Ich bin auch der Meinung dass wir nicht alleine im Universum sind. Schon alleine die Tatsache, dass wir im Grunde nicht einmal die einfachsten Fragen schlüssig ohne Zweifel beantworten können zeigt, dass wir mit unserem Denken nicht sehr weit entwickelt sind. Seit Jahrtausenden versuchen wir eine ultimative Weltformel zu finden und mittlerweile haben unsere hellsten Köpfe riesige mathematische Gleichungen erstellt, die die wenigsten nachvollziehen können.
Es fängt doch schon bei der Größe an. Wo fängt sie an (Stichwort Planck-Länge/ Heisenbergsche Unschärferelation) und wo hört sie auf? Wir versuchen stets mit unserem dreidimensionalen Denken eine Welt zu erklären und zu verstehen, von der wir nur vier Dimensionen erfassen können, aber laut der Superstringtheorie die Welt wie wir sie kennen aus bis zu 26 Dimensionen besteht. Vielleicht ja sogar noch mehr? Wir scheitern schon daran, die Quantenmechanik und die Relativitätstheorie gemeinsam auf einen Nenner zu bringen. Geschweige denn sich deren Konsequenzen sinnbildlich vorstellen zu können.
Worauf ich hinaus will ist, dass wir im Prinzip gar nichts wissen und uns nicht annähernd vorstellen können, was das Universum alles zu bieten hat und ob wirklich überall die uns bekannten Naturgesetze gelten müssen. Ich bin der Meinung, dass es verwegen wäre zu sagen, dass die Erde einmalig ist. Vielleicht gibt es Zivilisationen, für die wir nur eine kleine Amöbe im Reagenzglas sind und uns somit auch nicht so viel Beachtung beigemessen wird, wie wir es eigentlich erwarten würden.
Das Problem ist, dass der Mensch stets nur von sich selbst ausgeht, sprich - was er nicht versteht oder ihm nicht gelingt, kann es auch nicht geben oder funktionieren. Und das obwohl uns die Geschichte immer wieder eines besseren belehrt.
In Wahrheit sind wir nur ein kleines Licht in einem durchschnittlich großen Sonnensystem einer durchschnittlichen Galaxie neben Abermilliarden anderen. Selbst wenn es recht unwahrscheinlich ist, dass Leben irgendwo sonst entsteht, reicht schon ein einziger bewohnter Planet irgendwo im All aus, um unsere Alleinstellung zu wiederlegen. Also wenn ich mir einigermaßen vorstelle, wie verdammt groß Zeit und Raum ist, dann halte ich es nahezu für unmöglich, dass wir das Maß der Dinge und ein Unikum sein sollen.
Da das Thema UFO's hier auch aufgekommen ist. Ich möchte dazu nicht allzu viel sagen, da es eines der kontroversesten Gesprächsthemen überhaupt ist. Ich finde es nur schade, dass alles was auch nur annähernd damit zu tun hat ins Lächerliche gezogen wird. Die Medien sind da nicht unschuldig daran. Vor 50 Jahren hätte kaum einer jemanden als Spinner und Verschwörungstheoretiker bezeichnet, der dazu etwas sagt. Ich will hier keine Diskussion anheizen, ob es sie nun gibt oder nicht. Aber wer dieses Thema als absoluten Nonsens bezeichnet, der sollte sich z.B. mal ein paar der damaligen NASA Live-Mitschnitte anschauen oder ein gutes Buch darüber kaufen, welches auch unter wissenschaftlichen Aspekten verschiedene Dinge beleuchtet oder von Ereignissen berichtet, die von vielen glaubwürdigen Zeugen erlebt wurden, welche von anderen offiziellen Stellen aus untermauert werden konnten.
Es ist heutzutage nur sehr schwierig, für sich selbst erkennen zu können was man glauben kann und was nicht, da das Internet und Fernsehen voll von Müll und sensationsgeilem Gefasel ist, was alles kontroverse nur noch in ein schlechteres Licht rückt. Selbst wenn absolut nichts dran wäre, ist es doch ein Thema welches genauso mit Vernunft, sachlicher Kritik und einer gewissen Portion Skepsis betrachtet werden sollte, wie viele andere auch.