Grafikkarte zerschossen?

Der Speicher selbst ist bis 2500 MHz ja nicht übertaktet.
Aber die Grundaussage ist schon richtig: Das Übertakten sollte man besser lassen und erst recht das Overvolting von VRAM (damit hat man wirklich schnell die A....-Karte), aber VRAM-OV geht bei der 560Ti ja sowieso nicht - wenn man mal von ein paar speziellen OC-Bastler-Modellen aus jüngster Zeit absieht.
Nichtsdestotrotz kommen die Grafikfehler schon lange vorher... da spielt das billige PCB-Design auch eine Rolle und außerdem kommt da die Frage auf, ob der Speicherkontroller der GPU damit klarkommt - der läuft bei deutlich über 2000 MHz auf jeden Fall außerhalb seines Standards.
 
Kaputt bekommt man ihn in der Regel erst, wenn man darüber hinausgeht. ;)
Eines habe ich aber allgemein bei der 560Ti (ob das jetzt mit der Fermi-Architektur als solcher zusammenhängt, kann ich nicht sagen) festgestellt: Die Karte reagiert heikel auf zu hohen RAM-Takt. Damit meine ich jetzt nur die allgemeine Stabilität und keine potentiellen Hardwareschäden.
Auch wenn Programme wie GPU-Tool erzählen, dass der Speicher fehlerfrei läuft - das bedeutet gar nichts.
Spielereien mit dem RAM-Takt führen eher zu Treiber- und Takt-Resets als zu großzügiger Umgang mit den Core/Shader-Werten.
Wer es sich nicht nehmen lassen will, den Speicher zu übertakten, dem empfehle ich, die vermeintliche Stabilitätsgrenze per GPU-Tool festzustellen und zu dem ermittelten Wert einen großzügigen Abstand zu nehmen. Mit großzügig meine ich mindestens 100 MHz, besser mehr.
Da die Speicher-Wackelgrenze im Schnitt bei der 560Ti so um die 2300 MHz schwankt, sollte man 2200 Mhz als praktikable Obergrenze ansehen.
Ein solider Kompromiss zwischen etwas Übertaktung und Solidität liegt bei 2150 MHz.
 
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