Gestiegene Strompreise an der Börse könnten auf Verbraucher umgewälzt werden

Ich denke ,die Interessenvertretter,Lobbyisten oder Instutionen oder die andere(n) was auch immer es noch so gibts auf der Welt.Das muß aufhören und irgendwie geregelt werden durch den Gesetzgeber vom Land oder durch EU.Um manipulationen oder einfluß von auf die Strompreis zu unterbinden.Wo kommen wir hin, wenn jedes Jahr die Stromkosten erhöht wird?Das mach mal ein paar Jahre und dann gibts Massen Demos in Deutschland und die gerade regierenden werden bestimmt dafür teuer zahlen bei den nähsten Wahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Titel:
Könnte? :D
Die bessere Frage wäre, was würde der Strom+den Auflagen+CO2-Ablasshandel+Steuer darauf im Endeffekt kosten?
Wenn man wählt, als wäre man der Truthahn zu Gast bei Thanksgivingfeier, sollte man sich über Preise jenseits jeglicher Vernunft nicht wundern.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und ja, bis Ende des Jahres wird mit einer Erhöhung auf 35 bis 38 Cent gerechnet. Auf Grund von explodierenden Kosten bei Regeleingriffen, Stromexporten (zu Negativpreisen) und Notfalleinkäufen.

Kurze Nachfrage: aus welcher Quelle bedient sich diese Annahme?

Kürzlich erst habe ich mir eine größere Solaranlage aufs Dach geschraubt (bzw. schrauben lassen) und mich tiefer mit der Materie beschäftigt. Selbst unter den Solarfreaks rechnet niemand wirklich mit einem Anstieg von mehr 2-3% pro Jahr, was dem normalen Anstieg der letzten 20-30 Jahre entspricht. Das macht auch Sinn, tendenziell sinkt die EEG-Vergütung für neue Anlagen ja stetig.

Wer mir hingegen im letzten Jahr mit 10, 20 oder gar 30% nur für die nächsten paar Jahre kam, wollte ganz massiv den Angstfaktor benutzen und mir in dem Zuge Stromspeicher verkaufen.
 
Wenn es nach dem "freien Markt" ginge, wäre unser Planet schon lange unbewohnbar.
Was nutzt ein freier Markt, der seine eigene Geschäftsgrundlage zerstört?
Das man den Umbau der Energieversorgung, nachhaltiger und für den Verbraucher, günstiger gestalten könnte, steht außer Frage. Es ist halt nicht gewollt!
Schaut Euch nur mal den Wohnungsmarkt an, der sagt schon Alles aus was man sagen kann.
 
Schau Dir andere Länder an, definiere mir frei? Frei von Korruption, frei von Gier? Das gibt es diesen Planeten nicht.
 
Schau Dir andere Länder an, definiere mir frei? Frei von Korruption, frei von Gier? Das gibt es diesen Planeten nicht.

Das bedeutet, dass man nicht einfach so bauen darf. Klar muß es einige Regularien geben, wenn es um Dinge wie Brandschutz u.a. geht, aber in Deutschland wird das Recht zu bauen so behandelt, als wäre es etwas von Gott verliehenes.

Wenn man den Neubau einschränkt wo es nur geht, dann darf man sich nicht wundern, wenn es keine Wohnungen gibt. In den USA bekommt man z.B. ein Haus in den Suburbs schon ab 100.000$, davon kann man hier nur träumen. Große Wohnsilos, die die Lage entschärfen können, werden auch nicht gebaut.
 
Jetzt so zu tun, als wäre es "der böse Staat", zäumt doch aber das Pferd völlig von hinten auf. Versucht mal, euer Haus z.B. weiß einzudecken (höhere Albedo = geringere Temperaturen im Sommer) - da steht ganz schnell der Nachbar drei Straßen weiter auf der Matte und pocht auf den Bebauungsplan, weil "Wie sieht das denn aus?".

Oder beim Bauen generell: schon mal in einem schnell hochgezogenen Wohnbunker in China gestanden? So Dinger stehen in 20 Jahren ganz sicher nicht mehr, so werden die auch nicht kalkuliert. Da habe ich lieber ein paar staatliche Richtlinien, die auch geprüft und eingehalten werden müssen.
 
