Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Verdammt, erwischt.
Jedenfalls nicht Star Trek.

:-) Die haben es nicht erfunden, aber:
Wikipedia schrieb:
Several fictional characters from the "Star Trek" series "The Next Generation"—Lieutenant Commander Data, his "mother" Julianna Soong Tainer, and his brothers Lore and B-4—are androids equipped with positronic brains created by Dr. Noonien Soong. Data explains in “Time's Arrow, Part 1” that Lore’s positronic brain is equipped with a type L phase discriminating amplifier and Data's own with a type R. In the episode "The Offspring", Data creates an offspring named Lal with a similar but somewhat more sophisticated brain. After a short time she displays promising advances in emotion and other human behaviors that Data has not been able to master, but later dies of a "rapid positronic cascade failure" shortly after she is told that Starfleet wants to separate her from Data. In the episode Datalore, Lieutenant Natasha Yar refers to the positronic brain as Asimov's dream (although in reality, Asimov admitted that he was only looking for a "scientific" sounding word when choosing the term "positronic"[citation needed]). Because Lore was malevolent, and Data was an independent entity, it is unlikely that Tasha was referring only to the Laws of Robotics. The episode "Brothers" depicts an unnumbered quantity of androids (and/or android parts) that preceded both Lore and Data. These are assumed to also possess positronic brains in some form or fashion with each being an improvement over the last.
 
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Du willst ja aber gerade Chips direkt miteinander verbinden. Wenn du erst wieder elektrisch(onDIE)<->optisch(onDIE)<->elektrisch(Substrat)<->optisch(SubstratSender)<->elekrtisch(Substrat Empfänger)<->optisch(onDIE)<->elektrisch(onDIE)

Wandeln musst, dann wirds auch schnell unpraktikabel. Zudem musst du ja mal bedenken, wie groß der Pinout von so ner onDIE Verbindung ist, und wie groß der Pinout von nem normalen Stecker ist :ugly:

Da liegen Größenordnungen! dazwischen :ugly:

Das kannste echt nicht miteinander vergleichen. So was macht echt nur Sinn, wenn du das auf beiden Chips direkt verwendest, oder halt sehr sehr wenige Fasern nur nutzt, wobei dann eben auch wieder die ganze Sache fraglich wird. Vor allem wenn man eh die ganzen Zwischenschritte (siehe oben) braucht. Du hast ja bei jeden Übergang optisch<->elektrisch ziemliche Verluste. Das führt das ganze Konzept ziemlich absurdum.

Zudem musst du da ja jedes mal wieder serialisieren und deserialisieren... In meinen Augen wäre das total irrwitzig. :ugly:

?
Warum solltest du irgend etwas serialisieren und wieso "normaler Stecker"? Du bindest doch heutige CPUs auch nicht über elektrische Kontakte von Schukoformat an und versucht möglichst viele Daten über einen Kontakt laufen zu lassen. Genausowenig würde man das bei optischen Kurzstreckenverbindungen machen. Der Kontakt wäre so groß, wie eine einzelne Glasfaser in einem Versteigungsröhrchen (also nicht größer, als es elektrische Pins zumindest vor einigen Jahren noch waren) und die Datenübertratung würde genauso parallel laufen, wie bisher. Nur eben mit deutlich mehr Taktspielraum, schließlich ist das Primärziel ja mehr Leistung (und nicht weniger Kontakte, auch wenn man das teilweise natürlich auch anstreben wird).
Und inhaltliche Verluste hast du bei einem digitalen Übergang optisch/elektrisch auch nicht, dass ist ja gerade der Sinn der Sache, Signalstärkeverluste sind beim Eingang in einen Verstärker auch in hohem Maße tollerierbar.


:-) Die haben es nicht erfunden, aber:

:)
Auf alle Fälle haben sie es bekannt gemacht, womit Star Trek die wahrscheinlichste Bezugsquelle war. Wer ließt hier schon Asimov? (Perry Rhodan wusste ich in der Tat nicht)
Aber jetzt zurück zu herkömmlichen Siliziumchips und deren Zukunft, insbesondere in Bezug auf die Anbindung.

