Cook2211
Trockeneisprofi (m/w)
Glasfaser: Telekom plant Glasfaser-Ausbau über Holzmasten
Ich frage mich immer, was er mit seinen Vergleichen mit anderen Ländern, speziell Russland, hat. Andere Länder andere Sitten. Es ist vollkommen egal, wie der Glasfaserausbau in anderen Ländern vonstatten geht. Das ist kein Maßstab für uns. Und Russland schon gar nicht. Der flächenmäßig größte Staat der Welt mit einer äußerst fragwürdigen Regierung ist etwas vollkommen anderes, als Deutschland. Es sollte eigentlich jedem klar sein, dass Russland keine Vergleichsbasis ist.
Aber insgesamt macht diese Diskussion auch keinen Sinn mehr. Sein Standpunkt ist klar:
Er, als Städter, möchte gefälligst FTTH haben, und zwar möglichst schnell und gebaut alleine von der Telekom. Und er erwartet, dass Städte auf Jahrzehnte bevorzugt werden, während andere Teile der Bevölkerung in der Internet-Steinzeit bleiben sollen.
Wobei im Grunde genommen schon jetzt Gegenteiliges passiert: Die Breitbandinitiative der Bundesregierung zielt nicht darauf ab, FTTH zu fördern, sondern für die Bevölkerung insgesamt eine bessere Versorgung zu erzielen (bis 2018 mind. 50 MBit für jeden). Und das ist gut so. Ob das dann mit Vectoring, Glasfaser auf Holzmasten (oder ein Mix aus beidem >FTTC) oder ungedrosseltem LTE (oder einem Mix aus LTE und DSL) passiert, ist egal, solange das Ziel erreicht wird. Und danach, wenn die Leute auch auf dem Land, ihre mind. 50 MBit haben, dann darf er gerne sein FTTH in seiner Stadt haben.
Ich frage mich immer, was er mit seinen Vergleichen mit anderen Ländern, speziell Russland, hat. Andere Länder andere Sitten. Es ist vollkommen egal, wie der Glasfaserausbau in anderen Ländern vonstatten geht. Das ist kein Maßstab für uns. Und Russland schon gar nicht. Der flächenmäßig größte Staat der Welt mit einer äußerst fragwürdigen Regierung ist etwas vollkommen anderes, als Deutschland. Es sollte eigentlich jedem klar sein, dass Russland keine Vergleichsbasis ist.
Aber insgesamt macht diese Diskussion auch keinen Sinn mehr. Sein Standpunkt ist klar:
Er, als Städter, möchte gefälligst FTTH haben, und zwar möglichst schnell und gebaut alleine von der Telekom. Und er erwartet, dass Städte auf Jahrzehnte bevorzugt werden, während andere Teile der Bevölkerung in der Internet-Steinzeit bleiben sollen.
Wobei im Grunde genommen schon jetzt Gegenteiliges passiert: Die Breitbandinitiative der Bundesregierung zielt nicht darauf ab, FTTH zu fördern, sondern für die Bevölkerung insgesamt eine bessere Versorgung zu erzielen (bis 2018 mind. 50 MBit für jeden). Und das ist gut so. Ob das dann mit Vectoring, Glasfaser auf Holzmasten (oder ein Mix aus beidem >FTTC) oder ungedrosseltem LTE (oder einem Mix aus LTE und DSL) passiert, ist egal, solange das Ziel erreicht wird. Und danach, wenn die Leute auch auf dem Land, ihre mind. 50 MBit haben, dann darf er gerne sein FTTH in seiner Stadt haben.
Zuletzt bearbeitet:


