Glaubt ihr das wir allein sind im Universum?

Glaubt ihr das wir allein sind im Universum?


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Tieren Intelligenz uns soziales Verhalten abzusprechen ist für mich Mittelalterdenken. Wie Raben Walnüsse knacken (lassen) oder Schimpansen die Termiten mit dem Stöckchen ernten sind Zeichen für Intelligenz. Der Schwänzeltanz der Bienen womit sie mitteilen wo und wieviel Nektar zu ernten ist, oder der Vorkoster der Ratten, oder die gemeinschaftliche Erlegung von größeren Beutetieren bei den Ameisen, man könnte noch sehr lange weiter erzählen.
 
Das Universum ist definitiv nicht unendlich man könnte dann nicht sagen, wann es den Urknall gegeben hat.
Das stimmt nicht. Es kann ja trotzdem ein begrenztes Alter/Größe bis zum jetztigen Zeitpunkt haben. Nur es entwickelt sich ins Unendliche. Da der Raum immer weiter expandiert.
Und das kann durch Beobachtungen übrigens belegt werden.

Wenn man am äußeren Ende des Universums ankommt ist man da wo alles angefangen hat.
Garantiert nicht. Eher dort wo das Zentrum ist. Wir befinden uns übrigens nicht im Zentrum.;)

Bisher ist mir nur ein Tier bekannt, das selber sein eingens Spiegelbild erkennen kann und unter leidender Gefangenschafft einfach aufhört zu atmen.
Ein Tier kann nur das was es von der Natur als Aufgabe bekommen hat. Habe noch nie davon gehört, dass sich zwei Tiere gegen den Menschen gestellt haben aus Angst vor dem Tot oder unterdrückender Gefangenschaft.
Schimpansen, Gorillas und sogar Orcas können sich im Spiegel erkennen. Tiere können auch aus Einsamkeit oder Leid sterben. Außerdem können sie sich untereinander helfen.

Ich finde dein Sichtweise etwas primitiv ganz ehrlich gesagt. Es gibt nicht nur schwarz-weiß in der Welt.
 
Tieren Intelligenz uns soziales Verhalten abzusprechen ist für mich Mittelalterdenken. Wie Raben Walnüsse knacken (lassen) oder Schimpansen die Termiten mit dem Stöckchen ernten sind Zeichen für Intelligenz. Der Schwänzeltanz der Bienen womit sie mitteilen wo und wieviel Nektar zu ernten ist, oder der Vorkoster der Ratten, oder die gemeinschaftliche Erlegung von größeren Beutetieren bei den Ameisen, man könnte noch sehr lange weiter erzählen.

Evolutiv einprogrammiertes Verhalten als Intelligenz zu bezeichnen halte ich für nicht richtig. Was Ratten, Ameisen und Bienen machen ist nichts anderes als Instinkt.
Dennoch kann man zumindest bei einigen Tieren von Lernfähigkeit sprechen. Hunde sind da das beste Beispiel.

Das beste Beispiel für Intelligenz im Tierreich sind jedoch Wale, besonders Delfine. Neben "sprachlicher" Kommunikation haben sie noch ein unglaublich ausgeprägtes Soziales Verhalten sowie viele Emotional bedingte Verhaltensweisen. Ein dem Menschen ähnlicheres Tier werden wir kaum finden können.
 
Ratten sind auch relativ intelligent. Da lernfähig. Dazu gibt es zahlreiche Experimente.

Es gibt viele Tiere welche lernfähig sind und ein ausgeprägtes Sozialverhalten haben. Nur eben unterschiedlich. Da muß man genauer hingucken.

Bei Bienen und Insekten denke ich allerdings das ihr Verhalten einprogrammiert ist. Genauso wie bei kleinen Spinnen welche ohne Beobachtung Netze bauen. Die können das einfach.

Aber bei höheren Tieren gibt es auf jeden Fall eine Art Intelligenz.

Ein dem Menschen ähnlicheres Tier werden wir kaum finden können.
Das ist der Schimpanse mit 98% gleichen Genen. ;)
 
Habe noch nie davon gehört, dass sich zwei Tiere gegen den Menschen gestellt haben
Dann geh mal in die Taiga, oder ins nördliche Amerika, vlt. triffst du ein Rudel hungriger Wölfe, die werden dir das Gegenteil beweisen.