Es gibt auch Menschen, die wohnen lieber in so einer alten Lehmhütte, die neben dem Haus meiner Großmutter steht. Das Ding wird von dem Carport von einer Großmutter gestützt, sonst wäre das schon längst zusammen gefallen, achso drin wohnen tut schon seid mehreren Jahrzehnten keiner mehr.
 
Ja, genau, der freie Markt hat bisher auch alles geregelt.
Hat man bestens 2007 gesehen, wie der freie Markt alles geregelt hat und die Staaten dann verhindern mussten, dass eine ganze Branche den Bach herunter geht.
Und genau das, ein Untergehen von Unternehmen die falsch gewirtschaftet haben, wäre der bereinigende Effekt des freien Marktes gewesen. Da wir aber lieber alles und jeden retten da Schmerzen verboten wurden und wir Probleme einfach mit (Giral-)Geld zukippen haben wir jetzt die ganzen Zombiefirmen und demnächst Inflation für alle - einschließlich in geretteten aber weiter unrentablen Firmen gebundenem Kapital.
Das einzige was die Retterei bewirkt ist, dass statt diejenigen die Mist gebaut und/oder zu hoch gepokert haben insolvent gehen zu lassen all das schleichend auf die Allgemeinheit umgelegt wird. Man muss es nur so langsam machen dass der Frosch nicht merkt dass es warm wird.

Aber zum Thema - netter Spruch das "Die Preissteigerungen im Großhandel deuten auf einen Aufwärtstrend hin".
Ich habe in den letzten 20 Jahren noch kein einziges Jahr erlebt, wo die Strompreise von einem Jahr zum nächsten gefallen wären. Kein. Einziges. Von rund 15 cent im Jahr 2000 auf rund 30 cent im Jahr 2020 ist das was ich erlebt habe. Jedes Jahr so 0,5 - 1,5 cent/kWh mehr, natürlich immer in einem von wir-sind-so-geil-aber-können-nicht-anders-Höflichkeitsgeschwurbel-Brief des Energieversorgers angekündigt. Auch hier - Frosch und so.
Die Prophezeihung, dass es in Zukunft teurer werden könnte ist also nun wirklich keine Kunst. :ugly:

EDIT:
da (Quelle: BDEW)...
1621890160472.png

Was für ein Experte der Mann dass er da einen Aufwärtstrend vorhersagen kann. Mein lieber Schwan. :top:
 
Zuletzt bearbeitet:
Und genau das, ein Untergehen von Unternehmen die falsch gewirtschaftet haben, wäre der bereinigende Effekt des freien Marktes gewesen. Da wir aber lieber alles und jeden retten da Schmerzen verboten wurden und wir Probleme einfach mit (Giral-)Geld zukippen haben wir jetzt die ganzen Zombiefirmen und demnächst Inflation für alle - einschließlich in geretteten aber weiter unrentablen Firmen gebundenem Kapital.
Das einzige was die Retterei bewirkt ist, dass statt diejenigen die Mist gebaut und/oder zu hoch gepokert haben insolvent gehen zu lassen all das schleichend auf die Allgemeinheit umgelegt wird. Man muss es nur so langsam machen dass der Frosch nicht merkt dass es warm wird.

Aber zum Thema - netter Spruch das "Die Preissteigerungen im Großhandel deuten auf einen Aufwärtstrend hin".
Ich habe in den letzten 20 Jahren noch kein einziges Jahr erlebt, wo die Strompreise von einem Jahr zum nächsten gefallen wären. Kein. Einziges.
Die Prophezeihung, dass es in Zukunft teurer werden könnte ist also nun wirklich keine Kunst. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das bedeutet, dass man nicht einfach so bauen darf. Klar muß es einige Regularien geben, wenn es um Dinge wie Brandschutz u.a. geht, aber in Deutschland wird das Recht zu bauen so behandelt, als wäre es etwas von Gott verliehenes.

