[How-To] Einfaches OCing von Sandy Bridge K Prozessoren

Sry, war mein Fehler, Lüfterstuerung läuft doch wie sie soll (macht leider 0 Geräusch unterschied zwischen 800 und 1300 RPM, da meine Gehäuselüfter so laut sind^^).
Allerdings habe ich ein Problem mit memtest86+, das wohl auch viele andere p68 und z68 besitzer haben. Es zeigt völlig falsche Werte an für BCLK und Ram Taktung...

BCLK 73 Mhz kann nicht sein und der Ram wird als DDR3-1173 angezeigt. Das mit dem BLCK Anzeige Fehler kommt wohl daher, dass er vom Standardtakt ausgeht und dann durch den Multi teilt, da der aber ja auf 45 erhöht wurde, zeigt es einen niedrigeren BLCK an. Was mit der Ramtaktung los ist weiss ich auch nicht, aber sie ist im BIOS manuell richtig eingestellt und bei CPU-Z wird sie auch korrekt als 1600 bzw 800 angezeigt. Soll ich trotzdem memtest86+ nehmen oder auf das im windows laufende memtest von HCI umsteigen?
 
Memtest86 ist völlig veraltet, was die Erkennung von aktuellen Chipsätzen usw. angeht. Das kannst du also knicken. Ist aber nicht schlimm, denn die eigentliche Funktionalität wird dadurch nicht beeintächtigt: Muster in den Speicher schreiben, auslesen und vergleichen.
Aber schon ein einziger Komplettdurchlauf mit allen Testmustern dauert ganz schön. Am Besten startet man Memtest, bevor man sich zu seinem üblichen Schönheitsschlaf bettet. ;)
Ich würde eher Memtest86+ nehmen, das halte ich für aussagekräftiger als irgendwas unter Windows. Da funkt zuviel dazwischen.
 
Ok, danke für die Antwort. :)

Ein Durchlauf lief ohne Errors durch (unten sagt er: Pass complete, no errors, press Esc to exit", der zweite Durchlauf, hängt wohl bei 44% (94% von Test #5 [Block move, 80 moves]), das + in der Überschrift blinkt noch munter vor sich in un der Cursor unter "L3 Cache" blinkt auch noch. Allerdings geht es einfach nicht weiter, reagiert auch nicht auf ESC oder c für configuration. Arbeitet es noch und es dauert einfach ewig (der erste Durchlauf ging aber ziemlich schnell :huh:) oder ist es eingefroren?

Zeitzähler ist auch eingefroren also ist es wohl abgeschmiert... jedoch 0 errors. Wie lautet die Diagnose?^^
 
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Diagnose: Du hast ein Problem. (Ach was!)

Zur Einkreisung: Lass alles, wie es ist - bis auf den Multi. Den setze mal auf 40.
Dann auf ein Neues mit dem Speichertest.
 
Könnte es sein, dass mein übertakteter 2500k einfach noch nicht stabil ist und es deswegen eingefroren ist? Mit LinX gingen allerdings schon 2 mal problemlos 20 passes durch.
 
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Ob LinX irgendwie aussagekräftig ist, hängt vor allem von der Linpack-Version ab, die darunter läuft. Es sollte schon die mit AVX sein. LinX zeigt ja auch die GFLOS an, auf wieviel kommst du da? Achja... und du solltest zum Testen die Speichermenge schön hoch setzen. Am besten auf 8 GB, wenn du soviel hast.

Hast du denn Memtest mal mit nur 4 GHz gefahren? Nur 4 GHz deshalb, um andere Störfaktoren auszuschließen - an der Speicherbelastung ändert sich dadurch nichts.
 
Ich habe nach dem Freeze nochmal ne Stunde gewartet. Nichts hat sich verändert, also hab ich einfach rebootet und nochmal den Test gestartet.
Diesaml liefen 2 Passes durch, dann ist es wieder bei Block moves, 80 moves hängen geblieben und hat auf nichts reagiert. Hab im BIOS einfach jetzt den Multi auf 40 gesetzt. vcore offset ist immer noch auf dem selben Wert, wie vorher für 4,5GHz. Jetzt läuft gerade der memtest86+ nochmal mit 4Ghz und befindet sich gerade im ersten Run. Mal sehen wie es läuft.