Das beste Beispiel für Intelligenz im Tierreich sind jedoch Wale, besonders Delfine. Neben "sprachlicher" Kommunikation haben sie noch ein unglaublich ausgeprägtes Soziales Verhalten sowie viele Emotional bedingte Verhaltensweisen. Ein dem Menschen ähnlicheres Tier werden wir kaum finden können.
Das gehört zu "noch sehr lange weitererzählen"

Menschähnlich ist sehr relativ, nur weil sie nicht sprechen können ? Die Gene mancher Affenarten sind 99,8% identisch mit unseren.
Sogar das Schwein ist uns "ähnlich" in der Größe der Organe z.B. und von den Genen her nicht allzuweit entfernt.
Meine Großeltern hielten früher selbst 2 Schweine, wenn die rausgelassen wurden war fröhliches Gequike und gestreckter Galopp angesagt. Öffnete jedoch der Schlachter die Stalltür waren sie nur mit Gewalt aus dem Stall zu bringen, unter fürchterlichem Geschrei.


Daß ein Rabe eine Nuss auf die Fahrbahn einer Strasse fallen lässt, seelenruhig am Strassenrand wartet bis ein Auto drübergefahren ist, und dann im freien Moment die Nuss holt... ich weiß nicht mit was ich das bezeichnen könnte:schief:
 
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Menschähnlich ist sehr relativ, nur weil sie nicht sprechen können ? Die Gene mancher Affenarten sind 99,8% identisch mit unseren.

Das ist der Schimpanse mit 98% gleichen Genen. ;)

Ich bezog mein Menschenähnlich weniger auf die Gene sondern mehr auf die reine Intelligenz. Und nach allem was ich gelesen habe sind da Wale den Affen immernoch vorraus, auch wenn die Affen wohl dennoch eine Spitzenposition einnehmen.

Daß ein Rabe eine Nuss auf die Fahrbahn einer Strasse fallen lässt, seelenruhig am Strassenrand wartet bis ein Auto drübergefahren ist, und dann im freien Moment die Nuss holt... ich weiß nicht mit was ich das bezeichnen könnte:schief:

Ich habe schon sehr viele Tiere erlebt, die genau in dem Moment auf die Straße laufen, wenn gerade ein Auto vorbeikommt, während sie vorher gewartet haben. Noch besser sind die allseits bekannten Tauben, die lieber überfahren werden als wegzufliegen wenn sich ein Auto langsam nähert...

Ich verbuche das weniger als Intelligenz als auf Zufall bzw. vorher gelerntes. Wenn ein Rabe zum Beispiel gesehen hat, wie es einen von seinen Artgenossen zerfetzt hat, nachdem so ein vierrädriges Ungetüm kam, kann es sein, dass er deshalb grundsätzlich Abstand von Autos hält.

Aber letztendlich geht diese Diskussion zuweit vom Thema weg. Und ich kenne mich wahrlich nicht genug mit dem Thema aus um da noch mehr sagen zu können. Letztendlich ist die Frage was intelligentes Leben ist und was nicht unglaublich schwer zu beantworten. Nicht einmal Intelligenz ist klar definierbar. Und ohne wirklich direkt mit Tieren kommuniezieren zu können werden wir nur schwer erfahren, was diese tatsächlich denken, wenn sie es überhaupt tun.
 
das kleine blaue mänchen neben mir sagt mir, das wir nicht alleine sind :D
etwas zum thema weite distanzen zu überwinden: vor 1000-2000 jahren konnten sich die menschen auch nicht vorstellen zu fliegen.
 
Na dann versuche ich es mal anders auszudrücken, wenn Tiere intelligenz haben so müssten ein Tier mehr können als die anderen seiner Art.
Es dürften nicht alle Tiere das gleiche können, sondern würden sich steig weiter entwickeln und wären unberechenbar.
 
Ich bezog mein Menschenähnlich weniger auf die Gene sondern mehr auf die reine Intelligenz.
Intelligenz liegt in den Genen.

Die von dir angesprochene Lernfähigkeit des Raben ist Intelligenz.

