Wobei "Action" eher "Gemetzel" wird.
Ich denke mal, wer von so weit kommt, der kann uns mal eben so auslöschen oder wenigstens an den Rand dessen bringen.
Eine "Actionreiche" Jagd ist nicht wirtschaftlich um nur an die Reccourcen zu kommen!
Aber vielleicht ist sie ein Selbstzweck...
Ich halte einen Besuch auf der Erde zur Ressourcengewinnung auch für höchst unwahrscheinlich. Zu 99,999999999999999% haben wir keine weiteren
intelligenten Lebensformen Raumfahrt betreibende Viecher in unserem Sonnensystem, interstellare Anreise kann somit als sicher angenommen werden. Das heißt umgekehrt aber auch, dass es für alle Interessenten wesentlich sinnvoller wäre, erst einmal die gesamten Rohstoffe ihres eigenen Sonnensystems abzubauen - und eine der wenigen Überlegungen zu möglicherweise Leben hervorbringenden Sonnensystemen, die man nur sehr schwer anzweifeln kann, ist die Existenz einer ganzen Reihe sehr großer, äußerer Planeten, die Asteroiden&Co abfangen können. Also Rohstoffe in enormen Ausmaße. Es wäre anzunehmen, dass eine Zivilsation früher einen Entwicklungsstand erreicht, auf dem sie andere Systeme kolonisiert, als sie die Rohstoffe ihres Heimatsystems "verbraucht". Hierbei darf man auch nicht vergessen: Man kann Elemente nicht endgültig verbrauchen. Das klappt nur mit komplexeren Verbindungen, die man zerlegt (z.B. Verbrennung), aber eine Zivilsation, die genug Energie aufbringen kann, Rohstoffe in Massen interstellar zu Bewegen, die kann auch komplexe Verbindungen in beliebigem Umfange selbst herstellen, solange die Elemente vorliegen. Einziger Anlass für Knappheit wäre also, dass sie die gesamte Materie ihres Heimatsystems (bis auf den Zentralstern)
verbaut haben. Zudem haben sie vermutlich mehrere andere Systeme kolonisiert und teilweise ausgebeutet - und jetzt sollen sie ausgerechnet die Erde als Bergabbaugebiet (wörtlich) auserkoren haben, unter all den unbewohnten Systemen in ihrer Reichweite?
Seeeehr unwahrscheinlich.
Damit gilt umgekehrt: Wer auch immer kommt, der kommt, um zu bleiben - zumindest eine zeitlang.
Variante a) (beliebt&wahrscheinlich): Die Lebensbedingungen im Heimatsystem haben sich (entweder durch Selbstverschulden oder kosmische Einflüsse) weit verschlechtert, die Erde wäre eine potentielle Alternative. (da passen dann sogar mal die anthopogen zentrierten Annahmen zu den Lebensumständen potentieller Besucher)
Variante b) (passend zu obigem): Man sucht Unterhaltung. Aus naheliegenden Gründen dürfte eine interstellare Gesellschaft hoch technologisiert sein - und könnte somit Interesse am "Haus im Grünen" haben. Wenn da noch unterhaltsame einheimische Lebensformen durch die Bäume hüpfen: Um so besser. Best Case im dem Fall: Sie finden gefallen an rudimentär lernfähigen, zweibeinigen Haustieren. Worst Case: Hat jemand "Jagd" gesagt?
Es gibt genug beispiele in unserer Geschichte, dass eine Waffentechnisch überlegene Streitmacht kein Garant dafür ist einen Krieg zu gewinnen.
Nur sehr wenige dieser Beispiele weisen eine technische Überlegenheit auf, die dem Fortschritt von 1-2 Jahrzehnten des 20. Jhd. entspräche und selbst die Beispiele mit einem technisch leicht rückständigen Sieger sind extrem selten.
Nunja,
wenn aber eine Spezies dazu in der Lage wäre etwas zu besitzen was ihr ermöglicht intergalaktische Reisen innerhalb eines angemesseenen Zeitraum zu unternehmen,
dann hätten die bei Bedarf sicherlich auch etwas inpetto uns von der Erde zu tilgen ohne die restlichen Recourcen unnutzbar zu machen.
Siehe oben: Elemente kann man eh nicht kaputt machen. Der Rest wäre eine Frage des Aufwandes. Wenn sie an dem Leben auf der Erde interessiert sind, dann könnte die selektive, gezielte Ausrottung einzelner Arten zu einer recht mühseligen Aufgabe werden. Ich erinnere z.B. an die Versuche der Menschheit, mit der Aga-Körte in Australien fertig zu werden. Trotz ebenfalls nicht ganz unerheblicher technischer Überlegenheit hat bislang niemand eine Lösung gefunden, die funktioniert, keine anderen Arten gefährdet und mit einem vertretbaren Personaleinsatz umsetzbar wäre.
Was man imho auch nochmal sagen muss: "angemessener Zeitraum" ist nicht aus Sicht von
Homo sapiens zu beurteilen, sondern aus der Sicht des Außerirdischen. Und schon auf der Erde haben wir Wirbeltiere, die mehrere Jahrhunderte schaffen und niedere Tiere, die auf mehre Jahrtausende geschätzt werden. Ein interstellarer Reisender muss zwar die Technik haben, um große (zumindest im Verhältniss zu seinem Körpergewicht) große Masse quer durchs All zu bewegen. Aber er muss nicht z.B. zwingend Geschwindigkeiten erreichen, die für uns erstmal unvorstellbar erscheinen. Er könnte auch einfach nur verdammt viel Zeit mitbringen.
Wenn sie die Menschen auf der Erde vernichten wollen müssen sie die Erde nur mit einem größeren Planeten kollidieren lassen.
"nur"?
Diesseits einer künstlich herbeigeführten Supernova dürfte es rein gar nichts geben, was mehr Aufwand erfordern würde, als die Bahnen von Planeten massiv zu verändern. Und auch nichts, was aufgrund seiner Schadenswirkung (die Chancen ständen vermutlich nicht schlecht, das gesamte innere Sonnensystem zu zerlegen) dümmer wäre.
Materie meint er, die man auf molekularer Ebene transformiert.
Das Gerät gibts bei Star Trek schon. "Computer : Eine Tasse grünen Tee, heiß."
Wenn dann auf subatomarer Ebene. "Transformieren" auf molekularer Ebene nennt man gemeinhin "Chemie".
hat denn keiner von euch schonmal ein unbekanntes flugobjekt gesehen? also real meine ich.
Ich hab früher häufiger Dinger am Himmel gesehen, bei denen ich mir nicht sicher war, ob es eine 777 oder ein A330 ist.