Freizeitsport - Mountainbike, Roadbike, Trekking etc.

Habe im Moment irgendwie das Gefühl so ziemlich auf der Stelle zu stehen. Ich habe jetzt gut Kondition und Muskeln aufgebaut und das Gefühl, als wäre mein Fahrrad das Limit und körperlich ginge viel mehr. Die höchste Geschwindigkeit ist gefahren, man brettert da rum und hat das Gefühl es geht viel mehr, aber dein Fahrrad, bzw deine Ausrüstung limitiert dich einfach extrem.

Gibt es eigentlich irgendwelche Events für Fahrradfahrer? So eine Art Tour de France für arme? Triathlon gibt es bestimmt, aber schwimmen sollte ich besser nicht :D

Und bitte kommt jetzt nicht mit autofreiem Wochenende, ha ha

Es gibt da solche Eintagesrennen, die hab ich schon ein paarmal mitgemacht. Die bieten meist mehrere Touren zwischen 30 - 250 km an. Das macht auf jeden Fall immer Spaß und kostet nicht viel.

Was fährst du für ein Rad? Ich kann aus eigener Erfahrung drei totale Spaßkiller nennen:
1. Zu schwere Laufräder: Das nimmt wirklich den Spaß, da man bei jeder Beschleunigung denkt, irgendwas ist hier faul
2. Rahmen nicht steif genug: Kostet ziemlich konstant Leistung
3. Falsche Sitzposition: Ich habe dieses Jahr meine Rennrad-Sitzposition etwas otimiert. Der Sattel war über 5 cm zu hoch. Dann hab ich noch den Lenker etwas hochgesetzt. Ergebnis: Ich kann jetzt Touren über 3 Stunden ohne Sitz- oder Rückenprobleme fahren, was früher unmöglich war. Auch 6 h bin ich schonmal gefahren, das geht zur Not auch noch. Das eröffnet nun eine unglaubliche Freiheit, da ich heute Touren fahre, die ich sonst nie erwogen hätte und dabei viele neue Landstriche kennenlerne.
 
Immer lustig, wenn jemand es an der Ampel mit seinem E-Bike auf ein kleines Rennen anlegt, nach kurzer Zeit dann aber alt aus der Wäsche schaut, sobald der Antrieb nicht mehr unterstützt. :D
 
Der Schaut bei mir schon dumm aus der Wäsche beim Anfahren wenn sein E Antrieb greift :ugly::lol:
Was ich bei der Hitze nett find bei meinen Continental Reifen, wenn ich richtig mit Power aus nem höheren gang raus beschleunige hört sich das an als hätt ich nen E Bike durch das Abrollgeräusch, allerdings hab ich bei dem Wetter nen heftigen Reifenverschleiß wenn ich das mach, was mich auf den gedanken bringt mir nen Powermeter zu kaufen fürs Cube, ich würd zu gern wissen wieviel Watt ich auf die Strasse bring vorallem wenn ich kurzzeitig meine Komplette Energie abruf für nen Sprint
 
Also bergauf ist es schon schwierig, die stehen zu lassen. Das geht nur bei kleinen Steigungen.
Allerdings scheinen sich die E-Bikes gut zu verkaufen. Man sieht die mittlerweile ziemlich häufig in der Stadt. Aufm Land noch weniger.

Die Frage nach der Leistung habe ich mir auch bereits gestellt. Wäre echt interessant zu wissen, was die Beinchen da so hergeben. :D
 
Ich kann verstehen dass viele Leute E-Bikes kaufen, bergauf machen die das Leben wirklich leichter. Bergab schränken sie den Fahrer hingegen etwas ein, aber ich denke für viele Menschen die Radfahren nicht als Sport betreiben wollen ist der zusätzliche Antrieb das entscheidende Kriterium, mehr Fahrrad als Auto zu fahren.

Und bei den neuen Modellen sind Motoren und Akkus ja auch zunehmend eleganter in den Rahmen integriert, wodurch sie nicht mehr so ätzend aussehen und auch die Gewichtsbalance wieder deutlich besser geworden ist.

Ich bin glücklich ohne Elektroantrieb, aber solange er mehr Leute dazu bringt in der Stadt das Auto stehen zu lassen finde ich gut dass sie sich so schnell verbreiten.
 