Wenn man den Neubau einschränkt wo es nur geht, dann darf man sich nicht wundern, wenn es keine Wohnungen gibt. In den USA bekommt man z.B. ein Haus in den Suburbs schon ab 100.000$, davon kann man hier nur träumen. Große Wohnsilos, die die Lage entschärfen können, werden auch nicht gebaut.
Also in Detroit bekommst du schon ein Haus für den Preis eines Videorekorders. Paradoxerweise will dort trotzdem niemand hinziehen! Auch in Deutschland kannst du dir ein Haus für 100k Euro kaufe irgendwo in sächsischen Pampa oder MV. Nur gibt es da halt keine Arbeitsplätze und Infrastruktur.
Ich empfehle "Strong Towns" mal bei YouTube einzugeben, da erzählt man wieso der Amiweg der falsche ist in der Stadtplanung.

Zum Thema: Kann mir jemand dieses Paradox erklären, dass wenn der Strom an der Börse niedrig ist, wir als Verbraucher mehr zahlen müssen und wenn dieser steigt wir auch mehr zahlen müssen?! Dass selbe sieht man auch immer bei ÖL - ob es fällt oder steigt, der Benzinpreis steigt!
 
Das nennt man Korruption Andrej, Angebot regelt Nachfrage und Nachfrage regelt Angebot, aber nicht in Deutschland hier wird schon immer gegen die eigentliche Natur gekämpft.
 
Es kann doch nicht sein, das Öl und Strom teurer wird durch den CO2 Müll.
Öl teurer machen und Strom billiger wäre die richtige Lösung. Damit die Leute E-Autos kaufen.
Mit dem Öl-Steuer-Geld weiter Windräder ausbauen. Aber die dummen Grünen, wollen einfach ALLES teurer machen, damit Geld für die Sozial-Wohltaten da sind.
Wo bitte ist da ein Grund für Preiserhöhungen?
Die CO2 Steuer!


1621894116030.png


1621894331911.png
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das reiche Deutschland zockt seine Bürger dermaßen ab, Das geht auf keine Kuhhaut.
(man würde doch annehmen, etwas besser dran zu sein als die Nachbarn, ...Irrtum)

Wir sind absolute Weltspitze an Dummheit, wählt mehr Green for Future! (Verbraucherpreis+++)
Und die Industrie kauft Mittags den Strom für lau an der Strombörse, HaHaHa!

Mal ganz nebenbei gesagt steigert der greene Umbau die Rente net gerade und das Renteneinstiegsalter in Dtl. ist ein Witz vgl. mit Frankreich. Wie ausgerechnet Da die junge Generation feiern kann ist mir ein Rätsel. (green Sheeples have to work much longer ... Rente mit 70?)
 

Anhänge

  • Strom2011-2020.JPG
    Strom2011-2020.JPG
    72,2 KB · Aufrufe: 77
  • renteneintrittsalter.png
    renteneintrittsalter.png
    51,5 KB · Aufrufe: 77
Zuletzt bearbeitet:
Die Energiepreise treiben die Inflation, nicht umgekehrt.
Der Hauptgrund für die hohe Inflation ist der CO2 Preis.

Das ist schlicht und ergreifend falsch.
Die Inflation entsteht durch das Geld drucken der EZB und der FED und berechnet sich folgendermaßen:
Zunahme der Geldmenge +/- Wirtschaftswachstum ergibt die Inflation und das waren letztes Jahr knapp 14%. Und dadurch verteuern sich dann automatisch die Rohstoffe.

Öl teurer machen und Strom billiger wäre die richtige Lösung. Damit die Leute E-Autos kaufen.

Genau so machen wirs, willkommen im Ökosozialismus. *Facepalm*
Wenn das E-Auto so toll wäre, müsste man es nicht subventionieren, damit es überhaupt jemand kauft. Aber Kommunisten kennen ja nur Verbote und müssen alles zwanghaft teurer machen, damit es so läuft wie in ihrer Ideologie bestimmt.
Schon mal an die ganzen Niedriglöhner gedacht? Wie sollen die sich denn ein E-Auto leisten? Oder zur Arbeit kommen, wenn das Benzin noch teurer wird.
Hohe Energiekosten sind Sand im Getriebe der Wirtschaft und führt zur Vernichtung von Wohlstand.

