Geschichte wiederholt sich - 29.01.2025

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Eben da liegt Dein/Euer Problem.
Seit 2015 merkelt sich die Republik mit Friede-Freude-Eierkuchen-Parolen gerade so durch, immer knapp am Infarkt vorbei.
Wie soll ich dir deine Erklärung für die AfD-Stimmen denn abkaufen, wenn du immer wieder solche Sätze liegen lässt? Friede-Freude-Eierkuchen gibt's in der Politik erst seit 2015? Was denn für ein Infarkt? Unsachgemäß. Schau dir mal die Ukraine, Venezuela oder den Kongo an, dann kannst du mir was vom Infarkt erzählen. Es liegt an der Verteilung? Ich kauf dir ja nichtmals ab, dass du "Schieblinge" schreibst, nur weil es kürzer ist als "vollziehbar ausreisepflichtige Person". Könntest du dir aber auch vorstellen, dass die Umstände ein bisschen komplexer sind? Hier, steht sogar in der Brigitte. Das versteht sogar so einer wie ich.

Und ganz ehrlich: ich bin ziemlich durch damit, renitente Gesprächspartner*innen missionieren zu wollen. Wer AfD wählt, macht das nicht aus Gründen - so einfach und billig sie letztlich vorgeschoben werden -, sondern weil die Menschen das Gefühl haben, es würde ihnen mit dem 'Deutschen Traum' besser gehen als jetzt. Dieses Feeling von 'Wir machen eure Sche*ße nicht mehr mit!' verkauft die AfD leider außerordentlich gut an alle, die es hören wollen. Mir nicht. Migration ist ebenso wie die Themen Europa, Ukraine/Russland, Elon Musks harmloser rechter Arm u.a. nur ein Mittel zum Zweck.

Die tatsächlichen Interessen werden behutsam verborgen, bis gewisse Schwellen überwunden werden.
Kubitschek über die Euro-Kritik: "Denn dieses Thema ist das feine Thema, das Türöffner-Thema, und unsere Themen (…) kommen hinter drein gepoltert, wenn wir nur rasch und konsequent genug den Fuß in die Tür stellen."
Meuthen über Höcke: "Ich glaube, dass er in dem Glauben lebt, dass ihm etwas ganz Großes zugedacht ist, (…) wofür er Geduld braucht, bis seine Stunde gekommen ist."
 
Kubitschek über die Euro-Kritik: "Denn dieses Thema ist das feine Thema, das Türöffner-Thema, und unsere Themen (…) kommen hinter drein gepoltert, wenn wir nur rasch und konsequent genug den Fuß in die Tür stellen."
Ein ganz wichtiger Satz mit einem ganz wichtigen Hinweis auf eine Person, die den Fahrplan der AfD hin zu einer NSAFD gewichtig mitschreibt.
 
Ja. Diese Aussage zeigt auch deutlich, dass es nicht nur darum geht, was die AfD anspricht, sondern auch um das, was bisher noch nicht angesprochen wird. Die bisher vordergründigen Themen (Abkehr von Europa, Klimaleugnung, Ausländerfeindlichkeit, Unterlassung der Ukrainehilfen) zielen auf die Reaktanz der Unzufriedenen. Je umfangreicher das Bild der miserablen, inakzeptablen Zustände in Deutschland forciert und sedimentiert wird, desto breiter wird die Empfänglichkeit in der Bevölkerung. Ein Stück weit gebe ich @Low-Preis-Enthusiast recht, wenn Dummheit und Arroganz, welche die Wähler der AfD in die Arme treibt, anprangert. Leider schlägt er in die gleiche Kerbe, wenn Missstände überbewertet und Erfolge niedergeredet werden.
Man kann sich ja mal die Ressorts des Bundes anschauen und überlegen, was AfD-Minister*innen da zukünftig ansprechen würden, wenn nicht nur 33% sondern vielleicht 50% erreicht werden sollten. Besonders in den Bereichen Gesundheit und Bildung dürften wir, wenn es schlecht läuft, dickere Kröten schlucken müssen, als Robert Habeck in diesem Moment:

habeck.jpg
 
Könntest du dir aber auch vorstellen, dass die Umstände ein bisschen komplexer sind?
Ein Satz, den ich so gerne zurückreiche. Es eben nicht so einfach - tolerant-weltoffen vs. tumber AFD -Anhänger.

