Atomwaffentests auf Rechnern ersetzen, statt sie real zu tun, was ist dadran so schlimm? wenn die ressourcen nicht gebraucht werden, wird er ja auch woanders für genutzt. das ist blös ihr primärer einsatzbereich...
Das ist der primäre Einsatzbereich von 90% der amerikanischen Rechner, die es an die Spitze der Top500 geschafft haben - das Dinge wie Erdbeben (hier) oder Klimawandel (Roadrunner) auf einmal eine nenneswerte Rechenzeit in Anspruch nehmen sollen, kauf ich denen nicht ab.
Da lässt man vielleicht mal n paar Minuten zwischendurch was laufen, aber die eigentlich Nutzung ist militärisch und da für solch komplexe Aufgaben spezielle, hochoptimierte Programme geschrieben werden, würde es mich auch sehr wundern, wenn die mit nem komplexen OS als Basis und Virtualisierung arbeiten. Bei einer Aufgabe zu einem Zeitpunkt kann man aber sinnvolle Berechnungen für andere Zwecke vergessen, denn ne ordentliche Klimasimulation ist auch nicht in 1-2 Stunden durchgerechnet.
Und die Welt wird durch macht regiert. Atomwaffen sind ein Sicherungsmittel. Wie in einem Film mal gesagt wurde, ich habe keien angst vor jemanden der viele A-Bomben haben will, sondern vor dem jenigen, der nur eine haben will...
Projekt: Peacemaker, "Ich habe keine Angst vor jemandem, der 20 Atombomben hat, ich habe Angst vor dem, der eine haben will"
Außerdem kann das auch zur Berechnung der Auswirkungen eines Terroranschlags mit einer (Thermo)Nuklerwaffe dienen, es müssen also keine Angriffsinteressen dahinterstecken.
Und was soll man da sinnvolles berechnen?
Vorbereiten kann man da nichts und wenns geschehen ist, sieht man auch so, was passiert ist...
Nö, Atombombensimulationen machen nur Sinn, wenn man eine Zünden will, verhindern will, dass sich eine von selbst zündet (das Kauf ich denen eher ab - Berechnungen, ob die alten noch was taugen oder ob man sie ersetzen muss) oder wenn man etwas bauen will, dass einen direkten Angriff aushält.
Das größte Interesse schienen US-Militärs in den letzten Jahren aber nach wie vor an Mini-Nukes zu haben...
2. Massenvernichtungswaffen, die keiner mehr nutz, sind mir lieber als konventionelle, die benutzt werden.
Tjo, um die beiden Kategorien gehts hier aber nicht...
Die abschrenkung vor einen nuklearschlag ist eines der ganz wenigen Sachen, die dafür sorgt, dass unsere Welt momentan so stabil ist, sonst hätten Russland und USA schon vor 30 Jahren krieg geführt
Mit welchem Ziel?
Rein Aufgrund der Größe können sie sich nicht gegenseitig erobern und es gibt in beiden Ländern auch wenig, was den Aufwand zu einem bestimmten Zeitpunkt wert wäre (man kann mehr erreichen, wenn man die gleichen Anstrengungen in das eigene Land steckt).
USA gegen USSR war immer nur einer Frage der Vernichtung - und die ist nur mit Nuklearwaffen möglich.
Ohne diese hätte man zwei Staaten gehabt, die sich nicht mögen, aber eigentlich auch nichts miteinander zu tun haben. (siehe z.B. die Einstellung der USA zum 3. Reich. Kein Interesse an einer Kriegserklärung, nur Unterstützung von Nachbarmächten um eine Ausbreitung zu verhindern)
und China oder Japan würden es heute tun, aber sie machen es nicht allein aus der angst, dass das eigene Land zerstört ist, bevor man ein anderes erobern konnte.
Japan hat nicht einmal Nuklerwaffen und das afaik sogar als Grundsatz in der Verfassung festgehalten. Führt halt zu einer anderen Einstellung, wenn man sich nicht mehr in die Perspektive möglicher Opfer hineinversetzen muss, weil man sie aus 1. Hand kennt.
