Freizeitsport - Mountainbike, Roadbike, Trekking etc.

Ich hab eher ganz bestimmte Autofahrer im Sinn.
Lieferanten, alle von Kurieren die so was wie nen Yeti fahren bis DHL&co und dicke 3,5t Laster die noch ihre Laderampen so rausfahren das man entweder mit Bunnyhop drüberkommt oder absteigt und den Deppen erstmal zusammenfaltet, wenn der zu sehen is.

Lernt man es als Lieferant eigentlich die Parkplätze zu ignorieren und die Fahrradspur zuzuparken und zwar dauerhaft, immer und überall?

Normale Autofahrer sind hier eigentlich ganz gut unterwegs, wobei ich eher frühes bis vormittags fahre und da sind die noch nicht weich in der Birne wegen Hitze.
Ich streite mich hier seit Monaten mit der DHL-Crew, weil sie Parkplätze direkt daneben ignorieren und ihre gelben Eimer mit Bolzen trotzdem auf der Fahrbahn abstellen. Gerade da wo die Paketstation ist. Die wollen das beladen, ist klar, aber gerade wenn man da eh 20+ Minuten rumwuselt, hat man auch Zeit, die Einfahrt daneben zu benutzen.
Immer wieder dieselben, bald grüßen die mich mit Vornamen. Und gerade die Jungs und Mädels haben Zeit, das ist doch deren einzige Aufgabe - ordentlich auszuliefern, die haben es auch nicht wirklich eilig so wie ich das bei meinen Paketen hier mitbekomme (nur Evening Express 18-21 Uhr klappt gut, sonst ist hier wilder Westen).
Ergebnis: alle Radfahrer quetschen sich in den Verkehr rein, irgendwann knutscht da noch einer ne Blechdose. Oder die Radfahrer werden sauer und montieren den parkenden Idioten den Spiegel ab oder schmieren was drauf. Oder schieben ein Ei in die Lüftung, das gibt nen herrlichen Duft im Sommer schon nach recht kurzer Zeit :P

Irgendwer hier mit den gleichen Erfahrungen? Normale Autofahrer sind da nicht so extrem, klar steht einer auch mal rum, aber wenn man sie anspricht, bewegen die sich - und das ist selten, an den DHL-Trucks fahre ich jeden Tag vorbei.
 
Fahre zu den Uhrzeiten, wenn ausgeliefert wird, nicht durch die Stadt.

Habe heute allerdings festgestellt, dass Düsseldorf auf der Grafenberger Allee über den schrecklichsten Radweg überhaupt verfügt. Von wegen Fahrradfreundliche Stadt. Mit mehr als 4 Bar wirst du da bekloppt. Wenn es dann mehr als 6 sind... Gute Nacht. Demnächst nur noch Straße. Wenn sich ein Polizist beschweren sollte, setze ich den auf mein Rad oder frage ihn, ob er mir die Speichen nachzieht.
 
Fahre zu den Uhrzeiten, wenn ausgeliefert wird, nicht durch die Stadt.

Habe heute allerdings festgestellt, dass Düsseldorf auf der Grafenberger Allee über den schrecklichsten Radweg überhaupt verfügt. Von wegen Fahrradfreundliche Stadt. Mit mehr als 4 Bar wirst du da bekloppt. Wenn es dann mehr als 6 sind... Gute Nacht. Demnächst nur noch Straße. Wenn sich ein Polizist beschweren sollte, setze ich den auf mein Rad oder frage ihn, ob er mir die Speichen nachzieht.

Ausgeliefert wird durchgehend. 6:30 wenn ich frühes fahre. sehe ich den dicken Hintern von einem Brotlieferanten mit seinem 3,5tonner der rate mal wo steht. Und 20:00 sehe ich die DHL-Evening Express Fahrer, die auch oft genug die Fahrradspur blockieren, aber meist doch anständig sind und parken.

Die Frage ist, wie kriegt man die Idioten von der Fahrradspur runter, vor allem wenn sie da immer und immer wieder stehen. Ordnungsamt-Mitarbeiter sehe ich hier immer nur in der Innenstadt, sollte die mal in meine Gegend einladen.
 
Da bin ich froh, dass ich mitten am Land wohne.
Ich hätte keine Lust ständig in der Stadt zu fahren bzw. da loszufahren.

Aber mit dem Rennrad ist die Landstraße auch kein Spaß. Manche müssen einfach noch überholen, wenn ein Auto entgegenkommt -.-
 
Kann mir eigentlich jemand erklären, warum manche mit dem Rennrad immer auf der Straße fahren müssen, obwohl es einen Radweg gibt? Das geht einfach nicht in meinen Kopf.
 
Fahre mit dem Rennrad auf dem Radweg und dann weißt du es. Habe ich oben sogar geschrieben. Da machst dir die Räder ziemlich schnell kaputt.
 
Hm, bin am Überlegen was ich jetzt machen soll. Ob ich mein derzeitiges Fahrrad für ca 150 Euro oder mehr reparieren soll, oder ob ich mir für 400 Euro irgendwo ein gebrauchtes schießen soll? Bei meinem alten würde ich dann die Nabe kaputt lassen und nur noch das nötigste machen und für den Alltag nehmen und mein Neues würde ich dann für den Sport usw nehmen
 
Mein Rad kostete neu 660€.
Hinten habe ich letztes Jahr ein neues Rad für über 100€ verbaut. Wieso nicht?
 
