Ja, PCGH hat natürlich nicht besseres zu tun, als alle Nase lang absichtlich irgendeinen Hersteller per Losentscheid herauszunehmen, der dann absichtlich mit diversen Benchmarks durch den Kakao gezogen wird.
Immer diese Verschwörungstheoretiker...
PCGH ist das (mir bekannte) einzige Fachmagazin, was wirklich bei jedem Spiel nur ausgewählte Benchmarklastszenarien für GPU und CPU heraussucht.
Andere "Testcenter" und diverse "Youtubeinfluenzer" nehmen einfach vorhandene integrierte Spielebenchmarks der Spielehersteller, die meistens absolut bis rein gar nichts über die tatsächlich zu erwartende Minimalleistung in den Spielen wiedergeben können.
Natürlich freuen sich Leute, wenn die Karten alle "spieletaugliche" Testergebnisse ausgestellt bekommen.
Blöd nur, wenn dann nach dem Auspacken die Rechner bereits beim ersten Ritt in die Stadt auf dem Marktplatz volle Kanne in die Knie gehen, oder aber den Wald vor lauter Bäumen nicht schnell genug auf den Bildschirm gepflanzt bekommen.
Hauptsache der Kameraschwenk im Spielemenü war im Test dreistellig flüssig....
Jeder weiß, dass die Hardware bei PCGH richtig schwitzen muss, ehe eine Empfehlung ausgesprochen wird - und das ist gut so!
Natürlich kann man sich darüber streiten, welche Spiele und welche Szenen genau für die Tests verwendet worden sind.
Aber man kann es nicht jedem Recht machen, auch komtm es gewiss mal vor, dass 2 oder 3 Spiele mehr eher einem bestimmten Produkt liegen, vielleicht weil auch eine Kooperation zwischen Hersteller und Produzent besteht.
Aber hey, nehmt es locker!
Schaut euch die Leistung bei den Spielen an, die einen interessieren, und ob die Grundleistung hoch genug ist.
Blendet ungewollte Spiele einfach aus, fertig.
Die in Tests angegebenen Werte werden eh niemals nachstellbar sein, denn jeder Rechner arbeitet anders.
Es gibt zu viele Differenzen, alleine durch sonstige Hardware, Betriebssystem und Treiberkonstellationen.
Grundlegend plus minus 10% sollte immer einkalkuliert werden, egal auf welcher Seite man nun etwas nachliest.
Und auch ganz wichtig: vergleicht die Karten nicht wegen ein paar prozent Differnez untereinander, sondern nehmt diese Karten udn stellt die zu erwartende Mehrleistung in Relation zu eurer derzeitigen Karte oder CPU.
Darum geht es doch.
Am Ende stellt ihr euch also eher die Frage, kaufe ich lieber ein Produkt mit 50-60% Mehrleistung, oder eine Kategorie darüber mit 80-90%? Und wie sind die Preise dafür, welche Features gibts neu hinzu?
Dagegen stinken 3% durch eine überteuerte Luxus-OC Karte dann doch nun wirklich völlig ab, oder ob Konkurrenz ABC 5% langsamer oder schneller sein könnte, mit AMD oder Intel oder NVidia nebenan im Schlepptau?
Und wie gesagt: bei PCGH gibts das ungefähre untere Ende bei den Bildraten, woanders oft ein irgendwas irgendwo so zwischendrin, stellenweise garniert mit Limitierungen durch andere Komponenten durch falscher Benchmarkszenerie.
Also: wenn ein Tester einfach nur den integrierten Spielebenchmark startet, ohne dieses zu begründen, ist er von dem Moment an komplett unglaubwürdig und ein ganz gewöhnlicher Labersack ("Influenzer") ohne jedwede Fachkenntnis.
Das ist dann bald so wie Sommerreifen bei Glatteis testen wollen. Ganz großes Kino also.
Daher: danke an Raff und Co. für die zahllosen Überstunden bei den Benchmarks.
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