Griechenland arbeitet mögliche Reperationszahlungen von Deutschland auf

AW: Griechenland arbeitet mögliche Reperationszahlungen von Deutschland auf

Das ist der Witz des Tages. :D

Ihre Pleite haben sie mit ihrem idiotischen Finanzsystem selbst verschudet und nun wollen sie uns in die Tasche langen. Solche unverschämten Reparationsforderungen an den deutschen Staat haben erst zum 2. WK geführt.

So ein Quatsch hab ich selten gelesen, man merkt das du keine Ahnung hast warum Griechenland pleite ist. Geschweige überhaupt Wissen im wirtschaftlichen Bereich hast. Wir zahlen indirekt an unsere Banken, denkst du ernsthaft das Geld kommt den Griechen zu gute? Das Geld bekommen unsere hier ansässigen Banken. Es geht um Schuldentilgung und nicht um Zahlungen an den griechischen Bürger.
 
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Ifosil

Ui, was du an einem Einzeiler von mir alles erkennen kannst. :wow:

Na, das klär mich mal darüber auf, weshalb Griechenland pleite gegangen ist. An ihrem Finanzsystem lags ja deiner Meinung nach nicht. Und dann solltest du noch erklären, weshalb die Rettungspakete für Griechenland nicht letztendlich Griechenland zu gute kommen. Und dann solltest du mir noch sagen, ob du Grieche bist. Du klingst nämlich, als hätte ich dich persönlich angegriffen. Da muss ich als Deutscher ja aufpassen, nicht dass du noch Reparationen von mir forderst, weil ich dich gekränkt habe. :D
 
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Warum die Hilfszahlungen nicht letztlich den Griechen zu Hilfe kommen, kann dir eigentlich auch jeder andere sagen:
Weil es nur eine Schuldverschiebung ist. Anstatt Schulden bei der deutschen Bank oder Thyssen-Krupp zu haben, hat Griechenland jetzt Schulden bei der EZB. Die einzigen Unterschiede für die griechische Bevölkerung sind die Begleitmaßnahmen, die die Troika erzwingt: Gehaltskürzungen um z.T. 50%, ein kollabierendes Gesundheitssystem, Ausverkauf der wenigen halbwegs/potentiell profitablen Staatsbetriebe (während die zwangsläufig defizitären auch in Zukunft und ohne Querfinanzierung aus ersteren vom Steuerzahler zu tragen sind), wirtschaftlicher Kollaps.
 
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Okay, ich frag mal anders herum. Wenn die Rettungspakete nicht den Griechen zu gute kommen (auf wirtschaftliche, lange Sicht), wem denn dann?
 
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"Auf lange Sicht" ist sehr schwer vorherzusagen. Griechenland ist alles andere als gerettet, der Verbleib im Euro bislang für niemanden eine Garantie auf bessere Zeiten.
Auf kurze Sicht haben auf alle Fälle die großen Gläubiger profitiert - wie bereits erwähnt zu einem nicht unerheblichen Teil deutsche Banken und Unternehmen. Die (nicht-griechischen) Investoren in ex-Staatsbetriebe werden mit ziemlicher Sicherheit auch profitieren, wenn sie nicht komplett verblödet waren. Prinzipiell profitiert haben andere Euroländer und deren Finanzindustrie, von denen viele im Falle einer Griechenlandpleite in genau dem gleichen Vertrauensloch verschwunden wären.
Ob dies auf lange Sicht auch Profitierende seien werden, hängt nicht zuletzt vom eigenen Verhalten ab - prinzipiell gilt aber im Kapitalismus: Was man hat, hat man und kann man einsetzen, um noch mehr zu haben.
 
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Okay, ich muss vorauschicken. Wie nützlich die Rettungspakete sind, darüber wird sich sowieso ständig gestritten. Allerdings sehe ich es so, dass die Rettungspakete den Euro zu stabilisieren versuchen und da Griechenland ein Teil der EU ist, kommt das eben auch Griechenland zu gute. Die damit verbundenen Auflagen (oder Begleiterscheinungen) für Griechenland sind ohnehin absolut notwendig, denn Griechenland hat Jahre lang schlecht und gedankenlos gehaushaltet. Hat es nicht geschafft die nötigen Steuern von Bürgern einzufahren, Korruption zugelassen und Geld zum Fenster rausgeworfen (z.B. mit schwachssinnigen Rentenzahlungsregelungen). Die Griechen meckern jetzt wegen einem gemäßigen Wirtschaftskollaps, aber ich nehme an, dass sie ohne den Euro einen totalen Wirtschaftskollaps hätten.
 