Also bei uns in der Ländlicheren Gegend sieht man extrem viele E Bike Fahrer, seit letzten Jahr ist es deutlich zu beobachten das immer mehr E Bikes vertreten sind, es sind aber überwiegend City E Bikes, und überwiegend Ältere Menschen die sich mit nem E Bike mehr Mobilität verschaffen, wobei ein paar wohl auch dabei ne Leidenschaft fürs Fahrrad entwickeln, mich hat eine ältere Dame um die 70 jahre alt mit nem Ebike auf mein Downhill Bike angesprochen mit dem Kommentar "das mal nen fetter Chopper" :lol::ugly:
 
RR bergauf (ex Bahn-Trasse, aber eine die aufgegeben wurde weil man immer zwei Loks brauchte) eine Oma neben sich zu haben mit dem Kommentar "endlich Mal jemand mit ner anständigen Geschwindigkeit" ist und bleibt ein komisches Gefühl :fresse: .
 
Denke das wird auch immer komisch bleiben.. bin letztes mal auch von einer Rentnergruppe Bergauf überholt worden.. im ersten Moment schaut man da schon bissl blöd. :ugly:

Aber an und für sich finde ich das wirklich ne gute Sache. Mein Opa war sein ganzes leben leidenschaftlicher Radfahrer und konnte es die letzten Jahre leider Aufgrund einer Lungenerkrankung kaum mehr ausleben, da hat ihm das E-Bike eine gehörige Portion Lebenqualität wieder zurück gegeben. :daumen:
 
Also bergauf ist es schon schwierig, die stehen zu lassen. Das geht nur bei kleinen Steigungen.
Allerdings scheinen sich die E-Bikes gut zu verkaufen. Man sieht die mittlerweile ziemlich häufig in der Stadt. Aufm Land noch weniger.

Die Frage nach der Leistung habe ich mir auch bereits gestellt. Wäre echt interessant zu wissen, was die Beinchen da so hergeben. :D

Das finde ich immer herrlich, wenn ich mit dem Rennrad dein Berg hochfahre und die 60-70 jährigen ziehen mit ihren E-Bikes locker an mir vorbei :D
Sobald es nicht mehr bergauf geht, ziehe ich sie eh wieder ab und bergab sowieso :D

Ich habe keine Lust auf E-Bikes. Ich fahre Fahrrad, weil ich mich betätigen und auspowern möchte und weil ich mein Ziel aus eigener Kraft erreichen möchte.
Sinnvoll finde ich ein E-Bike nur, wenn ich damit zur Arbeit fahren könnte, damit ich nicht mit dem Auto fahren müsste.

Wenn ich mit meinem MTB im Wald unterwegs bin, sehe ich auch immer mehr E-MTBs.
Naja, jeder soll das machen, was er meint.

Mal schauen, wann es die ersten E-Rennräder gibt. Da wiegt der Akku dann mehr als das eigentliche Fahrrad :ugly:
 
Es gibt E-Rennräder.
CUBE Agree Hybrid C:62 SLT Disc black edition 2018 / 2019

Wenn man keine Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h schafft, hat man mMn sowieso nichts auf einem Rennrad verloren. Berge hin oder her. :D

OMG :ugly:
Das wiegt nur 12,8Kg o0. Wahnsinn, Akku und Antrieb wiegen nur 3,3Kg.
Kostet aber auch mal eben 5.000€ :D

Meine Durchschnittgeschwindigkeit liegt knapp über 25, aber das ist eben der Durchschnitt :D
Ich habe hier nur Berge um mich rum, wo ich stellenweise nur mit 10-15km/h hochtrample, während die Senioren auf ihren E-Bikes gemütlich an mir vorbeiziehen :D.
Dafür bin ich bergab wieder schneller :P
Außerdem bin ich mit meinen 1,95m und 115Kg nicht der typische Rennradfahrer. :D


Aber das ist doch überflüssig, wenn der Motor nur bis 25 unterstützt.
Auf gerade Strecke schaffe ich 35-45km/h und bergab bis zu 60Km/h.
Da würde das E-Rennrad nur bei Bergen unterstützen und kann ich dann auch drauf verzichten.
 
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Ich kann keine Touren ohne Steigungen fahren. Da fehlt mir einfach etwas. Mich zieht es aber auch abseits des Rades immer auf Berge.
Ein Leichtgewicht bin auch nicht gerade. :D

Aber das ist doch überflüssig, wenn der Motor nur bis 25 unterstützt.
Auf gerade Strecke schaffe ich 35-45km/h und bergab bis zu 60Km/h.
Da würde das E-Rennrad nur bei Bergen unterstützen und kann ich dann auch drauf verzichten.
Genau. Es ist total sinnlos.
 
Ich kann keine Touren ohne Steigungen fahren. Da fehlt mir einfach etwas. Mich zieht es aber auch abseits des Rades immer auf Berge.