:offtopic:
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

?
Warum solltest du irgend etwas serialisieren
Weil du sonst viel zu viele Fasern brauchst und nur einen Bruchteil der möglichen Bandbreite ausnutzen würdest?

und wieso "normaler Stecker"?
Damit mein ich halt einen "normalen Stecker", den man stecken kann, also eine Verbindung, die der Kunde wie er will herstellen und lösen kann. Das nennt man halt "Stecker" :ugly:

Du bindest doch heutige CPUs auch nicht über elektrische Kontakte von Schukoformat an und versucht möglichst viele Daten über einen Kontakt laufen zu lassen. Genausowenig würde man das bei optischen Kurzstreckenverbindungen machen. Der Kontakt wäre so groß, wie eine einzelne Glasfaser in einem Versteigungsröhrchen (also nicht größer, als es elektrische Pins zumindest vor einigen Jahren noch waren) und die Datenübertratung würde genauso parallel laufen, wie bisher. Nur eben mit deutlich mehr Taktspielraum, schließlich ist das Primärziel ja mehr Leistung (und nicht weniger Kontakte, auch wenn man das teilweise natürlich auch anstreben wird).
Ich verstehe gerade nur Bahnhos :huh:

Und inhaltliche Verluste hast du bei einem digitalen Übergang optisch/elektrisch auch nicht, dass ist ja gerade der Sinn der Sache, Signalstärkeverluste sind beim Eingang in einen Verstärker auch in hohem Maße tollerierbar.
WHAT? :ugly:

Erzähl das aber bitte niemanden. Du hast JEDES mal einen gewaltigen Verlust. Du musst nämlich erst mal das Signal in die Glasfaser einkoppeln... Da sind teils gewaltige Verluste dabei. Man muss sogar einen sehr großen Aufwand betreiben, um überhaupt! ein Signal in die Glasfaser rein zu bekommen. Steckverbindungen sind daher alles andere als Trivial. Vor allem je kürzer die Strecke wird, desto geringer wird ja der Vorteil der Energieeinsparung durch die geringen Verluste IN der Glasfaser im Vergleich dazu einfach rein elektrisch zu bleiben. Gerade bei sehr kurzen Strecken ist daher ein ständiger Wechsel kontraproduktiv.
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Weil du sonst viel zu viele Fasern brauchst und nur einen Bruchteil der möglichen Bandbreite ausnutzen würdest?

So what? Auf Entfernungen von ein paar cm sind Fasern kein Kostenfaktor und mir geht es nicht um eine maximale Ausnutzung des technisch machbaren, mir geht es um eine Verbesserung gegenüber bestehenden elektrischen Systemen. Die habe ich schon, wenn ich einfach die bestehende elektrische Verbindung durch ein optisches Medium mit Lichtquelle an einem und Fotozelle am anderen Ende ersetze und damit die ganzen Interferenzen und Terminierungsprobleme beende, die den Takt elektrischer Verbindungen limitiere.

Damit mein ich halt einen "normalen Stecker", den man stecken kann, also eine Verbindung, die der Kunde wie er will herstellen und lösen kann. Das nennt man halt "Stecker" :ugly:

Du scheinst damit noch wesentlich mehr zu meinen, nämlich einen komplexen Steck-Mechanismus, wie man ihn z.B. bei einem optischen Netzwerkanschluss hat. Ein einfaches "Ende Faser geführt an einer bestimmten Stelle platzier"-Dinges hat im Extremfall jedenfalls kaum einen größeren Platzbedarf, als die Faser selbst.

Ich verstehe gerade nur Bahnhos :huh:

Streich "Versteigung" und mach "Versteifung" draus. Du hast eine an den DIE angekoppelte Faser, du willst sie in einer Fassung im Sockel fixieren. Alles, was du dafür brauchst, ist die Faser selbst, die du unten aus dem Substrat herausragen lässt (so dass in ein passendes Loch des Sockels gesetzt werden kann) und eine Röhre um diese überstehende Faser, die verhindert, dass diese all zu leicht beschädigt wird. Die Dimensionen, die hier möglich sind, kann man sich anhand des Durchmessers von Fasern und dem von z.B. Spritzenkanülen (als Beispiel für ein Metallröhrchen, in dem man die Faser verlegen kann) ableiten. Ein Sockel462 hatte grobe Kontakte im Vergleich dazu. Vermutlich wäre sogar weniger der Steckkontakt platzlimitierend, sondern eher die Faser selbst, die oberhalb des Kontaktes im Substrat ja einer 90° Kurve mit einem gewissen Mindestradius folgen muss, um zum DIE zu gelangen.

WHAT? :ugly:

Erzähl das aber bitte niemanden. Du hast JEDES mal einen gewaltigen Verlust. Du musst nämlich erst mal das Signal in die Glasfaser einkoppeln... Da sind teils gewaltige Verluste dabei. Man muss sogar einen sehr großen Aufwand betreiben, um überhaupt! ein Signal in die Glasfaser rein zu bekommen.

Kanns sein, dass du mal wieder in irgendwelchen komplett abgehobenen Dimensionen denkst? Wir reden hier nicht von einer hochqualitativen Singlemodefaser, die bis zum nächsten Repeater am besten ein paar 100 km Strecke schaffen soll, sondern von einer Verbindung, deren Anforderungen an Signalstärke und Reichweite ein Bruchteil von denen eines optischen SPDIF betragen.

