Geschichte wiederholt sich - 29.01.2025

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Netto- oder Bruttoumsatz in der Tabelle?

Ohne. Steht unten drunter. Ok. Rechnen wir mal. Abgaben: ungefähr 60 % angenommen. Bauhauptgewerbe m. 127.000 €. Bleiben also ~ 51.000 €, was ~ 4.250 € / Monat macht. Damit liegt man als Single DEUTLICH über dem Einkommen, was einen zu den oberen 10 % in diesem Land zählen lässt.
 
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Netto- oder Bruttoumsatz in der Tabelle?

Ohne. Steht unten drunter. Ok. Rechnen wir mal. Abgaben: ungefähr 60 % angenommen. Bauhauptgewerbe m. 127.000 €. Bleiben also ~ 51.000 €, was ~ 4.250 € / Monat macht. Damit liegt man als Single DEUTLICH über dem Einkommen, was einen zu den oberen 10 % in diesem Land zählen lässt.
Eine sehr vereinfachte Rechnung die allerdings vom Umsatz auf das Einkommen schließt. Du lässt wesentliche kosten für das Unternehmen außer acht.
 
In aller Regel sind es Leute, deren Selbstüberzeugung weit über ihr Wissen hinausreicht. Also Leute, die bei komplexen Antworten nicht mitkommen, aber sich kein "ich weiß es nicht" eingestehen können und stattdessen einfachen ""Antworten"" hinterherlaufen - wobei die Einstufung relativ ist. Einige Nazis hingen (und hängen) ja durchaus Theorien an, die komplexer sind, als das was 95% der Bevölkerung sich freiwillig reinziehen würden. Aber eben doch mit weniger Wissen verdaubar, als die geschichts- oder naturwissenschaftliche Realität zu lernen. (Erstaunlich selten die geisteswissenschaftliche, obwohl sich Nazis ja formell darüber definieren)
Wichtig ist nur, dass das Gesamtkonstrukt unterm Strich nicht zu viel Mühe macht, einem aber umgekehrt bescheinigt, schlauer zu sein als der Rest der Welt.
Der Dunning-Kruger-Effekt dürfte häufig eine Wirkung haben, ja - das Peter-Prinzip (ob nun wahr oder nur postuliert) wirkt bei Wahlen allerdings nicht entgegen, denn alle zur Wahl zugelassen Personen können unabhängig ihrer politischen Kompetenzen wählen. Resultierend muss man sich die Demokratie mit allen (anderen) Idioten teilen.

Dieser Umstand lässt sich aber auch auf Wähler*innen anderer Parteien anwenden. Inwiefern hier besonders hohe statistische Assoziationen zu AfD-Wähler*innen bestehen, weiß ich nicht. Die AfD tut allerdings verhältnismäßig wenig für ihre Wähler*innen (siehe Steuerpolitik), schafft es aber, ihren Wähler*innen das Gefühl zu geben, als würde sie das tun. Diese Diskrepanz haben viele AfD-Wähler*innen noch nicht durchschaut. Systembedingt notwendig intransparente und kaum nachvollziehbare Politik ist dann nochmal ein ganz anderes Problem.

Dennoch, ich bezweifel, dass sich AfD-Wähler*innen auf einzelne oder wenige Aspekte reduzieren lassen. Ich habe bspw. mal ein Gespräch zwischen zwei heranwachsenden Rechtsextremen/-radikalen verfolgt, während sie Rechtsrock gehört haben. Eine Aussage war: "Wenn du mal so 'nen richtig beschissenen Tag hast und einfach nur hassen willst, so richtig hassen, gibt es keine bessere Musik!" Da hat er durchaus ein Korn gefunden.
Erziehung, Peer-Group, menschenverachtende Untergrundmusik, Zugehörigkeit, psychologische Probleme, um die sich kaum einer kümmert, unangenehme Zukunftsperspektiven, spezielle biografische Ereignisse usw. usf. ...