1. Viele Erfindungen die wir heutzutage wie selbstverständlich benutzen basieren auf militärischer Forschung.
...die wiederum auf ziviler Grundlagenforschung besteht. Wobei die durch das Militär beschleunigten Fortschritte meist wenig zu einer zivilen Nutzung beitragen. Gerade im Fall der Nukleartechnik fällt mir so ziemlich gar nichts ein, was eine positive Bilanz haben könnte.
5. USA hat nunmal einen riesigen Militär-Etat, das kann auch Obama nicht mal schnell ändern, dementsprechend wird das Ding nunmal vom Militär bezahlt, also müssen damit auch Militärische Forschungen durchgeführt werden. Ist mir lieber wenn die das Geld für sowas ausgeben, als für zwei B-2 Tarnkappenbomber die im Hangar vergammeln.
Mag man die "Massenvernichtungswaffen, die im Moment nicht eingesetzt werden, stören mich nicht"-Geschichte noch einigermaßen nachvollziehen können, fehlt mir irgendwie jede Einsicht, warum nach dieser Logik die Investition in ebenfalls nicht genutzt nicht-Massenvernichtungswaffen nicht noch besser sein sollte, insbesondere wenn sie in Richtung der Entwicklung moderner Fortbewegungsmittel fließt, die tatsächlich einen zivilen Nutzen haben könnten.
Soweit ich weiß wurde im "Human Genome Project" schon die komplette DNS eines Menschen entschlüsselt. Und momentan arbeiten Firmen an sequenzierern, die das nict in Jahren, sonern in Stunden erledigen können.
Aber aus einer entschlüsselten DNS ergibt sich bisher kaum was anderes als ein übergroßer Datenhaufen, mit dem man noch nciht wirklich viel anfangen kann.
Und wie sich daraus Erbkrankheiten heilen lassen sollen ist mir recht schleierhaft. Aber davon hab ich auch nicht wirklich Ahnung.
"Entschlüsselt" ist ein bißchen zwiespältig - man Genome sequenziert, was tatsächlich nur ein großer Haufen Daten ist. Aus diesen Daten kann man mögliche Proteine, deren Funktionen und ggf. die Auswirkungen von Defekten ableiten (siehe Folding@home) - und anhand dessen auch Heilverfahren entwickeln.
Aber dafür bräuchte man halt u.a. extrem viel Rechenleistung.
Besonders da man zwar regierungen einschätzen kann, aber terroristen nicht und die könnten mit ein paar guten wissenschaftlern recht schnell eine bauen.
Gerüchten zu Folge bestehen Atombomben nicht aus Wissenschaftlern, sondern auch hochangereicherten Pu oder U Isotopen (und -wenn man was effizientes bauen will- hochentwickelten Sprengstoffsätzen und hochkomplexen Zündsystemen)
Pakistan würde ich es auch zutrauen.
Das hätte man sich überlegen sollen, bevor man die Gegend atomar aufgerüstet hat...
Sogar Israel (Die haben gerade erst U-Boote von uns gekauft mit abschußvorrichtungen für Maschflugkörper mit Atomsprengköpfen)
Es ist davon auszugehen, dass israelische Nuklearangriffe von den USA nicht als Bedrohung wahrgenommen werden.
Ich glaube du hast den Sinn hinter fanatischem Islamismus nicht ganz verstanden.
Der Sinn ist: Alle ungläubigen zu bekehren oder andernfalls zu vernichten. Ein anderes Ziel gibt es nicht.
Ich würd mich hüten, ein so komplexes Phenomen so einfach zusammenzufassen...
Ein Strafe gibts für solche Menschen auch nicht. Droht man Ihnen mit ermordung, freut die das doch weil sie ein Leben mit x Jungfrauen erwartet. Und zu Argumentieren "bei einem A-Bomben Angriff" tötet ihr auch Moslems zieht nicht. Das sieht man anhand von Anschlägen im Irak oder Afgahnistan, vor Kindergärten und sonst überall.
Primär vor Polizeieinrichtungen, Regierungsbehörden und vor allem Einrichtungen der Besatzungsmächte. Also nicht gegen "Unschuldige", sondern gegen (politische! nicht unbedingt religiöse) "Feinde" und "Verräter".
P.S.: Ist wer dabei, wenn wir die Diskussion ins Wissenschaft/Politik/Wirtschaft-Forum verlegen?