Mit dem Öl-Steuer-Geld weiter Windräder ausbauen. Aber die dummen Grünen, wollen einfach ALLES teurer machen, damit Geld für die Sozial-Wohltaten da sind.

Öl wird schon unverhältnismäßig besteuert und jedes gebaute Windräder führt zu steigenden Strompreisen, da diese nicht grundlastfähig sind. Für Windflauten müssen konventionelle Kraftwerke auf standby gehalten werden, die im Notfall einspringen (doppelte Kraftwerkskosten) und bei der Überproduktion muss der Windstrom ins Ausland verkauft werden und dafür bekommen wir kein Geld, nein es wird noch draufbezahlt!
Sprich der Ausbau von noch mehr Windmühlen ist das dümmste was man machen kann, außer man möchte den Strompreis noch weiter in die Höhe treiben und die Versorgungslage noch weiter verschlechtern.
Aber da unsere Politiker ja nicht die hellsten Leuchten auf der Torte sind, werden wir die nächsten Jahre auch bestimmt die 40ct je kwh knacken...
 
Hohe Energiekosten sind Sand im Getriebe der Wirtschaft und führt zur Vernichtung von Wohlstand.
Die Energiepreise werden wieder sinken, wenn keine fossilen Brennstoffe mehr verbrannt werden. Denn die CO2 Steuer, kommt nur auf Öl Gas Benzin Kohle drauf. Das eine Pelletheizung CO2 neutral ist, geht auf die Grünen zurück, die alle geistig im Kindergarten stecken geblieben sind. Holz verbrennen ist also gut! Öl nicht! Mein nächstes Auto fährt mit Holz und hat einen Heizkessel.
Öl wird schon unverhältnismäßig besteuert und jedes gebaute Windräder führt zu steigenden Strompreisen, da diese nicht grundlastfähig sind. Für Windflauten müssen konventionelle Kraftwerke auf standby gehalten werden, die im Notfall einspringen (doppelte Kraftwerkskosten) und bei der Überproduktion muss der Windstrom ins Ausland verkauft werden und dafür bekommen wir kein Geld, nein es wird noch draufbezahlt!
Sprich der Ausbau von noch mehr Windmühlen ist das dümmste was man machen kann, außer man möchte den Strompreis noch weiter in die Höhe treiben und die Versorgungslage noch weiter verschlechtern.
Aber da unsere Politiker ja nicht die hellsten Leuchten auf der Torte sind, werden wir die nächsten Jahre auch bestimmt die 40ct je kwh knacken...
Das dümmste wäre, jetzt nichts zu tun!
Die Welt muß CO2 neutral werden. Nur der Weg dahin ist dumm. Mann kann nicht Strom und Öl teuer machen. Welchen Anreiz hat denn dann das E-Auto noch? Nochmehr Windräder? Nun, ich bin großer AtomstromFan. Schon der Neubau von 2 neuen Atomkraftwerken, würde den Strom massiv verbilligen, würde die Gundlast ausgleichen und keinen CO2 ausstoßen.
Ebenfalls sollte die Regierung Solarzellen verschenken. An jeden Haushalt 3 Solarzellen mit zusammen 1kW. Die kann sich jeder aufs Dach dübeln und so seinen Stromverbrauch halbieren!!!! Man müßte sich halt angewöhnen bei Sonnenschein zu Staubsaugen. Habe ich auch so gemacht. Stichwort :"Balkonkraftwerk"
 
Das ist schlicht und ergreifend falsch.
Die Inflation entsteht durch das Geld drucken der EZB und der FED und berechnet sich folgendermaßen:
Zunahme der Geldmenge +/- Wirtschaftswachstum ergibt die Inflation und das waren letztes Jahr knapp 14%. Und dadurch verteuern sich dann automatisch die Rohstoffe.

Momentan sind es nunmal die Energiepreise, die die Inflation erhöhen und die werden durch die CO2 Preise getrieben. Da können noch so schöne Faustregeln in den Ökonomiebüchern stehen.
 
Zurück