Man hüte sich vor Verallgemeinerungen.
 
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Was den Großteil der Handwerksbetriebe betrifft.

Natürlich, Merz hat ja auch nicht gesagt: "da fallen alle Handwerksbetrieb drunter" oder "die meisten" - sondern "da fallen auch Handwerksbetrieb darunter" was imho richtiger ist, als zu sagen, dass die 1% DAX Unternehmen sind, denn so viele DAX Unternehmen gibt es gar nicht.
 
Wir haben also festgestellt, dass ein Betrieb mit >10 Mitarbeitenden nicht unter den oberen 1% der Unternehmen in Deutschland ist.
Machen wie ein <10 draus, dann sollte es stimmen.
Was den Großteil der Handwerksbetriebe betrifft.

 
Es ging um diesen Satz:

"Friedrich Merz meinte gestern Abend im TV-"Quadrell" das Handwerksbetriebe zu den oberen 1% der Gesellschaft gehören. Dann hatte Scholz ihn korrigiert und darauf hingewiesen, dass das eher DAX-Unternehmen sind."

Und da hat Merz mehr Recht als Scholz - was sich schon aus der Anzahl der DAX Unternehmen ergibt, die Scholz als ex-Finanzminister kennen sollte.
 
Es ging um diesen Satz:

"Friedrich Merz meinte gestern Abend im TV-"Quadrell" das Handwerksbetriebe zu den oberen 1% der Gesellschaft gehören. Dann hatte Scholz ihn korrigiert und darauf hingewiesen, dass das eher DAX-Unternehmen sind."

Und da hat Merz mehr Recht als Scholz - was sich schon aus der Anzahl der DAX Unternehmen ergibt, die Scholz als ex-Finanzminister kennen sollte.
Da mag Herr Merz "mehr" Recht haben, als Herr Scholz, aber liegt trotzdem nicht richtig.
 
Es ging um diesen Satz:

"Friedrich Merz meinte gestern Abend im TV-"Quadrell" das Handwerksbetriebe zu den oberen 1% der Gesellschaft gehören. Dann hatte Scholz ihn korrigiert und darauf hingewiesen, dass das eher DAX-Unternehmen sind."

Und da hat Merz mehr Recht als Scholz - was sich schon aus der Anzahl der DAX Unternehmen ergibt, die Scholz als ex-Finanzminister kennen sollte.
Da mag Herr Merz "mehr" Recht haben, als Herr Scholz, aber liegt trotzdem nicht richtig.
Verstehe die Logik nicht wie viele Mitarbeiter sind denn dann in den oberen 1% in so einem Dax Unternehmen?

Edit: Ich muss mich sogar korrigieren, da die DAX Unternehmen ja auch International tätig sind, wie viele deutsche Mitarbeiter sind den dann in den oberen 1% in so einem Dax Unternehmen?
 
Verstehe die Logik nicht wie viele Mitarbeiter sind denn dann in den oberen 1% in so einem Dax Unternehmen?

Edit: Ich muss mich sogar korrigieren, da die DAX Unternehmen ja auch International tätig sind, wie viele deutsche Mitarbeiter sind den dann in den oberen 1% in so einem Dax Unternehmen?
Es ging nicht um den einzelnen Mitarbeiter. Eher um den Unternehmer bzw die Unternehmensführung.
 
Es ging nicht um den einzelnen Mitarbeiter. Eher um den Unternehmer bzw die Unternehmensführung.
Mir auch nicht, aber selbst bei der Unternehmensführung wird es oft mals sehr schnell international.
Dax Unternehmen sind da echt nen sehr schlechtes Beispiel.

z.B. :Mercedes-Benz (schwedisch-deutsch), Adidas (schwedisch), Airbus (französisch), Commerzbank (geb. Österreich mit im Vorstand), MTU Aero Engines (Österreich-Deutsch mit im Vorstand) und das ist nur ein Auszug, geht man die Vorstände aller DAX unternehmen durch sprechen wir nicht nur von inländischen Personen.

