Hat hier jemand eine echte GLASFASER Leitung und kann berichten ob gut oder schlecht ?

TE
TE
C

cyberghost74

Freizeitschrauber(in)
Tja, die tatsächlich benötigte Bandbreite spielt dann auch keine Rolle mehr, wenn ich so krasse Einbrüche habe. Wie Du in dem Video siehst, geht der Download auf 5 Mbit und weniger runter (und Modem Reset bringt auch nichts, hab ich alles im Video gezeigt), das reicht nichtmal mehr zum Streamen. Darum geht es mir hier. Meine Ansprüche sind zweitrangig, wenn die Telekom nicht liefert. Von daher ist die Frage hier falsch, man sollte lieber fragen, wieso die Telekom so mies ist. Da spielt es auch keine Rolle, ob ich 1 Gbit, oder 250 mbit oder sonstwas buche.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
die tatsächlich benötigte Bandbreite spielt dann auch keine Rolle mehr, wenn ich so krasse Einbrüche habe.
Wenn das so ist haste natürlich Recht. Tatsächlich benötigte Bandbreite bedeutet ja auch dass die immer stabil da ist. Eine dauerstabile 100 MBit-Leitung ist wesentlich nutzbarer als eine GBit-Leitung die alle Nase lang auf 5 MBit zusammenklappt. :-/
 
TE
TE
C

cyberghost74

Freizeitschrauber(in)
So isses. Schade , daß die Fritzbox nicht so eine Speedtest Funktion eingebaut hat, dann würde ich mir auch so eine kaufen, die macht dann alle 5 Minuten Speedtests ohne meine Anwesenheit und schaltet alles andere aus, was einen Einfluss auf den Speedtest hat, habe bei AVM mal angeregt, mal sehen ob die sowas einbauen, weil die Breitbandmessungsapp ist ja viel zu umständlich und sagt nichts aus, auch weil immer ein Tag zw. den Messungen sein muß. Totaler Unsinn.
 
Zuletzt bearbeitet:

guss

PC-Selbstbauer(in)
In meinem Elternhaus habe ich seit einigen Monaten Telekom Glasfaser liegen. Bisher sind die Erfahrungen super. Dort lief aber auch vorher DSL mit 100mbits schon stabil. Dennoch würde ich persönlich immer auf Glasfaser wechseln, wenn es angeboten wird. Es ist einfach die Zukunft.

Interessant fand ich noch, als kürzlich im ganzen Dorf ein DSL Ausfall war, war die Glasfaser Leitung davon nicht betroffen und lief weiter. war
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Es gibt also keinen Internetzugang der wirklich störungsfrei ist, oder der sein Geld wert wäre.
Doch.
Ich hab seit 30 Jahren keinerlei Störungen auf dem Internetzugang der Telekom.

Und nach dem Wechsel vom Speedport zur Fritzbox ist die Downloadgeschwindigkeit der Leitung ohne irgendwelche Änderungen schlagartig von 94 auf 116Mbit/s hochgegangen.

Selbst wenn meine Tochter mit voll im Netz ist, gibt es keinerlei Störungen oder Verzögerungen.

Ich hab in der ganzen Zeit bei der Telekom eine Störung durch einen defekten Router gehabt, der wurde anstandslos nach 3 Tagen ohne Zusatzkosten gewechselt.

Der Zugang ist sein Geld wert, da er ohne Störungen seit 30 Jahren läuft.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Nochmal - es ist REGIONSABHÄNGIG, nicht Anbieterabhängig. Das Netz und die Stabilität einer Telekomleitung ist in manchen gebieten jahrzehnte störungsfrei super und in anderen der letzte Dreck.
Genau dasselbe im Kabelnetz von Vodafone - manche Regionen sind mehr gestört als lauffähig, andere seit jahrzehnten nahezu perfekt (wie bei mir - meine Wohngegend war in den 80er Jahren Pilotprojekt für "Kabelfernsehen" - das Koaxkabel in meinem Haus ist fast 40 Jahre alt und genauso lange im praktisch störungsfreien Dauerbetrieb).
 

guss

PC-Selbstbauer(in)
1992 schon DSL gehabt ? Wow.
Im November werden es in meinem Elternhaus 28 Jahre Internetzugang über die Telekom. Angefangen mit einem 14400 bit/s Modem, wo man sich über eine DatexJ (Bildschirmtext) Seite ins Internet verbinden konnte. Ich glaube viel früher ging es nicht, aber eventuell könnten 30 Jahre tatsächlich stimmen :D Von ausschliesslich DSL war ja nicht die Rede.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Nochmal - es ist REGIONSABHÄNGIG, nicht Anbieterabhängig.
Richtig.
Es ist sogar abhängig von der Straßenseite.