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Sie versuchen den Euro zu stabilisieren ist genau die richtige Bezeichnung. "Schaffen" wäre es nicht und ich sehe bislang auch nichts, was das langfristig schaffen würde. De facto übernehmen die Rettungspakete die gleiche Funktion, die bislang ungerechtfertigte Kreditvergaben hatten: Sie halten mehr Geld in Umlauf und für Leute zugänglich, als durch die real existierenden Werte gerechtfertigt ist. Damit stabilisiert man das System, dass die Krise ausgelöst hat - auf Kosten der Staaten, die überhaupt keine Reserven haben, so etwas zu finanzieren. Aber man löst damit nicht die Probleme des Systems. Dafür wären grundlegende Änderungen von Nöten, aber die würden ja zu Lasten der (Finanz)Wirtschaft gehen ...
Zurück zu Griechenland: Vermutlich würde es denen heute nach einem einfachen Staatsbankrott schlechter gehen, ja. (Genau Zahlen, wie sich die operative Bilanz Griechenlands verändert hat, habe ich aber auch nicht finden können.) Es würde aber mittlerweile bergauf gehen. Stattdessen geht es bergab - undzwar vermutlich genau dahin, wo man ohne Hilfspakete schon wäre.
Bezüglich "bedenkenlos gehaushaltet": Griechenland hat so ziemlich genau das gemacht, was das allgemeine System als "gut" unterstützt. Relativ riskante, aber potentiell lukrative Investitionen mit Geld, dass man eigentlich gar nicht hat. Nicht anders haben z.B. die Banken gehandelt, die Griechenland dieses Geld gegeben haben. Die hat ja dann netterweise der deutsche Steuerzahler saniert...
Die Missstände in der Verwaltung des Geldes dagegen mögen peinlich sein, aber wie so oft verpeilen die meckernden Deutschen mal wieder den Unterschied zwischen VWL und BWL: Wenn der Staat seiner Bevölkerung zuviel auszahlt, dann ist das kein verlorenes Geld. Sondern eine Stärkung der Binnennachfrage. Das Griechenland nicht in der Lage war, Renten richtig zu berechnen, ist extrem peinlich. Aber bezogen auf das gesamte Wirtschaftssystem Griechenland hat es keine anderen Auswirkungen, als z.B. die Abwrackprämie, die Deutschland seinen Bürgern ohne angemessenen Grund ausgezahlt hat. Ähnliches gilt auch für die Steuerhinterziehung in Griechenland. Unfair - klar. Aber bis zur Krise haben offensichtlich viele der Betrüger dieses Geld in Griechenland in z.B. Häuser investiert. Bei deren Bau wurde dann vielleicht wiederum was an der Steuer vorbeigeschoben. Aber: Wären sie nicht gebaut worden, hätte der Staat die nicht-Bauarbeiter als Arbeitslose versorgen müssen. Unterm Strich war genau das gleiche Geld im Umlauf und statt Däumchendrehen wurden ein paar Baumaterialien in Häuser verwandelt. Schaden fürs Gesamtsystem? :ka:
Ergänzung: Verloren geht bei solchen Dingen in erster Linie Einfluss (das Haus hat jetzt nicht jemand, den man belohnen wollte, sondern ein geschickter Betrüger), aber solange das Geld nicht ins Ausland abfließt, muss es insgesamt nicht zu einem Verlust kommen.

Korruption und allgemein geringe Produktivität ist schon eher ein angemessener Vorwurf. Aber vielleicht einer, den man nicht nur zielgerichtet in Richtung Griechenland schwingen sollte, solange die Lobbybudgets in Deutschland vermutlich über denen einiger griechischer Ministerien liegen :schief: . Einer der größeren Korruptionsfälle z.B. sind bis zu 55 Millionen, die im Rahmen von Rüstungsgeschäften geflossen sein sollen. Geschäfte über deutsche Uboote im Umfange von 2 Milliarden....
 
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Ja wir schulden wahrschlich dem ganzen Erdball Geld wegen unserer Vergangenheit. Bei Geld hört die Freundschaft auf

In meiner Vergangenheit habe ich mir nichts vorzuwerfen, was rechtfertigen würde, dass irgendjemand von mir auch nur einen Heller verlangen könnte. Es ist okay, wenn man solche Sachen zeitlich regelt, aber irgendwann ist der Zug abgefahren. Man sollte doch meinen, dass Sippen- oder Ahnenhaft im 21 Jh. abgeschafft wäre.

Für mich ist das nur ein weiterer Versuch die Griechen und die Deutschen gegeneinander aufzuhetzen.
 
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@Split99999

Nein, ich bin kein Grieche. Ich bin Deutscher, aber kann es einfach nicht mehr hören, an allen Ecken wird son Unfug nachgefaselt. Schlussendlich ist es eine Gesamtschuld der EU, jeder hat da seinen Anteil dran. Sogar wir Deutschen. Sry das ich so aggressiv war, aber ich muss fast jeden Tag so was hören. Alles Produkte des Bild-Stammtischs. Glaub die ARD hat mal ne ganz gute Reportage gemacht, wie die Griechen leiden, das ist schon heftig. Da gibt es Familien die ihre Kinder in Kinderdörfern abgeben müssen, aus purer Not. Die sehen ihre Kinder nur aller paar Wochen.
 
