Es wird hier kaum ueber die EU gesprochen und warum knapp ueber der haelfte der wahlbeteiligten Briten der Meinung sind raus aus der EU zu muessen.
Die EU ist toll. Hoert man immer wieder. Ist das wirklich so? Ist die EU toll fuer Alle? Die EU ging doch aus der EWG hervor. Reiner Wirtschaftszusammenschluss.
Wieviel davon kommt eigentlich beim Normalbuerger an?
Hier muss man etwas differenzieren. Menschen in Grenznaehe profitieren hier natuerlich ganz anders. Mal eben nach Luxemburg arbeiten ohne laestige Grenzkontrollen etc.
Die Wirtschaft profitiert von der EU, auch ganz klar. Und solangs der Wirtschaft gut geht gehts doch den Menschen auch gut.
Die Wahrheit in Deutschland ist aber leider das wir seit langer Zeit sinkende bzw stagnierende Realloehne haben.
Der Wirtschafts gehts gut, es kommt halt nur nicht beim Normalbuerger wirklich an.
Ob ich jetzt, falls ich mal privat in ein Nachbarland fahren wuerde, bisschen an der Grenze stehe oder nicht, ist mir ehrlichgesagt ziehmlich pups.
Natuerlich finde ich die EU toll. Vereinigte Staaten von Europa. Waer eine klasse Sache.
Leider wird sich das in absehbarer Zunkunft nicht so erfuellen.
Die EU ist "nur" ein Wirtschaftsbuendniss ohne gemeinsame Politik.
Ueber jeden Scheiss wird gestritten und die nationalen Interessen werden ueber alles Andere gestellt.
Wie kann bitte so eine EU fuer alle funktionieren?
Und wir sollen ja alle dafuer sein.
Im Endeffekt haben wir einen riesigen Verwaltungsapparat der am Leben gehalten werden will und irgendwelche seltsamen Entscheidungen die nicht immer wirklich sinvoll sind.
Haben es die Medien noch immer nicht geschnallt das sie mit der Hezerei nur weitere Bürger zu XYZ treiben
Noe haben die nicht. Siehe AfD in Deutschland. Wird immer noch daemonisiert. Da wird jede Aussage auf die Waagschale gelegt und verteufelt.
Was mich wundert ist, das doch Aufklaerung und Information der Schluessel fuer vieles sei. Anscheinend nicht in der Politwelt.
Bei der "Remain" Kampagne hab ich den Populismus eher vermisst. Statt zu versuchen die Europäische Idee zu verkaufen hat man sich auf technokratisch formulierte Warnungen vorm Wirtschaftscrash zurückgezogen.
Die die davon betroffen sind haben das schon verstanden. Was hat aber einer am unteren Ende großartig durch einen Wirtschaftscrash zu verlieren?
Wenns fuer den in einem System schon die ganze Zeit ******** laeuft, wird er doch ein anderes System erstmal probieren wollen.
Entscheidungen kann man nur mit dem nötigen Sachverstand treffen. Deswegen wählen wir in unserer Demokratie auch Leute, die ihn haben und treffen keine Direktwahlen über komplexe Dinge. Was du meinst, Amon, ist Basisdemokratie. Und die mag in der kleinen Schweiz funktionieren, aber nicht in einem Land von hinreichender Größe und Macht. Du weißt ja, aus großer Macht folgt große Verantwortung.
Im Grunde nicht verkehrt die Aussage. Was machst du aber wenn wichtige Entscheidungen anstehen und es wird was komplett anderes Entschieden, als man eigentlich gedacht bzw. gewaehlt hat? SPD ist hier ein Paradebeispiel.
Auch Merkel mit ihreren Entscheidungen in der Fluechtlingspolitik.
Ich glaube nicht das sich das einige konservative CDU-Waehler genau so gedacht haben.
Speziell in Deutschland bekommt man einen sehr seltsamen Beigeschmack mitgeliefert, wenn, man das Wenige was so rauskommt, mitbekommt in welchen Kreisen unsere gewaehlten Entscheidungstraeger sich bewegen.
Keiner weis genau welche Zuwendungen es in welchen Hoehen gibt. Politiker haben natuerlich auch die Zeit in Vorstaenden von Unternehmen zu sitzen etc.
Hast du noch Vertrauen das du von deinen gewaehlten Politikern vertreten wirst und das deine Interessen im Vordergrund stehen? Oder wenigstens nicht ganz vergessen werden.