85 Prozent mehr Umsatz, 211 Prozent mehr Gewinn: Nvidia eilt von Rekord zu Rekord und Geforce taucht im aktuellen Quartalsbericht nur noch als Sammelposten unter "Edge Computing" auf. Für Spieler und Hardware-Enthusiasten ein Schlag ins Gesicht. Ein Kommentar von Sven Bauduin.
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Geforce verschwindet: Nvidia opfert die Spieler dem KI-Rausch! - Ein Kommentar von Sven Bauduin
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Danke für diese realitsiche Kolumne und Einschätzung. Schon als ich den Artikel las, wusste ich genau, was für Kommentare aus einem gewissen Lager kommen (ohne jemand angreifen zu wollen. Es ist ja Bussiness as usual hier). Ich sollte recht bekommen - mal wieder.
Aber es ist zum Glück nur eine kleine Gruppe in eienr kleinen Bubble hier und die Mehrheit da draußen ist da wohl eher vernünftig.
Verschwinden, denke ich, nicht. Aber es ist ein inzwischen unbedeutender Nebenzweig des Portfolios, und das R&D fließt überall ein. Das ganze Anwendungsgebiet Neural Rendering etc., sei es nun im Gaming verwendet oder anderswo, da gibt es ja vieles, wo man das anwenden kann, das nur GeForce zuzuschreiben und als Teil von "Gaming" zu sehen, ist viel zu kurz gedacht.
• Film, Fernsehen und virtuelle Produktion — Echtzeit-Previsualisierung auf LED-Volumes, KI-basiertes Denoising für path-traced Produktionsrenders und neuronale Kompression für Dailies und Streaming-Workflows.
• Automobilsimulation — Synthetische Datengenerierung zum Training von Wahrnehmungsmodellen für autonomes Fahren sowie photorealistische Kamera-, Lidar- und Radarsimulation in virtuellen Testumgebungen.
• Architektur und Produktdesign — Echtzeit-Raytracing-Walkthroughs noch nicht gebauter Gebäude und KI-Denoising, damit Designer sofort saubere Bilder sehen, statt Minuten pro Frame zu warten.
• Wissenschaftliche und medizinische Visualisierung — Rekonstruktion von 3D-Strukturen aus spärlichen MRT-, CT- oder Mikroskopiedaten mithilfe neuronaler Repräsentationen.
• Industrielle digitale Zwillinge — In Nvidia Omniverse verbindet Neural Rendering Echtzeit- und Offline-Qualität für Fabrikplanung und Logistik.
• Cloud- und professionelle Visualisierung — RTX-basierte virtuelle Workstations sowie DLSS-ähnliche Rekonstruktionstechniken für Remote-Cloud-Rendering und Cloud-Gaming-Streams.
• AR/VR und räumliches Computing — Foveated Rendering (hohe Qualität nur dort, wo das Auge hinschaut, mit neuronaler Rekonstruktion für die Peripherie) und neuronale Szenenrepräsentationen für Headsets der nächsten Generation.
Dazu nimmt man Workstation-GPU's bzw. Grafikworkstations, aber mit Sicherheit keine Gaming-Karte wie eine 5090 o.ä. *hust*... Im Bereich "
Film, Fernsehen und virtuelle Produktion" bin ich mit 3D-Rendering selbst tätig und ich rendere auch nicht mit meiner Gaming-Kiste... Dazu nimmt man nach wie vor bevorzugt Renderprogramme wie Cinema 4D, und eigentlich keine Gaming-Engines wie UE 5 o.ä. - zumindest, wenn man qualitativ etwas hochwertiges möchte. Da funktioniert Spieletechnologie wie Neural Rendering mit KI-Schätzungen nicht, da echtes Raytracing immer nativ mathematisch funktioniert und direkt beeinflussbar ist.
Aber: Neural Rendering = KI ersetzt oder ergänzt klassische Grafikberechnung. Funktioniert aber beim 3D-Rendering nicht, wenn ich selbst modelliere, texturiere, beleuchte, animiere, rigge, etc... und rendere.
Ein Renault aus einem Renault-Werbespot wurde auch nicht mit der UE 5 erstellt.
Und wieder so ein Clickbait Artikel
Eher eine ehrliche Kolumne, die den tatsächlichen Stand richtig darstellt. Dass das eine gewisse Klientel hier nicht sehen will, ändert nichts an der Realität.
War bisher keine Option. AMD GPUs sind bestenfalls Mittelmaß - ihr selber zementiert diese Tatsache mit jedem Test.
Und du kannst das selbst woher bestätigen? Weil AMD einmal eine Gen keine High End-Karte brachte? Oder weil du ein bisschen Benchmarks liest?
Ich bin mit meiner Karte vollauf zufrieden - da die AAA's ohnehin primär ihre Engines und Spiele primär für die Konsolen entwickeln und meine Karte darüber liegt, mache ich mir da bis zur Next Gen auch keine Sorgen.
Auch die Radeon Pro in der Workstation ist in Cinema 4D schnell genug.
Hinzu kommt, das die Roten offenbar der Ehrgeiz bei den GPUs verlassen hat und sie sich offenbar bequem in der zwoten Reihen eingemummelt haben.
"Offenbar" nach deiner Vermutung - ist aber kein Fakt, sondern nur eine Behauptung von dir. Oder du bist der einzige, der weiß, was konkret mit RDNA 5 kommt...
Wenn NVIDIA das Warenhaus verlässt - das muss jedem Fanboi klar sein- ist der Innovationsmotor in Sachen Gaming/Grafik weg und ein riesen Vakuum täte sich auf.
Ja, weil auch nur Nvidia Technologien entwickeln...

U.a. AMD Neural Rendering (Bestandteil von FSR Diamond) wird "nur" offizieller Bestandteil der nächsten Dx-Gen. Das beinhaltet: ML‑Upscaling, AI‑Frame‑Generation, Ray/Path‑Tracing‑Reconstruction, Neural Rendering als Kernprinzip.
Außerdem arbeitet AMD für RDNA 5 und die kommende Xbox‑Generation an einer komplett erneuerten Geometrie‑Pipeline, die CPU‑Bottlenecks beseitigen und die gesamte Szenenverarbeitung stärker auf die GPU verlagern soll. Kern davon sind weiterentwickelte Mesh‑Shader‑Konzepte („Mesh Shader 2.0“) und GPU‑seitige Work‑Graphs, die prozedurale Geometrie, LOD‑Generierung und Culling direkt auf der GPU ermöglichen. Dazu kommt eine modernisierte Form der alten Primitive‑Shader‑Idee, die frühes Culling und effizientere Triangle‑Verarbeitung erlaubt. Zusammen soll das deutlich höhere Objektzahlen, bessere Raytracing‑BVH‑Erstellung und insgesamt eine flexiblere, skalierbare Geometrie‑Pipeline ermöglichen, optimiert für die Kombination mit Neural Rendering (FSR Diamond) als zentralem Rendering‑Baustein der nächsten Generation.
Also: immer schön
übern Tellerrand schauen und locker durch die Hose...