Ich kauf dir ja nichtmals ab
Unsachgemäß? Was ist mit deiner Einlassung zu Paracelsus? Deine Fehlinterpretation dazu war sauber?
Was ist mit deinen permanenten Unterstellungen? Ich habe ja wohl klar Stellung zu Populismus bezogen und ebenso klargemacht, welche politische Line ich favorisiere:

Ich sehe Schweden als Vorbild. Das überliest du geflissentlich und ignorierst den Umstand, dass eben die Probleme sehr wohl ohne AFD gelöst werden können.
Noch immer warte ich auf deine Erläuterung, wo ich mir "Desinformation" oder Framing verwerfen lassen muss?


DU operierst auf dem denkbar niedrigsten Niveau. Das Herausreißen aus dem Kontext und der Konzentration auf unwesentliches nur, weil es ins Bild passt. Das alles machst du dann persönlich.
Unsauber ..

Was ist denn mit Neukölln? Und der Integration? Dazu schweigst du sicher nicht aus Unwissenheit!?

ich bin ziemlich durch damit, renitente Gesprächspartner*innen missionieren zu wollen.
Wen wolltest du denn missionieren? Also mir unterstellst du pausenlos Dinge, ignorierst Argumente und widerlegst dir unbequeme Äußerungen durch das Herausreißen aus dem Kontext und Wortklauberei.
Sorry - weder hast du mich irgendwo bei irgendwas erwischt noch festgenagelt. Du weichst nur immer wieder der Kernaussage aus. Und wenn du das "missionieren" nennst, kenne ich nun deine Konfession. Nur Katholiken sind derart engstirnig.

Zur Erinnerung:
Es ging um den psychologischen Effekt, den punktuell massive Konzentrationen von Ausländern auf das nicht davon betroffene Umland haben. Das gilt übrigens ganz besonders für die alten Bundesländer.

Nur müssen die nicht auf die Politik hoffen, um den Migrantenstrom zu regulieren - durch die hohe Quote an Privateigentum an Wohnraum stellen die schlicht keinen Wohnraum für Migranten zur Verfügung. Fertig.
Anders in vielen Großstädten: Die meisten Wohnungsgesellschaften sind kommunal und werden verpflichtet Wohnungen zu stellen. Nun kommt der Lage-effekt zum Tragen, der dann schlechte Lagen benachteiligt und gute eher schützt.
Bedingt wird dies hauptsächlich, die die offensichtlich mehrheitlich rassistischen (privaten) Vermieter hier im Land.
Die wählen nicht rechts - die vermieten rechts.





Klar von diesen Vermietern wählt keiner AFD ... solche Wählen ... Grün? CDU? Linke? Die haben ja keine anderen Probleme.
Welche Möglichkeiten bleiben den "Leidtragenden" der kommunalen Wohnungsgesellschaften?
Nur einer Facette des Problems ... und das zu schreiben macht mich am Ende zum "AFD-Wähler"?
Nein! Es zeigt, mit welcher verlogenen Doppelmoral man hier im Lande zu kämpfen hat.



Was ist denn nun deine "Meinung" zu meiner These, dass dies mit ursächlich ist für derartige Probleme, die dann andere, die diese gar nicht haben - mitreißen. Denn nur DAS war mein Thema :devil:


Und kannst du Dir jetzt vorstellen, dass die Dinge vielleicht noch komplexer sind als du gedacht hast?



Hier übrigens Lesestoff, wenn du wissen magst, wo sowas was ich schreibe, herkommt:
Aber Vorsicht: Schlimmer Nazischeiß.

 
Es ist halt ein Konflikt zwischen Menschenrechten und Gesetzeslage und den Realitäten. Noch sind wir noch lange nicht an der Grenze, wenn es darum geht Menschen Schutz zu gewähren, aber Politik muss auch in die Zukunft schauen und syrische Verhältnisse könnte es auch in Ägypten geben, oder man stelle es sich vor - in Indien. Da würden wir von Flüchtlingsmengen reden, die gar nicht zu verkraften wären. Daher muss die Vororthilfe imho stärke Teil der Strategie werden. Dann betriebt die EU eben Flüchtlingslager im Ausland und bezahlt dafür. Billiger wird das nicht, aber wenn man in diesen Lagern auch die Möglichkeit schafft Asyl zu beantragen oder als qualifizierte Arbeitskraft einzureisen, dann nimmt man zumindest den menschenverachtenden Schleppern ein Teil ihres Marktes.
 