Vor allem je kürzer die Strecke wird, desto geringer wird ja der Vorteil der Energieeinsparung durch die geringen Verluste IN der Glasfaser im Vergleich dazu einfach rein elektrisch zu bleiben. Gerade bei sehr kurzen Strecken ist daher ein ständiger Wechsel kontraproduktiv.

Wie oben schon dargelegt: Wir sind Lichtjahre davon entfernt, dass Energieeinsparungen ein Argument für den Wechsel der Verbindungstechnik bei CPUs wären. Der einzige Grund, warum Verluste überhaupt vermieden werden müssen, wäre die endliche Lichtmenge, die man auf einer endlichen DIE-Fläche abgeben kann. Aber genau da kommen dann im Worst-Case eben on-Substrat-Repeater für einzelne Leitungen zum Einsatz, die das Signal nahezu beliebig verstärken können, bist du dir die Faser im Sockel sogar komplett sparen kannst, weil der Laser weit genug leuchtet um auch ohne leitendes Medium genug Licht ans Ziel zu bringen.
(solche Repeater wäre übrigens auch eine bequeme Möglichkeit, die Umlenkungsproblematik zu umgehen, fällt mir da auf)
 
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So what? Auf Entfernungen von ein paar cm sind Fasern kein Kostenfaktor und mir geht es nicht um eine maximale Ausnutzung des technisch machbaren, mir geht es um eine Verbesserung gegenüber bestehenden elektrischen Systemen. Die habe ich schon, wenn ich einfach die bestehende elektrische Verbindung durch ein optisches Medium mit Lichtquelle an einem und Fotozelle am anderen Ende ersetze und damit die ganzen Interferenzen und Terminierungsprobleme beende, die den Takt elektrischer Verbindungen limitiere.

Du scheinst damit noch wesentlich mehr zu meinen, nämlich einen komplexen Steck-Mechanismus, wie man ihn z.B. bei einem optischen Netzwerkanschluss hat. Ein einfaches "Ende Faser geführt an einer bestimmten Stelle platzier"-Dinges hat im Extremfall jedenfalls kaum einen größeren Platzbedarf, als die Faser selbst.
Klar mein ich da "mehr", weil der von dir gemeinte "einfache" Steckmechanismus alles nur nicht einfach ist. Du hast 3 Achsen und 2 Ebenen, auf denen du die Justage vornehmen musst. Das ist mehr als Komplex!

Wir haben aber wohl zwei total unterschiedliche Vorstellungen bzgl dem wie so eine Verbindung aussieht.

Auf der einen Seite hast du die Faser an und für sich, die extrem genau positioniert werden muss auf allen Achsen, und dann hast du darum noch den eigentlichen Stecker. Der sieht nicht soo präzise aus, ist es aber, da die Faser umhüllt ist und damit quasi einen Führungsstift bekommen hat. Das Ding ist aber relativ groß >1mm Die Faser an und für sich hat nen Durchmesser von <1mm Der Faserkern hat sogar nen Durchmesser von bis zu kleiner 50µm :ugly:

Da haste nicht wirklich viel Toleranz für die Positionierung der Faser (typisch <1µm).

Die Baugröße von solchen Steckern ist daher sehr beschränkt, da du eben die Führungsstifte usw usw braucht, welche nicht beliebig minimierbar sind. Vor allem wird bei so kurzem Distanzen auch der Ausdehnungskoeffizient von der Faser an und für sich als auch der Steckverbindung wohl problematisch. Du hast ja nur wenige Millimeter im Zweifelsfall zu überbrücken. Im cm-Bereich wieder kein Thema.

So nehmen wir mal an, du nimmst nen ST,SC oder LC Stecker. Wieviele von denen bekommste denn auf so nen DIE/Substrat angebracht? Vielleicht einen, maximal 4 mit viel gutem Willen. Dann ist aber auch schon wieder Schluss.

Und was bekommste da drüber? 40 GBit oder so. Sagen wir mal großzügig 200 GBit/s bei nem ~1mm Faser-Kern. Da sind wir dann auch nicht sonderlich weit von dem Weg, was uns PCI-E liefert.

Ich hoffe du siehst, worauf das hinaus läuft.

Wenn man die Glasfaser nicht direkt auf dem DIE-starr verbindet, dann bekommt man auch keine Bandbreiten zusammen. Vor allem bekommste das halt nicht Modular gebacken. MB und CPU da zu einer Einheit zu verbinden ist einfach zweckdienlich. Von da aus kannste dann auch gern die anderen Geräte mit Glasfaser wiederum anschließen, oder auch elektrisch. Aber dieser Modulgedanke macht da eigentlich nicht viel Sinn, da das CPU-Modul dann schon so groß wäre, das es auch nicht mehr viel ausmacht, den Rest mit drauf zu packen.

