Gamecapture bei 4k nur mit 30FPS?

Rattriix

Kabelverknoter(in)
Moin Leute,

ich habe folgendes Problem: Ich habe mir vor einigen Tagen den ASUS PB287Q zugelegt und wenn ich versuche mit Fraps, oder Msi Afterburner ein Gameclip aufzunehmen bricht die FPS-Rate auf ca. 30 FPS runter, aber exakt wie bei Vsync (Wenn ich auf 1080p oder auf 1440p aufnehme ist dies nicht der Fall) und des weiteren ruckelt das Bild ein bisschen. Ich hab schon etliches Probiert und es ist nichts dabei rum gekommen :(.
Ich mag mal behaupten das es nicht an meiner PC-konfiguration liegt, da ich es auch bei Games wo ich auf 4k 120FPS+ habe probierte, die HDD ist eigentlich auch schnell genug.
Da ist die Frage woran liegt´s am Codec, an den Programmen oder an irgendwelchen Treibern?
Wäre Premium+ wenn sich da jemand auskennt/ mir helfen könnte :)
PS: Den Monitor kann ich nur empfehlen :D :)

LG
 
Fraps synchronisiert die FPS mit der Aufnahme-Bilwiederholrate. D.h. es reduziert deine FPS immer auf ein vielfaches davon (30, 60,90, u.s.w.).

Ich vermute, dass die CPU bei 4k mit dem kodieren einfach nicht hinterherkommt. Sie bremst dadurch die Graka aus, die FPS fallen auf unter 60 . Fraps bzw. MSI afterburner gehen dann auf den nächst kleineren Wert: 30 fps
 
Ich vermute mal, dass deine Festplatte 4K@60FPS einfach nicht schafft. Wie hoch ist denn die Datenrate einer 4K@30FPS Datei etwa ? Also Größe geteilt durch Länge.
 
@LudwigX ich werde gleich mal gucken wie die CPU beslastung so ist, ich mag aber behaupten das es daran nicht liegen kann weil ich Grid Autosport z.b. auch wenn ich render und meine CPU voll ausschlägt gut spielen kann.

@Laudian Bei 4k muss die HDD 104 mb/s streamen bei 1440p etwa 80mb/s und FHD geschätzt 60mb/s allerdings habe ich sehr unterschiedliche Aufnahmelängen gehabt.

ich werde beides gleich mal ausprobieren und einen genaueren Vergleichswert schaffen :)
 
Ok habe jetzt mal etwa eine Minute Bioshock Infinite "gespielt" 4k von 60fps > 25fps 156mb/s stream

1080p bei 120fps 105 mb/s | aber ich habe auch versucht auf meine SSD aufzunehmen, das ging dann genauso wenig, desweiteren wird die CPU auch kaum belastet und ich denke mal 10% mehr Last macht den Braten auch nicht fett...
 
Also 100 mb/s schreibspeed sind grade so genug für Full-HD. Für 4k würde ich mir 2 Seagate Baracuda Platten holen und die in ein Raid 0 stecken dan hast du ca. 370 mb/s writespeed da jede einzeln ca. 200 mb/s schafft.
Es kommt halt stark auf das Material an.
 
Versuch mal mit OBS aufzunehmen (https://obsproject.com), da kann man auch lokal speichern und nicht nur streamen. Ist ein wenig komplexer als Fraps, aber es lohnt sich ...

OBS nimmt nur lossy auf das ist quallitativ miserabel meine Empfehlung wäre der msi Afterburner mit dem magic YUV Codec und das ganze dann mit Megui und x264 codieren.

Kannst ja mal im Lets Play Forum (Lets Play Forum - das deutsche Forum für Let's Plays) nachfragen da kennen sich viele damit aus.
 
OBS nimmt nur lossy auf das ist quallitativ miserabel meine Empfehlung wäre der msi Afterburner mit dem magic YUV Codec und das ganze dann mit Megui und x264 codieren.

Kannst ja mal im Lets Play Forum (Lets Play Forum - das deutsche Forum für Let's Plays) nachfragen da kennen sich viele damit aus.

Also einige mir bekannte LPler und ich nehmen damit kein bissle "lossy" auf ( was immer das auch heissen mag). Die Einstellungen von OBS sind halt etwas komplexer als FRAPS, aber es geht wunnebar mit OBS ... und streamrn kann ich damit auch :)
 
Zwei Dinge sehe ich bei 4K@60 fps als Problem:

1.) Für eine Komprimierung on-the-fly in h.264 ist keine heutige CPU schnell genug. Das kann wenn dann nur über eine sehr schnelle Grafikkarte gehen wobei h.264-encodierung on-the-fly prinzipbedingt immer Qualitätsverlust bedeutet (da man hier speedencodes sprich sehr lasche Kodiereinstellungen nutzen muss um überhaupt ne Chance zu haben)

2.) Ein Streamen ohne Qualiverlust (also RAW) hätte hier immens große Dateien und Bandbreiten zur Folge. Du sagst bei 1080p@120Hz sinds rund 100 MB/s, also bei 60Hz etwa 50 MB/s. 4K sind 4x so viele Pixel wie 1080p - beim RAW-Format (wo man das quasi 1:1 umrechnen kann) wärst du also für 4K@60fps bei ~200 MB/s!

Das schafft erstens nur ne fixe SSD auf Dauer und erzeugt zweitens Dateien, die etwa für 10 Minuten Aufnahme bereits 117 GB groß wären... und 4K Material in guten x.264-Settings zu konvertieren (also nicht die Teletubby-Programme die nur 3 Buttons haben oder GPGPU/CUDA das gute Einstellungen gar nicht kann) willst du nicht tun, glaub mir (meine CPU schafft da vielleicht 2-3fps...).