Klar von diesen Vermietern wählt keiner AFD ... solche Wählen ... Grün? CDU? Linke? Die haben ja keine anderen Probleme.
Lüge?
Es ging um den psychologischen Effekt, den punktuell massive Konzentrationen von Ausländern auf das nicht davon betroffene Umland haben. Das gilt übrigens ganz besonders für die alten Bundesländer.
Das war das Konzept seit dem Beginn der Arbeitsmigration in den 1950er Jahren. Die Kanaken braucht man, aber grenzte sie aus. Die sollen hier nur arbeiten und kein gutes Leben haben! Das sorgte dafür, dass die Grundsteine für eine "Ghettoisierung" gelegt wurden. Es entstanden Stadtteile, wo gleich und gleich sich gern gesellte. Da gab es irgendwann Läden mit Waren und all die anderen Dinge, die man von der "alten Heimat" kannte. Und die Deutschen? Die waren froh, dass die Kanaken unter sich waren - zusammen mit den vermeintlich Taugenichtsen unter den eigenen Landsleuten.

Irgendwann stelle man fest, dass man sich erst viele Klein Istanbuls, dann Moskaus und Sofias und was nicht alles gebaut hatte. Es bildeten sich Subkulturen - hier nicht wirklich zu Hause und willkommen und da war nur noch die verklärte Heimat der Altvorderen. Klassisches zwischen den Stühlen sitzen, mit all den unschönen Randerscheinungen.

Was ist das also für ein "Problem"? Ein Problem mit Migranten, so nach dem Motto, ich will dich nicht, aber ich will, dass du hier schuftest, aber ansonsten verpiss dich, Kanake? Sprich, ein Integrationsproblem. Oder ist es dann doch eher ein Problem der xenophoben und strammen Rechten, dass die nicht begreifen, dass diese Menschen, wenn sie sich hier gleichberechtigt werden und auch mit Engagement bei der Sache sind, einen Mehrwert bringen?

Aktuell ist die Gesetzgebung jedenfalls so in den 1990er gemacht worden, dass man Ausländer eher von D fernhält, anstatt dem braunen Teil der Gesellschaft klarzumachen, wie sehr die von gestern sind und die Welt sich eben nicht um die als Nabel dreht. Ich halte dieses Anbiedern an diese Meute für einen der größten, migrationsbezogenen Fehler der letzten 30 Jahre.

Momentaner Ist-Zustand ist doch, dass eine ausländische Fachkraft lieber einen groooooßen Bogen um D macht, weil man nicht weiß, ob demnächst die Leute, die die NSAFD hervorbringt, nicht doch irgendwann wieder Möllns und Solingens und Lichtenhagens anzetteln. Und warum? Weil man den Rechten lieber den Arsch pimpert, als denen klar zu sagen, wieder in ihre dunklen Höhlen zu kriechen, in die sie die Geschichte ZU RECHT verbannt hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lüge?

Das war das Konzept seit dem Beginn der Arbeitsmigration in den 1950er Jahren. Die Kanaken braucht man, aber grenzte sie aus. Die sollen hier nur arbeiten und kein gutes Leben haben! Das sorgte dafür, dass die Grundsteine für eine "Ghettoisierung" gelegt wurden. Es entstanden Stadtteile, wo gleich und gleich sich gern gesellte. Da gab es irgendwann Läden mit Waren und all die anderen Dinge, die man von der "alten Heimat" kannte. Und die Deutschen? Die waren froh, dass die Kanaken unter sich waren - zusammen mit den vermeintlich Taugenichtsen unter den eigenen Landsleuten.

Irgendwann stelle man fest, dass man sich erst viele Klein Istanbuls, dann Moskaus und Sofias und was nicht alles gebaut hatte. Es bildeten sich Subkulturen - hier nicht wirklich zu Hause und willkommen und da war nur noch die verklärte Heimat der Altvorderen. Klassisches zwischen den Stühlen sitzen, mit all den unschönen Randerscheinungen.

Was ist das also für ein "Problem"? Ein Problem mit Migranten, so nach dem Motto, ich will dich nicht, aber ich will, dass du hier schuftest, aber ansonsten verpiss dich, Kanake? Sprich, ein Integrationsproblem. Oder ist es dann doch eher ein Problem der xenophoben und strammen Rechten, dass die nicht begreifen, dass diese Menschen, wenn sie sich hier gleichberechtigt werden und auch mit Engagement bei der Sache sind, einen Mehrwert bringen?

