i7 5820k OC

Ja das mache ich ja auch und es ist ja auch mit einem Klick geändert. Ich versuche nur aus Interesse der Sache auf den Grund zu gehen. Könnte ja zB auch sein dass bei Höchstleistung andere Teile Systems etwas "aggressiver" angesprochen werden, in meinem Fall zB die öfters limitierenden SSDs.
 
"Aggressiver" wird nichts angesprochen, es werden nur Stromsparfunktionen abgeschaltet, auch bei anderen Komponenten (beispielsweise das herunterfahren von USB-Controllern wenn der Datenträger am Port nicht benutzt wird oder es werden keine Festplatten/Bildschirme mehr nach x Minuten abgeschaltet usw.).
Du kannst dir ja die Details ansehen im entsprechenden menu was da noch so alles drin steht (Energiespareinstellungen --> erweitert). ;)
 
Ich glaub die CPUs verhalten sich das glaub ganz unterschiedlich. Meiner bootet auf adaptive nichtmal (+0.197) und bei Offset läuft er ohne Probleme. Ist halt bisschen doof weil die CPU dann im idle schon bei 0.9x VCore ist.

Kann auch daran liegen, das Adaptiv etwas mehr Spannung braucht, ca. um 0.010 Volt. +-0.002-3 Volt
Es bringt auch oft Probleme unter die CPU-Standartspannung zu kommen bzw. über Offset bzw Adaptive .
MFG wolflux
 
Nö, das glaube ich nicht, dann ist die Frage wenn der Pin tatsächlich verbogen ist, ob ein Garantieanspruch vernünftiger wäre.
Gruß wolflux
 
Hi Zusammen,
habe nun auch einen 5820k auf einem Asrock X99X-Killer 3.1.
Gekühlt wird das ganze von nem Cooler Master Nepton 240M und sitzt in einem beQuiet Silent Base 800
Bevor ich mit OC anfange, wollte ich mir erstmal den Status Quo anschauen.
Jetzt ist mir aufgefallen, dass die CPU im Idle Betrieb ständig zwischen 1,2 und 3,4GHz wechselt. Ist das normal?
Wenn ich Prime95 laufen lasse oder den Aida64 Systemstabilitätstest mache Geht die CPU aber nicht in den Turbo, sondern bleibt bei 3,3 Ghz.
Bei Core Damage geht er allerdings auf 3,4 Ghz hoch.
Sind die ersten beiden Programme zu krass, oder stimmt was mit CPU/MB nicht?
 
Jetzt ist mir aufgefallen, dass die CPU im Idle Betrieb ständig zwischen 1,2 und 3,4GHz wechselt. Ist das normal?

Ja. Und das tut sie - nur als Info - sehr viel schneller als CPU-Z das auslesen kann. ;)

Wenn ich Prime95 laufen lasse oder den Aida64 Systemstabilitätstest mache Geht die CPU aber nicht in den Turbo, sondern bleibt bei 3,3 Ghz.
Bei Core Damage geht er allerdings auf 3,4 Ghz hoch.
Sind die ersten beiden Programme zu krass, oder stimmt was mit CPU/MB nicht?

Auch das ist normal, da der volle Turbotakt nur dann gefahren wird wenn die Randbedingungen es zulassen, also die Temperatur niedrig genug ist und der Stromverbrauch niedrig genug ist.
Prime95 ist so "hart", dass der Stromverbrauch aufgrund der extremen Last über die TDP der CPU klettert und die CPU entsprechend den Turbo zurücknimmt (das kannste einfach dadurch beheben indem du die maxPowerLimits im UEFI anhebst, dann darf er mehr verbrauchen und der Turbo bleibt an - aber da du eh übertakten willst erledigt sich das von selbst).
 
Hm, welche Logik entscheidet über das Throtteln bzw. wo ist die eigentlich verbaut in der CPU oder im Mboard? Wenn ich raten würde in der CPU?
Ich finde die Auslastung der Kerne nicht Ok. im Turbo, da die ersten Kerne die meiste Last haben. Ich bin dann auf die Idee gekommen die Wattzahl im Bios so niedrig anzupassen , dass alle Kerne die gleiche Last bekommen, wenn die MHz. gefixt wurden.
Ist allerdings spielekram und hatte es bei einem Test belassen und alle Kerne wieder gleich hoch gefixt.
Gruss
 
