GTX 1070 Textur - bzw. Objektproblem

Pedro89

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo liebe Community,

erstmal mein System, um Aufschluss zu geben:

i7 6700k @ stock / Corsair H110i
Asus Z270 Maximus Code
16 GB Corsair Vengeance 3200 Mhz (laufen auf 2133 Mhz)
Be Quiet Pure Power 530W
Acer Xb271hu
EVGA GTX 1070 FTW (ThermalMod und BIOS-Update durchgeführt)

Nun zum Problem:

In jedem Spiel, welches ich z.Z spiele ( BF1, BF4, GTA V und The Division)
laden die Texturen extrem langsam, bzw. erscheinen plötzlich.
Die Texturen, die sich in mittlerer bis weiter Entfernung befinden.
Mal mehr, mal weniger. Ist jedoch sehr auffällig und bei der verwendeten Grafikkarte,
meiner Meinung nach nicht tolerierbar.

Am auffälligsten ist es in BF4 beim Fliegen oder bei der Fahrt mit dem Jeep.

Gespielt wird in WQHD @144hz meist in hohen bzw. höchsten Einstellungen.
(Zum Testen auch auf niedrigen Einstellungen gehabt, jedoch keine Besserung)

Das Problem besteht seit dem Kauf der Karte!
Wurde in die RMA geschickt, neue hat das gleiche Problem. (Wenn es denn die GPU sein sollte)

Treiberproblem kann ich ausschließen (einige ausprobiert und mit DDU deinstalliert).
OC wird auch nicht betrieben (weder CPU, noch GPU)

Habt ihr ähnliche bzw. das gleiche Problem?
Habt ihr andere Erfahungswerte?
Dem EVGA Support ist das Problem leider nicht bekannt und hat auch keine Lösung
Parat.
 
Ich hätte jetzt mal auf VRAM getippt, aber da die Karte schon geweselt wurde, eher nicht.

Hast du mal den RAM getestet? Dazu wäre MemTest eine gute Möglichkeit.
Alternativ auch mal nur einen RAM-Riegel verwenden und dann schauen obs besser wird.

Welches Pure Power ist das? L7 oder L8? Könnte am Netzteil liegen, ist aber nicht meine erste Vermutung.

Nur mal aus Interesse: Warum setzt man einen 6700K auf ein Z270-Board?
 
RAM habe ich nicht getestet, werde ich aber tun.
Netzteil ist das L8. Denkst du, dass die GPU zu wenig Power bekommt

Bzgl. Z270:

Wollte mir den i7 7700k kaufen, aber dann hab ich von den Temperaturproblemen gelesen...
Zudem ist die Mehrleistung zum 6700k nicht den Aufpreis wert.
Zudem gefällt mir das Board und ich wollte den aktuellen Chipsatz haben, falls ich doch noch Updaten möchte.
 
Welches Netzteil könntest du mir denn empfehlen?
Wenn es nicht mehr den aktuellen Leistungen genügt, würde ich es austauschen.
 