Streich "Versteigung" und mach "Versteifung" draus. Du hast eine an den DIE angekoppelte Faser, du willst sie in einer Fassung im Sockel fixieren. Alles, was du dafür brauchst, ist die Faser selbst, die du unten aus dem Substrat herausragen lässt (so dass in ein passendes Loch des Sockels gesetzt werden kann) und eine Röhre um diese überstehende Faser, die verhindert, dass diese all zu leicht beschädigt wird. Die Dimensionen, die hier möglich sind, kann man sich anhand des Durchmessers von Fasern und dem von z.B. Spritzenkanülen (als Beispiel für ein Metallröhrchen, in dem man die Faser verlegen kann) ableiten. Ein Sockel462 hatte grobe Kontakte im Vergleich dazu. Vermutlich wäre sogar weniger der Steckkontakt platzlimitierend, sondern eher die Faser selbst, die oberhalb des Kontaktes im Substrat ja einer 90° Kurve mit einem gewissen Mindestradius folgen muss, um zum DIE zu gelangen.
Ok, du stellst dir also praktisch das so vor, das man die Faser auf dem DIE anbringt, und dann auf der Unterseite sowas wie nen ST, LC oder SC Stecker nebeneinander hat. Gut, jetzt versteh ich was du meinst. Das Problem hierbei ist halt, dass das Ganze schon ziemlich groß werden würde. Vor allem könnte man darauf nur schwierig nen Kühler montieren :ugly:

Das würde schon ne verdammt große Konstruktion ergeben. So in der Größe eines Intel Boxed-Kühlers würde dann wohl der "Sockel" ausfallen. Und das mit nicht wirklich vielen Fasern. Zudem müsste man halt durch das Package durch. Müsste also alles wieder ein Block sein, und eben auf dem MB dann auch der entsprechende Empfängerteil sein. Das ist schon ein Kostenmonster. Du musst da ja dann am Ende doppelt so viele Verbindungen herstellen wie du eigentlich willst.

Kanns sein, dass du mal wieder in irgendwelchen komplett abgehobenen Dimensionen denkst? Wir reden hier nicht von einer hochqualitativen Singlemodefaser, die bis zum nächsten Repeater am besten ein paar 100 km Strecke schaffen soll, sondern von einer Verbindung, deren Anforderungen an Signalstärke und Reichweite ein Bruchteil von denen eines optischen SPDIF betragen.
Ich geh von Fasern mit <100µm Kerndurchmesser aus. Wir wollen ja auch richtig was drüber bürsten.

Wie oben schon dargelegt: Wir sind Lichtjahre davon entfernt, dass Energieeinsparungen ein Argument für den Wechsel der Verbindungstechnik bei CPUs wären.
Der war gut :D Genau das Gegenteil ist doch der Fall, weswegen ja auch mit Hochdruck an fiber-on-chip gearbeitet wird. Wenn du eine Float-Multiplikation machen willst, dann kostet dich das Verschieben der Daten nur über mm auf dem Chip genau so viel oder mehr, als die eigentlich Berechnung. Also sobald die Daten nicht im Register sind, wird der Anteil signifikant. Wenn du off-Chip gehen musst, haste sogar einen tausend fach höheren Energiebedarf um die Daten ran zu schaffen, als du brauchst um die Berechnung an und für sich durch zu führen.

Wenn man Daten vom L3 Cache z.B. zu den ALUs bringen muss, dann würde das durchaus schon Sinn machen optische Leiter zu verwenden.

Der einzige Grund, warum Verluste überhaupt vermieden werden müssen, wäre die endliche Lichtmenge, die man auf einer endlichen DIE-Fläche abgeben kann. Aber genau da kommen dann im Worst-Case eben on-Substrat-Repeater für einzelne Leitungen zum Einsatz, die das Signal nahezu beliebig verstärken können, bist du dir die Faser im Sockel sogar komplett sparen kannst, weil der Laser weit genug leuchtet um auch ohne leitendes Medium genug Licht ans Ziel zu bringen.
(solche Repeater wäre übrigens auch eine bequeme Möglichkeit, die Umlenkungsproblematik zu umgehen, fällt mir da auf)
freie Übertragung kannste knicken. Vor allem wie willst du da die Faser positionieren, so dass das Signal sauber! in den Kern eingekoppelt wird. Das ist ja schon so schwierig genug, aber auf Abstand wird das ja noch VIEL schwieriger. Du musst ja bedenken, dass du unterschiedliche Temperaturen hast, und dank Ausdehnungskoeffizient der Materialien kannste dir dann gleich nen Kopfschuss geben. Das hat schon seinen Grund, warum man alles möglichst nah zusammen baut. DA fliegt dir so schnell alles um die Ohren, und spielt plötzlich ne Rolle, da bekommste gleich graue Haare von.

