Ich hab mal ne Frage zu den C-States, die soll man ja bei OC deaktivieren, weil die die Stabilität beeinflussen, aber warum eigentlich? Bzw ich seh das Problem nicht, die Senken doch nur den Takt?
Das Problem dabei ist etwas komplexer.
Die C-States greifen sehr viel schneller ein, als einem das CPU-Z glauben machen will, eine solche CPU kann mit jedem Kern innerhalb von Millisekunden die States wechseln. Das nur im Voraus erwähnt damit das folgende klarer wird.
Jedes mal, wenn du die last und erst recht die Spannung änderst gibts ein gewisses Nachschwingen weil Spannungswandler viel träger sind als die CPU selbst. Sprich wenn die Last oder Spannung von hoch nach tief soll hast du ein Überschwingen, wenns anders rum ist ein unterschwingen.
Wenn du die C-States deaktivierst läuft deine CPU beispielsweise immer bei 1,2v. Wenn jetzt aus dem nichts große last angelegt wird taktet die CPU extrem schnell hoch und fordert Leistung. Die SpaWas sind träger und schieben die Leistung nach, die ersten paar Takte muss die CPU also mit etwas geringerer Spannung leben weil das Board nicht schnell genug nachliefern kann und den Energiehunger stiollen kann.
Der Effekt wird jetzt noch viel größer, wenn die Spannung nicht sowieso schon recht weit oben war sondern noch bei 0,7v rumdümpelt. Hier schaltet die CPU genauso schnell hoch, das Board muss aber nicht nur den Spannungsabfall von 1,2 auf 1,1v oder so abfangen sondern muss zusätzlich noch generell die Spannung von 0,7 auf 1,2 hgochdrücken. Das dauert länger und ist aufwendiger zu machen. In der Zeit wo das länger dauert ist aber eine CPU die am Limit getaktet ist schon abgestürzt wo die, die bei 1,2 gehalten wird noch weitermachen kann. Deswegen ist eine dynamische Spannungsgebung immer weniger effektiv bei OC wie eine konstante Spannung.