Hm, welche Logik entscheidet über das Throtteln bzw. wo ist die eigentlich verbaut in der CPU oder im Mboard? Wenn ich raten würde in der CPU?
Ich finde die Auslastung der Kerne nicht Ok. im Turbo, da die ersten Kerne die meiste Last haben. Ich bin dann auf die Idee gekommen die Wattzahl im Bios so niedrig anzupassen , dass alle Kerne die gleiche Last bekommen, wenn die MHz. gefixt wurden.
Ist allerdings spielekram und hatte es bei einem Test belassen und alle Kerne wieder gleich hoch gefixt.
Gruss

Bei der Verteilung der Last auf die einzellnen Kerne spielt der Scheduler vom Betriebssystem auch eine sehr wichtige Rolle, wenn du die Einstellungen von der CPU nur so anpasst, das diese dem OS dann entsprechende Angaben zurückmeldet, reagiert der Scheduler dann darauf. Weiterhn kommt es auch darauf an wie ein Programm programiert wurde, die meisten Programme enthalten da wohl keine Vorgaben und werden dann einfach dem ersten Verfügbaren Kern vom OS - Scheduler zugeordnet. Wenn das Programm explizit einen anderen Kern zugeordnet wird (z.B.: Zugehörigkeit im Taskmanager) wird es auch auf diesem ausgeführt. Das das Betriebssystem versucht alles in einen Kern zu packen ist auch der Tatsache gechuldet, das manche Turbomodi nur wenn 1 Kern aktiv ist greifen, denn wenn die Rechenlast immer über alle Kerne verteilt werden würde, würde das so gut wie nie passieren. Was aber schön wäre, wäre wenn dieser Kern vom OS regelmäßig durchgetauscht werden würde, denn dann würden die Kerne über die Zeit gesehen alle wohl annährend die selbe Betriebsdauer erreichen, was gerade im Hinblick auf OC dann schon wünschenswert wäre. Im Normalbetrieb ists in der Regel Wurst, da die CPUs unter den meisten anzutreffenden Einsatzbedingungen (alles auf Standart, Temperatur deutlich unter TJmax) länger halten als ihre normale Einsatzdauer ist. Wobei hier das Problem schon in der Problemstellung steckt: Die CPU muss ihre vom Hersteller geplante Einsatzdauer auch unter Vollast unter allen Kernen erreichen (= gleiche Betriebsdauer aller Kerne), ein Betrieb mit Teillast (z.B.: Vollast auf 1 Kern) stellt damit ein günstigeres Einsatzszenario dar (geringere Temperatur) und wird vom Betrieb mit Vollast auf allen Kernen abgedeckt. Wenn nun diese Teillast auf die Kerne aufgeteilt würde (abwechselnd Vollast auf jeden Kern und die anderen Kerne schlafen) würde die Einsatzdauer der CPU im Optimalfall mit der Anzahl der Kerne ansteigen, aber pratisch wird dann wohl was anderes zu erst versagen (z.B.: Last Level Cache, Buse usw.). Bei entsprechend angehobener Kernspannung (unter Last) sähe das dann aber schon wieder anders aus. ;) :daumen:
 
Bei der Verteilung der Last auf die einzellnen Kerne spielt der Scheduler vom Betriebssystem auch eine sehr wichtige Rolle, wenn du die Einstellungen von der CPU nur so anpasst, das diese dem OS dann entsprechende Angaben zurückmeldet, reagiert der Scheduler dann darauf. Weiterhn kommt es auch darauf an wie ein Programm programiert wurde, die meisten Programme enthalten da wohl keine Vorgaben und werden dann einfach dem ersten Verfügbaren Kern vom OS - Scheduler zugeordnet. Wenn das Programm explizit einen anderen Kern zugeordnet wird (z.B.: Zugehörigkeit im Taskmanager) wird es auch auf diesem ausgeführt. Das das Betriebssystem versucht alles in einen Kern zu packen ist auch der Tatsache gechuldet, das manche Turbomodi nur wenn 1 Kern aktiv ist greifen, denn wenn die Rechenlast immer über alle Kerne verteilt werden würde, würde das so gut wie nie passieren. Was aber schön wäre, wäre wenn dieser Kern vom OS regelmäßig durchgetauscht werden würde, denn dann würden die Kerne über die Zeit gesehen alle wohl annährend die selbe Betriebsdauer erreichen, was gerade im Hinblick auf OC dann schon wünschenswert wäre. Im Normalbetrieb ists in der Regel Wurst, da die CPUs unter den meisten anzutreffenden Einsatzbedingungen (alles auf Standart, Temperatur deutlich unter TJmax) länger halten als ihre normale Einsatzdauer ist. Wobei hier das Problem schon in der Problemstellung steckt: Die CPU muss ihre vom Hersteller geplante Einsatzdauer auch unter Vollast unter allen Kernen erreichen (= gleiche Betriebsdauer aller Kerne), ein Betrieb mit Teillast (z.B.: Vollast auf 1 Kern) stellt damit ein günstigeres Einsatzszenario dar (geringere Temperatur) und wird vom Betrieb mit Vollast auf allen Kernen abgedeckt. Wenn nun diese Teillast auf die Kerne aufgeteilt würde (abwechselnd Vollast auf jeden Kern und die anderen Kerne schlafen) würde die Einsatzdauer der CPU im Optimalfall mit der Anzahl der Kerne ansteigen, aber pratisch wird dann wohl was anderes zu erst versagen (z.B.: Last Level Cache, Buse usw.). Bei entsprechend angehobener Kernspannung (unter Last) sähe das dann aber schon wieder anders aus. ;) :daumen:

Hm OK, dann ist alleine Fixen der Kerne auf 4.0 GHz ja eigentlich auch nicht so vorteilhaft, da ja die wenigsten Anwendungen alle 6 Kerne auslasten können. Wenn ich es nun richtig verstanden habe kann ich das nur über Windows steuern in dem ich das System ausbalanciert einstelle und das habe ich getan. Jetzt setzt das System im Spiel die MHz herunter inklusive des Uncore-Taktes, bzweise passt es an. Vor lauter Bioseinstellungen hatte ich diese simpele Anpassung einfach vergessen.
Danke dir für die super Erklärung . :Daumen:
Gruß wolflux
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

anbei mal mein 4.4 GhZ 24/7 OC für alle Lebenslagen. ;)

Wesentliche Settings: Multi x44, VRIN LLC Low, Vcore Offset +0,190V.

Alle Stromsparmechanismen sind aktiviert, die Vcore klinkt sich bei 100% Load irgendwo zwischen 1.21V und 1.22V ein, und knapp 6 Minuten AIDA64 System Stability Test hat er auch überlebt.

Noch weniger Vcore war leider nicht drin aber muss auch nicht - ich denke 1.22V für 4.4 GhZ sind schon schwer in Ordnung. Der Gutste ist ein Malaysianer mit Productiondate März 2015 falls es wen interessiert.

Abschliessend noch ein paar Worte zur CPU:

Ich streame Games und mein alter 3930K war trotz OC auf 4.2 GhZ nicht in der Lage einen 1080P 30 FPS Action Stream ruckelfrei auf OBS Medium Preset zu verarbeiten wenn man gleichzeitig auf dem System spielt - dieser 5820K hier ist für mich persönlich eine Kleine, ach was red ich, eine Riesensensation, denn er packts ! Er packt es tatsächlich das Game und den Stream trotz hoher Streamauflösung und hartem OBS Quality Preset störungsfrei zu verarbeiten. Ich bin wirklich mehr als begeistert. Hut ab @ Intel. ^^ Bravissimo für diese CPU ! :)
 

Anhänge

  • 5820K 4.4 Stable 1080P.png
    5820K 4.4 Stable 1080P.png
    979,9 KB · Aufrufe: 93
Naja, eine Sandy E ist mit 4,2 GHz auch nicht sonderlich weit übertaktet :)
Was hattest da für ein Ram verbaut ? Wie Viele Riegel ?

PS: 6min Stresstest ist ein klein wenig zu kurz um Stabilität zu testen meinst nicht ;)
 
meiner läuft jetzt auch mit 4 Ghz. Allerdings geht bei mir mit offset nix. Ich hab dann auf adaptive umgestellt. Für die 4Ghz braucht meiner 1.125V.
 
Hehe glaub mir, für den 3930K waren selbst 4.2 schon ein Riesenproblem - kann aber auch sein das es am Unterbau lag, das Sapphire Pure Black X79 war in mancher Hinsicht etwas "eigenartig".

RAM sind imo 2x4 GB Crucial Ballistix Sport 2400 im Einsatz welche auf Standard laufen, also 2400 - ich hab aber vorgestern noch weitere 8GB gekauft, sind Morgen am Start denk ich.

About Stresstest - klar, 6 Mins sind nicht die Hölle, ich wollte nur testen ob er so schon nicht bluescreened - ich hab ihn eben um mal ne Realworld Auslastung zu testen ne Weile Streamen & Encoden lassen, hat fehlerfrei geklappt. Mit 0.05V weniger klappt letzteres schon nicht mehr fehlerfrei, da hatte er nach 1 Std encoden nen Bluescreen, mit den jetzigen Settings ist aber kein Bluescreen mehr aufgetreten - sieht gut aus.
 
Für mich reicht es wenn kein Problem auftritt, richtig - Für dich nicht ? ;)

Hätte es irgendein anderes Problem gegeben hätte ich das schon mitgeteilt. ^^
 
Zurück