Gendern? Ja/Nein/Vielleicht

Man kann sich ja auch mal mit den Leitlinien der Gesellschaft für deutsche Sprache bzgl. geschlechtergerechter Sprache auseinandersetzen:
Wobei hier folgender Absatz besonders lesenswert ist:
Zwar gibt es dem Rechtschreibrat zufolge bislang keine eindeutige Tendenz, welche der Möglichkeiten am besten geeignet ist, geschlechtergerecht zu formulieren; ihm zufolge ist auf deskriptiver Ebene die Schreibentwicklung „noch nicht so weit gediehen, dass das Regelwerk zu ändern wäre“; er hat jedoch einige Kriterien zusammengestellt, anhand derer die Eignung einer geschlechtergerechten Sprache gemessen werden kann (vgl. Rat für deutsche Rechtschreibung 2018). Demnach sollte sie
  • verständlich sein
  • lesbar sein
  • vorlesbar sein
  • grammatisch korrekt sein
  • Eindeutigkeit und Rechtssicherheit gewährleisten
 
Oder bist du der Meinung, Frauen können sowas nicht tun?
Wenn Du einen Blick in die aktuelle Kriminalstatistik wirft, wirst Du die Verhältnisse sehen. Wenn man die Fälle betrachten, sind es bei den Tatverdächtigen, leider nicht den verurteilten Staftätern und -täterinnen. 98% Männer und 2% Frauen. Es ist also durchaus statthaft, den Kreis in Rahmen einer Diskussion verbal einzuengen. Und man kann dann noch weiter gehen und das Alter der Täter eingrenzen. Das ist ungefähr 14-40. Und in dieser Gruppe finden sich überwiegend die Täter.

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Quelle: https://www.bka.de/DE/AktuelleInfor...dFalltabellen/bundfalltabellen.html?nn=211742

Aber all das wird Gendern nicht verändern. Oder nur sehr langsam, wenn die Stellung der Frau vom Sexualobjekt hin zum gleichwertigen Mitbürger umgesetzt wurde. Es geht viel mehr, wie schon oft gesagt, um die soziale und ökonomische Stellung der Frau, und darum, wie seahawk es formulierte, Sprache ohne systematische Diskriminierung zu nutzen. Und genau da greift das Gendern. Nicht sofort, aber ganz langsam, so die Hoffnung. Verlieren wir etwas damit? Nein. Gewinnen wir etwas damit? Vermutlich

Warum sollte man es also nicht machen? Es spricht Sachliches nichts dagegen, Künstlich mag es vielleicht nicht so schön sein. Es ist eine Veränderung und Umgewöhnung. Das ist natürlich für manche nicht machbar. Müssen sie ja auch nicht. Niemand schreibt irgendwem etwas vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber all das wird Gendern nicht veränbdern
Deswegen hat es auch nichts mit dem Thema zu tun.
Nur so nebenbei, falls du es vergessen hast, beim gendern geht um die Gleichstellung aller und nicht nur der Frau gegenüber dem Mann.
Es wird immer Bereiche geben, wo es teils starke Unterschiede gibt.
Deswegen finde ich es auch schwachsinnig zb in der Stellenausschreibung m/w/d zu schreiben.
Frauen dürfen einfach laut Gesetz manche Sachen nicht, das wird sich auch nie ändern.
 
Wenn Du einen Blick in dier aktuelle Kriminalstatistik wirft, wirst Du die Verhältnisse sehen. Wenn man die Fälle betrachten, sind es bei den Tatverdächtigen, leider nicht den verurteilten Staftätern und -täterinnen 98% Männer und 2% Frauen. Es ist also durchaus statthaft, den Kreis einzuengen. Und man kann dann noch weiter gehen und das Alter der Täter eingrenzen. Das ist ungefähr 14-40. Und in dieser Gruppe finden sich überweigend die Täter.

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Quelle: https://www.bka.de/DE/AktuelleInfor...dFalltabellen/bundfalltabellen.html?nn=211742

Aber all das wird Gendern nicht verändern. Oder nur sehr langsam. Es geht viel mehr um soziale und ökonomische Stellung der Frau, und darum, wie seahawk es formulierte, Sprache ohne systematische Diskriminierung zu nutzen . Und genau da greift das Gendern. Nicht sofort, aber ganz langsam, soi die Hoffnung. Verlieren wir etwas damit? Nein. Gewinnen wir etwas damit? Vermutlich

Warum soillte man es also nicht machen? Es spricht Sachliches nichts dagegen, Künstlich mag es vielleicht nicht so schön sein.
Das liegt unter anderem daran, dass eine Vergewaltigung durch eine Frau wahlweise deutlich seltener angezeigt wird, wenn sie angezeigt wird nicht korrekt bearbeitet wird, oder in manchen Fällen (siehe UK) gar nicht existiert:
https://link.springer.com/article/10.1007/s11572-018-9485-6 (ich weiß, Springer. Aber ich hab auf die Schnelle keine bessere Studie gefunden. Mit n bisschen Mühe findet man aber auch dort mehrere.
Ich möchte damit nicht sagen, dass Männer nicht dennoch sehr wahrscheinlich die überwältigende Mehrheit der Täter stellt, aber mehr als 2% sind es dennoch.

