt wird, würde ich dann zum Beispiel dauerhaft im Windows-Subsystem lassen, wo sie schon installiert sind und laufen.
 
[X] Emacs

Ich würde mich über ein Kapitel freuen, wie man eine bestehende Windows-Installation nicht ohne Datenverlust-Risiko als Dual-Boot erhält, sondern idealerweise via Virtualisierung in ein neues System einbindet. Meine Erfahrung mit Dual-Boot ist nämlich: Man nutzt in 99 Prozent der Fälle dann doch nur das, wo die meiste Software schon installiert ist.
Eine komplette, über Jahre gewachsene Umgebung am Stück migrieren ist den meisten aber allgemein zu viel Arbeit respektive genug, um es auf "wenn man mal Zeit ist"™ aufzuschieben. Aber einfach ein Linux einen Tab-Switch entfernt zu haben, sodass man es für alle neuen Anwendungen nutzen kann, das wäre fein. Dutzende ältere Singleplayer-Games, bei denen weder maximale Leistung noch online-Sicherheit benötigt wird, würde ich dann zum Beispiel dauerhaft im Windows-Subsystem lassen, wo sie schon installiert sind und laufen.
Welche Spiele kann man denn in einem virtualisierten Windows laufen lassen? In meinem VirtualBox Windows 10 läuft nicht mal Diablo 2.
 
Verdammt viele wenn man mal einen vernüftigen Virtual Schicht nutzt, VirtualBox ist keine ;)
Stichwort ist GPU-Passthrough
Hab schon überlegt auf KVM zu wechseln, war aber bisher zu faul dafür :ugly:
Aber GPU-Passthrough ist ja nicht so einfach aufzusetzen und dafür gibt man ja auch noch einen kompletten Bildschirm für das Gastsystem auf, oder?
 
[X] Emacs

Ich würde mich über ein Kapitel freuen, wie man eine bestehende Windows-Installation nicht ohne Datenverlust-Risiko als Dual-Boot erhält, sondern idealerweise via Virtualisierung in ein neues System einbindet. Meine Erfahrung mit Dual-Boot ist nämlich: Man nutzt in 99 Prozent der Fälle dann doch nur das, wo die meiste Software schon installiert ist.
Eine komplette, über Jahre gewachsene Umgebung am Stück migrieren ist den meisten aber allgemein zu viel Arbeit respektive genug, um es auf "wenn man mal Zeit ist"™ aufzuschieben. Aber einfach ein Linux einen Tab-Switch entfernt zu haben, sodass man es für alle neuen Anwendungen nutzen kann, das wäre fein. Dutzende ältere Singleplayer-Games, bei denen weder maximale Leistung noch online-Sicherheit benötigt wird, würde ich dann zum Beispiel dauerhaft im Windows-Subsystem lassen, wo sie schon installiert sind und laufen.
Der Guide richtet sich eher an Umsteiger, d.h. User, die bisher noch mit Windows 10 oder bereits Windows 11 arbeiten, aber sich an Linux versuchen wollen. Was du beschreibst, geht meinem Verständnis deutlich darüber hinaus. Die Zielgruppe ist erstmal froh, wenn sie ihr Windows weiterhin benutzen können und Linux startklar haben. Die bestehende Windows-Installation dann über Linux laufen lassen zu wollen, ergibt sich erst, wenn man sich an Linux gewöhnt hat und feststellt, dass Windows keine eigene Domäne mehr benötigt.
 
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