Gendern? Ja/Nein/Vielleicht

Lol. Du bist Arbeitnehmer, aber du arbeitest nicht mit? Das Zeitalter des Fachkräftemangels bringt immer mehr, besondere Blüten zum Vorschein. Fantastisch! :D
Derartige Diskussionen in einem Unternehmen sind äußert unproduktiv! Von daher werfe ich mal folgende Fragen in den Raum:

1. welchen Mehrwert hat die angestebte Veränderung - das Gendern?
2. trägt der Mehrwert des Gendern die Kosten des Veränderungs- und Anpassungsprozesses?
3. entsteht nach der Implementierung eine marktübliche Rendite aus dem Gendern?

Ich bin gespannt! ;)
 
Warum brauche ich mich an dieser Diskussion deiner Meinung nach gar nicht beteiligen? Gefällt dir mein Standpunkt nicht?
Dein Standpunkt ist nicht das Problem sondern, dass Du die Frage nach dem warum noch stellen musst, oder wie Du es formulierst, dem Mehrwert. Ob Du es als Mehrwert siehst steht auf einem anderen Blatt.
 
Dein Standpunkt ist nicht das Problem sondern, dass Du die Frage nach dem warum noch stellen musst, oder wie Du es formulierst, dem Mehrwert. Ob Du es als Mehrwert siehst steht auf einem anderen Blatt.
Du missverstehst mich: die Frage zum Mehrwert stellte ich nur im Zusammenhang mit der von Euch gestarteten Diskussion:

Lol. Du bist Arbeitnehmer, aber du arbeitest nicht mit? Das Zeitalter des Fachkräftemangels bringt immer mehr, besondere Blüten zum Vorschein. Fantastisch! :D
Er ist halt großer Fan von TEAM-Arbeit (Toll ein anderer Machts) und dem nordkoranischen Konzept, 4 andere Arbeiten und er steht daneben und "überwacht" die Arbeit. :D :ugly:
 
Ich registiere immer mehr militante Sexisten in der Welt, die mit Freude auf den Rechten und Gefühlen anderer herumtreten. Es ist so einfach und so höflich, eine geschlechtsneutrale Sprache umzusetzen. Aber militante Sexisten wollen das halt nicht. So sind sie, man wird sie nicht ändern. Ist auch nicht schlimm, man erkennt sie in der Regel nach ein paar Sätzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich registiere immer mehr militante Sexisten in der Welt, die mit Freude auf den Rechten und Gefühlen anderer herumtreten. Es ist so einfach und so höflich, eine geschlechtsneutrale Sprache umzusetzen. Aber militante Sexisten wollen das halt nicht. So sind sie, man wird sie nciht ändern. Ist auch nicht schlimme, man erkennt sie in der Regel nach ein paar Sätzen.
Jetzt mal ehrlich, ist dein Text jetzt geschlechtsneutral geschrieben?
Wenn nicht, wie würde genau dieser Text geschlechtneutral geschrieben werden nur so als Beispiel für mich.
 
Ich registiere immer mehr militante Sexisten in der Welt, die mit Freude auf den Rechten und Gefühlen anderer herumtreten. Es ist so einfach und so höflich, eine geschlechtsneutrale Sprache umzusetzen. Aber militante Sexisten wollen das halt nicht. So sind sie, man wird sie nciht ändern. Ist auch nicht schlimme, man erkennt sie in der Regel nach ein paar Sätzen.
Gibt scheinbar sehr viele Sexisten in Deutschland.
 
Also irgendwie ist das Wort "Rolle" dann doch nicht so passend, oder? In deiner Interpretation von Rolle, schlüpft man in einen Charakter der man nicht ist. Das Wort sorgt also für noch mehr Missverständnisse als das Wort Geschlecht. Und diese Rollen bedienen immer irgendwelche Klischees, was die Wortwahl nicht besser macht.
Wenn du dich selber "spielst" spielst du im Endeffkt trotzdem immer noch eine Rolle, nur halt dich selbst und nicht jemand anderen und das in dem Fall halt üblicherweise die meiste Zeit deines Lebens.

Es gab auch Schauspieler die sich in Produktionen schon selber gespielt haben, wie u.a. Woopi Goldberg, Bill Murray, oder Joaquin Phoenix. Also im Grunde ist doch das ganze Leben am Ende nur "Theater" und eben auch das soziale Geschlecht nur eine weitere Rolle dadrin. ;)

Übrigens setzt eine Rolle auch nicht zwingend viele "Normen / Regeln" vorraus.
Das Improvisationstheater zeichnet sich ja z.B. genau dadurch aus, das es nicht durchgeskriptet ist und die Dinge daher recht spotan ausfallen.