Ich liebe auch die Berge, aber wenn ich von meiner Wohnung aus losfahre, habe ich in alle Richtungen erst einmal Berge, das nervt irgendwann :D
Ich hätte gerne erst einmal ein schönes gerades Stück zum warm werden und dann die Berge :D
Aber ich sehe es auch nicht ein, erst mit dem Auto irgendwo hinzufahren, damit ich dann ab da mit dem Rennrad fahren kann.

E-Mountainbikes finde ich aber auch überflüssig. Auf ebenen Strecken fahre ich damit auch 25-35 (je nach Belag) => Antrieb nutzlos. Bergab auf Straßen schaffe ich auch 40-50 und auf Schotter oder lockerem Untergrund fahre ich nicht mit 50Km/h=> Antrieb nutzlos.
Somit würde der Motor auch nur bei Bergen unterstützen und die fahr ich lieber aus eigener Kraft mit 10-15 km/h hoch und freue mich oben, wenn ich es alleine geschafft habe.

Ich fahre sowieso immer gerne schnell, weshalb E-Bikes nicht zu mir passen.
Die, die eh nur mit 15Km/h in der Gegend rumgondeln, sind schon eher die Zielgruppe.
 
Ich kann nur ins Bergische (Osten) fahren, wenn ich es nicht flach haben möchte. Im Norden liegt der Pott und im Süden am Rhein entlang ist es auch komplett flach (bis nach Köln). Nach Westen hin wird es dann noch flacher, weil man sich Holland nähert. :D

Vor meiner ersten Steigung, die sich ein gutes Stück zieht, bin ich auch nur ungefähr 5 Minuten unterwegs. Warm ist man da auch noch nicht, aber ich habe es mir so angewöhnt, dass ich jede Tour mit dem kleinen Berg beginnen muss.

E-Bikes richten sich ja generell nicht an die sportliche Fraktion. Wie hier bereits angemerkt wurde, ist es doch schön, wenn manche Menschen es so doch nach draußen schaffen. Für einen trainierten Radler gibt es da keine Vorteile, denke ich.
 
Ich habe mir für den Arbeitsweg auch ein Pedelec geholt. Da ich vorher nur ein Trekkingrad hatte und ich auch mal einen Trail fahren möchte, ist es ein E-Fully-MTB geworden. Gepäckträger mit Schutzblech hinten kann für Trails abgenommen werden, ansonsten ist alles dran, was ran muss für die Stvo. Der Rest stört aber ja auch nicht auf Trails - höchstens die Style-Polizei. :P
12,8 km mit 190 hm sind ohne zu Schwitzen nicht zu schaffen und auch nicht mit einem 25er Schnitt - zumindest nicht, wenn man nicht durchtrainiert ist. So mancher trainierter Rennradfahrer schafft die Strecke sicher ohne zu Schwitzen.

Ich muss sagen, dass ein Pedelec schon eine feine Sache ist. Hin mit voller Unterstützung, sodass ich (möglichst) nicht schwitze. Der Kreislauf kommt trotzdem in Schwung, da man die Beine ja trotzdem schnell bewegen muss (zumindest fahre ich mit "hoher" Trittfrequenz und versuche immer nahe 25 km/h zu fahren) und bergauf auch ein bisschen Kraft braucht um 25 km/h zu fahren. ;) Bei sonnigem Wetter muss man da sogar aufpassen nicht doch wieder zu schwitzen.

Zurück dann in ECO, was primär die Durchschnittsgeschwindigkeit erhöht. Ich fahre die Berge dann halt deutlich schneller hoch als mit dem Trekkingrad, bin aber meistens trotzdem unter 25 km/h (berghoch). Anstrengend ist es daher trotzdem, da ich ja versuche ca. 25 km/h zu fahren. Auf der Ebene oder bergab bin ich eh schneller als 25 km/h. Ich kann mich jedenfalls nicht über zu wenig Anstrengung beklagen, wenn der Durchschnittspuls bei 140-150 liegt.
Und wenn man nicht Schwitzen möchte, weil man zum Arzt muss oder man sich nicht so gut fühlt erhöht man einfach die Unterstützung.

Im Modus "Off" kann man ja auch fahren. Das habe ich bei einer MTB-Tour mit einem Kumpel auch schon mal gemacht. Nur bei längeren steilen Anstiegen habe ich dann doch mal zeitweise Eco angemacht, weil ich seit Monaten davor nicht beim Sport war... Nach 55 km und über 700 hm konnten wir uns beide nicht über zu wenig Anstrengung beklagen. Übersetzung des 1. Gangs war ähnlich und im Modus Off kompensiert der Motor nur sich selbst.