Bei einem Handwerker Unternehmen aber zu 99,9%.
 
aber die Medienkompetenz anderer kritisieren?
Hast du überhaupt gelesen? Ich denke eher nicht. Die Frage war schlicht und einfach, ob ich belegen kann, dass Piloten bei einer Abschiebung das letzte Wort haben.
Das habe ich mit 3 Links getan.

Und "Anschuldigungen" ... woher hast du DAS denn? Von mir nicht.


Ich weiß gerade wirklich nicht was du moniert oder was falsch an den Links oder deren Inhalt ist.
Garde scheint es als wäre dir dies auch egal, so lange du nur deinen recht niveaulosen AFD-Bashing-Trash loswerden kannst. Der gehört für dich offenbar unter JEDEN Beitrag, der deine Meinung nicht widerspiegelt?

Das Diskutieren macht hier mit jedem halbwegs Spaß, weil doch ab und an ein Erkenntnisgewinn droht. Selbst Tekkla hat lichte Momente zwischen "scheiß Nazi und blöde AFD".

Kannst du daher etwas mehr Themenbezogen deine Kritik an den Links verifizieren?



Da wird was dran sein.
Und danke für den Link. :)

Gerne doch. Neuere Zahlen wird es erst mit der neuen Regierung geben - die fragen so den Ist-Stand ab.
Übrigens empfehle ich für alle derartigen Themen den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages als Gegenprobe zum "sonstigen" favorisierten Medium. + mimikama.


Bislang wurde denen bisher (soweit mir bekannt) weder unsauberes Arbeiten, Populismus oder fehlende Unabhängigkeit vorgeworfen.

Auch meine Ansichten und Äußerungen zur Ukraine/Irakkrieg/Afghanistan haben diese Arbeiten als Grundlage.
Amüsant wird es immer dann, wenn die der Regierung zu 100 % widersprechen und dies zu Weisungsanfragen diverser Behörden führt. Oder gar mal ein Richter, mit denen tenoriert.
dass die nicht begreifen, dass diese Menschen, wenn sie sich hier gleichberechtigt werden und auch mit Engagement bei der Sache sind, einen Mehrwert bringen?
Hättest du mal den Link gelesen, für den Herr M sich bedankt hat - wäre dir vielleicht aufgegangen das es nicht jedem um die von dir genannte Personengruppe geht.
Und dass da noch andere sind:... weniger - wie nennst du es? "Mehrwert bringende gibt" und dass es gerade in dieser Gruppe dazu kommt, besonders problematische Ansammlungen zu bilden.

Was ist mit denen?


Das war das Konzept seit dem Beginn der Arbeitsmigration in den 1950er Jahren. Die Kanaken braucht man, aber grenzte sie aus. Die sollen hier nur arbeiten und kein gutes Leben haben! Das sorgte dafür, dass die Grundsteine für eine "Ghettoisierung" gelegt wurden. Es entstanden Stadtteile, wo gleich und gleich sich gern gesellte. Da gab es irgendwann Läden mit Waren und all die anderen Dinge, die man von der "alten Heimat" kannte. Und die Deutschen? Die waren froh, dass die Kanaken unter sich waren - zusammen mit den vermeintlich Taugenichtsen unter den eigenen Landsleuten.

Irgendwann stelle man fest, dass man sich erst viele Klein Istanbuls, dann Moskaus und Sofias und was nicht alles gebaut hatte. Es bildeten sich Subkulturen - hier nicht wirklich zu Hause und willkommen und da war nur noch die verklärte Heimat der Altvorderen. Klassisches zwischen den Stühlen sitzen, mit all den unschönen Randerscheinungen.