Eines der folgenden:
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bzw. mit Kabelmanagement:
be quiet! Straight Power 10-CM 500W ATX 2.4 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Oder voll modular:
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Wenn du etwas sparen willst:
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Warum sage ich, dass es technisch nicht mehr gut ist? Die Plattform des L8 ist gruppenreguliert und generell schon veraltet.
Hier mal eine Erklärung von Threshold:
Ein gruppenreguliertes Netzteil bedeutet, dass die drei vorhandenen Spannungen im Netzteil (3,3V, 5V und 12V) gemeinsam erzeugt werden. Diese drei Spannungen sind also abhängig voneinander.
Belastest du nun eine Leitung sehr stark (heute meist nur 12V für GPU, da 5V nur für USB und Festplatten, 3,3 Volt eigentlich nicht mehr benötigt), sinkt die Spannung dieser ab, sodass statt 12V z.B. nur noch 11,6 vorhanden sind. 11,6 Volt sind noch innerhalb der ATX-Spezifikation, bei 11,4 Volt wird es aber schon kritisch. Gleichzeitig steigen die anderen Spannungen an, sodass die 5V-Leitung bis 5,5V oder gar 6V angehoben wird.
Dies kann nur ausgeglichen werden indem man die zu hohe Leitung stärker belastet. Dies ist aber nicht so einfach, da es kaum Komponenten im PC gibt, welche 5V benötigen. Eine SSD oder HDD schafft diese Belastung nicht.
Wenn in dem gruppenregulierten Netzteil noch eine billige Filterung und Glättung vorhanden ist (zu erkennen an den verbauten Kondensatoren), dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass neben der steigenden Spannung auch die Restwelligkeit ansteigt. Die Restwelligkeit beschreibt die noch vorhandene Wechselspannung in der Gleichspannung.
Man kann die Wechselspannung nie komplett herausfiltern, aber es ist möglich, sie so weit zu reduzieren, dass es keinen Einfluss auf die Hardware mehr hat.
Sobald die Restwelligkeit aber wieder ansteigt, hat sie ab einem gewissen Punkt wieder Einfluss auf die Hardware. Oft ist das der Grund, warum Festplatten ausfallen.
Bei guten Netzteilen mit entsprechenden Schutzschaltungen, schalten diese ab, sobald die Spannung auf einer Leitung unter einen gewissen Wert sinkt.
Wenn man zum Beispiel mit einem gruppenreguliertem 450 Watt-Netzteil (Beispiel be quiet System Power 7) eine Grafikkarte übertaktet, dann schaltet das Netzteil ab, obwohl die Leistung des Netzteiles ausreichen sollte. Das Netzteil schaltet ab, da wie Spannung der 12V-Leitung unter einen bestimmten Wert sinkt und die 5V-Leitung nicht ausreichend belastet wird.
Es gibt allerdings auch Netzteile, welche gar nicht abschalten und weiter Strom zuführen, auch wenn die 12V-Leitung schon unter 10V gefallen ist. Dies liegt dann an dem Fehlen der Schutzschaltungen.
Beispiele für diese Netzteile wären z.B. die Corsair RM-Serie und die Thermaltake Germany-Serie.
Das wird auch dann zum Problem, wenn man Netzteile hat, die sehr viel Leistung bringen, z.B. ein be quiet L8 mit 730 Watt. Dies suggeriert einem, dass es eigentlich genug Leistung für Multi-GPU haben sollte. Allerdings ist die Spannungsstabilität dabei so schlecht, dass man sie dafür nicht nutzen sollte.
Dann gibt es so genannte Indy-Netzteile. Bei denen werden, wie der Name schon erahnen lässt, die verschiedenen Spannungen unabhängig voneinander erzeugt. Dies passiert mit Hilfe eines DC-DC-Converter. Daher werden diese Netzteile auch DC-DC-Netzteile genannt. Der Vorteil dabei ist die Spannungsstabilität. Selbst wenn die 12V-Leitung sehr sehr stark belastet wird, hat dies keine Auswirkungen auf die 5V- und 3,3V-Leitung.
Dennoch sind Schutzschaltungen unumgänglich, denn bei einem Fehler wird sonst das Netzteil nicht abgeschaltet und es könnte zu Schäden an der Hardware kommen.

Es gibt aber auch Netzteile, welche so stake Kondensatoren haben, dass sie Problemlos mehr Leistung bewältigen können. Da wäre zum Beispiel ein be quiet P11 mit 550 Watt zu nennen, welches in der Lage ist, kurzfristig mehr als 700 Watt zur Verfügung zu stellen, ohne dass sich die Spannungsstabilität ändert. Das P11 wäre zum Beispiel sehr gut für ein Multi-GPU-System zu empfehlen.

Außerdem gibt es noch die Sache mit dem Peakwert. Aktuelle Grafikkarten (z.B. die 900er Serie von Nvidia) haben zum Teil stark schwankende Peakwerte. Das liegt daran, dass die Karten ständig zwischen maximaler Last und Idle hin- und herschalten. Grund dafür ist der Boost-Modus in den aktuellen Karten.
So kann es passieren, dass eine Karte mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 180 Watt einen Peak über 300 Watt hat. Dieser Unterschied wird bei übertakteten Karten noch größer.
Einen interessanten Test dazu gab es vor einiger Zeit bei Toms Hardware (als die 900er Serie von Nvidia auf den Markt kam), dort lag die durchschnittliche Leistungsaufnahme etwas unter 200 Watt, allerdings gab es Peaks bis 400 Watt.