Nachtrag:

Weiter Studie.
We found these data to contradict the common belief that female sexual perpetration is rare.


Und daher ist es wichtig - vor allem im Kontext Gendern / Gendern aufgrund der Gleichstellung - auch in solchen Fällen nicht von vornherein durch die Wortwahl, die bei dir ja Absicht war, so interpretiere ich deine Antwort, korrigiere mich wenn ich falsch liege, sehr einseitige Verhältnisse zu schaffen.
Sorry, ich bin "erst" 38, nicht 98...
(und auch keine 18 mehr...)

Deswegen

Medium 1101056 anzeigen
no cap = https://www.urbandictionary.com/define.php?term=No cap
"fr fr" steht für "for real", zur Bestärkung gerne doppelt verwendet.
Und ich bin 35 :ugly:

Seiner Zeit lokal einkauft, oder "postalisch", durch Amazon, zugestellt? :D
Lokal eingekauft. Eigentlich bestelle ich nur Shirts, Hoodies und Unterwäsche/Socken online.
 
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Das ist immer das Problem von Statistiken. Wir hatten das hier schon im Zusammenhang mit Gendern. Ich kann sehr gut damit leben, dass es natürlich immer DER TÄTER und DER MÖRDER ist. Der Vorteil für Frauen ergibt sich daraus, dass sie sind viel seltener auf dem Rader der Polizei sind, denn sie sind ja harmlos und liebenswert. Hm, natürlich.

Und auch da würde das Gendern helfen, um breiter zu ermitteln, denn es war nicht immer der Gärtner, oft auch die Gärtnerin.
 
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Das liegt unter anderem daran, dass eine Vergewaltigung durch eine Frau wahlweise deutlich seltener angezeigt wird, wenn sie angezeigt wird nicht korrekt bearbeitet wird, oder in manchen Fällen (siehe UK) gar nicht existiert:
Na ja, ich würde auch nicht von einer Frau als Täter ausgehen, eher von einem Mann.
Sexuelle Gewalt ist immer ein Mittel, egal ob das Opfer eine frau oder ein Mann ist und ich will nicht wissen, wie viele Männer in Gefängnissen von anderen Männern sexuelle Gewalt erfahren.
 
Na ja, ich würde auch nicht von einer Frau als Täter ausgehen, eher von einem Mann.
Sexuelle Gewalt ist immer ein Mittel, egal ob das Opfer eine frau oder ein Mann ist und ich will nicht wissen, wie viele Männer in Gefängnissen von anderen Männern sexuelle Gewalt erfahren.
Von allen hinkenden Vergleichen nimmst du den ohne Beine. Natürlich wird im Knast ein Mann von einem Mann eher sexuelle Gewalt erfahren. Weil es dort nunmal nur Männer gibt. :ugly:

Und naja, ich schrieb ja schon, dass auch unabhängig der Studien ich der Meinung bin, dass "natürlich" die überwältigende Mehrheit der Täter Männer sind - aber eben mehr als 2%, die von @Neuer_User anhand der Polizeistatistik aufgeführt wurden.

Aber um beim Thema zu bleiben und dein und Neuer_Users Argumente der "zu kleinen Gruppe zum Beachten" zu folgen. Bleibt CEO/Geschäftsführer dann auch männlich und wir schaffen die weibliche Form ab? Sind immerhin (deutlich) mehr Männer CEO als Frauen. (das das problematisch ist, weiß ich, aber IHR argumentiert so). Oder Nobelpreisträger?
 
Das folgende Video ist sehr interessant, da es die Sinnhaftigkeit und Logik der aktuellen Gendersprache aus einer rein linguistischen Sicht betrachtet. Der Titel sagt zwar schon voraus, dass es ein sehr kritischer Blick ist, jedoch gibt es auch konstruktive Ansätze von der Dame, wie Gendersprache im Deutschen Sinn ergeben wurde.

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Falls das Video in den bisherigen 11 Seiten schon geteilt wurde, dann bitte ich um Verzeihung, habe ihn nämlich nur mal überflogen.
 
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