Und ja ich weiß, dass du vielleicht von 1-2 mm redest, aber aktuell ist man bei µm und hat µm an Tolleranzen, da sind mm ziemlich viel.:ugly:

PS:
Ich weiß grad nicht mal, ob die >1GBit/s Kabel überhaupt noch optische Anschlüsse haben. Soweit ich das überblicken kann sind das eigentlich alles elektrische Verbindungen, wo dann im Stecker Sender/Empfänger stecken und die Faser starr verbunden ist.

Solche Stecker habe ich zumindest im Kopf. Hab mir unsere Stecker aber ehrlich gesagt noch gar nie wirklich richtig genau angeschaut :ugly: Hab immer angst das ich eines der Kabel kaputt macht :D

Die Karte im Rechner muss reichen :D
 
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Klar mein ich da "mehr", weil der von dir gemeinte "einfache" Steckmechanismus alles nur nicht einfach ist. Du hast 3 Achsen und 2 Ebenen, auf denen du die Justage vornehmen musst. Das ist mehr als Komplex!

Du bist immer noch bei single-mode, was bei so kurzen Entfernungen einfach nicht nötig ist. Eine Multimodefaser von 1 mm Dicke brauchst du bei "Kontaktabstand" von <0,1 mm nicht mit höchster Präzision in 2 Achsen ausrichten. (und in der dritten brauchst du gar keine Faser auszurichten, es ist ziemlich wurscht, wie die sich um die Längsache dreht)
Nimm auf der Empfangsseite noch eine Gradientenfaser (oder ganz einfach ne Sammellinse) dazu und du kannst dir, bei ausreichend starker Lichtquelle erlauben, sogar einen ziemlich Ebenenversatz am Zentrum vorbei zu haben.

Und was bekommste da drüber? 40 GBit oder so. Sagen wir mal großzügig 200 GBit/s bei nem ~1mm Faser-Kern. Da sind wir dann auch nicht sonderlich weit von dem Weg, was uns PCI-E liefert.

Klar, 200 GBit/s pro Leitung oder 8 GBit/s pro Leitung - das ist wirklich nicht sonderlich weit weg :schief:

Ok, du stellst dir also praktisch das so vor, das man die Faser auf dem DIE anbringt, und dann auf der Unterseite sowas wie nen ST, LC oder SC Stecker nebeneinander hat.

Abgesehen davon, dass ich mir vielfach kleinere und einfachere Steckverbindungen vorstelle, weil ich mir wesentlich schlechtere Signalqualitäten erlauben kann und die Fixierung nicht vom Steckkontakt, sondern vom Substrat erledigen lasse: Du bist auf dem richtigen Weg.

Wenn man Daten vom L3 Cache z.B. zu den ALUs bringen muss, dann würde das durchaus schon Sinn machen optische Leiter zu verwenden.

Schön, dass da für dich energetisch Sinn macht.
Jetzt bitte zurück zum Thema "externe CPU-Anbindung". Solange niemand auf die Schnappsidee kommt, wieder L3 auf dem Mainboard zu verbauen, geht es hier um die Bandbreiten von Steckkarten und Speichermodulen, nicht um die von Cache.

Und ja ich weiß, dass du vielleicht von 1-2 mm redest, aber aktuell ist man bei µm und hat µm an Tolleranzen, da sind mm ziemlich viel.:ugly:

Wenn die Kontakte deiner aktuellen CPU Fehlertolleranzen von 1-2 mm haben, dann wünsche ich dir viel Spaß beim Grillfest. 100 µm sollten eigentlich überhaupt kein Problem sein und wenn du die Flexibilität von Kunststoffen ausnutzt, halte ich auch 10 µm für durchaus machbar. Schließlich muss der Pin nicht 100%ig ausgerichtet sein, wenn das korrespondieren Loch in leicht verschieben kann. Man muss nur die Faser jeweils mit dieser Genauigkeit zentrisch im Loch und zentrisch im Pin platzieren - aber das ist fertigungstechnisch vergleichsweise einfach.

PS:
Ich weiß grad nicht mal, ob die >1GBit/s Kabel überhaupt noch optische Anschlüsse haben. Soweit ich das überblicken kann sind das eigentlich alles elektrische Verbindungen, wo dann im Stecker Sender/Empfänger stecken und die Faser starr verbunden ist.

10 GBit/s Ethernet gab es auf alle Fälle mit optischen Steckern - wie es aktuell und bei 40 GBit/s aussieht, weiß ich nicht.
Ist aber auch ziemlich wurscht, denn das sind eben Verbindungen, die Leitungslängen von 100 m erreichen wollen. Wir brauchen 100 mm und das sind komplett andere Dimensionen, was die benötigte Signalstärke, tollerierbare Leitungsverluste und vor allem tollerierbaren Dispersionsgrad angeht.
 