Ich weiß nicht welche Linpack-Version für LinX bei mir läuft, habe einfach LinX als installer gedownloadet und installiert und 20 passes laufen lassen. Für Speichernutzung habe ich "ALL" ausgewählt, es hat also im Prinzip den gesamten Verfügbaren Speicher verwendet. GFlops kam ich auf knapp über 60.

EDIT: Der 7. Pass ist jetzt Fehlerfrei durch. Mit 4 Ghz scheint es also problemlos zu gehen.
 
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Der 7. Pass ist jetzt Fehlerfrei durch. Mit 4 Ghz scheint es also problemlos zu gehen.

Sowas hatte ich mir schon gedacht. Im Endeffekt sind die 4,5 GHz wohl etwas viel.
Jetzt musst du dich entscheiden, ne Schippe Saft drauflegen oder mit dem Multi auf 44 gehen.

Deine 60 GFlops bei LinX erscheinen mir etwas wenig für 4,5 GHz. Also ich hatte das was mit 100 Gflops unter IntelBurntest - der ist wie LinX auch nur eine Benutzoberfläche für den Intel linopack-test. Du hast mit Sicherheit die Version, die noch nicht die AVX-Befehle der Sandys benutzt - der 2600k ist zwar bei gleichem Takt etwas schneller als der 2500K, aber nicht soooo viel schneller.
 
Ok es lag wohl schlicht und einfach an der CPU, habe nämlcih nochmal preim95 custom 960k runs gemacht mit 4,5ghz --> nach einer minute bluescreen, obwohl 20 passes (falsches) LinX gehen. Habe jetzt die vcore nochmal um eine Stufe erhöht und mache Linx-Tests mit der neuen Version (wird viel heißer, auf der Seite stand auch: die AVX Befehle erhöhen nocheinmal das Stress-Level UND SIEHE DA WO ICH ES GERADE TIPPE:

MACHINE_CHECK_EXCEPTION
STOP: 0x0000009c

noch mehr vcore wird mir allerdings langsam etwas ungeheuer, er läuft jetzt unter last bei knapp über 1.3V bis 1.32V (schwankt ein bisschen). Ist das noch verschmerzbar? Es wird ja dann noch heißer?

Ich habe noch eine Generelle Frage: Kann es sein, dass die Spannung bei fast Volllast oder einer leichteren 100%-Last (scheint ja unterschiede zu geben zwischen LinX(AVX) und Prime95) höher ist, da der Vdroop geringer ist, obwohl selbe Versorgungs-Spannung anliegt? Das kommt daher, dass Vdroop erzeugt wird, weil durch die höhere Temp und den damit verbundenen geringeren Widerstand der CPU, weniger Spannung für die selbe Leistung anliegen muss, da die Stromstärke höher ist, richtig?

Außerdem: Welchen Zusammenhang hat die VID bei dem Ganzen und was bedeutet DVID(Dynamische VID), gibt es für jeden Multiplikator eine eigene VID?

Danke für die bisherige Hilfe, es hat mir viel gebracht!:daumen:
 
hm.... ich habe nicht alle Multis ausprobiert, aber wenn du den Multi erhöhst, erhöhst du auch die VID.
Aber achte mal auf die Poweranzeige von Coretemp - lass mal Prime laufen und dann Linx mit AVX - das sollte doch ein deutlicher Unterschied beim Leistungsverbrauch sein. Dann siehst du, wie sich 100% Auslastung von 100% Auslastung unterscheiden können. ;)
Und wenn du einen Bluescreen bei Prime hast - das ist natürlich eine heftige Reaktion im Vergleich zu der üblichen Fehlermeldung von Prime.
Naja... die Spannung. Mir ist bei dem Thema immer etwas unwohl... Über 1,3V fällt für mich schon unter hochprügeln (andere Leute sehen das sicher anders). Ich würde mal die 1,32 V noch als unkritisch abhaken. Ich bin ja den 2600K gewohnt, der heizt durch die bessere Auslastung mittels HT ja etwas mehr - bei dir wirds wohl nicht so schlimm sein, obwohl der Mugen bestimmt auch schon anfängt zu schwitzen. Musst du wissen, ob du dich unbedingt an den 4,5 GHz festbeißen willst.
 