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@Split99999

...Glaub die ARD hat mal ne ganz gute Reportage gemacht, wie die Griechen leiden, das ist schon heftig. Da gibt es Familien die ihre Kinder in Kinderdörfern abgeben müssen, aus purer Not. Die sehen ihre Kinder nur aller paar Wochen.

Die habe ich auch irgendwann mal gesehen. Ist schon heftig. Andererseits ist es noch nicht lange her, wo z.B. griechische Studenten auf Staatskosten in Mallorca Urlaub machen konnten. Bevor einer Fragt, das weis ich von meiner Schwester die selbst eine Zeit lang in Griechenland studiert hat. Irgendwann gleicht sich halt alles aus. :ka:
 
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Deutschland ist der Haupteinzahler in den EU-Finanz Topf, schon seit Anbeginn. Wir hätten die DMark behalten sollen. Aber der dumme Kohl wollte nach der Wiedervereinigung ja unbedingt ein vereintes Europa mit einer Währung.Deutscher Einheits und EU Kanzler, koste es was es wolle. Die Idee ist ja ansich nicht schlecht, aber seit Jahren sehen Viele wie gut es uns geht. Nun ist der Arbeitsmarkt offen für qualifizierte Kräfte. Aber mal ehrlich, was kommt denn hier her? Leute, die keine Chance in ihrem Land haben, kaum Bildung genossen haben und unseren Staat ausbluten. Organisierte Bandenkriminalität steigt, Diebstähle, Überfälle. Und meistens Leute mit Migrationshintergrund. Gab schon viele Reportagen in diesem Zusammenhang. Ganze Familien wandern ein, weil sie hier für medizinische Versorgung nichts bezahlen müssen, im eigenen Land sich das nicht leisten könnten. Deutsche Schüler, die an unseren Schulen Aussenseiter sind, weil in der Minderheit, beleidigt, angepöbelt werden und noch schlimmer.
Ich hab mit dem 2. Weltkrieg nix zu tun gehabt, sollen die sich an Österreich wenden, da kam der braune Typ doch her. Uns nun verantwortlich machen, das es denen dank ihrer Misswirtschaft so schlecht geht, ist echt ne Farce. Sorry, aber ich kanns auch nicht mehr hören.
 
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Ich empfinde die Forderung der Griechen nach Reparationszahlungen als dreist und ungerechtfertigt. Die BRD wurde nach dem 2. WK gegründet und hat politisch gesehen nichts mit ihren Vorgängerstaaten zu tun. Somit war die BRD nie in einen Krieg mit Griechenland verwickelt, was die Forderungen ad absurdum führt.
 
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Deutschland ist der Haupteinzahler in den EU-Finanz Topf, schon seit Anbeginn. Wir hätten die DMark behalten sollen. Aber der dumme Kohl wollte nach der Wiedervereinigung ja unbedingt ein vereintes Europa mit einer Währung.Deutscher Einheits und EU Kanzler, koste es was es wolle. Die Idee ist ja ansich nicht schlecht, aber seit Jahren sehen Viele wie gut es uns geht. Nun ist der Arbeitsmarkt offen für qualifizierte Kräfte. Aber mal ehrlich, was kommt denn hier her? Leute, die keine Chance in ihrem Land haben, kaum Bildung genossen haben und unseren Staat ausbluten.

erstbester Google-Treffer von sehr vielen:
Deutschland profitiert von der Krise: Immer mehr Fachkräfte kommen - n-tv.de

[/Stammtisch]
 
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@Split99999

Nein, ich bin kein Grieche. Ich bin Deutscher, aber kann es einfach nicht mehr hören, an allen Ecken wird son Unfug nachgefaselt. Schlussendlich ist es eine Gesamtschuld der EU, jeder hat da seinen Anteil dran. Sogar wir Deutschen. Sry das ich so aggressiv war, aber ich muss fast jeden Tag so was hören. Alles Produkte des Bild-Stammtischs. Glaub die ARD hat mal ne ganz gute Reportage gemacht, wie die Griechen leiden, das ist schon heftig. Da gibt es Familien die ihre Kinder in Kinderdörfern abgeben müssen, aus purer Not. Die sehen ihre Kinder nur aller paar Wochen.

Die Banken der Euro Länder sind halt mehr oder weniger alle an der Pleite vorbeigerutscht und einige sind auch pleite gegangen weil sie sich einfach verzockt haben.
Die Staaten mussten einspringen und die Banken retten. Dafür haben sie eine Menge aufbringen müssen -- natürlich alles Schulden -- denn du hast nicht mal eben 100 Milliarden im Haushalt über.
Jetzt krebsen die Staaten wegen der hohen Verschuldung herum und sind selbst vor der Pleite.

Wobei das Problem in Griechenland eher hausgemacht ist. Aber das geht doch eher am Thema vorbei.
 
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Viel zu viel Stammtisch hier. Wenig Fakten und viel Bildzeitungswissen.
 
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