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Ich traue den Herstellern ja viel zu, aber den Bastlern jede Grundlage entziehen? Ich denke ja schon das es für die Bastler eine Schiene geben wird, nur mit welcher Hardware und welcher Produktlinie ist wohl noch offen. Man kann einer ganzen Generqation von Bastlern wohl kaum vor dem Kopf stoßen
 
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Ach, für die die gibt es immer noch die Raspberry-Pi-Sets und Verwandte. Roboter steuern und Quadkopter über der sonnenbadenden, knuffigen Nachbarin schweben zu lassen, kann auch Spaß machen.
Außerdem kann ich mich nicht an Gejammer der C64-Generation erinnern - und die mussten ihre Rechner noch ganz am Stück kaufen und nicht geschnitten. :)
 
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Die Leitungslänge ist aber gar nicht so entscheidend bei SingleMode, und bei MultiMode halt eben nur wegen den unterschiedlichen Moden die man anregen kann mit unterschiedlichen Laufzeiten, was dann eben zu den bekannten Problemen der Signalintegrität führt. Wenn am Ende die Signale ineinander gelaufen sind ist halt essig.

Die größten Verluste sind beim Einkoppel in die Faser, nicht beim Verlauf durch die Faser....

Ich hab mir jetzt extra (ca ne Stunde...) die Arbeit gemacht, die Werte raus zu suchen. Leider habe ich nur bei Wikipedia knappe Werte gefunden, alles andere erschlägt sich wieder in allgemeinen Abhandlungen, daher musst du dich damit begnügen.

Wenn man nach den Werten aus Wikipedia geht, dann hat nen Stecker eine Dämpfung von minimal 0,2 dB selbst ne OM1 Multimode Faser hat im Gegensatz dazu eine Dämpfung von 3,5 db/km..

Ja richtig gelesen pro Kilometer. Selbst bei dem schlechtesten Multimode-Kabel bist du also bei 50-100m erst auf Augenhöhe zur Dämpfung aufgrund der Steckverbindung (Biegungen usw werden da ziemlich sicher vernachlässigt, aber seis drum). 40GBit machste normal aber nur mit Single-Mode-Kabeln, da biste dann nur noch bei ~0,4-1,0 dB/km. Also selbst mit nem 100m Kabel nicht mal in der Nähe der Dämpfung durch son ollen Stecker.

Und das ist halt nur die Dämpfung durch den Stecker an und für sich. Du musst ja aber auch erstmal das Licht für das Signal wieder neu erzeigen... Das kostet auch Energie und verschlechtert nochmal die energetische Effizienz. Ok, du könntest schauen, dass du das Signal rein optisch weiter leitest, aber dann muss die Verbindung halt schon sehr genau sein, denn 1 oder 10 GBit/s über ne Faser zu bürsten ist halt auch fürn Poppes.

Also nicht von den hohen werten täuschen lassen. Die sind nur möglich, wenn man wirklich sehr akkurat arbeitet, aber das spricht eben gleich wieder gegen Steckverbindungen.

Ich hoffe, das hat dich davon überzeugt, dass die Lange des Kabels ziemlich scheis egal ist bzgl der Dämpfung, so lange man nicht mehrere Kilometer lang ist. Die Stecker sind der kritische Punkt. Allein mal mit den Fettfingern draufgetascht, und du bist weit von deinen 0,x dB des Steckers weg. Wobei bei deiner Idee eben noch fraglich ist, ob man überhaupt diese Genauigkeit schafft oder nicht. Man kann da sicherlich auch von >=1dB an Dämpfung ausgehen.

EDIT:
Wenn man bedenkt, das Multimode bei 40GBit/s nur maximal 100/150m zulassen, und sich anschaut, das Singlemode 10km (1310nm) bis 40km (1550nm) schafft, dann scheint die unterschiedlichen Signallaufzeiten der Multimode-Fasern bereits hier ein Problem zu sein. Bei den Längen von wenigen cm bis vielleicht 1m sollten aber wohl auch >100 GBit/s ohne Probleme möglich sein. Fraglich nur, wies bei noch höheren Datenraten aussieht.

Hier steht was von 1,9dB Dämpfung, die man einhalten soll bei 40/100 GBit.

EDIT2:
:D

Auf der Extoll-Seite ist ein nettes update da, welches ich jetzt noch nicht kannte, aber SEHR informativ ist ;) Und es steht öffentlich da ;)

http://www.extoll.de/index.php/productsoverview?layout=edit&id=27

Da sieht man auch mal gut, wie son Hochleistungs-Glasfaserkabel aussieht. Wie man sieht, sinds wirklich elektrische Steckverbindungen. Hab ich also doch richtig hingeschaut :D

Ist nen 12x Kabel für die 120 GBit/s bei OM3. Also auch "nur" 10GBit/s pro Faser und schluckt 2W. Das hört sich nicht viel an, aber summiert sich doch verdammt schnell. Vor allem so ne Karte hat 6 Stecker :ugly: Das sind dann mal bis zu ~12W nur für das senden des optischen Signals.