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Ich geh runter auf 44. Wieso wird die Spannung immer unter Last angegeben? Ich mein bei LinX hab ich jetzt mit 44 unter 1,3V, bei 125 Watt Leistungsaufnahme... Wenn ich Battlefield 3 zocke, habe ich aber nicht 125 Watt sondern vllt 70 Als Leistungsaufnahme und dann hab ich ne Spannung anliegen von 1,32 oder sogar noch höher! Müsste man nicht eigentlich alle Spannungen betrachten, die bei verschiedenen Load-Leveln anliegen, anstatt nur die unter Absoluter Vollast bei maximalem Vdroop?
 
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Hi, ich hab jetzt seit dem Wochenende nen 2600k in der Maschine und ich hab mich auch schon ein bisschen mit dem angefreundet. Und ein wenig übertaktet. Was meint ihr wieviel VCore ist für den kleinen unter Wasser für den 24/7 bedenklos geeignet?

Danke gruß OMD
 
Hi, ich hab jetzt seit dem Wochenende nen 2600k in der Maschine und ich hab mich auch schon ein bisschen mit dem angefreundet. Und ein wenig übertaktet. Was meint ihr wieviel VCore ist für den kleinen unter Wasser für den 24/7 bedenklos geeignet?

Danke gruß OMD

Hallo OMD,

na denn erstmal viel Spass mit dem Teil!

In meinen Augen ist die Wasserkühlung dabei nur ein besseres Mittel, um ihn beim OCen kühl zu halten (und trotzdem einen leisen Rechner zu haben). Ich persönlich gehe nicht über 1,3V (genau genommen 1,26 bis 1,28V), andere gehen bis 1,35 und wieder andere auf noch höhere Werte. Einen guten Einblick bekommt man im 2500k/2600k/2700k OC-Thread. Das ist ein bissel Geschmackssache, aber je höher, desto wahrscheinlicher ist ein schnellerer Alterungsprozeß.

Intel gibt ja nur das Maximum an (ich habs nicht im Kopf, irgendwas um die 1,45 Volt glaub ich), aber dabei darf man die Spannungsspitzen bei Lastwechseln nicht unterschlagen. D.h. man kann meiner Meinung nach nicht einfach so mal das Maximum von Intel einstellen. Mit unter 1,3V bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Als Startpunkt: Probier doch erstmal, wie weit Du mit Standardspannung kommst. Dabei siehst Du, wie gut Dein Prozessor ist. Und letztlich: OCen lhnt sich eigentlich nur, wenn Du die Leistung auch nutzt (z.B. Videobearbeitung). Was machst Du damit?

Gruß

Zweiblum
 
Ich geh runter auf 44. Wieso wird die Spannung immer unter Last angegeben? Ich mein bei LinX hab ich jetzt mit 44 unter 1,3V, bei 125 Watt Leistungsaufnahme...

Ganz nette Verlustleistung, gell? ;) Und unter Prime mit - sagen wir mal 960K? Lass mich raten - auf jeden Fall deutlich unter 100 W.

Wenn ich Battlefield 3 zocke, habe ich aber nicht 125 Watt sondern vllt 70 Als Leistungsaufnahme und dann hab ich ne Spannung anliegen von 1,32 oder sogar noch höher! Müsste man nicht eigentlich alle Spannungen betrachten, die bei verschiedenen Load-Leveln anliegen, anstatt nur die unter Absoluter Vollast bei maximalem Vdroop?

Wozu? Man geht immer vom schlimmsten Fall aus, wenn man die Hardware auf Stabilität bringen möchte. Falls da jetzt zwischen den Zeilen steht: Was soll der Aufwand? - Ich habe weder Games noch Anwendungsprogramme, die auch nur annähernd so fordernd sind wie LinX oder IBT. Also WTF?
So funktioniert das aber nicht. Auch scheinbar harmlose Programme haben schonmal ganz schöne Spitzen - davon bekommt niemand was mit, weil nach ein paar Nanosekunden alles vorbei ist - und schon gar keine Programme, die voreinstellungsmäßig meist im Sekundentakt die Leistung und Spannung abfragen. Bestes Beispiel ist die Memtest-geschichte - Rechenleistung wird praktisch nicht gefordert - da werden nur Bytes verschoben - und die Sache läuft auch nur auf einem Core. Die meiste Zeit verbringt die CPU mit gelangweiltem Herumräkeln und sich die Fusseln aus dem virtuellen Bauchnabel zu klauben. Und trotzdem...

