• Wenn Ihr hier einen Thread erstellt, dann erwartet Euch im Beitragformular eine Vorlage mit notwendigen Grundinformationen, durch die Euch die Community schneller helfen kann. Mehr Informationen dazu findet ihr in diesem Thread.

Hilfe bei Mini-Homeserver Zusammenstellung

Steveline

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hallo,

da meine Mediensammlung inzwischen eine erhebliche Größe aufweist und ich diese von mehreren Endgeräten aufrufen will, muss ein Mini-Homeserver bzw. NAS her. Neben dem bereitstellen der Sammlung soll noch ein Plex-, Teamspeak-, VPN-, und Owncloud-Server drauf laufen. Ein fertig NAS ala Synology möchte ich nicht, da ich zum einen nicht denke, dass es z.B. einen Teamspeak-Server hosten kann, zum anderen ich keinen Spaß am basteln habe ;)
Also Selbstbau.
Mir am wichtigsten ist der Stromverbrauch des ganzen. Dieser sollte 15W im Idle nicht überschreiten (ich weiß, ein fertig NAS braucht weniger aber das ist egal).

Deshalb schwanke ich nun zwischen dem Intel Celeron 1820 + H81 Board und dem AMD Athlon 5350 zusammen mit dem Asrock AM1B-ITX. Netzteil werde ich ein PicoPSU verwenden, es sei denn es gibt inzwischen ähnlich effiziente ATX-Netzteile.
Dazu noch 4GB RAM und evtl. eine kleine System-SSD (noch nicht sicher, da noch nicht feststeht ob 24/7 Betrieb oder nicht.) Festplatten sind 2x3GB WD Red vorhanden.

Zu welchen der beiden Systeme würdet ihr raten? Ich habe gelesen,dass der AMD eigtl. nur 2 Sata Ports unterstützt, aber das Asrock-Board hat 4?!
Sind der AMD und der Celeron im Idle gleich sparsam?
Welches Board würdet ihr empfehlen, wenn Intel?
Würde sich bei dem AMD-System das Asrock AM1H-ITX lohnen, welches nur mit einem Notebook- Netzteil betrieben werden kann, auch im Hinblick auf weitere Festplatten in der Zukunft?

Hier noch die Fragen:

1) Was soll das System genau machen?
Bereitstellen eines Plex-, Teamspeak-, Minecraft-, VPN-, Owncloudserver, (evtl später zusätzlich als HTPC dienen)
2) Gibt es besondere Anforderungen an die Hardware?
Möglichst leise (2. Rangig), Sehr Stromsparend (max. 15w Idle)
3) Gibt es besondere Anforderungen an die Software?
Eigentlich nicht, möglichst einfach zu bedienen, kostenlos wäre nicht schlecht
4) Was ist der preisliche Rahmen?
Max. 200€
5) Wie soll auf das System zugegriffen werden?
Per SSH
6) Eigenbau oder Komplettsystem?
Eigenbau
7) Worauf sollen die Daten gespeichert werden? Wie viel Speicherplatz wird benötigt?
2x 3TB WD Red sind vorhanden
8) Wie ausfallsicher soll das System sein?
Nicht so wichtig, Backup wird regelmäßig gemacht

Danke schonmal,

MfG Steveline
 
Es gibt doch noch diese J1900 Prozessoren die mit Board um die 80-100 Euro kostet und die haben ne Leistung von 9Watt unter Last und arbeiten mit 4x 2GHz. Sollte eigentlich locker für alles reichen.
 
Würde sich bei dem AMD-System das Asrock AM1H-ITX lohnen, welches nur mit einem Notebook- Netzteil betrieben werden kann, auch im Hinblick auf weitere Festplatten in der Zukunft?
Mehr als eine HDD (+SSD) wird hier nicht empfohlen, dafür ist der Anlaufstrom der HDD zu hoch.
Steht bei ein paar Mainboards sogar im Handbuch.

Ich würd in den sauren Apfel beißen und ein normales ATX-Netzteil nehmen.
Ist zwar deutlich größer, dafür hast du überhaupt keine Probleme mit mehreren Netzteils und kannst den Lüfter sogar als Gehäuseentlüftung verwenden.
Ein BQ E9 400W wär dafür super geeignet. Unhörbar leise und Gold-Standard.
be quiet! Straight Power E9 400W ATX 2.4 (E9-400W/BN190) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Das ein 400W Netzteil nicht so effektiv ist bei so einem schwachen System ist übrigens Humbug.
Ich betreib damit einen Atom mit 20W im Leerlauf. (eine HDD, SSD und zwei Lüfter)
Eine Pico-Netzteil überlebt nicht lange ohne Gehäuselüfter und ist deutlich teurer.
Die schwachen Picos überleben auch nicht mehrere HDD`s.


http://geizhals.at/de/asrock-q2900-itx-a1151205.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Heißt also, dass ein ATX -Netzteil bei 80% Last genauso effektiv ist wie bei 5%?
Sparsamer als der 5350 oder Celeron ist also ein j1900 oder q2900?
 
Das soll bedeuten das ein gutes 400W ATX-Netzteil ähnlich effizent sein kann wie ein 90W Pico.
Die Picos sind übrigens nur deswegen ein klein wenig effizenter weil die Leistungsabgabe geringer ist.
Die tatsächliche Effizens ist extrem schlecht, bzw. sehr stark vom (externen) Netzteil abhängig das die 12V liefert.
http://www.computerbase.de/2013-04/streacom-nano-150-watt-pico-netzteil-test/4/

Die kleinen CPU`s sind alle ähnlich von der Leistungsaufnahme.
Preis/Leistung ist so ein 5350 eine super CPU.
Ein Q2900 wär aber deutlich schneller bei der CPU-Leistung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt doch noch diese J1900 Prozessoren die mit Board um die 80-100 Euro kostet und die haben ne Leistung von 9Watt unter Last und arbeiten mit 4x 2GHz. Sollte eigentlich locker für alles reichen.
Solche Boards gibt es sogar schon ab 50 €: https://geizhals.at/asrock-d1800m-90-mxguk0-a0uayz-a1089490.html
Die Leistung reicht für die genannten Aufgaben locker aus - man kann damit sogar HD-Dateien dekodieren.

Bezüglich der Software und deiner Wünsche wäre Linux sicherlich eine Überlegung wert. Welche Distribution du dann nimmst, ist Geschmackssache - Einsteigern kann man guten Gewissens zu Ubuntu raten (ohne grafische Oberfläche).

MfG Jimini
 
Da ich den Server auch als HTPC verwenden möchte, macht der 5350 aufgrund der "starken" Grafikeinheit wahrscheinlich mehr Sinn oder?

Nochmal zu den Netzteilen: Wieviel Watt unterschied sind denn zu erwarten?
Preislich nehmen sich das E9 und ein PicoPSU ja nicht allzuviel.
Ist ein 120W Pico immer noch genauso effizient wie ein 90W bei gleichem verwendeten externem Netzteil?
 
Ich bin jetzt noch auf das Asrock Q1900DC gestoßen, welches auch mit einem Notebooknetzteil versorgt werden kann. Laut Asrock lassen sich bis zu 4 HDDs anschließen, wofür dann laut Anleitung mindestens ein Netzteil mit 79Watt benötigt wird. Ist das nicht ein bisschen wenig, vorallem was den Anlaufstrom angeht?
Würde sich der J1900 auch für den HTPC Einsatz eigenen?
Das wäre jetzt wahrscheinlich die sparsamste und günstigste Option.
 
Zurück