Im Prinzip spielen die Leute doch schon seit 25 Jahren mit dem Gedanken. Am Ende ist es immer gleich: irgendwas läuft nicht auf Linux, drum braucht man Windows und weil man es sowieso schon hat, wird bei den meisten nicht gewechselt. Nennt sich Pfadabhängigkeit.
PCGH schrieb:
Dabei standen den zahlreichen teilnehmenden PCGH-Lesern dann gleich mehrere Optionen und Wege offen:
Windows 10 mit den kostenpflichtigen ESU-Updates weiterhin nutzen?
Einen notgedrungenen Wechsel auf das aktuelle Windows 11 vornehmen?
Linux als ernsthafte Alternative in Erwägung ziehen?
Den offensichtlichsten Punkt habt ihr vergessen: einfach so weiternutzen und das werden die meisten auch machen.
Um hier mal den Advocatus Diaboli zu geben:
1: Es ist ja nicht so, dass einen Tag nachdem keine neuen Updates geliefert werden plötzlich der Rechner voller Viren ist.
2: Die meisten Angriffe kommen über den Browser und besonders gefährlich wird es, wenn man unbekannte Dateien öffnet- Es ist also wichtiger, dass die Browserhersteller Updaten,. als dass Windows upgedatet wird. Zusätzlich sollte man sich da besonders von unseriösen Quellen fern halten.
3: Die Anti Virensoftware von Drittanbietern wird dann wieder wirklich wichtig.
Beim Thema Win 10 Abschaltung haben wir es mit dem klassischen MS Blödsinn zu tun. Sie sind von Ihrer Idee so begeistert, dass sie meinen die Leute zwingen zu müssen, das ganze zu nutzen. Hat bei Vista mit DX 10 nicht funktioniert, hat bei den tollen* Kacheln von Win 8 nicht funktioniert und wird jetzt mit dem TPM Zwang unter Win 11 auch nicht funktionieren.
In Unternehmen wird natürlich gewechselt, weil die Versicherungen das vorschreiben, aber bei allem anderen wird wohl weiterhin auf Win gesetzt, warum sollte man gegenüber MS auch nachgeben?
Am Mac gibt es eine Ökosystem Zwang?
Versuch mal Mac OS auf einem normalen PC zum laufen zu bekommen.
Hatte in 30 Jahren nie Probleme mit Windows.
Wer behauptet vor Win XP SP2 keine Probleme mit Windows gehabt zu haben, der:
- lügt
- verklärt die Vergangenheit
- hat seinen PC nie so wirklich benutzt
Was man damals unter Win 95-Me alles an Bluescreens hatte, das kann sich heute keiner mehr vorstellen. Im Ernst: wenn man sagt, dass es damals normal war, dass die Kiste zumindest alle paar Tage abgeschmiert ist, dann können sich das die nach 2000 Geborenen nicht mehr vorstellen.
Ich würde den Punkt, an dem Windows keine Probleme mehr gemacht hat, etwa 1-2 Jahre nach der Einführung von Vista verorten. Win 7 ist ja nur ein leicht aufpoliertes Vista. Eines der Beispiele, dass der Kunde durchaus etwas verändern kann, wenn er auf Qualität besteht. Im Vergleich zum Start von Vista war XP am Anfang noch hardwarehungriger und so fehleranfällig, dass es die meisten anfangs nicht nutzten. Das wurde halt durch die rosa Nostalgiebrille verklärt.