Du solltest dich auch nicht zu sehr am Spannungsabfall orientieren - der ist eben unter Volllast am höchsten und kommt dadurch schon mal in den Bereich, wo es wackelig wird.
Das wäre dann der Punkt für Loadline Calibration - aber das würde ich lassen.
Du hast nun mal ein solides Standardboard erstanden - und es schlägt sich offensichtlich tapfer - da kann man wirklich nicht meckern fürs Geld. Aber es lässt sich trotzdem nicht verleugnen, dass die Spannungsregelung bei weitem nicht so aufwändig ist wie bei der teureren Boardserie. Und du bringst sie mit Sicherheit schon zum Keuchen. ;)

Intel gibt ja nur das Maximum an (ich habs nicht im Kopf, irgendwas um die 1,45 Volt glaub ich), aber dabei darf man die Spannungsspitzen bei Lastwechseln nicht unterschlagen. D.h. man kann meiner Meinung nach nicht einfach so mal das Maximum von Intel einstellen. Mit unter 1,3V bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Intel gibt gar nichts an, das war ja immer das Problem.
Aber jetzt geben sie es für SBE an - 1,35 V. Wie schon in einem anderen Thread hier kurz angesprochen - ich denke, das man den Wert auch für die "alten" SBs übernehmen kann - SBE hat ja die gleiche Herstellungsstrukturgröße und praktisch die gleiche Architektur.
 
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Ich bezog mich vorhin nicht auf die Stabilität, sondern auf die Spannungsbelastung. Die Spannung ist doch höher im Lastwechsel und bei mittlerer Last, als bei voller Last. Das meinte ich damit. Ich wundere mich, ob man nicht auch die Spannungsspitzen beim Lastwechsel und bei nicht ganz voller Last beachten muss, wenn man die Belastung bewertet, welcher die CPU ausgesetzt wird. Wie viel Spannung, liegt während den Lastwechsel-Spitzen an, wie viel ist da noch ok? Wie viel Spannung legt das Board bei Offset +0,025V denn eigentlich an? VID + 0,025V ???

Ich habe außerdem noch ein Problem mit LinX: Wenn ich einfach so LinX starte, it "All RAM" aktiviert, stellt es soviel ein, wie ich im Tastmanager als "verfügbar" ablesen kann. Wenn es dann aber läuft, sind immernoch 500MB verfügbar. Beende ich den Test, wieder sind aufeinmal 500MB mehr unter "verfügbar abzulesen", so als hätte das kurze anlaufen von LinX, Speicher bereinigt. Wenn ich jetzt nochmal mit "ALL Ram" starte, benutzt er mehr, es sind aber immernoch um die 100MB frei, während es läuft.
Auch hat der erste Run eine lange "Anlaufzeit", die CPU-Load singt und steigt erst und dann "gehts richtig los". Dadurch hat dieser erste Pass nur 90GFlops, während die 19 Folgenden um ~118 haben.

Ist das normal? Ist das ok? Vorhin, also ich einfach gedacht habe, mit 500MB verfügbar, während dem Test wäre es auch ok, gingen 20 passes ohne error. Jetzt, mit fast voller Ram-Auslastung und nur etwa 100MB frei, gibt es nen Error-Stop nach 16 passes.

Aber jetzt geben sie es für SBE an - 1,35 V. Wie schon in einem anderen Thread hier kurz angesprochen - ich denke, das man den Wert auch für die "alten" SBs übernehmen kann - SBE hat ja die gleiche Herstellungsstrukturgröße und praktisch die gleiche Architektur.
Bedeutet das, ich kann im Prinzip, so viel Vcore anlegen, wie ich für die Stabilität brauche, solange es beim Lastwechsel und den damit Verbundenen Spannungsspitzen nicht über 1,35V geht? Das wäre also erst der Fall, wenn z.B. eine Fixed Vcore von 1.350V im Board eingestellt wäre, denn die Peaks sind ja immer so hoch wie die eingestellte Spannung. Aber ich arbeite ja mit Offset, wie viel wäre das?
 