Was ist das also für ein "Problem"? Ein Problem mit Migranten, so nach dem Motto, ich will dich nicht, aber ich will, dass du hier schuftest, aber ansonsten verpiss dich, Kanake? Sprich, ein Integrationsproblem. Oder ist es dann doch eher ein Problem der xenophoben und strammen Rechten, dass die nicht begreifen, dass diese Menschen, wenn sie sich hier gleichberechtigt werden und auch mit Engagement bei der Sache sind, einen Mehrwert bringen?

Aktuell ist die Gesetzgebung jedenfalls so in den 1990er gemacht worden, dass man Ausländer eher von D fernhält, anstatt dem braunen Teil der Gesellschaft klarzumachen, wie sehr die von gestern sind und die Welt sich eben nicht um die als Nabel dreht. Ich halte dieses Anbiedern an diese Meute für einen der größten, migrationsbezogenen Fehler der letzten 30 Jahre.

Momentaner Ist-Zustand ist doch, dass eine ausländische Fachkraft lieber einen groooooßen Bogen um D macht, weil man nicht weiß, ob demnächst die Leute, die die NSAFD hervorbringt, nicht doch irgendwann wieder Möllns und Solingens und Lichtenhagens anzetteln. Und warum? Weil man den Rechten lieber den Arsch pimpert, als denen klar zu sagen, wieder in ihre dunklen Höhlen zu kriechen, in die sie die Geschichte ZU RECHT verbannt hatte.


Du bist mit deinem restlichen Post sogar in der richtigen Zeit gelandet. Wenn auch im falschen Land.
Aber völlig richtig, wie du es schilderst. Das Wirtschaftswunder war eins, das die Deutschen gefeiert haben, aber Ausländer erarbeiteten.
Es war jedoch Frankreich, die zuerst vorgemacht haben, wie man es aber so richtig verkackt. (in der Neuzeit)
Mit der Entlassung Algeriens in die Unabhängigkeit und der Freistellung Franzosen zu bleiben oder Algerier zu werden.
Alles, was in der Folge an Fehlern bei den Zuwanderern aus der ehemaligen Kolonie gemacht wurde - aber auch Positives sind wir gerade dabei zu wiederholen.
Keiner stellt sich hin und sagt, "Schaut: vor 70 Jahren ging das gut - und das schief. Lasst uns stoppen, was schieflief und wiederholen, was geklappt hat."

Wenn mal einer wagt Kritik zu äußern ... kommen die Intellektuellen mit Sätzen wie
Also Leute, die bei komplexen Antworten nicht mitkommen, aber sich kein "ich weiß es nicht" eingestehen können und stattdessen einfachen ""Antworten"" hinterherlaufen -
sind dabei aber selber unfähig, aus den Fehlern anderer zu lernen. Oder dies zu wollen. Sie sind ja schließlich keine rechten.


Ps:
Was denn?
 
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Hast du überhaupt gelesen? Ich denke eher nicht. Die Frage war schlicht und einfach, ob ich belegen kann, dass Piloten bei einer Abschiebung das letzte Wort haben.
Das habe ich mit 3 Links getan.
[...]
Ich weiß gerade wirklich nicht was du moniert oder was falsch an den Links oder deren Inhalt ist.
Ich vermute, es geht um deine Aussage, dass so manche Abschiebung an den Piloten scheitert, und nicht, dass Piloten bei einer Abschiebung das letzte Wort haben.
Dazu kommt: Das letzte Wort hat der Flugkapitän. So einige Abschiebungen scheitern, weil der Schiebling einen "renitenten" Eindruck macht und der Pilot "NEIN" sagt.