Im Job haben wir auf der einen Straßenseite Glasfaserzugang, auf der anderen nach Umzug 50Mbit DSL gehabt.

Und das in der gleichen Straße!

1992 schon DSL gehabt ? Wow.
Lesen sollte man schon richtig, was ich geschrieben habe:
Ich hab seit 30 Jahren keinerlei Störungen auf dem Internetzugang der Telekom.
 

guss

PC-Selbstbauer(in)
Vermutlich noch nicht sonderlich viel. Ich habe seit Herbst 1994 Internet Zugang und seit dem meine t-online Email Adresse. Die Universitäten hatten da auf jeden Fall schon Webseiten. Das weiss ich noch. Aber sonst kann ich nicht wirklich erinnern, was man da im Internet getrieben hat. Ich weiss nur, dass ich vom ersten Tag an total fasziniert war. Mit Netscape gab es auch schon einen Browser, weshalb ich sagen würde, ja das konnte man schon als Internet bezeichnen.

Richtig los ging für mich das Internet erst, als das online Zocken begann. Das war 1999 mit dem Mod Team Fortress Classic für Half Life. Dadurch lernte ich neue Freunde kennen, es wurde sehr viel gechattet (mIRC, ICQ), es gab Foren und News Seiten und die ersten Voicecom Tools, wie Roger Wilco und Battlecom waren verfügbar.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Kann man 1992 das ganze schon als Internet bezeichnen ?
Sieht so aus:
Tim Berners-Lee entwickelte um das Jahr 1989 am CERN die Grundlagen des World Wide Web. Am 6. August 1991 machte er dieses Projekt eines Hypertext-Dienstes via Usenet mit einem Beitrag zur Newsgroup alt.hypertext öffentlich und weltweit verfügbar.[11]


Was gabs denn da zu sehen mit 14400er Modem ?
Na ja, die ersten Seiten enthielten fast nur Text:
MOSAIK Browser.jpg

.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ea/NCSA_Mosaic_Browser_Screenshot.png .

Mit dem Mosiak-Browser (oben) ging das schon ein bißchen grafikmäßig.

Die AOL-CDs lagen überall rum und mit dem AOL-Zugang sah es ungefähr so aus:
AOL-Browser.jpg

.
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article12347172/So-sah-das-Internet-in-der-Steinzeit-aus.html .

Natürlich mußte man ein bißchen warten, bis das Modem alles in den PC eingepfiffen hatte.

Mit den 56k-Modems ging das dann schon in weniger Zeit und bei ISDN wurde auch die Telefonleitung nicht mehr blockiert (2 Kanäle).

Danach ging es rasant aufwärts und mit (V)DSL sind wir heute noch unterwegs.

In all den Zeiten hatte ich nicht einen einzigen Netzausfall aufgrund von Providerproblemem.
Die Eumex ist mir mal abgeraucht und in 3 Tagen hatte ich eine nagelneue ohne Zusatzkosten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tech_13

Freizeitschrauber(in)
Ich klink mich hier mal ein.
Die "normalen" FTTH sind geshared. Jedoch NICHT wie bei Coaxial.
Bei der DTAG ist ein FTTH idR über Kopplerlösungen realisiert. Sprich bis zu 32 "Kanäle" werden passiv über einen Koppler angesteuert. Damit kann man eine Faser besser auslasten, denn oh Wunder, es buchen nicht alle einen Gigabit Anschluss.
Dieser Koppler ist nun was hier etwas problematisch sein kann, da sich effektiv Nutzer eine Faser teilen.

Wer richtig Knete hinlegt kann Full-Duplex Leitungen bekommen, kostet aber auf 200€+. Bei der DTAG nennt sich das u.a DCIP und ist für Geschäftskunden gedacht. Keine Stecker, keine Koppler alles geschweißt.


Mein Glas habe ich selber geschweißt und kenne daher auch meine Leitungswerte und die sind ok. Ist aber auch nur ein 250er /stabil), lt. Messprotokoll gehen locker 2,7Gbit durch den Koppler.
Messen tu ich den Durchsatz immer mit ip-perf, sonst nichts.
Die Messplatform der DTAG misst übrigens alle 15min was anliegt, also was das Modem aushandelt.
Die 1&1 GF kommt übrigens mit hoher Warscheinlichkeit auch von der DTAG ;)
 

noO_F3Ar

Freizeitschrauber(in)
Also ich bin mit meinem FTTH Glasfaser Anschluss ganz zufrieden. Habe einen 100 Mbit Vertrag es kommen aber sogar 10 Prozent mehr an. (Das wird so gemacht um die 100 Mbit sicher anbieten zu können)
 
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