Aktuell ist die Gesetzgebung jedenfalls so in den 1990er gemacht worden, dass man Ausländer eher von D fernhält, anstatt dem braunen Teil der Gesellschaft klarzumachen, wie sehr die von gestern sind und die Welt sich eben nicht um die als Nabel dreht. Ich halte dieses Anbiedern an diese Meute für einen der größten, migrationsbezogenen Fehler der letzten 30 Jahre.

Momentaner Ist-Zustand ist doch, dass eine ausländische Fachkraft lieber einen groooooßen Bogen um D macht, weil man nicht weiß, ob demnächst die Leute, die die NSAFD hervorbringt, nicht doch irgendwann wieder Möllns und Solingens und Lichtenhagens anzetteln. Und warum? Weil man den Rechten lieber den Arsch pimpert, als denen klar zu sagen, wieder in ihre dunklen Höhlen zu kriechen, in die sie die Geschichte ZU RECHT verbannt hatte.
Das Problem an der Theorie ist, dass Kanacken weder die einzigen waren die man angeworben hat, noch die ersten. Trotzdem hat man heute keine Problemstadtteile mit schlecht integrierten Migranten aus Spanien und Italien.

Der offene und unstrittige Rassismus der deutschen Gesellschaft muss daher nur ein Teil sein, und ich denke der Rest ist Bildung und kulturelle Ähnlichkeit. Je ungebildeter und je unterschiedlicher, desto höher die Ablehnung durch die einheimischen Rassisten und je niedriger die Motivation sich zu integrieren.

Deswegen muss Migration gesteuert werden. Wenig gebildete Menschen aus weit entfernten Kulturen sind schwerer zu integrieren als gebildete Menschen oder Menschen aus ähnlichen Kulturen.
 
Das war das Konzept seit dem Beginn der Arbeitsmigration in den 1950er Jahren.
Nicht nur in den 50ern, auch schon ein paar Jahrzehnte früher lässt sich soetwas beobachten:
 
Joa, das ging schon eine ganze Weile. Segregation und Rassentrennung läßt sich bis in die Antike nachweisen. Das Abklingen der Entmischung ist aber weiterhin sehr im Trend. Auch rechtliche Grundlagen für Segregation oder Rassentrennung sind zunehmend weggefallen. Im Allgemeinen ist das für alle Beteiligten vorteilhaft. Manche mögen's halt nicht. Hat sich eben über die Jahrtausende festgetreten.
 
Da stellt sich immer die Frage, wer
Du meinst, wer das Abklingen der Entmischung nicht mag? So pauschal kann man das, glaube ich, nicht festlegen. Je nach Biografie könnte das vermutlich jede(n) erwischen. Naheliegende Faktoren wie Bildung, interkultureller Kontakt und Philanthropie ermöglichen wohl eine gewisse Resistenz, mehr nicht. Gibt bestimmt auch nette Nazis, irgendwo. Andererseits werden 'unsichere Zeiten' gern als Anlass genannt, Menschen mit unvertrauten Gewohnheiten zu meiden. Aber das dürfte für dich alles nix neues sein ...
 
7200€ Einkommen ist schon eine ganze Menge.
Was kostet gerade die Handwerksstunde? 60-80€? Bei ca 170 Stunden im Monat macht das so zwischen 8000 und 14000€.

Die Rede war von "Handwerksunternehmen", nicht von "Handwerkern". Leider ist Sub-Sub-Sub-Ich-AG-Ausbeutung auch da üblich, aber wenn ein Meister noch an dem Gewinn beteiligt ist, denn ein halbes Dutzend Mitarbeiter erarbeitet, wird es möglich. (Möglich - nicht typisch, weder für die Mehrheit der Handwerksunternehmen noch für die Mehrheit der 1%-Unternehmen)


netto

Mal als Lone-Wolf: Wenn man jeden Tag 8h abrechenbare Zeit hat, dann kommt man im Monat auf 160h. Das ist aber schon seeeeeehr optimistisch. Wenn man die Organisationsaufwände mit einbezieht und nicht unbedingt 6 oder 7 Tage arbeiten will, dann ist man wohl eher so bei 120 h abrechenbarer Zeit. Das sind dann, nehmen wir mal hier 'nen aktuellen Lohn für einen Maurer von 70 € netto, 8.400 € netto.

