- /boot/efi (vfat): Mountpunkt für die EFI-Systempartition, Bootloader
- swap (32 GB): Auslagerungsdatei.
- Linux Mint (100 GB, ext4): Ruhig und sicher.
- CachyOS (100 GB, Btrfs): FPS, Deutschsprachige Wiki.
- Nobara (100 GB, Btrfs): Einsteigerfreundlichkeit.
- Bazzite (100 GB, Btrfs): FPS, Rollback.
- Spiele (3,6 TB, ext4): Stabilität, Kompatibilität mit allen OS.
Halte ich für den Anfang für ziemlich umfangreich. Ja, kann man machen, ist bestimmt auch ein spannendes Projekt, nur, so als Start würde ich mir echt erst einmal nur die Live-Systeme anschauen, dann entscheiden, was mich daran wie anspricht oder abstößt. Eher KDE oder doch eher GNOME oder was ganz anderes?
Ob nun Cachy, Nobara oder Bazzite im Hintergrund läuft, ist für den Anfänger eh nur Makulatur. Ich würde da eher auf so Sachen wie einen vernünftigen Paketmanager achten. Auch wenn man irgendwann lernt, mit der Konsole schneller zum Ziel zu kommen, ist es für den Umsteiger umso wichtiger, die elementaren Dinge mit Klicki-Klicki simpel zu erreichen. Dazu zählt im ersten Moment die Installation neuer Software als auch ihr Update und ein Kontrollzentrum, mit dem ich das System nach eigenen Bedürfnissen anpassen kann.
100 GB für die Systempartitionen ist schon ok. Könnten vielleicht noch 20 GB weniger sein. Mein Manjaro habe ich inzwischen seit Jahren im Einsatz, so ziemlich jeden Desktop installier und 'ne Tonne Programme darauf. So sieht der Platzbedarf bei mit aus
Wichtiger Tipp:
Lege das /home wie bei mir auf eine eigene Partition. Mache sie groß genug, besonders wenn du mehre Distris nutzen willst, damit deine persönlichen Daten darin Platz finden. Hinsichtlich der Distros auch da immer die gleiche Partition als /home mounten und dann nur den Usernamen etwas variieren, dann ist auch da eine Trennung drin.
Mein Home-Verzeichnis habe ich jetzt schon seit einer gefühlten Ewigkeit am Laufen. Habe das sogar nacheinander zwischen unterschiedlichen Distributionen genutzt, was so gut wie nie Probleme machte. Vergleiche es damit, dass man Daten und System in Windows auch trennen sollte.
Ich habe eine 2 TB SSD für Games. Die habe ich in mein Home-Verzeichnis gemountet.
Das hat den Vorteil, dass diese Partition als Ordner in deinem persönlichen Ordner und nicht als Laufwerk im jeweiligen Filebrowser auftaucht. Es kann nämlich sein, dass du in bestimmten Situationen mit den Filebrowsern unterschiedlichen Desktop Environments konfrontiert wirst und die Laufwerke, die keinen festen Mountpoint haben und nur dynamisch durch Anklicken gemountet werden, im File-Dialog nicht angezeigt werden.
Ach so, noch so eine Erfahrung:
Erst Windows installieren und dabei gleich die wichtigsten dafür zu nutzenden Partitionen erstellen und gleich formatieren. Nach der Installation dann mit einem Live-Linux via Gparted oder dem KDE Partionierungswerkzeug die von Windows angelegten Partitionen etwas verschieben, um der EFI-Partition etwas mehr Platz zu schaffen. Windows ist mit 200 MB manchmal zu geizig. Platz ist heute ja kein Ding mehr, also kann man auch gleich 1024 MB oder überschwängliche 2048 MB dafür bereitstellen.
Und jetzt der wirklich allerletzte Hinweis: 
Windows kennt nur sich und wird kein Bootmenü für was anderes aka Linux erstellen. Linux ist anders. Aber auch da gilt die Devise, dass der Letzte bei der Installation dem Menü seinen Stempel aufdrückt. Soll heißen, schaue dir an, welches Bootmenü dir von welcher Distri am besten gefällt und installiere diese als Letzte. Man kann Grub auch nachträglich mit einem Theme versehen, aber am Anfang muss man nicht alles sofort machen. Da kommt es schon geiler, wenn das Bootmenü etwas hermacht und nicht nur aus einem schwarzen Bildschirm mit weißer Schrift besteht.
Ok, noch ein alllerallerallerletzter Hinweis: 
Gewöhne dich schon mal dran, dass ein UEFI-Update deines Boards dazu führt, dass die Linux-Bootloader nicht mehr erkannt werden. Bei Manjaro ist das kein Problem. Einfach Live-Version starten, im Bootmenu Detect EFI-Bootloader auswählen, ins System kommen und dann Grub kurz aktualisieren. Ich weiß aber nicht, wie das bei den anderen Distris läuft. Also sei gewappnet!
Nu ist aber Schluss. Ehrlich!