Zusammengefasst:
Gruppenregulierte Netzteile haben bei einseitiger Belastung der Spannung (was heute, angesichts der 12V-Leitung der Normal fall ist) ein Problem mit der Spannungsstabilität. Dies führt im geringsten Fall zum Abschalten des Netzteils (wenn die Schutzschaltungen vorhanden sind), im schlimmsten Falle aber zur Beschädigung der Hardware (falls Filterung und Glättung schlecht sind).
Indy-Netzteile haben das Problem der Spannungsstabilität nicht. Hier ist allerdings der Nachteil, dass im Bereich der maximalen Leistung die Restwelligkeit zum Teil stark ansteigt. Dies ist oft auf schlechte Komponenten im Netzteil zurückzuführen ist.
Und natürlich sollten grundlegende Schutzschaltungen verbaut sein, die auch greifen.
Es nützt nichts, wenn der Hersteller OCP verbaut, welches aber erst jenseits von 80 Ampere greift, denn schon bei weniger als 50 Ampere fangen die Leitungen an zu schmelzen.

Moderne Netzteile, wie das be quiet E10 oder auch das Antec Edge (es gibt natürlich noch weitere) haben keine Probleme mit den Peak Werten. Ihre Filterung kann dies problemlos abfangen.
Bei älteren oder gruppenregulierten Netzteilen kann es passieren, dass diese Peaks zu hoch sind und die Schutzschaltung greift (abfallende 12V-Leitung).
Dies ist gerne in älteren Netzteilen der Fall, denn Kondensatoren werden über die Zeit belastet und altern somit. Wenn ein Kondensator platzt, dann kann es zu Schäden kommen.

Das heißt nicht, dass alle Netzteile, welche älter als 4 Jahre sind, sofort entsorgt werden müssen. Wenn man die Hardware nicht verändert und alles gut läuft, dann besteht erstmal kein Grund dazu, ältere Netzteile auszutauschen.
Allerdings ändern sich die Konfigurationen von Zeit zu Zeit. Wenn man nun von einem Sockel 775-System mit GTX 280 auf ein aktuelles System mit aktueller Grafikkarte updated, sollte man sich im Klaren sein, dass das Netzteil von damals vielleicht den modernen Ansprüchen nicht gerecht wird. Dann wäre es notwendig, das Netzteil auszutauschen.

Dennoch glaube ich eher nicht, dass deine Fehler vom NT kommen, nur nochmal fürs Protokoll. ;)
 
@ aloha84 anisotropische Filterung habe ich deaktiviert.
Ein Video werde ich bei Gelegenheit posten.

Bzgl. Netzteil:

Ein voll modulares Netzteil würde ich bevorzugen.
Wie schaut es mit Netzteilen von Corsair aus?
Sind diese empfehlenswert?
Wie schaut es mit der Watt-Zahl aus?
 
Für dein System reicht ein vernünftiges 400W-Netzteil.
Modular wäre das BitFenix Whisper M, das ist auch technisch besser als die Netzteile, die Corsair im Programm hat.

Schau mal hier
Empfehlenswerte Netzteile 2016: Liste mit Daten und Preisen (Stand Dezember 2016)

Aber warum vollmodular?
Ich persönlich habe beim Einbau eines nur teilmodularen NTs noch nie gedacht "Mist, könnte ich jetzt das ATX-Kabel abnehmen".
Wenn man natürlich später mal Sleeves kaufen will, ist das ein Vorteil.

Bei den "kleinen" Wattzahlen brauchst du eh in der Regel nicht so viele Kabel weglassen.
 
Netzteil solltest du wie meine Vorredner schon geschrieben haben wirklich mal tauschen... Ich kann als Alternative zu den oben schon genannten auch das Super Flower Leadex Gold 550watt empfehlen oder ein hx 450. :daumen:
Wird aber dein Problem trotzdem nicht beheben.
Dann frage ich mich noch warum du nicht xmp aktivierst und den ram mit 3200mhz takten lässt? (Oder habe ich was überlesen? ;)

Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
 
@ aloha84 anisotropische Filterung habe ich deaktiviert.
Ein Video werde ich bei Gelegenheit posten.

Bzgl. Netzteil:

Ein voll modulares Netzteil würde ich bevorzugen.
Wie schaut es mit Netzteilen von Corsair aus?
Sind diese empfehlenswert?
Wie schaut es mit der Watt-Zahl aus?

Genau die sollte man aber aktivieren und auf x16 stellen, da sie dafür sorgt dass weit enternte Texturen scharf gefiltert werden.;)
 
@ janekdaus.

Xmp ist in der Regel aktiviert. Jedoch hab ich bei 3200Mhz oft Probleme (Pc startet nicht, bzw. startet direkt ins BIOS)
Lasse den RAM bei 3000 Mhz laufen, dann geht's. CPU läuft auch i. d. R. auf stabilen 4,5 Ghz.
Habs nur momentan auf Stock laufen, um die Übertaktung als Fehlerquelle der Texturprobleme auszuschließen.