Haben selbstständige Maurer wirklich so eine miese Auslastung? Ein Monat hat 4,3 Wochen, Bauprojekte ziehen sich über längere Zeit hin und ich dachte eigentlich, dass 10-h-Tage weit verbreitet und 6-d-Wochen gar nicht mal so selten sind. Auch wenn man nicht überall vom Maximum ausgeht, wäre man bei 240-250 h und hätte dementsprechend einiges an Reserve für Winterpause und Lücken zwischen zwei Aufträgen, ehe man auf einen Schnitt von 120 h runterfällt.
Jammern tun die Herrn jedenfalls, als ob sie 500 h schaffen würden und die Bauherren als ob die Wartelisten bis 2250 reichen :ugly: .


Ja. Nazis sind kacke, und ich weiß noch immer nicht, wen ich wählen soll. :ka:


Links? Gerne.




mehr?

[BAber ich rate zum Training der eigenen Medienkompetenz.

Drei Links, davon zwei ohne Aussage zur eigenen Anschuldigung gegenüber den Piloten und der Dritte widerspricht sogar explizit und nennt die Fluggesellschaften respektive zu hohe Abschiebekonzentrationen durch die Ämter als Hauptgrund, aber die Medienkompetenz anderer kritisieren?

Das war jetzt wohl eher ein Beispiel AFDiges Verhalten gegenüber Diskussionsteilnehmern (aka: beleidigend) und geistiges AFD-Niveau (aka ... wäre beleidigend, wenn ichs ausschreibe) denn Argumente für AFD-nahe Positionen...


Du meinst, wer das Abklingen der Entmischung nicht mag? So pauschal kann man das, glaube ich, nicht festlegen. Je nach Biografie könnte das vermutlich jede(n) erwischen. Naheliegende Faktoren wie Bildung, interkultureller Kontakt und Philanthropie ermöglichen wohl eine gewisse Resistenz, mehr nicht. Gibt bestimmt auch nette Nazis, irgendwo. Andererseits werden 'unsichere Zeiten' gern als Anlass genannt, Menschen mit unvertrauten Gewohnheiten zu meiden. Aber das dürfte für dich alles nix neues sein ...

In aller Regel sind es Leute, deren Selbstüberzeugung weit über ihr Wissen hinausreicht. Also Leute, die bei komplexen Antworten nicht mitkommen, aber sich kein "ich weiß es nicht" eingestehen können und stattdessen einfachen ""Antworten"" hinterherlaufen - wobei die Einstufung relativ ist. Einige Nazis hingen (und hängen) ja durchaus Theorien an, die komplexer sind, als das was 95% der Bevölkerung sich freiwillig reinziehen würden. Aber eben doch mit weniger Wissen verdaubar, als die geschichts- oder naturwissenschaftliche Realität zu lernen. (Erstaunlich selten die geisteswissenschaftliche, obwohl sich Nazis ja formell darüber definieren)
Wichtig ist nur, dass das Gesamtkonstrukt unterm Strich nicht zu viel Mühe macht, einem aber umgekehrt bescheinigt, schlauer zu sein als der Rest der Welt.
 
Haben selbstständige Maurer wirklich so eine miese Auslastung?
Ich kann mich direkt auf zwei Leute beziehen, die hier das Haus mit sanierten. Einer war fürs Verputzen da, der andere hat sich als Fliesenleger betätigt. Auf den großen Baustellen, da findest du eher selten deutsche Handwerker. Die sind da viel zu teuer.
Habe ich durchaus verfolgt. Aber bei unter 4 % in den Umfragen gebe ich keine Stimme ab.
 
Die Rede war von "Handwerksunternehmen", nicht von "Handwerkern".
Es ist eigentlich egal ob es sich um einen Handwerker im Unternehmen handelt oder um eine Ansammlung von Handwerkern. Es sind beides Unternehmen. Ich spreche auch nicht von irgendwelchen Sub Sub sondern von kleinen inhaber geführten Betrieben. Im Bekanntenkreis mit knapp unter 10 Beschäftigten.
Da belibe ich bei, dass 7200 schwierig zu erreichen ist. Heute Abend werde ich mit einem Zimmerer Sprechen der auch einen Betrieb mit Mitarbeitern hat. Mal sehen ob ich ihn dazu bewegen kann mir zu erzählen wie er wachsen müsste um ein entsprechendes Einkommen zu generieren.
 
Wir haben also festgestellt, dass ein Betrieb mit >10 Mitarbeitenden nicht unter den oberen 1% der Unternehmen in Deutschland ist.
 
Was den Großteil der Handwerksbetriebe betrifft.

 
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