Gut dass Sie da die Watt-Angabe mit dazu geschrieben haben. So was findet man normal nicht wirklich öffentlich zugänglich.

Ich hoffe du siehst jetzt, warum der Verbrauch da nicht irrelevant ist, und warum man nicht mit Verbindungen um sich werfen will.

Und wie wir vorher gesehen haben, hat nen OM3 Kabel ca 0,35 dB Dämpfung auf 100m. So viel Leistung des Lasers kannst du also durch die Verkürzung der Distanz auf mm oder cm nicht erreichen. Und hier ist die Verbindung ja starr, und man hat "nur" 10GBit/s auf der Faser. Jetzt stellen wir uns mal die 200+ GBit/s auf ner Faser vor, die wir vorher mal angenommen haben. Da wird das Ding sicherlich noch mehr fressen als die 2 W hier.
 
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Na, ich glaube jetzt so langsam doch auch, das es modulare Mainboards geben wird. Besser zweiteilige. Im besten Fall kann man dann die beiden Teile getrennt von einander kaufen.
Auf dem Einen Board sitzt CPU, GPU und der Arbeitsspeicher, deren Energieversorgung und halt alles mas nötig ist, um eine Verbindung zum zweiten Teil des Moards nötig ist. Da findet man dann die weitere Energieversorgung USB, SATA, PCI usw usw.
Da die Signalwege immer kürzer werden, hätte man so alles, was wirklich reletant ist dicht bei einander, das CPU/GPU/RAM-Board könnte dahingehend optimiert sein, die Auswahl an CPU-GPU-Kombinationen ist dann natürlich beschränkt, aber mit Glück darf man noch die Speicherriegel selbst verbauen; Alternativ ist auf dem Board alles fest verbaut und verschwindet unter einer Kühlkonstruktion.
Es ist auch klar, das man dann eigentlich keinen superschnellen PCIe x16 4.0 oder 5.0 mehr auf dem Teil des Board braucht, der für alle Verbindungen sorgt: Die GPU befindet sich mit bei der CPU. Multi-GPU-Lösungen bringen immer Probleme mit sich (Microruckler, Kompatibilität etc), können also ruhig aussterben und andere Karten wie zB SSDs brauchen die Bandbreite einfach nicht.
 
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Oh sag das nicht. Es gibt SSDs die schaffen ~7 GB/s beim lesen. ;) Da ist auch durchaus noch Bedarf/Platz für weitere Steigerungen vorhanden. Vor allem wenn man GPUs für Sortieraufgaben verwendet, braucht man unglaubliche Datenmengen, die man ran schaffen muss.
 
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Oh sag das nicht. Es gibt SSDs die schaffen ~7 GB/s beim lesen. ;) Da ist auch durchaus noch Bedarf/Platz für weitere Steigerungen vorhanden. Vor allem wenn man GPUs für Sortieraufgaben verwendet, braucht man unglaubliche Datenmengen, die man ran schaffen muss.
Das schafft aber PCIe3.0 x8. Klar muß da noch Platz für Steigerungen sein, aber wenn die Verbindung für 4.0 nicht länger als 7cm sein darf...naja, bis die 15GB/s von PCIe3.0 x16 ausgereizt sind, dürfte noch etwas Zeit vergehen, in der Zeit findet man bestimmt ne Lösung.
 
Am besten wird der Boxedkühler auch noch fest verschraubt :daumen2: Ich hoffe, dass Intel das nicht durchzieht (auch wenn sie locker könnten) So wird man einfach in seiner Entscheidungsfreiheit eingeschränkt.
 
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Die Leitungslänge ist aber gar nicht so entscheidend bei SingleMode, und bei MultiMode halt eben nur wegen den unterschiedlichen Moden die man anregen kann mit unterschiedlichen Laufzeiten, was dann eben zu den bekannten Problemen der Signalintegrität führt. Wenn am Ende die Signale ineinander gelaufen sind ist halt essig.

Und genau dafür die Leitungslänge entscheidend, denn die unterschiedlichen Signallaufzeiten in Abhängigkeit vom Signallaufweg sind nun einmal eine Funktion des Gesamtweges. Bei km ein Problem, bei cm vernachlässigbar (je nach Takt halt. Aber wie schon mehrfach angemerkt: Wenn man nicht mit cm breiten Steckern arbeitet, dann können wir dank Parallelität die Datenrate pro Ader unter das Niveau senken, das schon heute auf km-Strecken eingesetzt wird)

Das kostet auch Energie und verschlechtert nochmal die energetische Effizienz.
Genau wie die Dämpfung...
Ich wiederhol mich diesbezüglich zum letzten Mal:
:wayne:

Ok, du könntest schauen, dass du das Signal rein optisch weiter leitest, aber dann muss die Verbindung halt schon sehr genau sein, denn 1 oder 10 GBit/s über ne Faser zu bürsten ist halt auch fürn Poppes.