Fahre mit dem Rennrad auf dem Radweg und dann weißt du es. Habe ich oben sogar geschrieben. Da machst dir die Räder ziemlich schnell kaputt.

naja, kommt ja auf den Radweg drauf an. Es gibt jede Menge Möchtegernprofis, die grundsätzlich auf der Straße fahren selbst wenn der Radweg in einem normalen Zustand und damit im selben wie die Straße oder sogar besser als die Straße ist.

Meistens/Oft könnten die sicherlich auf dem Radweg fahren, aber das wäre ja uncool. ;)

Bin aber noch kein Rennrad gefahren, wäre mir auch allgemein viel zu hart. Selbst an meinem Trekkingrad habe ich eine gefederte Sattelstütze und eine Federgabel. Ein Fully ist nochmal viel komfortabler.
Ich habe allgemein keinen Bock auf der Straße zu fahren. Ich suche immer Alternativen.
 
Das stimmt. Oftmals sind die Radwege befahrbar, aber manchmal eben auch nicht ansatzweise.

Wenn ich ü30 km/h fahre, ist es aber auch aus einem anderen Grund unangenehm. Die meisten fahren langsamer und manche Schlangenlinien. Wie willst du da dann überholen? Oder es laufen ständig Fußgänger auf den Radweg. Da ist die Straße dann sicherer.
 
wie so manch andere.
wie letzten montag bei "Unkraut" gezeigt wurde, scheuen manche nicht mal vor strengenstes geschützen hochmooren zurück.
diese deppen brettern über die geschützte flora und fauna ohne die allergeringste rücksicht darauf zu nehmen, dass dieses moorleben jahre und jahrzehnte braucht, um sich wieder zu erholen.
 
Auf meinem täglichen Arbeitsweg werden Rad- und Auto-/Busspuren auf etwa einem halben Kilometer sechs mal gekreuzt. Das ist wirklich das dümmste was ich je gesehen habe und immer wieder Ursache für brenzlige Situationen, wenn Ortsunkundige am Verkehr teilnehmen.
 
Das stimmt. Oftmals sind die Radwege befahrbar, aber manchmal eben auch nicht ansatzweise.

Wenn ich ü30 km/h fahre, ist es aber auch aus einem anderen Grund unangenehm. Die meisten fahren langsamer und manche Schlangenlinien. Wie willst du da dann überholen? Oder es laufen ständig Fußgänger auf den Radweg. Da ist die Straße dann sicherer.
Fußgänger am Radweg nerven wirklich. Dazu die anderen Radfahrer. Egal ob die jetzt nebeneinander fahren, oder in Schlangenlinien, oder genau in der Mitte damit du nicht überholen kannst...

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Fußgänger am Radweg nerven wirklich. Dazu die anderen Radfahrer. Egal ob die jetzt nebeneinander fahren, oder in Schlangenlinien, oder genau in der Mitte damit du nicht überholen kannst...

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Das ist eins der Probleme: Radwege sind NICHT dafür gebaut worden dass Fahrradfahrer sich darauf überholen können. Dabei sind die Geschwindigkeitsunterschiede hier oft viel größer als zwischen motorisierten Verkehrsteilnehmern.

Wenn ich sowieso 35 oder so fahre nutze ich dafür dann die normale Fahrspur, aber so richtig gut ist das alles nicht.

Ich glaube ich ziehe in die Niederlande ...
 
Das ist eins der Probleme: Radwege sind NICHT dafür gebaut worden dass Fahrradfahrer sich darauf überholen können. Dabei sind die Geschwindigkeitsunterschiede hier oft viel größer als zwischen motorisierten Verkehrsteilnehmern.

Wenn ich sowieso 35 oder so fahre nutze ich dafür dann die normale Fahrspur, aber so richtig gut ist das alles nicht.

Ich glaube ich ziehe in die Niederlande ...
Generell sind Niederlande/Skandinavien hier weitaus fortschrittlicher. Von Österreich will ich gar nicht anfangen.
Bei uns jubeln die Leute weil Radfahrer 50€ Strafe zahlen weil die Polizei an einer ungeregelten Kreuzung die Geschwindigkeit misst. Laut Gesetz darf der Radfahrer eine ungeregelte Kreuzung nur mit 10 km/h einfahren.
Leider haben wir keine Tachopflicht. Und als Autofahrer musst du schon sehr viel schneller als erlaubt unterwegs sein um 50€ zahlen zu müssen. Davon abgesehen dass 10km/h zuviel beim Rad ungleich geringere Folgen nach sich ziehen als beim Auto.


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Davon abgesehen dass 10km/h zuviel beim Rad ungleich geringere Folgen nach sich ziehen als beim Auto.
Na ja, der Fahrradfahrer gefährdet sich und andere schon merklich, wenn er mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit über eine Kreuzung fährt, die durch fehlende Beschilderung die Aufmerksamkeit aller erfordert.

Auf meinen täglichen Arbeitswegen durch Hannover sehe ich vielfach, dass gerade Fahrradfahrer ohne Beachtung jeglicher Regeln einfach so fahren, wie gerade Platz ist. Für Autofahrer sind sie in der Stadt aber nicht immer gut erkennbar, was schlimme Folgen für beide Parteien nach sich ziehen kann. Schuld ist leider dann der Autofahrer und nicht derjenige, der durch sein Fehlverhalten erst für diese Situation gesorgt hat.
 
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