Es dürften nicht alle Tiere das gleiche können, sondern würden sich steig weiter entwickeln und wären unberechenbar.

Manchen Tigern kann man beibringen durch den Feuerreif zu springen, anderen nicht. Unberrechenbar sind sie durch ihre Eigenschaft als Raubtier.
 
Das Problem ist, das Intelligenz nicht ganz klar definiert ist. Deswegen kann man nur sagen das Tiere eine art von Intelligenz haben.
 
Das kann man so sagen. Also hat die Evolution doch sehr gute Arbeit geleistet, und um zum Thema zurück zu kommen, warum sollte sie ausgerechnet nur auf unserer Erde diese gute Arbeit geleistet haben ?
 
Also eig. hat doch soweit ich weiß alles mit Mikroorganismen auf unserer Erde angefangen, die mit Asteroiden oder was auch immer hergekommen sind :D Dann gibts eig. keinen Zweifel daran, das wir nicht alleine im Universum sind
 
Soweit ich weiß waren am Anfang Aminosäuren und Wasser (und Methan?) die sog. Ursuppe, aus der sich die ersten Einzeller entwickelt haben.
 
Na dann versuche ich es mal anders auszudrücken, wenn Tiere intelligenz haben so müssten ein Tier mehr können als die anderen seiner Art.
Es dürften nicht alle Tiere das gleiche können, sondern würden sich steig weiter entwickeln und wären unberechenbar.
Es gibt sogar Tiere welche schlauer sind als andere. Z.B. ein Hund die Fastmapping konnte, wie kleine Kinder sich Dinge gemerkt hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rico_%28Border_Collie%29


Oder eine Gorilladame "Koko" welche komplett Gebärdensprache mit 2000 Begriffen gelernt hat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Koko_(Gorilla)


Das es keine eindeutige Definition gibt stimmt. Aber eine Richtung. Man kann aber grob sagen das es die Leistungsfähigkeit des Gehirns ist. Diese umfasst wieder viele Bereiche oder Disziplinen.

Deswegen kann man nur sagen das Tiere eine art von Intelligenz haben.
Das kann man schon eher so sagen. Aber nicht "der Mensch ist intelligent, der Rest nicht".;)


Seefe schrieb:
Also eig. hat doch soweit ich weiß alles mit Mikroorganismen auf unserer Erde angefangen, die mit Asteroiden oder was auch immer hergekommen sind :D Dann gibts eig. keinen Zweifel daran, das wir nicht alleine im Universum sind
Das mit den Astoeriden ist eine Theorie. Die andere mit der "Ursuppe" vom Biologen Miller.

Dann gibt es noch die "Black Smoker" Theorie. Und sogar eine "Eistheorie". Das Leben im Eis entstanden ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Evolutiv einprogrammiertes Verhalten als Intelligenz zu bezeichnen halte ich für nicht richtig. Was Ratten, Ameisen und Bienen machen ist nichts anderes als Instinkt.

Na da hatten z.B. Möven aber echt Glück, dass sie im laufende der Jahrtausende einen Instinkt entwickelt haben, der sie den Zusammenhang zwischen Straßenverkehr und geöffneten Miesmuscheln erkennen lässt.


Ich bezog mein Menschenähnlich weniger auf die Gene sondern mehr auf die reine Intelligenz. Und nach allem was ich gelesen habe sind da Wale den Affen immernoch vorraus, auch wenn die Affen wohl dennoch eine Spitzenposition einnehmen.