1 Gbit/s: Ja
10 Gbit/s: Jein. 10 GBit/s und Kontakt wären für DDR4 ausreichend (auch unter Berücksichtigung der fehlenden BUS-Tauglichkeit eines optischen Systems und der damit einhergehenden Halbierung der pro Modul bei gleicher Komplexität verfügbaren Kontaktzahl).
20, 30, 40 GBit/s: Nein. Das wäre eine Interferenzfreie Schnittstelle für PCIe4 und PCIe5.

Also nicht von den hohen werten täuschen lassen. Die sind nur möglich, wenn man wirklich sehr akkurat arbeitet, aber das spricht eben gleich wieder gegen Steckverbindungen.

Allein mal mit den Fettfingern draufgetascht, und du bist weit von deinen 0,x dB des Steckers weg. Wobei bei deiner Idee eben noch fraglich ist, ob man überhaupt diese Genauigkeit schafft oder nicht. Man kann da sicherlich auch von >=1dB an Dämpfung ausgehen.

Ist nen 12x Kabel für die 120 GBit/s bei OM3. Also auch "nur" 10GBit/s pro Faser und schluckt 2W. Das hört sich nicht viel an, aber summiert sich doch verdammt schnell. Vor allem so ne Karte hat 6 Stecker :ugly: Das sind dann mal bis zu ~12W nur für das senden des optischen Signals.

Gut dass Sie da die Watt-Angabe mit dazu geschrieben haben. So was findet man normal nicht wirklich öffentlich zugänglich.

Ich hoffe du siehst jetzt, warum der Verbrauch da nicht irrelevant ist, und warum man nicht mit Verbindungen um sich werfen will.

2 W pro 120 GBit/s sollen relevant sein?
Ein SB-E hat 320 GBit/s PCIe (d.h. für dich hat er 160 GBit/s PCIe), 410 GBit/s DDR3 und 16 GBit/s DMI als externe Anbindung. Das wären dann also rund 13 W maximal, wovon die Hälfte noch in den diversen Endgeräten am anderen Ende der Leitung anfällt. Also ganze 6,5 W für optische Schnittstellen einer 140 W CPU, parallel werden noch ein paar W durch Wegfall der bisherigen elektrischen Verbindungen eingespart (wenn ich an die Wärmeentwicklung einiger PCIe-Switches denke, die ja im wesentlichen aus externer Anbindung bestehen, würde es mich nicht mal wundern, wenn ±0 bei rauskommt).
Ich glaube, es gibt Webseiten, deren Animationen den Verbrauch spürbarer steigen lassen...
 
Zuletzt bearbeitet:
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juy

Das war es dan für die meisten mainboardhersteller !

und intel macht mehr gewinn wenn die die platinen mitverkaufen !

glaube nicht das amd dann noch im high und midrange markt dabei ist
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Ich sehe keine "Gefahr".

1) Die Folie spricht nur von Mobil CPUs (die auch heute schon, in allen Leistungsklassen zum Teil als BGA verbaut werden) und Mittelklasse-Desktop CPUs (LGA 1150 Nachfolger), nicht jedoch von High-End Desktop/Workstation/Server (also LGA 2011 und LGA 1567 Nachfolger). Im High-End Bereich wird Intel vermutlich eher versuchen die Plattform aufrüstbarer und variabler zu halten.

2) Es gibt eine Alternative zu wechselbaren CPUs, eine Alternative, die Intel nicht unterstützen muss sondern nur der Boardhersteller: das CPU Modul. Der Plan: das Mainboard besteht aus zwei Teilen: einem "CPU Modul" mit CPU, Chipsatz und eventuell RAM Steckplätzen und dem I/O Modul, beide sind über eine Steckverbindung miteinander verbunden. Eine solche Bauweise findet man bereits heute bei einigen Boards, vor allem bei IPC Boards. Die Mainboardhersteller würden diese Alternative sicher schnell entdecken und zumindest in der High-End/"Gamer"- Klasse vermarkten.

3) Auch BGA CPUs kann man wechseln. Natürlich nicht so einfach und risikofrei (vor allem in Zeiten von RoHS konformem Lötzinn :schief:) wie LGA CPUs aber man kann sie wechseln. Und übrigens auch einzeln kaufen.

4) Ich glaube nicht daran... es gibt einfach keinen vernünftigen Grund dafür. Allenfalls die Mainboardhersteller könnten etwas sparen (den Sockel) und die Energieeffizienz könnte vielleicht minimal gesteigert werden (höchstens im ultramobilen Bereich relevant).
 
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