Geforce RTX 3070 8 GB im Test: Spezial-Benchmarks visualisieren Speichermangel

@Bl4ck3urn: Es geht um ein angemessenes Verhältnis von Ressourcen. Und wenn du selbst gerade das Beispiel der 6GB 1060 nennst.... was war denn mit der 3GB-Version derer? Wie sieht das ganze im Vergleich zu einer Radeon 580 mit 8GB aus? Benötigt ein Game 8GB VRAM und waren beide Chips für eine gewisse Auflösung x performant genug, so darfst du bei dem 6GB Modell den Texturregler nach links schieben. Diese Speichermengen waren ihrerzeit auch angemessen. 8GB auf einer 3070, die es bereits vor 5 Jahren?! auf einer R390 gab sind Stagnation und zeigen jetzt Limits auf.
Welchen Teil von " es werden auch noch konventionelle Spiele erscheinen" nicht verstanden ? Natürlich wird man noch länger ordentlich Vram benötigen. Nur ist die Aussage eben langfristig falsch das Vram durch nichts zu ersetzen ist. Streaming spart aktiv Vram, oder benötigt gleich viel Speicher bei enorm viel mehr Bildqualität. Die Qualität muss nur auch erstmal einer erstellen.

Und nach SSD Streaming und seine Auswirkungen googlest du bitte selber...
Quellen für deinen beschriebenen konkreten Fall bitte oder hast du dir das zusammengereimt? Ist doch ganz einfach.... dann diskutieren wir weiter. 2GB VRAM und die Aussage des "Demo"-Herstellers, dass man VRAM aktiv drückt... einfach den Link bitte.

Ich gebe dir mal hier einen Link zu der Technik, die bereits in den ersten Sätzen beschreibt, wofür der Mechanismus gedacht ist und sich mit meiner Aussage deckt:


Es geht primär um die Ladegeschwindigkeit und die Möglichkeit Datenpakete granularer nachzuladen. Indirekt KANN es ggfs genutzt werden um kleinere Texturhappen gegenüber der konventionellen Ladevorgänge zu beziehen. Den Bedarf an VRAM für gleichzeitig auf den Bildschirm darzustellenden Objekte oder Bilder wird es jedoch nicht drücken können. Pixel werden nicht vom Festspeicher gelesen oder geschrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welchen Teil von " es werden auch noch konventionelle Spiele erscheinen" hast du nicht verstanden ? Natürlich wird man noch länger ordentlich Vram benötigen. Nur ist die Aussage eben langfristig falsch das Vram durch nichts zu ersetzen ist. Streaming spart aktiv Vram, oder benötigt gleich viel Speicher bei enorm viel mehr Bildqualität. Die Qualität muss nur auch erstmal einer erstellen.

Und nach SSD Streaming und seine Auswirkungen googlest du bitte selber...
Google doch mal. SSD Streaming kann den RAM entlasten, nicht den VRAM.

Transferrate
PCIe4 SSD ca 32GB/s
VRAM DDR4 2666 Dual Channel ca. 42 GB/S
VRAM GPU 760 GB/s (3080) 448 GB/s (3070)

also ca. Faktor 10+
 
Statt große Datenblöcke mit wenigen I/O-Anfragen zu laden, gehe der Trend bei Spielen dahin, dass Inhalte wie Texturen in kleinere Blöcke zerlegt werden und nur noch die gerade benötigten geladen werden, was effizienter sei, jedoch die I/O-Requests in die Höhe treibe.Und genau für diese hohe Zahl der I/O-Anfragen sind moderne SSDs mit PCIe-Schnittstelle und dem NVMe-Protokoll prädestiniert. Jedoch können sie ihre Leistung nur abrufen, wenn auch die API für die hohe Befehlsanzahl optimiert ist, was bisher nicht der Fall sei – DirectStorage soll dies ändern. Die API soll unter anderem eine Reduzierung des NVMe-Overheads pro Anfrage ermöglichen. Zudem soll die Effizienz der Dekomprimierung der bei Spielen oft komprimierten Daten erhöht werden. Insgesamt soll der gesamte Weg der Daten vom Massenspeicher zur GPU beschleunigt werden. Dadurch könnten nicht nur Ladezeiten reduziert werden, sondern Spiele durch die effizientere Speicherverwaltung auch besser aussehen, indem mehr Details nutzbar werden.
 
Nochmal.

Eine HDD schafft rund 100-120 MB/s
Eine SATA SSD rund 550 MB/s
Eine PCIe 4.0 SD maximal 32 GB/s
Der RAM 2666 Dual Channel DDR4 42 GB/s
Die Anbindung von VRAM zu GPU aber 400+ GB/s

Da die Daten ja auf dem Festspeicher liegen gibt es 3 relevante Engstellen. Festspeicher zu RAM, RAM zu VRAM und VRAM zu GPU. SSD Streaming setzt bei der ersten an.
 
"""Du zittierst erstmal nur meine Quelle mit der allgemeinen Erklärung des Mechanismus"""

Ganz genau. Der SSD Streaming Kniff wurde nicht nur erfunden um ein paar Sekunden Ladezeit zu sparen sondern auch um Texturblöcke durch zu leiten. Das ist der Clou. Sagt deine eigene Quelle....
 
Nochmal.