Du hast hier einfach momentan keine sinnvollen Optionen außer speedencodes über Shadowplay (falls es das kann, keine Ahnung) oder schlichtweg "nur" in 1080p oder 1440p aufzunehmen.

Letzteres ist - sofern die Videos auf Youtube sollen - sowieso der einzig sinnvolle Weg - denn das beste 4K-Video nutzt dir nichts, wenn YouTube es wieder durch den hauseigenen Speedencoder jagt (die meisten YT-Videos in 4 K sind qualitativ nicht besser als "gute" 1080p-Filmchen, von den Vorzeige-4Ks abgesehen wo genau darauf geachtet wurde) - und außerdem können sowieso nur gefühlte 0,01% der Zuschauer die Auflösung auf ihrem 4K-TFT genießen. :D
 
lossy heißt,das die Aufnahme verlustbehaftet ist.
Eine wirklich gute qualli auf YouTube ist ohne hin nur möglich wen man das Video auf 4k hochskaliert vor dem Upload damit man von Youtube 20 mb/s bitrate beim Encode bekommt.
 
lossy heißt,das die Aufnahme verlustbehaftet ist.
Eine wirklich gute qualli auf YouTube ist ohne hin nur möglich wen man das Video auf 4k hochskaliert vor dem Upload damit man von Youtube 20 mb/s bitrate beim Encode bekommt.

Bei OBS ist nix "verlustbehaftet" wenn man die ichtigen Einstellungen wählt, aufm Zettel vielleicht aber ich glaube kaum das das jemand dann wirklich sieht.

Allerdings halte ich es pers. für fraglich 4K Material bei YT hochzuladen, da YT das wieder (wie schon erwähnt) duch eigene Filter jagt.

Ich warte ja immernoch darauf das YT mal mit 60 FPS klarkommt, DAS wäre mal was ;)
 
Bei OBS ist nix "verlustbehaftet" wenn man die ichtigen Einstellungen wählt.

Jede übliche Videokompression ist verlustbehaftet (denn nur so kriegt man die Datenraten in vertretbare Bereiche, ein normaler Spielfilm in "nur" FullHD würde unkomprimiert rund 800 GB belegen - brenne das mal auf ne BluRay ;-)). Die einzige Einstellung die du wählen könntest um das zu verhindern wäre "ConstantRateFactor=0" - dann ist die Zieldatei aber nicht wesentlich kleiner als die RAW-Datei.

Was du meinst sind Einstellungen, wo ein Normalsterblicher keinen Unterschied erkennt (ist wie bei MP3s, auch eine 320 kbit/s-MP3 ist verlustbehaftet, auch wenn nur sehr wenige Menschen die Datei vom Original unterscheiden können).
 
Es stimmt schon das es geht mit der Codezeile die lossy Komprimierung aus zu stellen.Allerdings ist die Performance dan deutlich schlechter als mit anderen lossless Codecs,
Da x264 die CPU zu stark belastet.
 
x.264 war nie dazu gedacht ein verlustfreier Codec zu sein, entsprechend schlecht sind dafür die Ergebnisse bei CRF0. Das ist nur ne Option dass es überhaupt geht, nichts was man sinnvoll nutzen könnte (in unserem Umfeld). :D
 
CQ=0, nich CRF=0 ;) Ob verlustfrei oder verlustbehaftet Aufnahme ohne sichtbaren Qualitätsverlust ist qualitativ vollkommen egal. Letzteres ist imho im Moment auch die einzige Möglichkeit als Privatperson ohne massive Hardwareschlacht hohe Auflösungen und Bildraten aufzunehmen. Die Kompressionsfaktoren von Lossless Codecs sind einfach zu gering.

Im ersten Schritt tun es auch niedrige Settings.
 
CQ=0, nich CRF=0 ;) Ob verlustfrei oder verlustbehaftet Aufnahme ohne sichtbaren Qualitätsverlust ist qualitativ vollkommen egal. Letzteres ist imho im Moment auch die einzige Möglichkeit als Privatperson ohne massive Hardwareschlacht hohe Auflösungen und Bildraten aufzunehmen. Die Kompressionsfaktoren von Lossless Codecs sind einfach zu gering.

Im ersten Schritt tun es auch niedrige Settings.

Es heißt wirklich CRF bei Programmen wie Megui kann man den x264 codec konfigurieren und den CRF einstellen das ist sowas ähnliches wie die Bitrate nur deutlich besser.
Warum der Comand bei obs CQ heißt weiß ich nicht aber bei der nicht zweckentfremdung von x264 heißt CRF 0 lossles.
 
Wer redet von OBS? Ich rede von x264 und dort wird ein Lossless Encode seit jeher mit constantem Quantisierer, also --qp 0 durchgeführt.
Es ist aber schön, dass x264 auch --crf 0 entgegennimmt.
 
Es heißt wirklich CRF bei Programmen wie Megui kann man den x264 codec konfigurieren und den CRF einstellen das ist sowas ähnliches wie die Bitrate nur deutlich besser.
Warum der Comand bei obs CQ heißt weiß ich nicht aber bei der nicht zweckentfremdung von x264 heißt CRF 0 lossles.

CRF und QP sind zwei komplett verschiedene Dinge und sehr viel komplexer als "ähnliches wie Bitrate". Der CRF ist dazu gedacht, den Quantisierer je nach Bildinhalt dynamisch anzupassen (siehe hier) - soth hat da völlig Recht und mein Post oben war technisch gesehen ungenau.

Es ist korrekt, dass streng genommen der QP Null sein muss für lossless und nicht der CRF, ich gehe aber stark davon aus dass ein CRF von Null in einen QP von dauerhaft Null resultiert.

Das geht aber jetzt doch in die Tiefe von x.264 und entsprechend hier ins OT...
 
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