Den Links bin ich auch gefolgt. Und ich hatte beim schnellen Lesen auch vermisst, wie viele Abschiebungen tatsächlich einzig an einer Weigerung der Piloten scheitern, weil nicht nachvollziehbar zwischen Einspruch der Piloten und Einspruch der Fluggesellschaften unterschieden wird. An einer Stelle wird dieser Vorwurf auch durch die Pilotenvereinigung zum Ausdruck gebracht.
Cockpit hält die Aussagen des obersten Bundespolizisten für überzogen. Es sei absolut nicht gerechtfertigt, die Bordgewalt des Kapitäns in Frage zu stellen. Cockpit-Vorstandsmitglied Reimer weist auch darauf hin, dass bei der Fallzahl 506 nicht unterschieden werde, ob es sich dabei um eine Ablehnung durch den Piloten handele oder ob die Fluggesellschaft schon vorab aus unbekannten Gründen widersprochen hätte.
https://www.rnd.de/politik/abschieb...eidungsgewalt-MSM5C63JHP72LLJZZQ4VT43LKI.html

Zudem kann man entnehmen, dass es sehr unterschiedliche Gründe für Verweigerungen gibt, und es nicht einfach nur der subjektive "renitente" Eindruck ist, den Pilot*innen von den Passagieren haben. So ganz einwandfrei ist die Eingangsbehauptung also nicht, wie du wohl einsehen wirst.
 
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Zudem kann man entnehmen, dass es sehr unterschiedliche Gründe für Verweigerungen gibt, und es nicht einfach nur der subjektive "renitente" Eindruck ist, den Pilot*innen von den Passagieren haben. So ganz einwandfrei ist die Eingangsbehauptung also nicht, wie du wohl einsehen wirst.
Da gibt es nichts einzusehen. Dem konstruktiven Einwand muss ich nachgeben.
Ja, es war so nicht einwandfrei formuliert. Hätte man besser machen können und ach müssen.
In der Regel und absoluten Mehrzahl sind Mitnahmeverweigerungen des Kapitäns jedoch durch Sicherheitsaspekte begründet. Dies ist auch so in den Links nachzulesen.


Den Links bin ich auch gefolgt. Und ich hatte beim schnellen Lesen auch vermisst, wie viele Abschiebungen tatsächlich einzig an einer Weigerung der Piloten scheitern, weil nicht nachvollziehbar zwischen Einspruch

Am Ende war aber eine Zahl zu finden. Und ich meine deine Frage war mehr als beantwortet da mir schien, du zweifelst meine Aussage im Ganzen an. An Ende war es aber auch Absicht gerade "Lesemuffel" aus der Reserve zu locken, und zu zwingen, Dinge zu lesen, die nicht ins eigene Weltbild passen.

Ich muss gestehen, ich war von deiner Reaktion überrascht. Hätte nicht erwartet, dass du es wirklich liest. Respekt.
 
Absicht [jemanden] zu zwingen, Dinge zu lesen, die nicht ins eigene Weltbild passen.
Angenommen, man schaut sich eine polarisierte, vielleicht fragmentierte Gesellschaft an. Die Kommunikation zwischen Zugehörigen verschiedener Hotspots erscheint belastet durch unterschiedliche, teils unvereinbare Motivationen, Informationsmengen und Einstellungen. Infolge dieser Belastung driften Anteile der Bevölkerung in Strömungen, wodurch Informationsmuster, soziale Kontakte, Sprachgewohnheiten, soziale Empathien u.v.m. die kommunikativen Schnittstellen zwischen diesen Gruppen reduzieren oder antipathische Strukturen entwickeln. Dinge, die nicht ins eigene Weltbild passen, werden aussortiert oder mit einem Aufmerksamkeitsdefizit beschränkt, um kognitive Dissonanz zu vermeiden. Eine sprachliche Art der Täter-Opfer-Umkehr festigt sich: Menschen bezeichnen sich abwertend nach vermeintlich identitätsstiftenden Attributen (bspw. Graubrote, Weißbrote, Schwarzbrote, Toastbrote). Oder auch:
Dass wehrlose Opfer von den Tätern stark abgewertet werden, ist ein universelles Phänomen, das mit Dissonanzreduktion erklärbar ist. Um nur wenige Beispiele zu nennen: Opfer des Holocaust („Untermenschen“), zivile Kriegsopfer („Polacken, Froschfresser, Inselaffen“), Opfer häuslicher Gewalt („Schlampen, Blagen, Schlappschwänze“), Opfer von Rassismus („Kanaken“), Opfer von Diskriminierung aus Tradition („Es sind doch nur Sklaven/Frauen“). Diese Abwertungen treten nicht auf, wenn die Opfer die Gelegenheit haben, eine Kompensation zu bekommen. Vergewaltigungsopfer werden oft abgewertet, indem nach Schein-Rechtfertigungen in ihrem Verhalten oder Erscheinungsbild gesucht wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz#Opfer-Abwertung