Hast du eine Vermutung woher das Problem kommen könnte?

@Schnuetz1

Danke für deine Mühe!
 
Also, die anisotropische Filterung habe ich nun auf x16 gestellt, jedoch keine Besserung.
Auch ein neues Netzteil (siehe Sig.) brachte keine Besserung.
Bei der Suche nach " draw distance und pop ins" für Battlefield 4 wurde von einigen dieses Problem bestätigt
Anscheinend liegts generell am Treiber, jedoch ohne Fix dafür.

Dem EVGA Support ist dieses Problem nicht bekannt und bat mich darum, mal einen Firestrike Benchmark laufen zu lassen.
Ergebnis: ca. 20000 Grafikpunkte und ca. 16000 Gesamtpunkte.
Der Benchmark lief ohne Probleme.

Da investiert man viel Geld um ein sehr gutes Spielerlebnis genießen zu können und man wird einfach nur enttäuscht.
Sehr ärgerlich...

Für Infos, bzw. Erfahrungen eurerseits im Bezug auf das Problem wäre ich sehr dankbar.
 
[...]
Für Infos, bzw. Erfahrungen eurerseits im Bezug auf das Problem wäre ich sehr dankbar.

Meiner Erinnerung nach wurde eine solche Problematik kurz nach den Launch-Artikeln bei PCGH in einem der nachfolgenden Artikel abgedeckt. Das ging in der Richtung, daß insbesondere nach einem Spiel- oder Levelstart die Texturen erst nach und nach in voller Stufe erscheinen. Gezeigt wurde das IIRC an Rogue One oder Battlefield, sah aus wie kaputtes Streaming IMHO. Ich dachte aber, das sei gefixed.
 
Die Problematik kenne ich, aber das meine ich nicht.
Das Laden der Texturen nach Spielbetritt ist ein generelles Problem und betrifft jeden.

Mein Problem bezieht sich jedoch auf die gesamte Dauer der Runde und auch auf andere Spiele.
 
Auch wenn es viele nicht mögen (wegen Account Zwang, mir ist das schnuppe), evt. ist irgendetwas nicht korrekt eingestellt und eine Optimierung mit Geforce Experience würde es beheben.
 
In jedem Spiel, welches ich z.Z spiele ( BF1, BF4, GTA V und The Division)
laden die Texturen extrem langsam, bzw. erscheinen plötzlich.
Die Texturen, die sich in mittlerer bis weiter Entfernung befinden.
Mal mehr, mal weniger. Ist jedoch sehr auffällig und bei der verwendeten Grafikkarte,
meiner Meinung nach nicht tolerierbar.
Das ist kein Hardwareproblem. Du musst nichts einschicken und auch nichts tauschen.

Ich hab den Thread nur überflogen, aber wenn ich da schon wieder Grafikkarte einschicken bzw. Netzteil tauschen und so einen Müll lese, stellen sich mir die Nackenhaare auf.
 
Das ist kein Hardwareproblem. Du musst nichts einschicken und auch nichts tauschen.

Ich hab den Thread nur überflogen, aber wenn ich da schon wieder Grafikkarte einschicken bzw. Netzteil tauschen und so einen Müll lese, stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Auch wenn ich mir nicht so sicher bin wie Du, daß da letztlich kein Hardware-Problem hinterstecken sollte – TE: ich würde beim PCIe weitersuchen, sowohl was Bandbreite als auch Latenz angeht – gefällt mir dieser kurze Rant.
 
Auch wenn es viele nicht mögen (wegen Account Zwang, mir ist das schnuppe), evt. ist irgendetwas nicht korrekt eingestellt und eine Optimierung mit Geforce Experience würde es beheben.

Ich habe Geforce Experience noch nie genutzt. Was hat das denn für Vorteile?

Das ist kein Hardwareproblem. Du musst nichts einschicken und auch nichts tauschen.

Ich hab den Thread nur überflogen, aber wenn ich da schon wieder Grafikkarte einschicken bzw. Netzteil tauschen und so einen Müll lese, stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Wie wäre es mit helfen, anstatt zu motzen? Woran liegt es denn deiner Meinung nach? Was empfiehlst du?

Auch wenn ich mir nicht so sicher bin wie Du, daß da letztlich kein Hardware-Problem hinterstecken sollte – TE: ich würde beim PCIe weitersuchen, sowohl was Bandbreite als auch Latenz angeht – gefällt mir dieser kurze Rant.

Wie teste ich Bandbreite und Latenz?
 
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