Klar - als reines Sportgerät braucht man kein Pedelec. Wer sich jeden Berg mit 4 km/h hochquälen möchte sollte kein Pedelec fahren ;) :D.
Aber wenn man es drauf anlegt kann man sich auch mit einem Pedelec anstrengen. Alles eine der Frage der Fitness, Strecke, Wetter und Unterstützungsstufe. Daher für einen "normalen" Radfahrer, der einfach nur Touren fährt oder die Durchschnittsgeschwindigkeit in bergigen Regionen erhöhen möchte und natürlich für den Arbeitsweg schon ein nettes Gefährt. :)
 
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Kommt es eigentlich nur mir so vor, oder fahren Autofahrer bei der Wärme durchschnittlich noch bescheuerter als sonst?

Ich fahre jeden Tag per Rad zur Arbeit und habe normalerweise durchschnittlich eine wirklich knappe oder gefährliche Verkehrssituation pro Woche, aber in den letzten Wochen ist es deutlich mehr geworden.

Eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit wann ich hier mal drauf gehe ...
 
Sofern die Klima aus ist oder noch nicht viel bewirkt hat, ja. Je wärmer es ist, desto weniger kann sich ein Mensch konzentrieren. Bei hohen Temperaturen ist die Unfallgefahr daher höher.

Ich verstehe nur nicht, warum viele Radfahrer oft kritische Situationen mit Autos haben. Wobei ich schon weiß woran es oft anteilig liegt: Viele Radfahrer halten sich nicht an elementare Verkehrsregeln oder drücken auf Teufel komm raus ihre Vorfahrt durch. Natürlich haben Autofahrer oft mindestens eine Teilschuld, aber ich sehe regelmäßig Radfahrer, bei denen es völlig logisch ist, dass die manchmal fast umgefahren werden.

Bevor ich über eine Kreuzung fahre (im Bereich Radweg/Fußgängerüberweg) schaue ich z.B. immer vorher per Schulterblick, ob ein Auto rechts abbiegen möchte und ob es auf mich reagiert. Viele andere Radfahrer bügeln aber ohne Blicke zur Seite drüber. Mag ja sein, dass man Vorfahrt hat, aber man muss schon prüfen, ob andere die Vorfahrt gewähren und vor allem müssen die die Vorfahrt gewähren können. 1 m vor einem fahrenden Auto auf die Straße zu brettern ist halt nicht sinnvoll...
Nur beim Autofahrer wird erwartet, dass er vorausschauend fährt, Schulterblicke macht, etc. Aber viele Radfahrer fahren überhaupt nicht vorausschauend und brettern mit Scheuklappen ihre Route ab. Und berücksichtigen auch nicht, dass Autofahrer eine Reaktionszeit haben und weniger Übersicht.
Auch als Autofahrer muss ich z.B. in einer 30er Zone an einer Kreuzung umsichtig rechts abbiegen und kann nicht einfach rumbrettern. Man hätte Vorfahrt, muss sich aber vergewissern, dass andere diese respektieren.

Wenn man seine Umgebung beobachtet und Autofahrer merken, dass man sie im Blick hat und nicht stumpf seine Tour fährt, reagieren manche ogar freundlich und geben einem Vorfahrt, selbst wenn man keine hat.


Elementare Verkehrsregeln, die gerne von diversen Radfahrern ignoriert werden:
- rote Ampeln
- Rechtsverkehr (gibt es beidseitig an einer Straße einen Radweg, MUSS man den rechten benutzen; seinen Kindern sollte man gleich beibringen auf dem rechten Gehweg zu fahren)
- Zebrastreifen gibt nur Fußgängern Vorrang
- §1, Absatz 1
- auf dem Gehweg fahren (und das dazu dann noch auf dem linken...)
- abrupte Richtungswechsel (also z.B. plötzlich vom Radweg auf die Straße wechseln)
- Beleuchtung bei schlechten Sichtverhältnissen (starker Regen, Dämmerung, Dunkelheit)
 
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Habe das Gefühl, dass grad alle im Verkehr überfordert sind, nicht nur Autofahrer.

Versuche meine Touren deswegen so zu gestalten, dass wenig befahrene Landstraßen dabei sind.

Mache gleich meine nächste Tour. Wollte eigentlich pausieren, weil meine Oberschenkel irgendwie platt sind, aber das geht nicht. :D
 
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