Diesen Prozess kritisierende Sachkundige verweisen auf eine 'bessere Kommunikation' zwischen den polarisierten Gruppen, um gesellschaftliche, mitunter alle Gruppen belastende Probleme fokussieren zu können.

Was könnte man über diese 'bessere Kommunikation' sagen?
Wie könnte man diese 'bessere Kommunikation' erreichen?
 
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Ich bin mal gespannt in wie weit die Umfragen am Sonntag mit den Wahlergebnissen übereinstimmen.
Und ob es nicht doch noch (böse) Überraschungen gibt.
Aber ich glaube das wird ungefähr hinkommen. Wir sind ja nicht in Amerika.:)

Edit: 1/3 aller Wähler sind noch unentschlossen.

 
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Was könnte man über diese 'bessere Kommunikation' sagen?
Wie könnte man diese 'bessere Kommunikation' erreichen?
Gegen Glauben kommt man nicht an. Glauben ist, mit fester Überzeugung etwas meinen und diesen Standpunkt, egal wie absurd dieser ist, bis aufs Blut zu verteidigen. Du kannst einem Gläubigen den ganzen Tag mit allerlei Fakten, Belegen, Experimenten und dergleichen zeigen, wie weit diese Person doch eigentlich falsch liegt, sie wird dir zum Trotz nur noch weiter in diesen Strudel hinabsteigen. Wir erleben gerade einen Rückgang der Erfolge von Jahrhunderten der Aufklärung. Mir gibt das sehr zu denken. Lediglich mit "besserer Kommunikation" wird man da mMn nicht weit kommen.
 
Glaubst du das? ;)
Es gibt Menschen, die ihre Konfession gewechselt haben.
Wenn die Motive für religiöse Konversionen in der Persönlichkeit wurzeln, können Konversionen mit Identitätskonflikten einhergehen. Die Konversion kann Ausdruck des Wunsches sein, solche Konflikte zu lösen. Falls dies scheitert, kann es zu neuem Glaubenswechsel oder zur Ablehnung aller Religionen und Religionsgemeinschaften kommen.
Aber es müssen ja nicht unbedingt religiöse Ambivalenzen sein.
 
In jeder Diskussion mit einem "gläubigen" Menschen dieser Tage, wird so gut wie jeder belegbare Fakt als Lüge, aber mindestens als Unwahrheit abgetan. Es kann nicht sein, was nicht sein darf! Nach der Devise wird in D momentan von gut einem Fünftel der Wähler gewählt. Wann hattest du den letzten Kontakt in Form einer Diskussion mit einem dieser Gläubigen? Ich erst wieder gestern.

Es war und ist nicht schön, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse von Tausenden von Forschern als falsch dargestellt werden, nur weil man nicht wahrhaben will, dass CO₂-Emissionen ein Problem darstellen und man sich daran gewöhnen muss, ohne bzw. mit deutlich weniger dieser Droge klarzukommen.
 
Freilich, extreme Gemüter sind problematisch. Es gibt jedoch graduelle Nuancen der Intensität, sodass zwischen "Komm, lass uns reden." und "man diskutiert mit ihnen nicht hat die Geschichte gezeigt" noch eine Menge Platz ist.
 
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