Schwierig, schwierig. Bislang haben sich die Menschen noch nicht einmal darauf einigen können, wie man die Intelligenz von Mitmenschen objektiv quantifizieren kann. Bei komplett anderen Lebewesen scheitert man i.d.R. komplett. Was wir mit Tieren machen, sind eigentlich extrem primitive Tests - aber wir sind leider unfähig, komplexere Sachen mit ihnen zu erörtern oder komplexe Hintergedanken bei Handlungen, die sie aus Eigenmotivation heraus ausführen, zu erkennen. Dazu kommt der stark unterschiedliche Forschungsumfang.
Die ersten Tiere, denen man Intelligenz bescheinigt hat, waren Affen - sehr menschenähnlich, ziemlich gut erforscht (nicht zuletzt deswegen sind von ihnen heute definitiv mehr und komplexere Aktionen bekannt, als von Walen). Danach kamen die Opfer diverser Delphinarien und mitlerweile ist man soweit, dass es als Wissenschaft akzeptiert wird, wenn jemand mal unvoreingenommen Raben, Krähen und Kraken untersucht - und siehe da: Eine "Intelligen"-Merkmal nach dem anderen findet sich. Die Grenze ist da imho klar die Betrachtungsweise der Menschen, nicht die Leistungsfähigkeit der Tiere.
(Das genannte Spiegelbildexperiment ist ein wunderschönes Beispiel: Tiere, die sich im Spiegel nicht erkennen, wird oftmals jegliches Selbstbewußtsein abgesprochen. Aber wieso bitte schön sollte z.B. ein Dachs, der sich vor allem nach Geruch orientiert, bitte schön im Spiegel erkennen? Der ist froh, wenn er nen Baum erkennt. Umgekehrt würde er Menschen vermutlich für primitive Automaten erhalten, weil wir es nicht einmal riechen, wenn eine unserer engsten Bezugspersonen vor uns auf einem Platz saß.)

So gesehen muss man auch mal ganz klar festhalten:
Die Frage, ob es Leben im restlichen Universum gibt, ist eine ganz andere, als die nach intelligentem Leben im restlichen Universum. Letztere ist nur unwesentlich schwerer objektiv und abschließend zu beantworten, als die Frage nach intelligentem Leben irgendwo im Universum.


Das kann man so sagen. Also hat die Evolution doch sehr gute Arbeit geleistet, und um zum Thema zurück zu kommen, warum sollte sie ausgerechnet nur auf unserer Erde diese gute Arbeit geleistet haben ?

Die Evolution "leistet keine Arbeit". Fortschritt durch Evolution resultiert aus der Handlung des (Aus)Sterbenes - an und für sich kein sehr zielgerichteter und konstruktiver Prozess und dementsprechend schwer bis gar nicht vorhersag- oder übertragbar.
(ein weitere Sache neben dem Universum, die sich viele Menschen nur schwer bewußt machen - im Gegensatz zum Universum ist es bei der Evolution aber imho immerhin noch möglich)


Soweit ich weiß waren am Anfang Aminosäuren und Wasser (und Methan?) die sog. Ursuppe, aus der sich die ersten Einzeller entwickelt haben.

Was ganz zu Anfang war und wie es dann anfangs weiterging, ist verdammt schwer zu sagen und die Zahl der Theorien übersteigt die Zahl der Indizien deutlich.
 
Mit "Arbeit geleistet" meine ich daß die Entwicklung so wie sie bisher war und auch noch ist, "gut" war und ist. Ich bin kein Akademiker und maße es mir auch nicht an und drücke mich aus wie mir die Evolution den Schnabel hat wachsen lassen.
 
Umgekehrt würde er Menschen vermutlich für primitive Automaten erhalten, weil wir es nicht einmal riechen, wenn eine unserer engsten Bezugspersonen vor uns auf einem Platz saß.)
Jede Spezies hat halt seine Eigenarten. Ich möchte auch garnicht erriechen können wer vorher wo gesessen hat und meinen Rüssel in die Kimme des Gegenübers stecken müßen :lol:.
Zur Evolution kann quasi keiner was sagen, es war keiner dabei und daher sind es nur Mutmaßungen. Daher wäre auch Leben im Universum möglich und denkbar
 
Die Evolution "leistet keine Arbeit". Fortschritt durch Evolution resultiert aus der Handlung des (Aus)Sterbenes - an und für sich kein sehr zielgerichteter und konstruktiver Prozess und dementsprechend schwer bis gar nicht vorhersag- oder übertragbar.
(ein weitere Sache neben dem Universum, die sich viele Menschen nur schwer bewußt machen - im Gegensatz zum Universum ist es bei der Evolution aber imho immerhin noch möglich)
Man könnte aber sagen das durch Selektionsdruck die Art gezwungen wird sich anzupassen. Da sie sonst austirbt. ;)
 
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