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Du hast recht - die Spannungsspitzen muss man schon beachten. deshalb auch die epischen Diskussionen über die Jahre hinweg über die Vor- und Nachteile von Loadline Calibration. Ich persönlich bin kein Rekordjäger... ich würde deshalb meine CPU allerhöchsten auf um die 1,3 V setzen. Was dann nicht geht, geht dann eben nicht. Kann ich mit leben.
Meine CPU ist auf 4,4 GHz optimiert (und dann auf 4,333 GHz gesetzt ;)) - bei 4,5 GHz artet es auch schon in Arbeit aus. Mein Motto ist keep it simple, soviel wie nötig - nicht so viel wie möglich.

Das mit dem Speicher ist normal - da passiert genau das, was die berühmtem RAM-Optimierungs-Programme machen - vom Speicher wird soviel wie möglich in Beschlag genommen, überflüssige Libraries werden aus dem Speicher gekickt, Caches geleert usw.
Ich habe mich auch gefreut, zu sehen, wieviel Speicher Win7 braucht, wenn es nicht so manches aus Performancegründen vorhält. Aber der freie Speicher verschwindet ratzfatz wieder, wenn man normal weiterarbeitet.

Ja, als Daumenregel kannst du dich an den 1,35 v schon festkrallen - mit Luft für Spitzen. Ob es das bedeutet, wie du es ausdrückst - Nein, nicht wirklich. Das ist nichts, was ich auf Steintafeln gemeißelt von einem Berg heruntergeschleppt habe - das bedeutet nur, dass ich es so für mich interpretiere, aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen.

Eine festeingestellte Spannung im EFI ist schlecht - dadurch bleibt nicht nur der Takt oben (was garnicht so schlimm wäre - im Idle werden trotzdem die Funktionseinheiten abgeschaltet - wenn ich nach der Power-Anzeige in CoreTemp gehe, liegt der Verbrauch im Schnitt dann zwar etwas höher als beim 1600 MHz-Minimum, aber immer noch meist im einstelligen Bereich), aber dann bleibt auch sonst alles aktiv - der Verbrauch steigt deutlich.
 
Aber woher weiss ich, ob ich schon bei den 1,35V bin, wenn ich mit Offset einstelle? CPU-Z zeigt mir ja auch nur die Werte bei Load und Idle an, die dann schon Vdroop und vdrop enthalten.
 
Jaaaaa... das weißt du nicht - da must dich rantasten. :) Bevor du die süßen Früchte naschen darfst, musst du schon vorher ein wenig arbeiten (Wau - wenn das nicht oberlehrermäßig war :lol:)
Aber im Ernst:
Wenn ein Linx-Pass in der Hauptlastphase ist, peilst du eben, was CPU-Z erzählt, wie Spannung steht. Den Offset setzt du solange hoch, bis CPU-Z bei 1,296/1,304 V herumschwankt, wenn du dich für die 1,3er-Variante entscheidest. Genau 1,300 V bekommt man nicht hin.
 
Eigentlich kann ich es doch ganz simpel ausrechnen. Ich rechne einfach 1,35 - meine VID auf Stock-Multi 33, welche ich mit CoreTemp auslese. Das ist dann mein maximales Offset. Denn die Spannung im Offset-Modus ist doch einfach die VID bei Stock-Einstellungen + das eingestellte Offset. Sehe ich das richtig?

EDIT: Wird wohl nichts, ich kann auf Kompletten Standardeinstellungen keine konstante VID auslesen. Bei LinX sagt mir CoreTemp 1.2860, bei Prime95 sagt mit CoreTemp 1.2660, so als wäre es nicht vom Multi sondern von der Leistungsaufnahme abhängig... Die VID ist doch fest im CPU eingespeichert, wie kann das also sein? Im übertakteten Zustand zeigt CoreTemp nochmal ganz andere VIDs an ???????
 
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