Eine HDD schafft rund 100-120 MB/s
Eine SATA SSD rund 550 MB/s
Eine PCIe 4.0 SD maximal 32 GB/s
Der RAM 2666 Dual Channel DDR4 42 GB/s
Die Anbindung von VRAM zu GPU aber 400+ GB/s

Da die Daten ja auf dem Festspeicher liegen gibt es 3 relevante Engstellen. Festspeicher zu RAM, RAM zu VRAM und VRAM zu GPU. SSD Streaming setzt bei der ersten an.

@seahawk: Danke.
 
@Bl4ck3urn: Es geht um ein angemessenes Verhältnis von Ressourcen. Und wenn du selbst gerade das Beispiel der 6GB 1060 nennst.... was war denn mit der 3GB-Version derer? Wie sieht das ganze im Vergleich zu einer Radeon 580 mit 8GB aus? Benötigt ein Game 8GB VRAM und waren beide Chips für eine gewisse Auflösung x performant genug, so darfst du bei dem 6GB Modell den Texturregler nach links schieben. Diese Speichermengen waren ihrerzeit auch angemessen. 8GB auf einer 3070, die es bereits vor 5 Jahren?! auf einer R390 gab sind Stagnation und zeigen jetzt Limits auf.
Nenne doch mal ein Spiel wo die 8gb die 6gb ausgestochen haben ohne vorher aufgrund der Leistung der GPUs an den Reglern drehen zu müssen. Ich wüsste keines und alle Spiele dich ich habe brechen bereits vorher mit den fps ein wo ich reagiere als dass der VRAM stört
Bei der 3gb Version wird es Spiele geben. Dann drehst du den Regler von Ultra auf hoch und bist wieder im Limit...
Das ist alles noch im Rahmen und du gehst keine extremen Kompromisse ein. Zumal der 1060 3g auch schwächer ist. Der Karte hätten sicherlich 4gb besser gestanden aber ein Speicherkrüppel ist er nur wenn man alles auf Ultra lässt und sobald man Regler bedient, was bei der Leistung sowieso notwendig wird, ist dass am Ende keine Katastrophe.

Quellen für deinen beschriebenen konkreten Fall bitte oder hast du dir das zusammengereimt? Ist doch ganz einfach.... dann diskutieren wir weiter. 2GB VRAM und die Aussage des "Demo"-Herstellers, dass man VRAM aktiv drückt... einfach den Link bitte.

Ich gebe dir mal hier einen Link zu der Technik, die bereits in den ersten Sätzen beschreibt, wofür der Mechanismus gedacht ist und sich mit meiner Aussage deckt:


Es geht primär um die Ladegeschwindigkeit und die Möglichkeit Datenpakete granularer nachzuladen. Indirekt KANN es ggfs genutzt werden um kleinere Texturhappen gegenüber der konventionellen Ladevorgänge zu beziehen. Den Bedarf an VRAM für gleichzeitig auf den Bildschirm darzustellenden Objekte oder Bilder wird es jedoch nicht drücken können. Pixel werden nicht vom Festspeicher gelesen oder geschrieben.
Da sagt Sony etwas anderes. Und wenn man es richtig aufbaut und ich eben nicht mehr diverse Elemente eines Levels vorhalten muss sondern kurz bevor es benötigt wird reinladen kann, dann kann man sicher auch VRAM "sparen" bzw. die Qualität deutlich steigern. Es geht bei den Lösungen nicht darum den VRAM abzulösen sondern effizienter auszunutzen und das wird verstärkt kommen.
 
Nebenher... gibt es bis dato meiner Kenntnis nach nicht ein Spiel, das für den PC angekündigt wurde, dass diese Technik explizit verwenden wird. Selbst NVIDIA hat nichtmal eine Demo hierzu für die eigene Implementierung gezeigt. Wie lange mag man darauf "hoffen"?

Storage Streaming: Du kannst etwas effizienter(und schneller laden), im VRAM muss es dennoch seinen Platz finden. Es wird nicht soweit kommen, dass du bei einem Kameraschwenk die Pixel von der SSD lesen wirst. Mehr Objekte in kürzerer Zeit auf den Schirm klingt noch plausibel, dennoch änderte das nichts daran, dass die neue Konsolengeneration beim VRAM aufstocken musste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, heute eine Karte mit wenig Speicher kaufen ist nicht sinnvoll. Aber auf Reserve kaufen hilft auch nur begrenzt. Wenn dem so wäre, müsste ja kein 1080 TI Besitzer wechseln. Das Ding ist ja "nur" 3 Jahre alt und hat noch genug Speicher. Also alles gut. In der Realität wird aber eh nach 3 Jahren die Karte ausgetauscht weil nicht mehr schnell genug.

Jein.
Zum einen wechselt nicht mal hier im Forum jeder alle 3 Jahre die Karte bzw ist nicht jedem eine 1080TI zu langsam.

Zum anderen bricht der Gebrauchtpreis für eine Karte mit zu kleinem Speicher deutlicher weg, wenn man die nach 3 Jahren veräußern will weil sie einem persönlich zu langsam geworden ist.
 
Nach der heutigen Keynote von AMD werde ich vom Kauf einer RTX 3070 absehen. Sollten sich die Benchmarks Bewahrheiten, können wir relativ zeitnah mit einer 16gb 3070 ti (abgespeckter 3080 Chip) für um die 600 rechnen.
 
Zurück