Ändert nichts daran, dass das Wort keine Übersetzung für Gender ist. Rollen gibt es überall im gesellschaftlichen Zusammenleben und ist damit nicht präzise genug. Um es zu präzisieren braucht's Du wieder den Zusatz "Geschlecht". Wenn ich "Gender" mit "Geschlechterrolle" übersetze und diese zum Beispiel weiblich ist, bin ich wieder dort, wo wir doch von weg wollten. Dem Denken der 50er Jahre.
Du wirst nie einen Terminus haben der alles 100% aller möglichen Eventualitäten abdecken kann.
Wäre es so einfach könntest du vermutlich Minimum 70% des vorhandenen Wortschatzes streichen, aber diese 70% gibt es eben genau deshalb, weil Dinge halt ausdifferenziert werden müssen.

Genau deshalb ist Gendern im Deutschen halt auch nicht mit Geschlechterrolle übersetzt, weil das Wort schon belegt ist und das weil es mindestens eine ganz klar getrennte Geschlechterrolle gibt, die das andere Geschlecht eben gar nicht ausführen kann und die nichts mit 50er Jahre Duktus zu tun hat.

Die offensichtlichste klare Geschlechterrolle ist das austragen / gebären von Kindern, was halt nur Frauen können und Männer nicht. Genau deshalb gibt es eben u.a. auch die Unterscheidung in soziales Geschlecht und biologisches Geschlecht und die Geschlechterrolle.
 
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Träum weiter Rotkäppchen.
Macht sie doch schon die ganze Zeit.
Ich warte seit 3 Monaten darauf das sie ihre unbelegten Behauptungen hier mal endlich mit Fakten belegt.

Aber User die ihren Ansichten zuviel widersprechen ignoriert sie halt lieber irgendwann komplett, als sich mit unangnehmer Kritik auseinanderzusetzen.

Oder wie heißt es auch so schön, "Kritik ist erwünscht, aber bitte nur die positive, weil negative vertrage ich nicht so gut". :schief:
 
Solche Umfragen fand man auch zu Anfang bei der neuen Rechtschreibung. Ich halte so etwas für wenig aussagekräftig. Viel interessanter wird es doch in rund 20 Jahren sein, wenn die alten, sich nicht wirklich mehr verändern wollenden Menschen nicht mehr den Ausschlag geben.
 
Derartige Diskussionen in einem Unternehmen sind äußert unproduktiv! Von daher werfe ich mal folgende Fragen in den Raum:

1. welchen Mehrwert hat die angestebte Veränderung - das Gendern?
2. trägt der Mehrwert des Gendern die Kosten des Veränderungs- und Anpassungsprozesses?
3. entsteht nach der Implementierung eine marktübliche Rendite aus dem Gendern?

Ich bin gespannt! ;)

Das kranke Geltungsbedürfnis erfüllen was diesen Leuten durch ihre Eltern anerzogen wurde. Da gabs in der Kindheit anscheinend einfach keine Regeln. Deswegen denkt man sich man könne sich auch im Erwachsenenalter alles so hinbiegen wie es einem passt. Ist im Prinzip dieselbe Klientel die sich auf der Straße festklebt.
Ich kenne einen Mann der gendert und der erfüllt jegliches Klischee (arbeitet natürlich in einer Behörde!).
 
Solche Umfragen fand man auch zu Anfang bei der neuen Rechtschreibung. Ich halte so etwas für wenig aussagekräftig. Viel interessanter wird es doch in rund 20 Jahren sein, wenn die alten, sich nicht wirklich mehr verändern wollenden Menschen nicht mehr den Ausschlag geben.
Ich hab jetzt auch noch nix Genderpositives von jüngeren Menschen gehört.
Das Genderzeugs scheint eher so nen Großstadtding zu sein. Irgendein Problem suchen, wo keins ist, weitere Langweiler finden, denen das eintrichtern...um so mehr rumheulen, umso nerviger ist es für die normalen 95% der Bürger...
Das ist genausowenig Demokratie wie Straßenkleben...es läuft alles nur übers netven der Mehrheit.
 
Gendergerechtsprache ist eine Kernfrage einer offenen, diversen und gerechten Gesellschaft. Wie kann eine Gesellschaft gerecht und inklusiv sein, wenn die Sprache noch von der Dominanz des Patriarchat und den Werten des alten weißen Mannes geprägt ist?
 
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